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Digital Marketing Weekly Oct III 2020

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Diese Woche gibt es einige Updates und Neuerungen von Google: Die Search Quality Rater Guidelines wurden angepasst, eine neue Google Analytics Version wurde angekündigt und YouTube entwickelt sich womöglich zur Shopping-Plattform weiter. Alle Einzelheiten dazu und noch vieles mehr erfährst du in unseren 121STUNDEN.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Social Media: So steigerst du das Engagement bei Live Videos
  • SEO: 10 Tipps für bessere Rankings in den organischen Suchergebnissen
  • Die Marktanalyse als Grundlage für deine Marketingstrategie
  • Online Marketing: Checkliste und Anleitung für ein B2B-Whitepaper
  • Wird YouTube bald zur Shopping-Plattform?
  • SEO: Update der Search Quality Rater Guidelines
  • Google Analytics: Zukünftig liegt der Fokus auf Machine Learning
  • Neues von der 121WATT
  • Tool-Tipp der Woche: Wridea

 

Advanced

Social Media: So steigerst du das Engagement bei Live Videos

Live Videos sind im Trend – kein Wunder, denn sie bieten dir die einzigartige Möglichkeit, in den direkten Kontakt mit deinen Followern zu treten. Du kannst mit deiner Zielgruppe ins Gespräch kommen, sie kennenlernen, ihre Fragen beantworten, ihre Beziehung zu dir stärken. Doch damit das alles funktioniert, muss deine Live-Performance natürlich überzeugen. In einem Podcast von Social Media Examiner gibt Janine Cummings deshalb einige Tipps zum Live Video Engagement.:

  • Engagement steigern: Damit Menschen deinen Live-Content über einen längeren Zeitraum verfolgen, musst du sie aktivieren, sie bewegen. Und um das zu schaffen, sind zwei Dinge essentiell: Mache dir bewusst, dass viele Nutzer deinen Livestream im Nachhinein aufgezeichnet sehen werden. Und denke daran, dass es die Nutzer eilig haben. Diese beiden Erkenntnisse führen zu Folgendem – Verbringe nicht die ersten Minuten deines Livestreams damit, darauf zu warten, dass noch mehr Zuschauer einschalten, sondern beginne stattdessen von Minute 1 mit wertvollem Content. Ganz egal, wieviele Menschen, dir dabei zusehen.
  • Storytelling: Es ist mal wieder die Königsdisziplin, auch bei Live Videos, weil die Integration einer Geschichte einfach so große Effekte mit sich bringt. Eine persönliche themenrelevante Geschichte sorgt dafür, dass sich die Zuhörer besser mit dem Speaker und dem angesprochenen Thema identifizieren können. Sie baut Spannung auf und sorgt dafür, dass die Zuhörer dran bleiben. Sie macht aus trockenen Informationen, erlebbare Inhalte. Sie erzeugt Bilder in den Köpfen, sodass die Inhalte später leichter erinnert werden können. Baue also dringend Geschichten in deine Live Videos ein.
  • Fordere die Viewer zum Teilen auf: Call to Actions sind im Marketing enorm wichtig. Sag den Menschen ganz offen, was sie tun sollen. Das gilt auch für Live Videos. Fordere die Zuschauer dazu auf, dein Video mit Freunden zu teilen, für die es relevant sein könnte und erkläre auch gleich, wie das Teilen funktioniert. Die Aufforderung solltest du jedoch noch nicht gleich zu Beginn machen, sondern erst nachdem du klar gemacht hast, welchen Mehrwert dein Video bringen wird.
  • Fordere die Viewer zum Kommentieren auf: Gerade bei Live Videos ist es wichtig, ein Gemeinsamkeitsgefühl aufzubauen. Lasse die Zuschauer Teil deines Videos werden, indem du sie immer wieder Dinge fragst, kleine Abstimmungen machst, sie ermunterst, ihre Erfahrungen und Fragen in den Kommentaren zu teilen. Und gehe dann im Video auf diese Reaktionen ein.

Den gesamten Podcast mit noch mehr Tipps und Beispielen findest du hier bei Social Media Examiner.

 

Advanced

SEO: 10 Tipps für bessere Rankings in den organischen Suchergebnissen

SEO – das ist mehr als ein Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Um langfristig Top-Rankings in den organischen Suchergebnissen zu erzielen, reicht es nicht, dich ab und zu damit auseinanderzusetzen, sondern du solltest immer auf dem aktuellen Stand sein und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Wenn du auf der Suche nach praktischen SEO-Tipps und Anweisungen bist, hat Seer Interactive genau das richtige für dich. Im neuen Blogbeitrag werden zehn Strategien vorgestellt, die dir dabei helfen können, deine Rankings langfristig zu verbessern.

  1. Arbeite mit Content Hubs: In diesem Fall sind mit „Content Hubs“ verschiedene Ober-Begriffe gemeint, mit denen du dich auf deinem Blog oder in deinem Magazin beschäftigst. Definiere also zuerst einen Themenbereich und brich ihn dann in kleinere Themen runter. Hier ein Beispiel: Ein Ober-Begriff könnte zum Beispiel das Thema „Nachhaltigkeit“ sein. Anschließend überlegst du dir, welche verschiedenen Bereiche dazugehören und welche Themen deine Leser interessieren. Indem du mit Content Hubs arbeitest, kannst du dein breites Fachwissen unter Beweis stellen und dich als Experte positionieren.

  1. Recherchiere relevanten Content: Im ersten Schritt hast du dir Gedanken über mögliche Themen gemacht. Nun geht es darum, relevante Inhalte zu recherchieren. Überlege dir, welche Probleme, Bedürfnisse oder Fragen deine potenziellen Besucher im Hinblick auf deine Themen haben. Nützliche Tools für die Recherche sind zum Beispiel Answer The Public oder Google Suggest – darüber kannst du herausfinden, was Nutzer wirklich suchen und deine Inhalte entsprechend darauf ausrichten.
  1. Recherchiere passende Keywords: Nachdem du relevante Themen und Fragestellungen seitens deiner Zielgruppe definiert hast, steht nun die Keywordrecherche an. Welche sind die relevanten Keywords für deine Themen? Welche Keywords nutzen zum Beispiel deine Wettbewerber? Für welche Keywords rankst du derzeit auf welcher Position? Verschaffe dir einen Überblick und priorisiere die verschiedenen Keywords anschließend, damit du genau weißt, wo du ansetzen möchtest.
  1. Integriere relevante Keywords an passenden Stellen: Im Idealfall sitzt du nun vor einer Liste mit Keywords, die für dein Unternehmen und deine Zielgruppe gleichermaßen relevant sind. Überlege dir nun, welche Seiten bereits vorhanden sind, die zu den Keywords passen und füge sie an den relevanten Stellen ein, zum Beispiel im Title und/oder im Description Tag. Auch im Text solltest du die Keywords nutzen, um deine Website als für das Thema relevante Quelle zu positionieren. Aber übertreib es nicht: Kommt das Keyword in jedem zweiten Satz vor, klingt das nicht mehr seriös, sondern eher nach Spam.
  1. Füge interne Verlinkungen hinzu: Für eine positive User Experience solltest du außerdem interne Verlinkungen in deine Texte einfügen – natürlich nur dort, wo dies auch Sinn macht. Du hast noch andere Artikel zu einem bestimmten Thema? Dann mach die Leser darauf aufmerksam. Du stellst auf einer anderen Seite weiterführende Infos zur Verfügung? Dann leite deine Besucher geschickt weiter, damit sie erkennen, welchen Mehrwert sie bei dir erhalten.
  1. Optimiere deine Bilder: Bei SEO geht es nicht immer nur um die Texte auf deiner Website – auch die Bilder können optimiert werden und sich so positiv auf dein Ranking auswirken. Füge deiner Seite daher aussagekräftige und für das Thema relevante Bilder hinzu und hinterlege die dazugehörigen Keywords im ALT-Attribut der Bilder.
  1. Optimiere deine URL-Struktur: Auch deine URL-Struktur sollte beim Thema SEO nicht vernachlässigt werden. Mit ein paar einfachen Tipps kannst du deine URLs optimieren: Halte sie möglichst kurz, vermeide es, Zahlen oder Sonderzeichen zu benutzen und platziere das Keyword der Seite möglichst nah an deiner Domain.
  1. Leg den Fokus auf die mobile Seitenerfahrung: Die meisten Nutzer werden deine Website nicht über den Desktop, sondern über ein Mobilgerät besuchen. Daher solltest du den Fokus auf die mobile Version deiner Website legen. Stelle sicher, dass die Seite schnell lädt und der Nutzer auf den ersten Blick alle Informationen findet, die er von dir braucht.
  1. Promote deinen Content auf deinen Social Kanälen: Positive Signale von den verschiedenen Social-Media-Plattformen werden ebenfalls von Google in Betracht gezogen. Mache deine Fans und Follower daher auf deine Inhalte aufmerksam und lade sie dazu ein, deine Seite zu besuchen und den Beitrag zu teilen.
  1. Folge Googles E-A-T Guidelines: E-A-T – das steht für Expertise, Authority und Trust. Es ist also wie immer wichtig, dass du relevanten und interessanten Content erstellt, mit dem du dich als Experte darstellen kannst. Zusätzlich helfen dir Kundenbewertungen und Kommentare dabei, für mehr Autorität und Vertrauen zu sorgen. Zeige deinen Besuchern, dass sie bei dir an der richtigen Stelle sind und du ihnen erfolgreich helfen kannst.

Noch mehr Details zu den verschiedenen SEO-Tipps findest du hier bei Seer Interavtice.

 

Beginner

Die Marktanalyse als Grundlage für deine Marketingstrategie

Wenn du ein neues Produkt launchen möchtest oder sogar einen komplett neuen Markteintritt planst, macht es Sinn, vorher eine Marktanalyse durchzuführen. Du erhältst wichtige Informationen über deine Zielgruppe und deine Wettbewerber, sowie über weitere Faktoren, die Einfluss auf den Erfolg deines Produktes haben werden. Hubspot hat die wichtigsten Informationen darüber für dich zusammengefasst.

Du kannst deine Marktanalyse natürlich von einem Marktforschungsinstitut durchführen lassen, du sparst dir aber sehr viel Geld, wenn du diese Aufgabe selbst in die Hand nimmst. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Forschung:
Bei der primären Forschung handelt es sich um die Neubeschaffung von Informationen. In Umfragen mit Kunden und Mitarbeitern, in Expertengesprächen, über deine Social-Media-Plattformen und dein CRM-System oder auch in Workshops kannst du aktuelle Daten erheben und diese anschließend auswerten.
Sekundärforschung nutzt bereits bestehende Daten zur Analyse. Du kannst zum einen Daten aus unternehmensinternen Dokumenten (z.B. Verkaufszahlen, Kundendaten, Geschäftsberichte, eigene Studien) verwenden, zum anderen stellen auch Institutionen wie Forschungs- und Bundesämter Daten zur Verfügung.
Besonders aufschlussreich wird deine Analyse, wenn du beide Forschungsarten kombinierst. Zum Beispiel kannst du bereits bestehende Daten aus dem Kundenservice durch neue Mitarbeiter- und Kundenbefragungen erweitern.

Das Haupt-Ziel deiner Marktanalyse ist es, zu prognostizieren, ob dein Produkt Erfolg haben wird und wie es bei den Verbrauchern ankommen wird. Es gibt 4 wesentliche Schritte, die du bei jeder Marktanalyse durchführen solltest:

  1. Segmentierung des Marktes: Hier stehen Zielgruppe und Preis deines Produktes im Fokus. Definiere zuerst, welche Merkmale auf deine Zielgruppe zutreffen und überlege dann, wie viel Geld sie bereit sind, für dein Produkt auszugeben.
  2. Bestimmung von Marktgröße und Marktdynamik: Aussagekräftige Daten über deinen Zielmarkt kannst du zum Beispiel vom Statistischen Bundesamt oder der Bundesbank bekommen. Außerdem solltest du nicht nur den aktuellen Markt beachten, sondern auch Prognosen über die Zukunft des Marktes aufstellen.
  3. Analyse von Wettbewerb und Kundenbranchen: In diesem Schritt beschäftigst du dich mit deiner Konkurrenz: Gibt es Marktlücken? Wo liegt deine Konkurrenz preislich? Was sind die typischen Distributionskanäle?
  4. Ermittlung des Marktpotenzials: Am Ende deiner Analyse steht ein Fazit, bei dem du alle gesammelten Daten als Ganzes betrachtest. Du kannst nun den Erfolg deines Produktes abschätzen.

Die Marktanalyse liefert dir nicht nur wichtige Informationen über deinen Zielmarkt, sondern bildet auch den Grundstein für deine Marketingstrategie. Sie verrät dir, wer in deiner Zielgruppe ist, was diese Leute brauchen und wie du sie am besten erreichst. Sie ist eine der ersten Aufgaben die anstehen, wenn du ein neues Produkt auf den Markt bringen willst.

 

Advanced

Online Marketing: Checkliste & Anleitung für ein B2B-Whitepaper

Whitepaper können sehr erfolgreiche Lead-Magneten sein. Der Nutzer erhält einen qualitativ sehr hochwertigen Content kostenfrei zum Download und gibt dafür im Gegenzug seine Kontaktdaten und eventuell ein paar weiterführende Infos an. Doch nicht jedes Whitepaper ist zwingend ein Erfolg. Wichtig ist vor allem, dass das Whitepaper einen roten Faden hat und ein echter Problemlöser ist. Eine unzusammenhängende Sammlung von bereits geschriebenen Blogartikeln führt dagegen nicht weit. Das liegt daran, dass ein Whitepaper ja ein ganz bestimmtes Ziel verfolgen soll. Der Nutzer soll sich von der Expertise des Unternehmens überzeugen können. Er soll Vertrauen gewinnen. Im Anschluss an das Whitepaper kann das Unternehmen dann den Lead weiter bearbeiten und dem potenziellen Kunden automatisiert weitere Informationen zukommen lassen, die bestmöglich auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt sind. So kann der Nutzer in seinem Funnel langsam nach unten geleitet und am Ende hoffentlich zu einem Kunden konvertiert werden.

Doch gerade im B2B gibt es nun eine weitere Besonderheit. An einer Kaufentscheidung sind hier in der Regel mehrere Personen beteiligt, die jeweils ganz unterschiedliche Argumente und Informationen benötigen. Dadurch benötigt es im B2B häufig mehrere Whitepaper, die ein Oberthema in unterschiedliche Spezialthemen aufbereiten.

Contentmanager.de hat nun eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein gelungenes Whitepaper aufgesetzt. Außerdem gibt es auf der Seite eine Checkliste zum Download. Wir fassen die Schritte kurz für dich zusammen:

  1. Die Zielgruppe: Definiere ganz genau, für wen du das Whitepaper schreibst und achte gerade im B2B auf die verschiedenen Zielgruppen, die in einem Kaufprozess eine Rolle spielen. Welche spezifischen Probleme gibt es, für die du Lösungen bieten kannst?
  2. Das Thema: Leite nun das Thema des Whitepapers aus der Beschäftigung mit den Problemlösungen für deine Zielgruppen ab. So kannst du sicher sein, dass du in deinem Whitepaper über Themen sprichst, die deine Zielgruppe interessieren und nicht über Themen, die du als Unternehmen gerne kommunizieren würdest. Erarbeite dir eine Agenda mit rotem Faden.
  3. Der Titel: Der Titel verkauft das Whitepaper und muss daher den Mehrwert eindeutig kommunizieren. Recherchiere in diesem Zusammenhang auch, nach welchen Keywords gesucht wird.
  4. Das Cover: Das Cover sollte den Mehrwert visualisieren, so kannst du zum Beispiel mit einem Bagde kommunizieren, dass du im Whitepaper auch eine Checkliste anbietest.
  5. Die Aufbereitung: Um deinen Inhalt strukturiert und abwechslungsreich zu kommunizieren, solltest du mit Überschriften, Kapiteln, einem Einleitungstext, Infokästen, Fotos, Grafiken, Diagrammen, Checklisten, Fallstudien, Interviews usw. arbeiten. Setze außerdem entsprechende Call-to-Actions ein. Mit Autoren-Containern kannst du wichtige Mitarbeiter hervorheben und deren Expertise zeigen.
  6. Der Text: Denke immer daran – ein Whitepaper ist keine Werbebroschüre. Es geht darum, Wissen zu vermitteln und dich dadurch indirekt als Experte darzustellen. Der Text sollte daher unbedingt kompetent und informativ geschrieben sein.
  7. Das Layout: Ein schönes Design gibt dem Whitepaper den letzten Schliff. Din-A4-hochkant ist dabei immer noch das Standardformat für Whitepaper.
  8. Die Korrektur: Plane dringend mindestens zwei Testleser ein, um Fehler zu vermeiden.

Das Whitepaper ist nun fertig. Nun folgen die Vermarktung, die Einbindung in die Lead Generation Architektur und das Messen und Optimieren. Detaillierte Tipps dazu erhältst du im Artikel von contentmanager.de.

 

Beginner

Wird YouTube bald zur Shopping-Plattform?

Schon seit längerem macht sich die Entwicklung bemerkbar: Der Trend geht immer mehr vom klassischen E-Commerce zum Social Commerce. Das bedeutet, Unternehmen können ihre Produkte direkt über die entsprechende Social-Media-Plattform – z.B. Instagram, TikTok oder Pinterest – verkaufen, ohne dass die Kunden noch den eigentlichen Onlineshop besuchen müssen. Der gesamte Kaufprozess findet also innerhalb der Social-Media-Plattform statt. Wie Contentmanager.de nun berichtet, plant auch Google, auf den Social Commerce Zug aufzuspringen.

Laut eigenen Aussagen kann Google sich vorstellen, dass YouTube sich zunehmend zu einer Verkaufsplattform entwickelt. Entsprechende Experimente wurden schon durchgeführt. Dabei haben Creator Produkte vorgestellt und bewertet und diese entsprechend vertaggt, sodass Interessenten die Produkte anschließend direkt über YouTube käuflich erwerben konnten.

Für Google wäre es vermutlich ein Leichtes, sich dadurch als große E-Commerce-Plattform zu etablieren und schnell zu einem echten Konkurrenten für Amazon zu werden. Nähere Infos, etwa wie genau Google das Shopping über YouTube monetarisieren möchte, sind derzeit noch nicht bekannt. Es bleibt also spannend!

 

Advanced

SEO: Update der Search Quality Rater Guidelines

Mit den Search Quality Rater Guidelines bietet Google seinen Mitarbeitern eine Grundlage, auf Basis derer sie entscheiden können, was gute Treffer für bestimmte Keywords ausmacht. Da die Guidelines jedoch öffentlich sind, können sie natürlich auch SEOs sehr weiterhelfen. Es gibt einige wichtige Erkenntnisse für die Suchmaschinenoptimierung, die aus diesen Guidelines stammen, zum Beispiel:

  • E-A-T: Dieses Konzept beinhaltet drei Faktoren, die zur Bewertung von High Quality Content eine Rolle spielen: Expertise (Fachkenntnisse des Autors), Authority (Verweis von hochwertigen Quellen) und Trustworthiness (Glaubwürdigkeit der Inhalte anhand von Bewertungen etc.)
  • YMYL: Diese Abkürzung steht für „Your Money, Your Life“ und beschreibt eine bestimmte Gruppe von Seiten / Inhalten, nämlich all jene, die sich um Finanzen und Gesundheit drehen. Bei ihnen ist die Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Inhalte natürlich besonders wichtig, weshalb für sie in besonderem Maße die Qualitätskriterien E-A-T zählen.
  • Suchintention: Auch zu den unterschiedlichen Suchabsichten hat Google eine Aufstellung in den Guidelines. Je nach Suchintention erhalten natürlich andere Inhalte / Arten von Inhalten ein gutes Ranking. Es wird unterschieden zwischen Know (Nutzer will mehr über ein Thema erfahren), Do (Nutzer will eine bestimmte Aktion ausführen), Website (Nutzer sucht nach einer speziellen Website oder Unterseite) und Visit in Person (Standortbezogene Suchen – Nutzer sucht ein Geschäft / Einrichtung / Restaurant etc. in seiner Nähe).

Nun gab es ein neues Update für diese Search Quality Rater Guidelines, wie Sistrix berichtet. Dabei geht es um das Ranking für Suchergebnisse von Wörterbüchern, Lexika und ähnlichen Seiten. Bisher hatten diese eine sehr gute Sichtbarkeit, doch Google hat nun genauer beleuchtet, welche Suchanfragen wirklich daraufhin deuten, dass der Nutzer ein erklärendes Ergebnis eines Lexikons oder Wörterbuchs möchte und welche nicht. Bei allgemein sehr bekannten Wörtern ist es demnach sehr unwahrscheinlich, dass der Nutzer nun eine Worterklärung benötigt. Das Suchergebnis des Wörterbuchs ist damit zwar theoretisch themenrelevant, erfüllt jedoch nicht das Nutzerbedürfnis. Ein paar Beispiele verdeutlichen Googles Einordnung.

  • obsequious (unterwürfig): Das Wort ist den meisten Nutzern wohl eher unbekannt, weshalb hier vermutet wird, dass eine Erklärung durch ein Wörterbuch gewollt ist.
  • rainbow: Dieses Wort ist wohl jedem bekannt, weshalb hier keine Erklärung geliefert werden sollte, sondern eher Bilder, Marken oder lokale Geschäfte.
  • history of atm machines: Hier ist relativ klar, dass der Nutzer nach tiefgreifenden Informationen aus einem Lexikonartikel sucht.
  • atm near me: Bei dieser Suche ist dagegen eindeutig ein lokales Suchergebnis gefragt.
  • atm: Anders ist es hier. Es ist nicht ganz eindeutig, wonach der Nutzer sucht, ein Lexikoneintrag wird dennoch nicht die erste Wahl sein.

Der Artikel von Sistrix zeigt ein paar Daten zu den bisherigen Sichtbarkeiten von Wörterbüchern. Es bleibt abzuwarten, ob sich die neuen Guidelines auch wirklich auf das Ranking der betroffenen Seiten auswirken.

 

Advanced

Google Analytics: Zukünftig liegt der Fokus auf Machine Learning

Und schon wieder gibt es Neuigkeiten von Google: Das Unternehmen hat eine neue Version des Webanalyse-Tools Google Analytics vorgestellt. Der Fokus soll demnach zukünftig stärker auf Machine Learning liegen und die Nutzer auf bestimmte Datentrends aufmerksam machen bzw. diese sogar vorhersagen können. Dadurch können Unternehmen schneller auf etwaige Änderungen reagieren und ihr eingesetztes Werbebudget noch gezielter steuern. Zusätzlich soll es Unternehmen dabei helfen, ihr Kundenverständnis zu verbessern und noch detailliertere Insights in ihr Nutzerverhalten zu bekommen. Ebenso neu ist die Möglichkeit, basierend auf den Google-Analytics-Daten Zielgruppen in Google Ads zu erstellen, um ganz bestimmte Kundensegmente mit den eigenen Werbeanzeigen anzusprechen.

Noch mehr spannende Infos zur neuen Analytics Version gibt es hier auf dem Google Blog.

 

Neues von der 121WATT

Unser Trainer für Digital Storytelling Julius van de Laar war in der vergangenen Woche zu Gast bei Markus Lanz im ZDF. Julius ist Kampagnen- und Strategieberater, war Teil des Wahlkampfteams von Barack Obama und spricht in der Talk Show über den aktuellen US-amerikanischen Wahlkampf. Hier geht’s zur TV-Folge.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Kennst du das auch? Du hast eine richtig gute Idee, einen idealen Einfall, aber gerade keine Zeit, dich darum zu kümmern. Später ist der Geistesblitz dann wie weggeblasen und du kannst dich einfach nicht mehr daran erinnern. Damit dir nicht noch mehr tolle Ideen flöten gehen, möchten wir dir diese Woche das Tool Wridea vorstellen. Die Web-App ermöglicht es dir, all deine spontanen Einfälle schnell aufzuschreiben und zu kategorisieren und später in einem ruhigen Moment weiter auszubauen. Viel Spaß dabei!

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Ein Kommentar zu “Digital Marketing Weekly Oct III 2020”

  1. Veruschka

    22.10.2020 um 09:07 Uhr

    Was wäre ich nur ohne euch…

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