Hast du Fragen?
FAQ
📞 089 416126990

Suche schließen

Digital Marketing Weekly OKT III 2021

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, welche Neuigkeiten es bei Google gibt. Wir werfen mal wieder einen Blick auf die Generation Z, denn dort tut sich einiges. Du lernst, was du tun kannst, wenn deine Ziele in Google Analytics nicht funktionieren und wie du die perfekte E-Mail-Betreffzeile verfasst. Außerdem erfährst du, welche neuen Funktionen es bei YouTube gibt. Zu guter Letzt erklären wir dir, welche psychologischen Phänomene dem Online-Marketing zugrunde liegen.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Jubiläumsfolge mit Werbepsychologie-Expertin Christina Jacker-Hundt

Wir feiern runden Geburtstag! 🥳Diese Woche kommt die 30. Folge unseres 121STUNDENtalks. Für diese besondere Folge haben wir auch einen besonderen Gast. Wir begrüßen Werbepsychologie- und Brand Marketing-Expertin Christina (Chrissy) Jacker-Hundt. Neben den aktuellen News aus dem Online-Marketing-Kosmos erfährst du diese Woche natürlich einiges über Werbepsychologie. Chrissy erklärt dir, welche Prinzipien dem Marketing zugrunde liegen und wie du dir diese zu Nutzen machen kannst.
Schau vorbei! Es lohnt sich, bis zum Schluss dabei zu bleiben. Am Ende verrät dir Chrissy, wo du anfängst, wenn du deine eigene Social Media-Strategie entwickeln möchtest.

Dir hat unser Talk gefallen und du willst mehr von der 121WATT? Dann folge uns bei YouTube, FacebookLinkedIn, Instagram und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Beginner

SEO: Der Title wird zum Title Link

Es gibt Hilfe für alle SEOs da draußen. Google hat gleich zwei neue Hilfe-Dokumente veröffentlicht. Im ersten Artikel geht es um die Optimierung deiner Titel, im zweiten um die Optimierung des gesamten Snippets. Bisher gab es für beide Themen ein gemeinsames Dokument. Wir möchten dir kurz zusammenfassen, was in diesen Hilfe-Artikeln zu finden ist und was es Neues gibt.

Der Title Link
Den Title kennen wir alle. Er ist eines der wichtigsten Meta-Elemente einer Seite. Google hat ihn jetzt umbenannt: Der Title wird zum Title Link. Warum? Weil er auf der Suchergebnisseite den Link darstellt, der zu deiner Website führt. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Den Title Link platzierst du immer noch mit dem <title>-Tag im Head deiner Seite. Auch die gängigen Praktiken, um einen möglichst guten Title Link zu verfassen, haben sich nicht verändert. Falls du dir nicht mehr sicher bist, welche das sind, kannst du sie im Help-Dokument nachlesen. Du solltest dir unbedingt die Zeit nehmen, deine Title Links zu optimieren. In 87 Prozent aller Fälle wird dein Title Link nämlich so ausgespielt, wie du ihn angegeben hast. Bei den restlichen 13 Prozent justiert Google nach und wählt einen anderen, der ihrer Meinung nach besser passt.

Title Link

Das Snippet
Das Snippet besteht weiterhin aus der Meta Description und unter Umständen Rich Results. Diese werden aus den strukturierten Daten deiner Seite gezogen. Bei der Meta Description passiert es öfter, dass Google einen Text von der Website, anstelle des im Tag festgelegten, verwendet. Beeinflussen kannst du das nicht. Denn der Algorithmus entscheidet, was im Snippet angezeigt wird.

Snippet

🔎 Ein Artikel von Semrush zeigt dir, wie dieser Algorithmus funktioniert.

Niemand weiß genau, was hinter Googles Türen vor sich geht. Deswegen gibt es nicht DEN Leitfaden, den du verfolgen kannst, um garantiert auf Position 1 der Suchergebnisseite zu landen. Seit 2019 geht Google mit Informationen über Rankingfaktoren offener um und lässt hin und wieder Tipps durchsickern. Googles Senior Webmaster Trend Analyst John Mueller übermittelt in der Rolle des inoffiziellen Sprechers solche Neuigkeiten. Folgst du ihm auf Twitter oder anderen Kanälen, bist du immer auf dem neusten Stand.

Bündeln wir John Muellers Google-Botschaften, können wir ein paar grundsätzliche Leitlinien erkennen. Das sind die wichtigsten Faktoren, an denen auch in Zukunft keine Core Updates etwas ändern. Befolgst du diese Regeln, bist du auf dem richtigen Weg zu einem starken Ranking:

  • Stelle sicher, dass du qualitativ hochwertigen Content veröffentlichst, und halte dich an das E-A-T-Prinzip.
  • Dein Inhalt muss zum Keyword passen, auf welches du optimierst. Auf einer Seite mit dem Keyword „Apfel“ hat eine Birne nichts zu suchen. Der Inhalt muss dem Nutzer wertvolle Informationen liefern (Relevanz, Pertinenz, Nützlichkeit).
  • Denke beim Verfassen deiner Inhalte an die Suchintention der User. Merke dir: Du schreibst nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen.
    Beispiel: Du hast eine Seite mit einem Rezept für Pizza und optimierst auf das Keyword „Pizzaservice“. Wenn eine Userin nach „Pizzaservice“ sucht, landet sie auf deiner Seite und ist verärgert. Warum? Sie wollte Pizza bestellen und nicht selber backen.
  • Nutzerfreundlichkeit spielt eine wichtige Rolle. Willst du ein gutes Ranking, solltest du auf allen Endgeräten die bestmögliche User Experience bieten.

💡 Ein letzter Pro-Tipp: Aller Gerüchte über den Google-Algorithmus und Pseudo-Fachleuten zum Trotz, glaube nicht alles, was du im Internet darüber liest. Die beste Anlaufstelle sind immer noch die offiziellen Quellen von Google.

🔎 Alle Details zu den Rankingfaktoren findest du im kompletten Artikel von Semrush.

 

Advanced

Social Media: Ein zweiter Blick auf die Generation Z

Liest du unsere Newsletter regelmäßig, kommt dir dieses Thema sicherlich bekannt vor. Im Juni haben wir bereits über die Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2010) geschrieben. Damals haben wir dir gezeigt, wie du sie am besten erreichst. Zurzeit werden ständig neue Gen Z-Erhebungen veröffentlicht. Alleine die Studie die wir dir hier vorstellen, wird alle sechs Monate aktualisiert. Das Thema rund um die Mediennutzung der Gen Z ist so wichtig, dass du zweifach hinschauen solltest. Denn sie sind diejenigen, die in den nächsten Jahren die größte Kaufkraft stellen werden. Sie bringen dir Cash! Du solltest jetzt daran denken, wie du sie in Zukunft erreichen kannst. Wie genau? Das verraten wir dir. Bevor wir in die Studie einsteigen ein kurzer Hinweis: Die Studie bezieht sich auf den US-amerikanischen Markt. Die Ergebnisse zeigen für den europäischen Markt Tendenzen auf und sind nicht komplett übertragbar.

Snapchat ist die beliebteste Social Media-App
Unter der Gen Z ist Snapchat das beliebteste, soziale Netzwerk, gefolgt von TikTok und Instagram. Was die monatliche Nutzung betrifft,  liegt jedoch Instagram vorne. Für dich als Marketer bedeutet das, dass du auf diesen Plattformen mit organischem und bezahltem Content unterwegs sein musst. Twitter, Facebook und Pinterest haben deutlich weniger monatliche User und spielen als Werbeplattform eher eine untergeordnete Rolle.

Gesundheit ist wichtig
Laut der Studie wird Sportkleidung immer beliebter. Im Herbst 2021 waren knapp 40 Prozent aller verkauften Kleidungsstücke Sportartikel. Das ist zum einen auf die Pandemie zurückzuführen, da viele mehr zu Hause sind und bequemere Kleidung bevorzugen. Zum anderen ist es ein Indiz dafür, dass Sport und die physische Gesundheit eine wichtige Rolle spielen. Eine gesunde Ernährungsweise ist der Gen Z ebenfalls wichtig. Auch wenn vegetarische Ernährung per se nicht gesünder sein muss, so zeigt sich hier, dass die Jugendlichen sich mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. 14 Prozent aller jungen Leute konsumieren mittlerweile Fleischersatzprodukte; 33 Prozent würden solche Produkte zumindest probieren. Als Marketer solltest du dich diesen Themen annehmen. So kannst du in den sozialen Medien Gesundheit ansprechen, aufklären und Produkte in diesen Kontext setzen.

Kundenservice bitte übers Telefon
Was für dich als Marketer auch wichtig ist: Kundenservice. Aktuell wird viel über die Wichtigkeit von Live-Chat, Chatbots und Künstlicher Intelligenz gesprochen. Dennoch ist das Telefon noch immer der beliebteste Kanal für Customer Service. 58 Prozent gaben an, am liebsten über das Telefon in Kontakt treten zu wollen. Zum Vergleich: 11 Prozent nutzen lieber den Live-Chat mit einer echten Person. Nur 2 Prozent präferieren eine Unterhaltung mit einem Chatbot.

Gen Z schwört auf Apple
87 Prozent bekennen sich als iPhone-User. Dieses Ergebnis solltest du berücksichtigen, wenn du Daten erhebst. Leider erschwert das neue iOS 14.5-Update das Tracking. Du musst nach anderen Quellen suchen, um Insights über deine Zielgruppe zu erhalten.

Sparsamkeit lautet die Devise
2006 hat ein US-amerikanischer Teenager durchschnittlich 3.023 USD pro Jahr ausgegeben. Heute sind es nur noch 2.274 USD und damit knapp 750 USD weniger. Die Gen Z geht sparsamer mit Geld um und kauft überlegter ein. Bedenke das bei deinem Marketing. Unter Umständen kann es länger dauern, bis du deine Zielgruppe von deinem Produkt überzeugt hast. Folglich zieht sich die Customer Journey in die Länge.

🔎  Die komplette Studie findest du hier.

 

Beginner

Google Analytics: Deine Ziele funktionieren nicht? Wir haben die Lösung!

Ziele sind das Herzstück von Google Analytics. Damit trackst du die Ereignisse oder Aktionen, die dir besonders wichtig sind. Nicht erreichte Ziele sind frustrierend. Noch frustrierender ist es, wenn du deine Ziele erreichen könntest, es aber an der Umsetzung in Google Analytics scheitert. Diese Woche bekommst du Hilfe von Data Driven. Du lernst, warum deine Ziele nicht funktionieren und wie du das Problem lösen kannst.

Ziele in Google Analytics (GA) markieren deine wichtigsten Ereignisse. Du misst spezielle Interaktionen und kannst praktisch alles als Ziel anlegen: den Kauf eines Produkts, das Ausfüllen eines Formulars oder der Klick auf einen Link. Eben genau das, was dir wichtig ist. Auch der zurückgelegte Weg spielt dabei eine Rolle. Was aber, wenn das Ziel nicht funktioniert und du keine Daten dazu bekommst? Im Folgenden lernst du die häufigsten Probleme und ihre Lösungen kennen.

📈 Falls du noch nicht weißt, wie du Ziele in Google Analytics anlegst, schau zuerst bei Data Driven vorbei.

Problem: Falscher Übereinstimmungstyp
In GA gibt es drei Übereinstimmungstypen: „ist gleich“, „beginnt mit“ und „regulärer Ausdruck“. Wähle hier den richtigen aus, ansonsten wird dein Ziel nicht funktionieren.

  • “Ist gleich” funktioniert nur, wenn die gewählte URL oder das gewählte Wort, exakt gleich zum Wortlaut deines Ziels ist. Weicht hier nur ein einziges Zeichen ab, gibt es Probleme.
  • “Beginnt mit” bietet einen größeren Spielraum. Du brauchst lediglich den Wortanfang korrekt anzugeben. Beispiel: „Beginnt mit ‚Woche’“ spielt dir Ziele zu „Woche 1” und „Woche 2“ und „Woche 3“, also alle vorhandenen Woche(n), aus.
  • Reguläre Ausdrücke (RegEx) sind um einiges komplizierter und ähnlich einer Programmiersprache. Einzelne Zeichen stehen für bestimmte Aktionen. Wende sie nur an, wenn du dich damit auskennst.

Problem: Fehler bei größer/kleiner als
Lautet dein Ziel „5 Seiten pro Sitzung“ und du wählst „größer als 5“ aus, wird dein Ziel nicht erreicht werden. Hierbei entstehen gerne Flüchtigkeitsfehler. Kontrolliere deshalb, ob du alles richtig angelegt hast.

Problem: Falscher Seitenpfad
Siehst du die Pfade in unserem Screenshot? In genau dieser Form gibst du den, zu deinem Ziel führenden Pfad an. Befinden sich noch irgendwelche anderen Parameter oder der Domainname darin, funktioniert dein Ziel nicht.

💡 Tipp: Wenn du ein Ziel anlegst, nimm die Ansicht Verhalten > Website Content > Alle Seiten zur Hilfe. Dort findest du die korrekten URLs und kannst sie herauskopieren und mit “ist gleich” als Ziel anlegen.
Beispiel: Unser Ziel ist es, dass Nutzerinnen und Nutzer die Seite www.121watt.de/seo/was-ist-seo/ besuchen. Beim Anlegen des Ziels kopieren wir den entsprechenden Pfad (/seo/was-ist-seo/) aus dieser Ansicht und fügen ihn als Ziel-Pfad ein. So gehen wir sicher, dass der Pfad korrekt ist.

Problem: Gleiches Ziel mehrmals in einer Sitzung
Erreicht ein Nutzer dasselbe Ziel in einer Sitzung mehrmals, wird es automatisch als nur eine Zielerreichung gewertet. Meistens fällt das beim Testen eines Ziels auf, da du das Ziel dabei vermutlich oft und schnell hintereinander testest. Eine Sitzung wird aber standardmäßig erst nach 30-minütiger Inaktivität beendet. Das ist im Prinzip kein echter Fehler, für den es eine Lösung braucht. Du musst es einfach nur wissen.

🔎  Es gibt noch mehr Fehler, die du bei deinen Zielen machen kannst. Du findest sie alle bei Data Driven.

🥇 Du hast Google Analytics bereits „durch“ und beschäftigst dich lieber mit Google Analytics 4? In diesem Artikel von unserem Analytics-Experten Alexander Holl erfährst du alles über Ziele in Google Analytics 4.

 

Beginner

E-Mail-Marketing: In vier Schritten zur optimalen Betreffzeile

Die Betreffzeile deiner E-Mail ist der erste Eindruck. Und der zählt bekanntermaßen. Deine Betreffzeile ist sozusagen der Teaser für deine Mail – ähnlich wie bei Social Media-Posts oder Google Snippets. Du hast nur wenige Sekunden Zeit, einen Nutzer davon zu überzeugen, deine E-Mail zu öffnen. Öffnet er sie nicht, kann der Inhalt noch so gut sein. Jener Empfänger wird ihn nicht sehen. Genau deshalb ist die Betreffzeile so immens wichtig. Und genau deshalb ist es uns wichtig, dich heute gemeinsam mit Mailingwork zur ultimativen Betreffzeile zu führen.

Schritt 1: Grundlagen

  • Die optimale Zeichenlänge variiert von E-Mail-Client zu E-Mail-Client und ist abhängig vom Endgerät. Als Faustregel gelten hier 30 bis 40 Zeichen.
  • Der Preheader wird unter der Betreffzeile als ihre Verlängerung angezeigt und ist die Vorschau deiner E-Mail.
  • Auch wenn der Betreff sehr kurz ist, der Aufbau ist wichtig. Die ersten und letzten Wörter erhalten besonders viel Aufmerksamkeit. Das gilt auch für den Preheader.
  • Der Betreff teasert den Inhalt der E-Mail an. Gib hier keine falschen Versprechen, sonst verlierst du schnell das Vertrauen deiner Abonnentinnen und Abonnenten.

Schritt 2: Die richtigen Worte
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Betreffzeile ansprechend zu formulieren. Folgende gelten als erfolgreich:

  • Emotionen triggern: Emotionen, wie Neugier oder Angst, und auch ein Nutzen wirken.

  • Das Verknappungsprinzip: Sätze wie „Nur noch 2 Tage“ oder „20 % Rabatt nur noch bis Mitternacht“ bringen Leserinnen und Leser dazu, deine E-Mail zu öffnen. Dahinter steckt das Phänomen der „Fear of missing out“, der Angst davor, etwas zu verpassen.
  • Handlungsaufforderungen: Ein Call-to-Action im Betreff wirkt Wunder, gerne auch in Kombination mit Verknappung. „Sichere dir jetzt die letzten Tickets“ oder „Profitiere jetzt vom Summer-Sale“. Diese Sätze fordern deine Leserinnen und Lesern zu konkreten Handlungen auf.
  • Superlative und Reizwörter: Kannst du keine Emotionen triggern, beispielsweise im B2B, setze starke Verben und Superlative ein. Hier haben wir einige Beispiele für dich.

Schritt 3: Das gewisse Etwas

  • Manche E-Mail-Marketing-Software lässt die persönliche Ansprache im Betreff zu. So kannst du deine Leserinnen und Leser direkt mit Namen ansprechen. Oder du gehst subtiler vor und beziehst dich auf den Wohnort. Die Ansprache darf nicht aus der Luft gegriffen sein, sondern muss sich auf eine vorherige Aktion beziehen (Beispiel: Kauf oder Kontakt).
  • Emojis stechen in Betreffzeilen ins Auge und lockern sie auf. Es gilt jedoch die Regel: „Weniger ist mehr“. Nutzt du zu viele oder unpassende Emojis, wirkt das schnell spammig. Setze Emojis nicht bei jeder E-Mail ein.

Schritt 4: Performance testen und Erfolge messen
Es gibt mehrere KPIs, die ein Indikator für den Erfolg oder Misserfolg deiner Betreffzeile sind:

  • Öffnungsrate: Wie viel Prozent der Empfänger haben das Mailing geöffnet?
  • Abmelderate: Wie viel Prozent der Empfänger haben sich nach Erhalt der Mail vom Newsletter abgemeldet
  • Spamrate: Wie viel Prozent der versendeten Mails landeten im Spamordner?

Fast alle Bulk-Mail-Programme ermöglichen es dir, Betrefftests durchzuführen. Dabei verschickst du die E-Mail unter zwei verschiedenen Betreffzeilen an einen kleinen Teil deines Verteilers. Mit etwas zeitlichem Abstand wird dann automatisch die E-Mail mit dem besser performenden Betreff an den Rest des Verteilers verschickt.

Du brauchst noch Inspiration? Unser Trainer und Experte für E-Mail-Marketing Nico Zorn zeigt dir in seinem Betreffzeilenradar regelmäßig ausgewählte Betreffzeilen, die besonders gelungen sind.

🔎 Bei Mailingwork findest du Schritte ausführlich beschrieben und mit weiteren Beispielen.

 

Beginner / Advanced

YouTube: Was gibt es Neues?

In letzter Zeit gab es bei YouTube einige Neuerungen. Und für jeden ist was dabei. Für alle, die auf YouTube Werbung schalten, ist das neue Kampagnenformat für Smart TV interessant. Mit „Super Thanks“ kommen alle Content Creator auf ihre Kosten. Auch für Streamer haben wir etwas dabei: Ihr könnt eure Live-Streams bald mit Untertiteln in 13 Sprachen ausstatten.

Kampagnenformat: Video-Action-Kampagnen für Smart TV
20 Millionen nutzen ihr Smart TV, um YouTube-Videos zu streamen. Für alle Werbetreibende stellt YouTube ein neues Kampagnenformat bereit. Über eingeblendete URLs in einer Werbeanzeige wird nun Teleshopping möglich. Für dich bedeutet das, dass du deine 10-sekündigen Video-Action-Kampagnen über Google Ads als Video Discovery und In-Stream-Formate schalten kannst. Kontext-Targeting ist nur bei Letzterem möglich. Smart Bidding wird bald verfügbar sein. Anzeigen lassen sich an mehreren Orten ausspielen. Das lästige, vereinzelte Festzurren von Geboten und Budgets entfällt. Auch die bereits angekündigten Brand Extensions werden weltweit ausgerollt. Damit kann sich deine Zielgruppe, mit nur einem Button-Klick, deine Links vom Smart TV direkt aufs Smartphone schicken lassen.

🔎  Mehr zu den Kampagnenformaten findest du bei t3n und bei Google.

Der dank-bare Button „Super Thanks“
Du bist ein kleiner Content Creator mit geringer Reichweite, aber wertigen Nischen-Themen und einer kleinen, aber feinen Community? YouTube hat ein neues Super-Feature für dich: „Super Thanks“. Dieser Button gesellt sich künftig zu „Like“ und „Dislike“. Das neue Feature animiert deine Follower, dir zum Dank für deinen relevanten Content Geld zu spenden (2, 5, 10 oder 50 Euro). Für ihre Dank-bar-keit werden auch sie belohnt und namentlich in den Kommentaren erwähnt. Diese sind in Zukunft dein Aushängeschild. Mit den Spenden hast du die Chance, deinen Content weiterzuentwickeln. Dein Kanal gewinnt damit an Relevanz und Reichweite. Auch YouTube hat als Videoplattform Interesse daran, die Qualität der Video-Inhalte zu steigern. Win, Win, danke!

🔎  Du möchtest mehr zum Super-Danke-Button erfahren? Dann husche bei t3n vorbei.

Live-Captions und Audio-Features in 13 Sprachen auf allen Kanälen
Bis 2022 plant YouTube, die Live-Captions auszuweiten. Bislang gab es die generischen Untertitel nur für Kanäle mit mehr als 1.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Die Live-Captions sollen künftig mehrsprachig – auch in deutscher Sprache – für alle Kanäle einsetzbar sein. Gestartet wird mit Englisch für alle. Die Videoplattform wird die Untertitel kollaborativ in die Hände von Communitys legen.
Damit kannst du als Creator mithilfe deines Publikums Untertitel in 13 Sprachen einfügen. Auch die Umsetzung wird erleichtert. Musstest du dich bisher an deinen Desktop setzen, um deine Untertitel-Transkripte zu durchsuchen, kannst du dies bald auch bequem übers Smartphone erledigen.
YouTube arbeitet intensiv daran, neue Audio-Features einzuführen. In Zukunft kannst du Multi-Audio-Tracks, also mehrsprachige Audiospuren, in deine Videos einbetten. Damit wird es möglich, deine Videos in verschiedenen Sprachen anzuschauen. Dein Publikum kann so deine Inhalte auch ohne Untertitel verstehen.

🔎  Alle Informationen zu diesen neuen Features findest du bei t3n.

 

Beginner

Psychologie: Kein Online-Marketing ohne Psychologie

Ohne die Psychologie könnten wir (Online-) Marketing nicht so betreiben, wie wir es heute tun. Viele Marketingmaßnahmen würden wir ohne Erkenntnisse aus der Psychologie nicht kennen. Die Psyche des Menschen lässt sich mit teilweise einfachen Tricks täuschen. Im besten Fall werden Kundinnen und Kunden damit zum Kauf verleitet. Auch wenn sie das Produkt ursprünglich nicht kaufen wollten. Im Video unserer Referentin Chrissy Jacker-Hundt lernst du die Grundlage der Marketingpsychologie kennen. Bei Hubspot findest du psychologische Effekte, die du für dein Marketing nutzen kannst.

Die Grundlage: High & Low Involvement
In der Werbepsychologie unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Personen: Personen mit einem hohen Grad an Involvement (High Involvement) und Personen mit einem geringen Grad an Involvement (Low Involvement).

ℹ️ Involvement beschreibt in diesem Fall den Grad der Bereitschaft, sich mit einem Thema oder eine Botschaft auseinanderzusetzen. In Fachkreisen wird dieser auch als Grad der Ich-Beteiligung oder des kognitiven Engagements beschrieben.

  • High Involvement: Kundinnen und Kunden mit einem starken Grad an Involvement kennen dein Produkt bereits und haben sich damit beschäftigt. Sie sind mit Werbung leicht zu erreichen. Du musst sie nur noch davon überzeugen, dass dein Produkt das beste ist. Sie wollen alle Fakten zum Produkt auf einen Blick. Diese Personengruppe kannst du beispielsweise mit Rabatten für dich gewinnen.
  • Low Involvement: Der Großteil deiner Kundinnen und Kunden hat hingegen ein schwaches Involvement. Sie kennen dein Produkt noch nicht. Du musst sie erst langsam heranführen. Also machst du sie auf dein Produkt aufmerksam und beantwortest ihnen die Frage, warum sie es überhaupt brauchen. Personen mit Low Involvement erreichst du gut mit Video-Content, da bewegte Bilder besonders viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Weitere psychologische Effekte

  • Priming (Bahnung): Beim Priming gibst du deinem Kunden einen Reiz vor, der die Reaktion des Kunden auf einen anderen Reiz bestimmt. Anders gesagt: Priming beeinflusst das Handeln. Mit simplen Details kannst du deine Kundinnen und Kunden beispielsweise darauf primen, das teure statt das günstige Produkt zu kaufen. Details sind etwa Bilder, Farben oder Wörter auf deiner Website.
    Das Prinzip der Gegenseitigkeit: Ein kleiner Anreiz bewirkt Wunder. Ein kostenloses E-Book, ein Jutebeutel mit deinem Logo oder nur ein handgeschriebener Zettel können deine Kundinnen oder Kunden zum Kauf bewegen. Durch ein kleines Geschenk fühlen sie sich in der „Bringschuld“ und sind eher dazu bereit, in deinem Shop Geld auszugeben.
  • Sozialer Beweis (Social Proof): Menschen kopieren Handlungen anderer Personen, wenn sie ihnen vertrauen. Durch Social Sharing-Buttons kannst du Kundinnen und Kunden dazu bewegen, deinen Content in sozialen Netzwerken zu teilen. Kunden sind eher dazu bereit, von Freunden geteilte Inhalte ebenfalls zu teilen. Dieses Verhalten können wir als eine Form von – negativ formuliert – „Gruppenzwang“ bezeichnen, oder als Imitation.
  • Knappheit: Angebot trifft auf Nachfrage. Die Nachfrage nach einem Produkt steigt, wenn das Angebot sinkt. Wenn du deinen Kundinnen und Kunden suggerierst, dass nur noch eine kleine Stückzahl an Produkten verfügbar sei, werden sie das Produkt mit höherer Wahrscheinlichkeit gleich kaufen. Dieses Phänomen nennt sich „Fear of Missing out“, der Angst, etwas zu verpassen. Du gibst also vor, dass zuvor viele Produkte verfügbar gewesen wären. Deine Kunden glauben, dass dein Angebot, aufgrund einer hohen Nachfrage, plötzlich auf nur noch wenige Exemplare geschrumpft sei. Und sie greifen noch schnell zu. Das funktioniert bei exklusiven, begehrten Produkten.

🔎  Es lohnt sich, diese Woche bei Hubspot vorbeizuschauen. Dort lernst du weitere Phänomene der Marketingpsychologie, wie die Verlustaversion oder den Barnum-Effekt, kennen.

 

Tool-Tipp

Tipps aus der Tool-Kiste 🔧

Wortliga: Textanalyse auf einen Blick
Diese Woche dreht sich alles um die Analyse von Texten. In dem Textanalyse-Tool Wortliga kannst du deine Texte sofort verfassen, nach verschiedenen Gesichtspunkten redigieren, optimieren und abspeichern. Alle Kriterien findest du übersichtlich gekennzeichnet im Textanalyse-Farbmodus. Dieser hilft dir, Sätze schnell und komfortabel zu kürzen, zu vereinfachen oder lebendiger zu gestalten. In der kostenpflichtigen Version kannst du zusätzlich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung überprüfen lassen. Hebe deine Online-Texte auf ein neues Niveau!

Diskutiere mit uns das Thema:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.