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Digital Marketing Weekly Oct I 2020

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Wir stellen dir in dieser Woche eine neue Alternative zu Google Analytics vor, die du im Auge behalten solltest. Außerdem geht es um den Clou beim Personal Branding und wir haben ein spannendes Interview mit Alexander dazu, wie Weiterbildung 2020/21 funktioniert.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Personal Branding: Darauf kommt es wirklich an
  • Web Analyse: Google Analytics bekommt einen neuen Konkurrenten
  • SEO: Brauche ich einen Blog?
  • Google Analytics: 6 Gründe für fehlende Conversions
  • Online Marketing: Retartgeting vs. Remarketing – was ist eigentlich was?
  • SEO und Webdesign gehen Hand in Hand
  • Facebook Ads: So erzeugst du einen direkten PDF-Download über das Lead-Formular
  • Neues von der 121WATT: Alexander Holl im Interview
  • Tool-Tipp: Bildplattformen

 

Beginner

Personal Branding: Darauf kommt es wirklich an

Beim Personal Branding geht es um den Aufbau einer Personenmarke. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Was ist hier das Ziel? Maximale Sichtbarkeit? Likes, Shares, Comments? Nein, denn Sichtbarkeit ist ja kein Selbstzweck. Es geht ja nicht nur darum, berühmt zu sein. Man muss doch mit der Sichtbarkeit irgendetwas bezwecken. Oder etwa nicht? Bei so manchem Influencer scheint es keinen höheren Sinn zu geben, dort steht ausschließlich die Gewinnmaximierung im Fokus. Doch der Schlüssel im Personal Branding ist eben dieser höhere Sinn, das große Ganze, das man bewirken möchte, der Purpose. Kerstin Hoffmann hat auf ihrem Blog PR-Doktor einen inspirierenden Gedankengang dazu geschildert.

Gerade in der heutigen Zeit ist es den Menschen bei der Auswahl bestimmter Marken, seien es Personen oder Unternehmen, immer wichtiger, welchen Purpose diese haben. Es geht um das Why, welches verfolgt wird. Stimmt dieses Why und wird es klar kommuniziert, dann folgt die Reichweite von ganz allein. Aus diesem Grund sollten sich gerade auch Personen immer die Frage stellen, wozu genau sie eigentlich ihren Beitrag leisten wollen. Wozu soll die öffentliche Aufmerksamkeit genutzt werden? Besonders starke Personenmarken sind häufig solche, die ganz ohne das Ziel, eine Personenmarke zu werden, entstanden sind. Sie sind nämlich nur aus dem Purpose entstanden. Es sind Menschen, die zum Beispiel ein ganz bestimmtes höheres Ziel in der Gesellschaft erreichen wollten und sich dafür einsetzen. Das könnte zum Beispiel die Gleichberechtigung von Frauen sein. Sie engagieren sich so sehr, dass die Öffentlichkeit von ihrem Engagement erfährt und die Person bekannt wird. Die öffentliche Präsenz ist dabei eher etwas, das in Kauf genommen und nun für den höheren Zweck eingesetzt wird, das jedoch nicht angestrebt wurde. Zwei sehr eindrucksvolle Bespiele für solche Personenmarken zeigt Kerstin Hoffmann in ihrem Video:

 

Advanced

Web Analyse: Google Analytics bekommt einen neuen Konkurrenten

Cloudflare bietet nun eine Alternative zum bekannten Web-Analyse-Tool Google Analytics an, berichtet t3n. Der große Unterschied: Cloudflare setzt seinen Fokus vor allem auf ein hohes Datenschutzniveau. Dies ist mit Blick auf die zunehmende Wichtigkeit von Datenschutz natürlich ein starkes Argument. Ihr Ziel ist es zudem, die Web Analyse zu demokratisieren. Sie wollen, dass jeder Website-Betreiber die Möglichkeit hat, Datenanalyse zu betreiben, ohne dabei den Datenschutz der Nutzer zu beeinträchtigen. Das Tool basiert nicht auf Tracking-Cookies, der Erfassung von IP-Adressen oder Fingerprinting. Es werden keine einzelnen Besucher identifiziert, es gibt keine Unique Visitors. Als Besucher wird jeder erfasst, der über eine andere Quelle auf die Website kommt. Dennoch lassen sich natürlich zahlreiche Analysen durchführen: Seitenaufrufe, Besucher, Herkunftsländer, Traffic-Quellen, zeitlicher Traffic-Verlauf usw. – all das kannst du im Tool filtern. Ein weiterer Vorteil: Das Tool ist kostenfrei nutzbar. Cloudflare-Kunden können sofort damit loslegen und das Tool ausprobieren. Alle anderen müssen noch auf die vollständige Entwicklung eines JavaScripts warten. Man kann sich jedoch bereits in eine Warteliste eintragen.

 

Beginner

SEO: Brauche ich einen Blog?

Deine Website besteht zunächst mal aus primären Inhalten, also deinen Produktdetailseiten, Kategorieseiten und so weiter. Doch viele Shops und Unternehmen setzen nun neben diese primären Inhalte noch einen Blog, ein Magazin oder Ratgeber. Macht das Sinn? Markus Hövener von Bloofusion beleuchtet diese Frage in einer neuen Podcast-Folge:

Einen Mythos widerlegt er dabei gleich zu Beginn: Ein Blog bringt nicht im Grundsatz irgendeinen SEO-Vorteil. Oft wird geglaubt, Google liebe Blogs und diese bringen daher immer wichtige Rankingvorteile. Doch dem ist nicht so. Ein Blog ist erstmal nur ein Werkzeug, das du einsetzen kannst, um damit SEO-Erfolge zu erreichen. Allerdings geschieht das nur, wenn du es auch wirklich richtig angehst.

Die Antwort auf die Blog-Frage lautet: Kann sein. Du kannst über einen Blog Informationssuchende auf deine Website locken. Diese wiederum kannst du dann weiter in deinen Shop leiten oder aber durch Remarketing bespielen. Damit das funktioniert, musst du aber natürlich auch über die Dinge schreiben, nach denen Menschen suchen. Und zwar nicht nur irgendwelche Menschen, sondern auch wirklich deine Zielgruppe. Du musst dir also auch immer die Frage stellen: Lohnt es sich für dich, für den Begriff X ein gutes Ranking zu haben. Kannst du die Nutzer, die sich dafür interessieren später weiter konvertieren? Ein Blog kann dir dabei helfen, wichtige Links aufzubauen und er kann die Contentqualität deiner gesamten Website anheben. Google steht zwar nicht im Grundsatz auf Blogs, aber auf gute Inhalte. Wenn deine Website also inhaltlich eher mager ist, kann dir ein Blog dabei helfen, dass Google deine gesamte Contentqualität besser bewertet.

Ein Blog kann also durchaus sinnvoll sein, allerdings sollte er nicht an erster Stelle stehen. Im ersten Schritt geht es um deine primären Inhalte, denn sie verkaufen direkt. Deine oberste Priorität sollten also deine Shopkategorien sein, deine Produktseiten, dein Google-My-Business-Eintrag, wenn du ein lokales Geschäft bist. Erst danach folgt der Blog. Und dieser folgt auch nur, wenn du wirklich langfristig Zeit hast, ihn zu betreuen und zu füllen.

Entscheidest du dich für einen Blog, dann geht es im nächsten Schritt darum, es richtig anzugehen. Mit einer Recherche der relevanten Keywords, um herauszufinden, wofür es sich überhaupt lohnt, gefunden zu werden. Und mit der Entwicklung eines Redaktionsplans, damit du dir Deadlines setzt und notwendige Zeit freihältst. Die Artikel schreiben sollte immer derjenige mit der größten Expertise, denn nur so bietest du deinen Lesern einen echten Mehrwert und kannst dich als vertrauensvoller Partner etablieren.

Den ausführlichen Beitrag findest du hier bei Bloofusion.

 

Advanced

Google Analytics: 6 Gründe für fehlende Conversions

Warum fehlen oft 20-25% der Konversionen bzw. Transaktionen in Google Analytics? Schon öfter haben wir bei uns selbst gemerkt, dass immer wieder angelegte Ziele in Google Analytics nicht getrackt werden, obwohl andere Systeme (eigene Kundensysteme) die Zielerreichungen klar ausweisen. In diesem Artikel geht es darum, wie es zu solchen Abweichungen kommt. 

 

Beginner

Online Marketing: Retargeting vs. Remarketing – was ist eigentlich was?

Remarketing und Retargeting sind zwei Begriffe, die häufig synonym verwendet werden. Doch das ist eigentlich nicht korrekt, denn es gibt einen Unterschied. Kennst du ihn? Falls nicht, hat Hubspot einen hilfreichen Erklär-Artikel dazu veröffentlicht. Wir fassen das Wesentliche kurz für dich zusammen.

Retargeting

Hierbei sprichst du deine Website-Besucher im Nachgang über eine Anzeige an. Dabei ist es relativ egal, wie lange die Besucher auf deiner Seite waren oder womit sie sich beschäftigt haben. Es geht lediglich um die Tatsache, dass sich die Nutzer schon einmal mit dir beschäftigt haben müssen, denn aus irgendeinem Grund sind sie auf deiner Seite gelandet. Du sprichst nun diese Website-Besucher einfach gesammelt mit einer Werbekampagne an und versuchst dadurch ihr Interesse an deiner Marke/deinem Angebot zu steigern.

Remarketing

Beim Remarketing ist zwar das Grundprinzip identisch: Website-Bucher werden hinterher über Ads erneut angesprochen. Doch das Ganze geht wesentlich gezielter von statten. Es wird nämlich genau erfasst, wofür sich der Besucher auf deiner Website interessiert hat. So kannst du ihn hinterher ganz genau mit Inhalten ansprechen, die zu seinem Interesse passen. Jemand, der sich ein bestimmtes Produkt angesehen hat oder es sogar schon in den Warenkorb gelegt hat, erhält hinterher also zum Beispiel eine Ad zu diesem Produkt mit speziellen Kaufanreizen wie einem Rabatt oder erlassenen Versandkosten. Einen etwas unentschlosseneren Nutzer, der sich bisher lediglich die Startseite deines Shops angesehen hat, könntest du mit einer Aufstellung deiner besten Produkte ansprechen.

Wie genau du Remarketing betreiben kannst, was es dabei mit Remarketing-Listen auf sich hat und welche Anbieter es gibt, all das erfährst du im ausführlichen Artikel von Hubspot.

 

Beginner

SEO und Webdesign gehen Hand in Hand

Früher war ein gutes Webdesign nicht relevant für gute Rankings, doch diese Zeiten sind vorbei. Heute sorgt eine unprofessionelle und „hässliche“ Website schnell dafür, dass User abspringen. Im Gegenzug kann ein verbessertes Webdesign dein Suchmaschinenranking steigern. Dennoch ist es natürlich vordergründig wichtig, dass deine Seite eine gute Usability hat und SEO-optimiert ist. Ein schickes Design allein reicht nicht aus. In einem neuen Beitrag beantwortet die Seokratie einige wichtige Fragen zum Thema Webdesign & SEO. Außerdem gibt Julian Dziki folgende Tipps, auf die du bei deinem Webdesign achten solltest, damit es mit dem SEO-Erfolg klappt:

  • Deine Website sollte für den Googlebot gut lesbar sein.
  • Achte darauf, dass keine Elemente ungewollt versteckt werden.
  • Eine gute inhaltliche Struktur ist wichtig – sowohl für den Nutzer wie auch für den Googlebot und das Webdesign.
  • Achte darauf, dass deine Menüs selbsterklärend sind.
  • Deine Seite sollte trotz schickem Design schnell laden.
  • Deine Seite sollte auch mobil gut aussehen und bedienbar sein.
  • Achte auf einen sauberen Quellcode mit einer guten Überschriftenstruktur, sprechenden URLs, Alt-Texten und Meta-Daten.

 

Advanced

Facebook Ads: So erzeugst du einen direkten PDF-Download über das Lead-Formular

Lead-Formulare auf Facebook oder Instagram sind eine tolle Möglichkeit, potenzielle Kundenkontakte zu knüpfen. Dadurch, dass das Formular direkt auf der jeweiligen Plattform ausgefüllt wird, ist diese Variante meist günstiger und erfolgreicher, als die Verlinkung auf ein Kontaktformular auf einer Landingpage. Meist soll dem Nutzer im Gegenzug zu seinen Kontaktdaten Content bereitgestellt werden. Dies kann zum Beispiel in Form eines eBooks zum Download passieren. Jedoch bietet Facebook nicht die Möglichkeit das PDF direkt innerhalb des Lead-Formulars bereitzustellen, oder doch? Auf dem Blog von Hutter Consult wird hierzu eine neue Möglichkeit aufgezeigt.

Grundsätzlich kannst du die eingegebenen Kontaktdaten natürlich einfach direkt in dein CRM oder Newsletter-Tool laufen lassen und dem Lead über diesen Weg, das angeforderte PDF automatisiert per Mail zukommen lassen. Sollte jedoch keine Verknüpfung zwischen CRM und Facebook bestehen, fällt diese Variante weg. Es wäre daher hilfreich, das PDF direkt im Rahmen der Lead-Ad herunterladen zu können. Also nach Abschluss des Kontaktformulars. Fügst du hier jedoch eine Dateiverlinkung ein, welche einen direkten Download startet, dann blockiert Facebook diesen Link. Es gibt aber einen Trick: Fügst du einen Link zur Dokumentenvorschau ein, klappt es. Der Link muss also die Datei in einer Browseransicht öffnen, welche dann vom Nutzer heruntergeladen werden kann. Nur der direkt startende Download-Link ist gesperrt.

Im Blogartikel von Hutter Consult siehst du ganz genau, wie du einen solchen Link generierst.

 

Neues von der 121WATT

Alexander Holl im Interview

Wie funktioniert Weiterbildung eigentlich in 2020? Und was wird im nächsten Jahr wohl noch kommen? Was hat sich verändert und wie haben wir als Bildungsanbieter darauf reagiert? In einem spannenden Interview mit der SEM Boutique beantwortet Alexander all diese Fragen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Bildmaterial benötigen wir im Online Marketing ständig. Sei es als Illustration für einen Blogartikel oder Creative für einen Social-Media-Post. Darum hat SemRush nun eine sehr hilfreiche Aufstellung von verschiedenen Bildplattformen veröffentlicht. Kostenfrei und kostenpflichtig – schaut doch einfach mal durch.

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