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Digital Marketing Weekly Oct III 2019

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In dieser Woche haben wir endlich wieder unseren Alexander vor der Kamera. Er zeigt dir in unserem neuen Video 9 Tools, die dir den Umgang mit Google Analytics erleichtern. Außerdem geht es in den 121STUNDEN diese Woche um spannende Growth-Hacking-Tipps und vieles mehr…

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics: 9 Tool-Tipps vom Profi
  • Growth Hacking: Mit diesen Tricks wächst dein Unternehmen besonders schnell und günstig
  • Conversion Optimierung: Der enorme Einfluss von Farben im Marketing
  • Content Marketing: Hört endlich auf, eure Leser zu enttäuschen
  • SEO: FAQs für alle
  • SEO: Alles was du über Featured Snippets wissen musst
  • Facebook: Seiten können nun durch ihre Administratoren kommunizieren
  • Online Marketing: Social-Media-Werbung überholt erstmals Print-Werbung – nur nicht in Deutschland
  • Tool-Tipp: Erstellen von interaktiven UX Prototypen

 

Google Analytics: 9 Tool-Tipps vom Profi

In diesem Video zeigt dir unser 121WATT-Trainer Alexander Holl neun Tools, mit denen du deine Daten besser verstehen kannst, mit denen du sie besser auditieren und visualisieren kannst und mit denen du dein Reporting automatisieren kannst.

 

Growth Hacking: Mit diesen Tricks wächst dein Unternehmen besonders schnell und günstig

Beim Growth Hacking geht es darum, herauszufinden, mit welchen Strategien ein Unternehmen nachhaltig wachsen kann – und das bitte schnell und günstig. Der neue Blogartikel von Jeff Bullas stellt dir einen 5-schrittigen Growth Hacking Prozess vor, mit dem Tech Start Ups besonders schnell wachsen können. Da die Tipps aber nicht nur für Tech Start Ups, sondern auch für andere Unternehmen interessant sind, haben wir sie hier für dich zusammengefasst.

Schritt 1: Kundengewinnung

Um neue Kunden für dein Unternehmen zu gewinnen, solltest du dir zunächst genaue Gedanken über deine Zielgruppe machen. Wen möchtest du erreichen und was beschäftigt deine potenziellen Kunden im Detail? Wenn du ihre Bedürfnisse genau kennst, kannst du deine Zielgruppe bewusst ansprechen. Gerade zu Beginn ist es außerdem wichtig, dass du regelmäßig aktiv bist (auf Social Media, auf deinem eigenen Blog etc.), um möglichst oft von deinen potenziellen Kunden gesehen zu werden. Je häufiger du im Newsfeed auftauchst, desto besser stehen die Chancen, dass du im Gedächtnis deiner Kunden hängen bleibst.

Schritt 2: Produktaktivierung

Im zweiten Schritt geht es darum, dass deine Kunden dein Produkt kennenlernen und nutzen bzw. testen können. Dazu muss das Produkt noch nicht perfekt sein – biete eine erste, kostenlose Testversion an und hol dir Feedback von deiner Zielgruppe. Was funktioniert schon sehr gut? Was kann noch verbessert werden? Damit deine Kunden über Produkt-Updates oder andere Neuerungen Bescheid wissen, musst du sie regelmäßig auf dem Laufenden halten. Das funktioniert am besten mit einer gut durchdachten Content-Strategie. Stell sicher, dass du informative und relevante Inhalte erstellst, und diese auf Plattformen verbreitest, auf denen deine Zielgruppe auch wirklich unterwegs ist.

Schritt 3: Kundenbindung

Erste Kunden zu gewinnen, die dein Produkt kostenlos testen, ist nicht schwierig. Die wirkliche Kunst liegt darin, deine Kunden nachhaltig an dein Unternehmen zu binden, und ihre Bedürfnisse langfristig zu bedienen. Stell deine Kunden stets ins Zentrum deines Handelns, bleibe auf dem Laufenden darüber, was sie beschäftigt, und zeige ihnen, dass sie dir wichtig sind. Das geht z.B. mit personalisierten E-Mails oder Rabattaktionen zum Geburtstag.

Schritt 4: Umsatzgenerierung

Natürlich möchtest du mit deinem Unternehmen auch Umsatz und Gewinn generieren. Indem du deine bestehenden Kunden erfolgreich an dich bindest, hast du darüber schon einen regelmäßigen Einnahmestrom. Zusätzlich solltest du versuchen, neue Kundengruppen anzusprechen, z.B. indem du eine Kooperation mit einem Unternehmen eingehst, dass eine andere Zielgruppe anspricht, sodass du von der Reichweite des Kooperationspartners profitieren kannst. Oder du entwickelst deine Produkte so weiter, dass sie auch für neue Zielgruppen interessant werden.

Schritt 5: Umsatzkette

Langfristig möchtest du mit deinem Unternehmen wachsen und Gewinne erzielen. Damit das Wachstum relativ schnell und kostengünstig vonstatten geht, kannst du dich deiner Zielgruppe bedienen. Fordere deine Follower in den sozialen Netzwerken z.B. dazu auf, deine Beiträge zu teilen. Unter den vielen Menschen, die deine Beiträge lesen, ist bestimmt der ein oder andere dabei, der danach dein Produkt kauft. Oder biete deinen Kunden, die dich anderen empfehlen, einen attraktiven Rabatt an, sodass deine Zielgruppe besonders günstiges Marketing für dich betreibt. Indem du deine Kunden einbindest und sie für dich Werbung betreiben, kannst du trotz geringerer Ausgaben relativ schnell wachsen.

Growth Hacking ist zur Zeit in aller Munde – immer mehr Unternehmen möchten lernen, wie sie auf schnelle Art wachsen können, ohne dafür riesige Geldbeträge in die Hand zu nehmen. Die oben genannten fünf Schritte bilden dafür eine gute Grundlage. Wenn du aber noch mehr zu dem Thema lernen möchtest, dann solltest du im nächsten Jahr unbedingt unser neues Growth-Hacking-Seminar mit Tomas Herzberger besuchen.

 

Conversion Optimierung: Der enorme Einfluss von Farben im Marketing

Der erste Eindruck eines Produkts entsteht innerhalb von sieben Sekunden. Und bis zu 90 % dieses Eindrucks basiert auf der Farbe. Diese Studienergebnisse beschreibt Jeff Bullas in seinem Blogartikel. Die im Marketing verwendeten Farben können damit also einen starken Einfluss auf die Conversion Success Rate nehmen. Es macht Sinn, sich ganz genau zu überlegen, welche Farben man für das Marketing seines Produktes und seiner Marke einsetzen möchte. Gerade erfolgreiche Beispiele wie Starbucks zeigen, wie sehr eine bestimmte Farbe, in diesem Fall das Grün, mit einer Marke in Verbindung gebracht werden kann. Das gelingt natürlich nicht jedem Unternehmen. Und doch macht es Sinn, sich Gedanken bei der Farbwahl zu machen, denn Farben haben einen psychologischen Effekt auf den Menschen. Sie sorgen dafür, dass wir bestimmte Werte mit ihnen und somit eben mit einer Marke in Verbindung bringen. Dies gilt natürlich nicht zwingend für alle Menschen exakt gleich und gerade im Hinblick auf Farben wirkt auch immer ein wenig persönlicher Geschmack mit. Doch interessant und hilfreich ist eine solche psychologische Einordnung der Farben dennoch:

Bildquelle: Visme

Um eine Verbindung zwischen deinen Kunden, deiner Marke und einer Farbe herzustellen, betont Jeff Bullas, sei es wichtig, sich auf eine einzelne oder möglichst wenige Farben zu fokussieren und diese gezielt einzusetzen. Ein schönes Beispiel ist hier Amazon. Hier stechen die vereinzelten orangefarbenen Akzente deutlich ins Auge. Nutze Farbe um einen einheitlichen Kosmos um deine Marke aufzubauen – sowohl auf deiner Website wie auch auf deinen Social-Media-Kanälen. Und natürlich sollte bereits auf deinen Produktverpackungen durch eine einheitliche Farbgestaltung ersichtlich sein, dass dies alles zu deiner Marke gehört.

 

Content Marketing: Hört endlich auf, eure Leser zu enttäuschen

Im Content Marketing dreht sich alles darum, interessante, informative und relevante Inhalte für die eigene Zielgruppe zu erstellen. Doch leider scheinen sich das nicht alle Unternehmen zu Herzen zu nehmen. In dem neuen Blogartikel vom Content Marketing Institute schildert die Autorin Gina Balarin, wie gefährlich es ist, wenn ein Unternehmen seinen Content auf eine gewisse Weise bewirbt und Inhalte ankündigt, die dann gar nicht darin vorkommen. Denn Kunden können dadurch schnell das Vertrauen ins Unternehmen verlieren und sich von ihm abwenden. Damit dir das nicht auch passiert, stellt Balarin den BRACES-Ansatz vor. BRACES steht für die englischen Wörter brave, researched, astute, credible, educational und skimmable. Also mutig, recherchiert, scharfsinnig, glaubwürdig, lehrreich und leicht lesbar.

B wie brave = mutig

Sei mutig und mach mal etwas Neues. Du musst das Rad ja nicht ganz neu erfinden, aber um deine Leser zu überraschen, solltest du deine „Content Comfort Zone“ öfter mal verlassen. Du könntest z.B. den Button mit deinem Call-To-Action an einer anderen Stelle platzieren oder deine Inhalte nicht immer über die gleichen Plattformen verbreiten. Nutze die Chance und probiere dich mit deinem Content neu aus.

R wie researched = recherchiert

Wirklich gute Inhalte können nur dann entstehen, wenn sich der Autor zuvor die nötige Zeit nimmt, um Recherche zu betreiben. Wenn du also das nächste Mal einen Blogartikel schreibst, investiere vorher genug Zeit, um Hintergründe und weiterführende Infos zu recherchieren. Dadurch kannst du deinen Lesern noch viel mehr Wissenswertes mit auf den Weg geben und sie von deiner Expertise überzeugen.

A wie astute = scharfsinnig

Hier geht es darum, zu wissen, was deine Leser brauchen bzw. suchen und ihnen genau das zu geben. Nur weil dein Content Leads generiert, heißt das nicht automatisch, dass er scharfsinnig ist. Denn gute Inhalte können noch viel mehr – sie sorgen für mehr Brand Awareness, helfen deinen Lesern weiter oder sorgen für deren gute Laune. Informiere dich ganz genau darüber, welche Bedürfnisse deine Zielgruppe hat und gehe mit deinen Inhalten darauf ein.

C wie credible = glaubwürdig

Fake News verbreiten sich oft schneller als echte News – das liegt daran, dass sie besonders Aufsehen erregend und reißerisch geschrieben sind. Aber glaubwürdig sind diese Inhalte nicht. Natürlich möchtest du sicherstellen, dass deine Leser dir und deinem Content vertrauen. Füge daher Links zu deinen Quellen ein und führe Interviews mit Kunden oder Experten, um deinen Lesern zu zeigen, dass deine Inhalte gut recherchiert sind.

E wie educational = lehrreich

Die meisten Menschen wünschen sich, etwas Neues zu lernen, wenn sie einen Blogbeitrag lesen oder einen Podcast anhören. Nutze deinen Content, um deine Leser zu inspirieren, neue Gedankengänge anzustoßen oder sie über interessante Facts zu informieren.

S wie skimmable = leicht lesbar

Je interessanter und relevanter dein Content ist, desto mehr Leser wird dieser wahrscheinlich begeistern. Aber nicht nur der Inhalt selbst, sondern auch dessen Struktur hat einen Einfluss darauf, wie gut dieser bei deiner Zielgruppe ankommt. Unterteile deinen Text in verschiedene Abschnitte und füge passende Zwischenüberschriften mit ein. Denn eine klare Struktur erleichtert das Lesen und ermöglicht es deiner Zielgruppe außerdem, relativ schnell die für sie relevanten Textstellen ausfindig zu machen.

Noch mehr darüber, wie du deinen Content unterhaltsam, interessant und lehrreich gestaltest, erfährst du direkt im ausführlichen Blogbeitrag vom Content Marketing Institute.

 

SEO: FAQs für alle

Bestimmt kennst du sie auch: Die FAQ SERPS auf Google. Für den Nutzer können solche Sucheinträge durchaus hilfreich sein und für den Webseitenbetreiber bieten sie natürlich ein enormes Potenzial: Denn durch dieses Featured Snippet erweitert sich der Platz, den das Suchergebnis in der Liste einnimmt. Es wird deutlich auffälliger. Dies führt dazu, dass viele Seiten sich FAQ-Sektionen zulegen, nur um eine solche Hervorhebung durch Google zu erlangen. Brodie Clark von Search Engine Land kritisiert diese Entwicklung in seinem Beitrag – jede Möglichkeit die anderen Suchergebnisse zu verdrängen werde hier genutzt:

Das Problem sieht Clark darin, dass die Guidelines für die Implementierung dieses FAQ Schema so locker sind, dass sie auf nahezu jede Website zutreffen. Einzig folgende Vorraussetzungen für ein solches Featured Snippet scheint es von Google zu geben: Deine Seite muss innerhalb der ersten 10 Suchergebnisse ranken, du musst auf deiner Seite ein FAQ Schema implementiert haben und es dürfen vor deinem Suchergebnis nur maximal zwei solcher FAQ Snippets anderer Seiten zu sehen sein.

 

SEO: Alles was du über Featured Snippets wissen musst

Häufig werden Featured Snippets und die Answer Boxes von Google verwechselt, doch es gibt einen eindeutigen Unterschied zwischen den beiden. Featured Snippets zeigen Inhalte von einer Website an und verlinken dementsprechend auch auf diese Seite. Answer Boxes halten kurze und konkrete Antworten auf Fragen parat, ohne dabei auf Inhalte einer Website zurückzugreifen.

Laut MOZ tauchen mittlerweile bei 23% aller Suchergebnisseiten solche Featured Snippets auf. Sie sorgen bei der jeweiligen Website für besonders viel Sichtbarkeit und sind daher ein beliebtes Ziel für SEOs.

Was du alles über Featured Snippets wissen solltest und mithilfe welcher Tricks du vielleicht bald selbst so eine Position oberhalb der Suchergebnisse gewinnen kannst, erfährst du in diesem Video von MOZ.

 

Facebook: Seiten können nun durch ihre Administratoren kommunizieren

Durch ein neues Update ist es für Facebook-Seiten nun möglich auf Chatanfragen im Namen eines Administrators zu antworten, heißt es bei Allfacebook.de. Statt also eine unpersönliche Antwort im Namen der „121WATT“ zu schreiben, wäre es nun möglich als „Alexander Holl von 121WATT“ zu antworten mit einem entsprechenden Profilbild. Dadurch erhält der Gesprächsverlauf eine persönlichere Note. Das Feature ist optional, standardmäßig hat Facebook die Funktion deaktiviert. Aktiviert werden muss die Funktion einmal für die gesamte Facebook-Seite und dann nochmals von jedem einzelnen Administrator. Das angezeigte Profilbild ist zunächst dein Privates, dies kann jedoch geändert werden. Ebenso ist es möglich, zu entscheiden, wie offen du deine Identität preisgeben willst. Ob nun wirklich der vollständige Name, der Vorname oder lediglich die Initialen angezeigt werden, entscheidest also du. Dein angezeigtes Profil ist jedoch in keinem der Fälle klickbar – somit kommen Nutzer nicht einfach auf dein privates Profil.

 

Online Marketing: Social-Media-Werbung überholt erstmals Print-Werbung – nur nicht in Deutschland

Zum ersten Mal übersteigt das weltweite Werbebudget, welches in Social Ads investiert wurde, die Ausgaben für Printwerbung. Und das nicht zu knapp. Mit 84 Milliarden US-Dollar Werbebudget (Anstieg um 20 Prozent seit dem Vorjahr) liegt die Social-Media-Werbung weit vor der Printwerbung mit 69 Milliarden Dollar, berichtet t3n. Insgesamt umfasst Social Media damit 13 Prozent der globalen Werbeausgaben und stellt den drittgrößten Kanal hinter Fernsehen und Paid Search dar.

In Deutschland sieht diese Situation jedoch anders aus: Hier ist der Anstieg noch nicht so groß wie weltweit. Hier fließt noch mehr als doppelt so viel Budget in Zeitschriften- als in Social-Media-Werbung. In Zeitungen wird sogar dreimal so viel Werbebudget investiert. Damit bleibt Deutschland ein Land der Printwerbung.

Noch weitere spannende Studienergebnisse zu den Werbebudgets in Deutschland und auf der Welt, gibt es in diesem Artikel von t3n.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Mit diesem Tool Pidoco kannst du ganz schnell und einfach interaktive UX Prototypen bauen, indem du klickbare Wireframes erstellst. Viel Spaß beim Bauen!

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