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Digital Marketing Weekly Oct II 2020

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In dieser Woche stellen wir dir in unseren 121STUNDEN acht praktische Methoden vor, neue Ideen zu generieren. Außerdem erfährst du, wie sich Pillar-Pages positiv auf dein SEO Ranking auswirken können und wie du überzeugende Texte für deine Google Ads Werbeanzeigen schreibst.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Content Marketing: 8 Methoden für neue Ideen
  • SEO: So helfen die Pillar-Pages dabei, deine Rankingziele zu erreichen
  • Google Ads: Mit diesen Tipps schreibst du überzeugende Ads und sorgst für mehr Conversions
  • Online Marketing: Ohne Experimente kein Erfolg
  • Instagram: Hacks für noch kreativere Stories
  • Facebook Ads: So setzt du Audience Insights richtig ein
  • Instagram: Shopping-Funktionen auf IGTV und Reels
  • Neues von der 121WATT: Kreativitätstechniken-Webinar
  • Tool-Tipp: Xtensio

 

Beginner

Content Marketing: 8 Methoden für neue Ideen

Für guten Content braucht es gute Ideen und das möglichst schon längere Zeit im Voraus. Aber wie kommt man auf gute Content-Ideen? Koozai hat einige Tipps für dich parat:

  1. Wichtige Termine & Saisonalitäten: Als aller erstes solltest du dir einen Kalender zur Hand nehmen und wichtige Termine eintragen. Branchenevents, wichtige interne Termine deiner Firma, Saisonalitäten, die mit bestimmten Produkten aus deinem Sortiment zusammenhängen, usw. Betrachte dann diesen gefüllten Kalender und plane schon einmal erste Content-Stücke zu diesen wichtigen Ereignissen.
  2. Mind Map: Diese Methode kennst du sicher, aber sie hat sich einfach bewährt und kann dir immer wieder gute Ideen liefern, auf die du beim ersten Nachdenken nicht gekommen wärst. Gib ihr also nochmal eine Chance. Setze dazu einen zentralen Begriff in die Mitte: Das kann ein Thema sein oder ein Content-Format und dann lass deinen Assoziationen freien Lauf und sieh, wohin dich deine Kreativität bringt.
  3. Die 6 Ws: Diese Methode kann man sehr gut im Anschluss an eine Mind-Mapping- oder Brainstorming-Session nutzen. Du hast dabei wahrscheinlich zahlreiche neue Ideen generiert und möchtest nun herausfinden, ob sich diese wirklich für dein Content Marketing lohnen. Dabei hilft es, wenn du dir eine der Ideen (oder aber auch ein Produkt / einen Service) in den Mittelpunkt stellst und die W-Fragen dazu beantwortest: Was? Wer? Warum? Wann? Wo? Wie?
  4. Bilder-Assoziation: Diese Methode kann sehr abwechslungsreich sein, da man Ideen ja häufig nur auf Basis von geschriebenen Listen und Wörtern erarbeitet. Gehe einfach mal zu Google und führe eine Bildersuche zu wichtigen Keywords aus. Lass die gefundenen Bilder auf dich wirken und sieh, auf welche Ideen sie dich bringen. Welche Bilder stechen dir ins Auge? Was fällt dir zu ihnen ein?
  5. Problem & Lösung: Das Ziel ist es ja immer, Content mit Mehrwert zu produzieren. Was musst du dazu tun? Ganz einfach! Sieh dir an, welche Probleme deine Kunden haben. Welche Fragen stellen sie an den Support? Welche Probleme treten auf? Welche Bewertungen schreiben sie? Sammle all diese auftretenden Probleme und dann liefere zu jedem von ihnen eine passende Lösung mit deinem Content.
  6. Wort-Assoziation: Eine Möglichkeit, um erst einmal eine große Menge an Ideen zu generieren, aus denen man später Geeignete auswählen kann, ist die Assoziation von Wörtern. Nimm dir dazu einen Begriff, der zu deinem Unternehmen passt und schreibe nun alle Wörter auf, die dir dazu einfallen. Sei offen. Es muss nicht zwingend immer sofort eine Verbindung zwischen dem gefundenen Begriff und deinem Unternehmen erkennbar sein. Sammle einfach erst einmal und sieh, wohin dich deine Einfälle bringen. Nach dieser kreativen Phase kannst du dann versuchen, Verbindungen zu deinem Unternehmen / Produkt / Service zu ziehen. Vielleicht ergeben sich hieraus tolle neue Content-Ideen.
  7. 6-5-3-Methode: Hierbei generieren 6 Personen innerhalb von 5 Minuten 3 Ideen auf jeweils einem Blatt Papier. Dann geben sie das Papier an ihren Sitznachbarn weiter und starten das Brainstorming erneut. Ziel ist es, dass jeder jedes Blatt einmal beschrieben hat. Durch den Zeitdruck und die bereits vorhandenen Ideen auf dem Blatt Papier, die nur noch ergänzt und weitergedacht werden können, entstehen tolle neue Einfälle.
  8. Thinking Hats: Diese Methode ist enorm effektiv. Dabei benötigst du sechs Personen, die ein Themengebiet aus den unterschiedlichsten Sichtweisen beleuchten. Angenommen du möchtest ein Content-Stück zu Kleidung schreiben. Dann bekommt nun jede Person einen der imaginären Hüte aufgesetzt und betrachtet das Thema unter anderen Gesichtspunkten:
    • White Hat: Fakten, Daten, Informationen
    • Red Hat: Gefühle, Intuition, Instinkte
    • Black Hat: Potenzielle Probleme und Schwierigkeiten
    • Yellow Hat: Vorteile und Werte
    • Green Hat: Kreativität, Möglichkeiten, neue Ideen, Alternativen
    • Blue Hat: Managed den Gedankenprozess und überlegt sich die nächsten Schritte und Pläne

 

Advanced

SEO: So helfen dir Pillar-Pages dabei, deine Rankingziele zu erreichen

Pillar-Pages sind Seiten, die sich umfassend mit einem bestimmten Thema beschäftigen. Zum Beispiel mit SEO oder Webanalyse. Der User auf deiner Seite findet auf der Pillar-Page alle wichtigen Informationen zu diesem Thema und wird von dort auf weitere Unterseiten (Cluster-Pages) geleitet, die einzelne Aspekte nochmal im Detail beleuchten und weiter in die Tiefe gehen. Pillar-Pages sind also sozusagen Hub-Seiten, die wie ein Verteilerzentrum funktionieren und deinen User auf die richtige Detailseite weiterleiten. Auf dem SEMrush Blog erfährst du diese Woche, wie Pillar-Pages dir dabei helfen, dein Ranking langfristig zu verbessern.

Vorteile von Pillar-Pages

  • Mehr Engagement: Gut organisierter Content sorgt für eine bessere User Experience und mehr Engagement auf deiner Seite.
  • Längere Sitzungsdauer: Natürlich sollten Pillar- und Cluster-Pages untereinander verlinkt sein, sodass sich der User gut zurechtfindet und Zugriff auf alle wichtigen Informationen hat. Dadurch bleibt er länger auf deiner Website.
  • Bessere Rankingsignale: Pillar-Pages sind in der Regel sehr umfangreich und decken alle Facetten zu einem bestimmten Themenbereich ab. Gleiches gilt für die sehr spezifischen Cluster-Pages. Für Google ist es daher ein leichtes, zu verstehen, um was es auf deinen Seiten geht und kann diese bei relevanten Suchanfragen guten Gewissens oben ranken.

Arten von Pillar-Pages

  1. Der Guide: Indem du einen Guide verfasst, positionierst du dich als Spezialist in einem Gebiet und kannst dein breites Fachwissen unter Beweis stellen. Das wirkt sich positiv auf die Wahrnehmung deines Unternehmens oder deiner Brand aus. Ein gut verfasster Guide kann für mehr Traffic sorgen, neue Interessenten anlocken und Backlinks generieren.
  2. Die „Was ist…“ Seite: Was ist… ist eine ganz typische Suchanfrage von Nutzern, die mehr zu einem bestimmten Thema erfahren möchten. Kein Wunder also, dass sich eine Pillar-Page anbietet, die genau diese Nutzer abholt. Auf deiner Pillar-Page kannst du die Thematik ausführlich beleuchten und dadurch ebenfalls deine Autorität beweisen. Zeige deinen Nutzern, dass du die richtige Anlaufstelle für sie bist, wenn sie noch mehr erfahren möchten und leite sie für weitere Informationen geschickt auf deine unterschiedlichen Cluster-Pages weiter.
  3. Die „How to“ Seite: Hier erklärst du deinen Besuchern im Detail, wie etwas gemacht wird. Zum Beispiel wie das Kampagnentagging in Google Analytics funktioniert oder wie du verschiedene Anzeigenerweiterungen bei Google Ads einsetzt. Deine Pillar-Page hilft den Nutzern also dabei, ein bestimmtes Problem zu lösen oder einen Prozess in ihrem Arbeitsalltag zu verbessern.

Die Strukturierung deines Contents in Pillar- und Cluster-Pages sorgt bei deinen Websitebesuchern für eine bessere User Experience und kann sich somit positiv auf dein Ranking in den Suchergebnissen auswirken.

Beispiele von besonders gelungenen Pillar-Pages und Tipps, wie du auf passende Content-Ideen für deine eigenen Pillar-Pages kommst, findest du hier bei SEMrush.

 

Advanced

Google Ads: Mit diesen Tipps schreibst du überzeugende Ads und sorgst für mehr Conversions

Google Ads sind ein wichtiger Werbekanal für alle Unternehmen, die Kunden mit einem bestimmten Bedürfnis erreichen wollen. Kunden, die schon auf der Suche nach dem passenden Produkt sind. Wenn du die relevanten Keywords recherchiert hast, bist du deinen Kunden schon einen großen Schritt näher. Aber nur weil deine Anzeige ausgespielt wird, heißt das noch nicht, dass Nutzer auch draufklicken. Da dieses Problem weiter verbreitet ist, als du vielleicht annehmen würdest, hat Supermetrics diese Woche einen spannenden Artikel mit Tipps, wie du bessere Anzeigentexte schreibst.

  1. Erfolg: Als allererstes musst du natürlich definieren, was Erfolg für dich bedeutet. Was möchtest du mit deinen Anzeigen erreichen? Wenn es dir um Brand Awareness geht, dann sind vielleicht Impressions oder Klicks die richtigen Kennzahlen. Möchtest du deine Umsätze steigern, geht es dir eher um Conversions und Leads. Nur indem du deine Erfolgsmetriken im Vorfeld definierst, kannst du hinterher auch die Performance auswerten.
  2. Zielgruppe: Versetze dich in die Lage deiner Zielgruppe und überlege dir, wie du sie von deinem Angebot überzeugen kannst. Punktest du eher mit einer emotionalen Ansprache oder sind deine potenziellen Kunden mit Zahlen und Fakten zu gewinnen? Wenn du unsicher bist, dann teste beides und finde heraus, welcher Anzeigentext besser funktioniert.
  3. Keywords: Natürlich sollte das relevante Keyword in deiner Anzeige vorkommen – am besten direkt in der Headline. Übertreib es aber nicht, denn wenn das Keyword in jeder Zeile vorkommt, wirkt das alles andere als seriös und eher wie Spam. Überlege dir, welche konkreten Problemstellungen der Nutzer haben könnte, der nach deinem Keyword sucht, und gehe darauf in deiner Anzeige ein.
  4. Experimente: Es lassen sich kaum pauschale Aussagen darüber treffen, was besonders gut in einer Ad funktioniert. Denn wie immer hängt das von deiner Zielgruppe und vom Kontext ab. Genau daher solltest du aber regelmäßig Experimente durchführen und Tests machen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn du mal die Preise deiner Produkte mit in die Werbeanzeige aufnimmst? Sorgt das für mehr Klicks oder schreckst du Nutzer womöglich ab? Oder aber du experimentierst mit Dynamic Search Ads. Wie wirken sich die von Google automatisch generierten Anzeigen auf deine Performance aus? Bring ein bisschen mehr Abwechslung in deinen Google Ads Alltag und wachse über dich selbst hinaus, indem du öfter mal was Neues ausprobierst.
  5. Rabatte: Rabatte und limitierte Angebote sind oft ein wichtiger Hebel im Marketing. Wenn du deinen Kunden besondere Deals anbietest, dann nimm diese Info auch mit in deine Ads auf. Die meisten Nutzer reagieren positiv, wenn sie sehen, dass sie bei dir etwas sparen können.
  6. Call-To-Actions: Du möchtest den Nutzer dazu bringen, auf deine Anzeige zu klicken und deine Website zu besuchen. Dafür benötigst du starke Call-To-Actions, die den Kunden aktiv ansprechen und ihn überzeugen. Teste verschiedene CTAs wie zum Beispiel „Gratis“, „Bestes“ oder „Sparen“.
  7. Satzzeichen: Auch Satz- bzw. Sonderzeichen, wie zum Beispiel ein Dollarzeichen oder ein Ausrufezeichen, können für extra Aufmerksamkeit beim Nutzer sorgen. Solltest du derzeit noch keine Satzzeichen in deinen Ads benutzen, dann probiere es aus und finde heraus, wie sich das auf deine Performance auswirkt.
  8. Fragen: Indem du in deinen Ads eine Frage aufwirfst, sprichst du den Nutzer direkt an. Und zwar auf eine andere Art und Weise als der Großteil deiner Mitbewerber. Du kannst die Frage entweder direkt im Anzeigentext beantworten oder auf der Landingpage. Dadurch stellst du einen direkten Bezug von der Anzeige zu deiner Website her.
  9. Landingpage: Oft ist deine Ad das erste, was ein Nutzer von dir sieht. Trotzdem musst du auf der Landingpage genauso überzeugend sein und vor allem sicherstellen, dass die Inhalte auf deiner Seite zu deinem Anzeigentext passen. Gestalte deine Landingpage möglichst einfach, damit sich der Nutzer schnell zurechtfindet.
  10. Optimierung: Wie immer ist die Optimierung deiner Ads ein fortlaufender Prozess, der nicht irgendwann beendet ist. Führe verschiedene Tests durch und analysiere die Performance deiner Anzeigen regelmäßig, um dein Werbebudget möglichst gewinnbringend einzusetzen.

Noch mehr spannende Tipps für deine Werbeanzeigen bei Google Ads bekommst du hier bei Supermetrics.

 

Advanced

Online Marketing: Ohne Experimente kein Erfolg

Das A & O im Marketing sind Tests. Nur Experimente und der Mut, Dinge auszuprobieren, können dich wirklich weiterbringen. Nur zu oft glauben wir, zu wissen, was funktioniert beziehungsweise, was nicht funktioniert. Und haben damit unrecht. In anderen Fällen kennen wir zwar eine Taktik, die super funktionierte, aber die Zeiten haben sich geändert. Die organische Reichweite in den sozialen Medien ist zum Beispiel nicht mehr dieselbe wie vor ein paar Jahren. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass unsere Meinungen, unsere Vermutungen nichts nützen. Wir müssen experimentieren und unsere Entscheidungen auf Daten stützen. In einem Beitrag von Supermetrics geben vier Marketer praxisnahe Tipps zu guten Experimenten und erzählen von ihren Erfahrungen. Doch in vielen Unternehmen kommt es erst gar nicht zu Experimenten, weil man Angst hat, zu scheitern. Man hat Angst davor, dass die Daten am Ende nicht die eigenen Vermutungen stützen. Dabei ist gerade das ja eine große Erkenntnis. Ein weiteres häufiges Problem ist die Angst, etwas Neues auszuprobieren und damit die Komfortzone zu verlassen. Es braucht also Mut und ein starkes Team mit einer positiven Fehlerkultur. Im Gegenzug kannst du aber auch hilfreiche Erkenntnisse gewinnen, deine Zielgruppe wirklich kennenlernen und sehr erfolgreich sein.

Das braucht ein gutes Marketing-Experiment

  1. Ein gutes Experiment ist systematisch und wird anhand von Daten gemessen und bewertet.
  2. Es ist groß genug. Natürlich heißt es oft, man solle in einem Experiment nur eine Variable testen. Dies führt jedoch zu winzigen Experimenten, in denen es am Ende nur um die Farbe eines Buttons, den Call-to-Action oder einzelne Anzeigen geht. Kleine Experimente führen am Ende auch nur zu kleinen Ergebnissen und kleinen Erfolgen. Die Devise ist daher: Think big. Teste bedeutsame Dinge, wie komplette Landingpages gegeneinander, experimentiere mit den Produkt-Preisen oder ganzen Kampagnen-Strategien.
  3. Gute Experimente sind als Split-Tests aufgebaut. Das bedeutet, du testest verschiedene Varianten gegeneinander und teilst deine Zielgruppe in verschiedene Segmente. Ein Teil davon bleibt als Kontrollgruppe bestehen. So kannst du die Effektivität deiner Variablen bestmöglich einschätzen.
  4. Du formulierst eine Hypothese. Dies zwingt dich im Vorhinein dazu, dir Gedanken über den vermuteten Ausgang des Experiments zu machen. Warum denkst du, Variante X ist erfolgreicher? Eine Hypothese gibt dem Experiment eine Struktur. Du weißt, warum du welche Varianten gegeneinander testest.

Schritt für Schritt zum Experiment

  1. Setze dir ein Ziel, um zu wissen, was du mit den verschiedenen zu testenden Varianten überhaupt erreichen willst.
  2. Analysiere deine historischen Daten, um zu wissen, wo du aktuell stehst.
  3. Brainstorme nun zu Ideen, um Dinge zu finden, welche das angestrebte Ziel beeinflussen könnten.
  4. Priorisiere deine gesammelten Ideen.
  5. Jetzt startet das Experiment. Hier bleibt es dir überlassen, ob du mehrere Experimente gleichzeitig durchführen möchtest, um einfach schnellstmöglich den funktionierenden Hebel zu finden oder ob du ein Experiment nach dem anderen startest, da es dir entscheidend darauf ankommt, welche Variablen welche Effekte nach sich ziehen.
  6. Am Ende steht die Erfolgsmessung. Welches Experiment konnte die erwarteten Ergebnisse liefern?

Beispiele für Marketing-Experimente

  • Ein interessantes Offline-Experiment, das jedoch gut zeigt, dass man auch einfach mal versuchen sollte, außerhalb des Stroms zu schwimmen, führte der Reinigungsservice Freska durch. Sie hatten die Hypothese, dass ihre Kunden ein Interesse an teuren Hobbies besitzen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund gönnen sie sich dann den Reinigungsservice. Statt also wie üblich für Reinigungsservices auf eine Baby Expo zu gehen, um Neukunden zu gewinnen, testeten sie eine Boots-Messe und waren dabei sehr erfolgreich.
  • Ein zweites Experiment des Reinigungsservices bezog sich auf die Kommunikation des Preises. Bisher wurde angenommen, dass dieser die Leute abschrecken würde, weshalb in Anzeigen auf den Preis verzichtet wurde. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Wie sich herausstellte, hatten die Interessenten meist eine viel höhere Preiserwartung als der tatsächliche Preis. Dadurch konnten die Konversionen durch die offene Promotion des tatsächlichen Preises erhöht werden.
  • Leadfeeder hat dagegen aufgrund der Corona-Pandemie mit Webinaren begonnen. Ziel war es, das Werbebudget zu senken und einen Kanal zu finden, der viele Conversions bei relativ kleinem Budget und Zeitaufwand erreicht. Die Webinare waren ein voller Erfolg, sodass sie nun durch diesen Test damit begonnen haben, vermehrt auf Videos zu setzen. Einzelteile der Webinare wurden hinterher als YouTube-Videos recycled. Außerdem wird nun mit neuen Sprechern und neuen Distributions-Kanälen gespielt.

Du hast auch Lust bekommen, in einem Experiment mal etwas Neues auszuprobieren? Dann findest du hier noch weitere Beispiele und Tipps von Supermetrics.

 

Beginner

Instagram: Hacks für noch kreativere Stories

Instagram Stories sind ein mächtiges Tool, um mit deiner Community in Kontakt zu treten und deine Inhalte zu verbreiten. Doch es braucht definitiv etwas Mühe und Kreativität, um in dem Meer aus Stories aufzufallen und die Aufmerksamkeit zu erregen. In einem Video von Social Media Examiner erfährst du einige coole Hacks für deine Stories:

  1. Nimm dir Zeit und poste nicht spontan! Dieser Hack ist eigentlich simpel und doch sehr effektiv. Statt dein eben aufgenommenes Video sofort zu posten, speichere es lieber und setze dich zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe hin, um deine Story zu kreieren. So hast du mehr Zeit, um dir Gedanken zu deiner Intention zu machen, du kannst das Video bearbeiten, Text hinzufügen und die Story wirklich perfekt gestalten, bevor du sie veröffentlichst.
  2. Verwende den Question Sticker: Du hast die Möglichkeit, deiner Story einen Sticker hinzuzufügen, in welchem du deiner Community eine Frage stellst oder sie um ihre Fragen bittest. Die Nutzer können dir dann ihre Antworten/Fragen dazu schreiben. Das sorgt für hohes Engagement und gibt deiner Zielgruppe das Gefühl, dass du dich für sie interessierst.
  3. Brande deinen Content: Das muss nicht heißen, dass du immer ein Logo einfügst. Du kannst auch einfach einen Rahmen in deiner CI-Farbe um deine Bilder und Videos legen. So schaffst du Wiedererkennungswert.
  4. Verschriftliche deine Videos: Denke immer daran, dass Instagram sehr häufig ohne Ton genutzt wird. Daher ist es extrem hilfreich, wenn du deine Stories verschriftlichst. Du musst natürlich kein ganzes Transkript schreiben, notiere einfach deine wichtigste Aussage und poste sie als Text auf dein Video.
  5. Gehe live und beantworte die Fragen deiner Community: Du hast Fragen deiner Community gesammelt, dann solltest du diese nun dringend beantworten. Gehe dazu einfach live und nutze dort die Funktion der Fragekärtchen. So werden dir die zuvor gesammelten Fragen im Live-Video angezeigt und du kannst sie nacheinander beantworten.
  6. Mehrere Question-Sticker-Antworten in einer Story: Die gesammelten Fragen oder Antworten kannst du natürlich auch in einer weiteren Story mit der Community teilen. Hier ist es jedoch nur möglich eine einzelne dieser gesammelten Antworten in dein Bild oder Video zu posten. Durch einen kleinen Hack, kannst du jedoch auch mehrere auf einem Bild platzieren. Lade dazu das Bild mit der geposteten Antwort immer wieder neu herunter und verwende es anschließend als Hintergrund, um darauf eine weitere Antwort zu platzieren.
  7. Speichere dir Effekte: Instagram bietet dir standardmäßig eine Reihe von Effekten. Um jedoch wirklich aufzufallen, macht es Sinn, auch andere als die bekannten Effekte zu nutzen. Dazu kannst du in deiner Instagram-Kamera am Ende der vorgeschlagenen Effekte auf das Fragezeichen klicken und landest so in einer Bibliothek aus zahlreichen weiteren Effekten der Instagram-Community. Diese Effekte kannst du dir für eine spätere Verwendung abspeichern. Ebenfalls möglich ist, dass du dir Effekte speicherst, die ein anderer Influencer in seiner Story verwendet. Der Name des verwendeten Effekts wird dabei immer unter dessen Benutzernamen angezeigt.
  8. Copy-Paste ein Bild oder GIF in deine Story: Normalerweise kannst du in Instagram Stories immer nur ein Bild oder Video hochladen. Durch einen kleinen Trick ist es jedoch möglich ein Bild oder GIF in ein Bild zu posten. So kannst du deiner Community auch sagen: „Gerade rede ich darüber: …“ Um das zu schaffen, kopierst du einfach das entsprechende Bild oder GIF in deiner Galerie und fügst es dann per Textfunktion in deiner Instagram Story ein. So kannst du auch mehrere Bilder und vor allem auch deine eigenen gebrandeten GIFs hineinkopieren.

Alle genauen Anleitungen zu den einzelnen Hacks findest du im nachfolgenden Video:

 

Beginner

Facebook Ads: So setzt du Audience Insights richtig ein

Die Targeting-Optionen bei Facebook bieten werbetreibenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Anzeigen auf eine ganz spezielle Zielgruppe auszurichten. Um das Targeting noch besser nutzen zu können und sicherzustellen, dass du die richtigen Nutzer ansprichst, stellt Facebook dir mit den Audience Insights wichtige Informationen über deine Zielgruppe zur Verfügung. Wie du diese Insights für deine Werbeaktivitäten nutzen kannst, zeigt dir Koozai in einem neuen Video.

Du erreichst die Audience Insights über den Facebook Business Manager unter der Kategorie Analyse und Berichterstellung. Dort musst du als erstes eine Zielgruppe auswählen: Möchtest du Infos über alle Personen auf Facebook oder nur über die Nutzer, die schon mit deiner Seite verbunden sind?

Wenn du neue Zielgruppen erschließen möchtest, solltest du Jeden auf Facebook auswählen. Um deine potenzielle Zielgruppe weiter einzuschränken, musst du zunächst den Standort eintragen. Das kann zum Beispiel ganz Deutschland sein, wenn du national unterwegs bist. Handelt es sich um ein lokales Business, kannst du auch eine einzelne Stadt oder einen Landkreis auswählen. Auch das Alter deiner Zielgruppe kannst du an dieser Stelle einstellen. Wirklich relevant wird es dann durch das Interessen-basierte Targeting. Hier kannst du Themen eintragen, die deine Zielgruppe beschäftigen oder aber du wählst deine Wettbewerber aus und konzentrierst dich dadurch auf Personen, die an deiner Branche interessiert sind.

Nachdem du alle Einstellungen vorgenommen hast, zeigt dir Facebook weitere Informationen über die Nutzer an, wie zum Beispiel ihr Level an Bildung oder ihren Beziehungsstatus. Außerdem kannst du einsehen, welche Facebook-Seiten die Nutzer geliked haben und an welchen Orten sie sich aufhalten und so mehr über die Personen erfahren, die du mit deiner Werbung ansprechen möchtest.

Die Audience Insights sind ein tolles Tool, wenn du planst, mit deinen Facebook Werbeanzeigen neue Zielgruppen zu erschließen. Bevor du das nächste Mal eine neue Kampagne aufsetzt, verschaffe dir dank des Insights Tools einen genauen Überblick über deine potenzielle Zielgruppe und passe deine Anzeigen und Werbetexte entsprechend an.

 

Beginner

Instagram: Shopping-Funktionen auf IGTV und Reels

Instagram Reels – die kurzen Videoclips, die die Plattform als direkten TikTok-Konkurrenten gerade erst im Juni gelauncht hat – werden nun bereits so weiterentwickelt, dass das Format auch monetarisiert werden kann, so Contentmanger.de. Tatsächlich hat Instagram angekündigt, dass noch im Laufe des Jahres getestet werden soll, die Shopping-Funktion in Reels zu integrieren. Nutzer könnten dann Produkte, die sie in den kurzen Videos sehen, anklicken und entweder direkt über die Plattform oder über die Website des Unternehmens erwerben. Ab sofort soll dies schon über IGTV möglich sein, wo Nutzer Videos mit einer Länge von bis zu einer Stunde veröffentlichen können. Instagram weitet damit die Möglichkeiten des Social-Commerce noch weiter aus und macht es für Unternehmen noch einfacher, ihre potenziellen Kunden zu erreichen.

 

Neues von der 121WATT

Learn to be creative!

Ist dir schon einmal aufgefallen, wie viele Personen von sich selbst sagen, sie seien nicht kreativ? Gehörst du vielleicht selbst dazu? Auch wenn du es vielleicht nicht direkt glauben möchtest: Kreativität ist kein reines Talent, sondern kann geübt werden. Ja, jeder kann lernen, kreativ zu sein!

Du möchtest wissen, wie genau das geht? Dann ist unser Kreativitätstechniken im Online-Marketing Webinar mit unserem Trainer Eric Kubitz genau das Richtige für dich!

In zwei spannenden Tagen lernst du Techniken kennen, wie du deiner Kreativität freien Lauf lassen und dadurch ganz neue Wege entdecken kannst. Überzeug dich selbst:

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Um deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse noch besser zu verstehen, bietet es sich an, Personas zu erstellen. Eine Persona ist ein Modell einer Person, die deine Zielgruppe durch ihre bestimmten Merkmale charakterisiert. Damit du alle Informationen zu deiner Persona auf einen Blick parat hast, erstellst du am besten einen kurzen Steckbrief. Das geht mit dem Tool Xtensio ganz einfach – du kannst dort die Herausforderungen, Glaubenssätze, Eigenschaften uvm. deiner unterschiedlichen Personas abspeichern und behältst somit immer den Überblick.

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