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Digital Marketing Weekly Nov IV 2020

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Diese Woche bekommst du aktuelle Infos und Tipps zum Einsatz von Ereignissen in der neuen Google Analytics 4 Version. Außerdem erfährst du, wie du den Einsatz deines Budgets für Facebook-Ads einsetzt und wie du mögliche Stolperfallen beim A/B-Test vermeiden kannst.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics 4: Data Streams in Google Analytics 4: Wie lege ich ein Ereignis an?
  • SEO: Wie Google neue Inhalte in den Suchergebnissen testet
  • Facebook Ads: So viel Geld solltest du ausgeben
  • E-Commerce: Das beste UX Design für deinen Online-Shop
  • A/B-Tests: Diese sieben Stolperfallen solltest du vermeiden
  • Google Ads: Gib dem Broad Match eine zweite Chance
  • Instagram: Guide Funktion wird ausgeweitet
  • Neues von der 121WATT
  • Tool-Tipp der Woche: SERP Keyword Scraper Plugin für Firefox & Chrome

 

Advanced

Google Analytics: Data Streams in Google Analytics 4: Wie lege ich ein Ereignis an?

In der neuen Google Analytics 4 Version ist vieles anders. So auch das Thema Ereignisse und wie du diese anlegen kannst. In GA4 werden die Ereignisse beim Set-up einer GA4 Property hinterlegt und du kannst die Ereignisse dann bei den sog. Data Streams einrichten. Standardmäßig werden dabei schon diese 6 Ereignisse gemessen:

  1. Seitenaufrufe
  2. Scrolls: Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn der Nutzer bis zum Seitenende (90%) scrollt.
  3. Klicks auf externe Links: Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn der Nutzer einen ausgehenden Link anklickt.
  4. Website-Suche: Sobald der Nutzer deine interne Suche verwendet, wird dieses Ereignis gemessen.
  5. Video-Engagement: Sobald du deine YouTube Videos eingebettet hast, kann auch dieses Ereignis protokolliert werden.
  6. Dateidownloads: Wenn ein Nutzer ein PDF-Dokument herunterlädt.

Hierbei ist es spannend, wie du diese Ereignisse in der Entwickler-Console überprüfen kannst und wie die Berichte in der neuen GA4 Version zu interpretieren sind. Eines der Ziele von GA4 ist es unter anderem, Interaktionen deiner Nutzer mit deinen Inhalten detailreich messbar zu machen. Du kannst dich sicherlich daran erinnern, dass wir in der klassischen Google Analytics Version (Universal Analytics)  immer den Seitenaufruf als Interaktion messen können. Nun ist es möglich, mit Hilfe der sogenannten Data-Streams, die Aktionen des Nutzers – und das bereits standardmäßig – viel detaillierter zu messen. Alle weiteren Informationen rund um das Thema Google Analytics 4 kannst du in unserem Blogbeitrag „Data-Streams | Ereignisse in Google Analytics 4 (GA4)“ nachlesen. Dort wird dir alles zum Thema Ereignisse in GA4 erklärt und wie du zum Beispiel deine Ereignisse als Conversion markieren kannst.

Du hast den Auftakt unserer Artikelserie zu Google Analytics 4 verpasst? Dann lies hier unseren Einstieg zur neuen Google Analytics 4 Property. Nächste Woche geht unsere Artikelserie zu GA4 weiter. Thema: Wie legst du Ziele in Google Analytics 4 an?

 

Advanced

SEO: Wie Google neue Inhalte in den Suchergebnissen testet

Wie wir alle wissen, testet Google in wiederkehrenden Abständen die Inhalte und mischt dabei die Suchergebnisse durch. Dieses Testverfahren lässt sich aber häufig nicht mit Daten belegen. Kevin Indig hat sich die Zeit genommen und hat in seinem Blog drei Beispiele herausgearbeitet, wie Google die Relevanz und Qualität von Inhalten testet und konnte diese Testverfahren mit Daten aus der Google Search Console und Ryte untermauern. Anschließend erläutert er in seinem Blogbeitrag die wesentlichen Schlussfolgerungen. Google testet neue Inhalte an verschiedenen Positionen für alle Anfragen, die es für relevant hält. Googles Verständnis dafür, was relevant ist und was nicht, ist zunächst sehr ungenau, wird dann mit der Zeit aber immer besser.

Der Inhalt wird zuerst für

  • viele Anfragen an niedrigeren Positionen und
  • dann für weniger Anfragen an höheren Positionen eingestuft.

Die einzige Voraussetzung ist, dass der Inhalt qualitativ hochwertig ist. Außerdem hat er mit Hilfe von Ryte einen Keyword-Test durchgeführt und dabei den Rang der einzelnen Seiten analysiert. Das Fazit: Die Inhalte müssen sich erst beweisen und die Position ist nie garantiert. Kevin hat festgestellt, dass Google 3-4 Tage benötigt, um herauszufinden, wo der Inhalt zu Beginn rangieren sollte. Von dieser Position aus testet Google ständig die Leistung des Inhalts für verschiedene Keywords. Google aktualisiert demnach ständig sein Verständnis für die Beziehung zwischen Webseiten und den Inhalten für eine bestimmte Anfrage. Dies könnte auch der Grund sein, warum wir fast monatlich Updates sehen und oft nicht nachvollziehen können, was Google gerade gemacht hat.

 

Beginner

Facebook Ads: So viel Geld solltest du ausgeben

Wie viel Geld soll ich für meine Facebook Ads ausgeben? Die Antwort auf diese Frage hängt von deinem Umsatzziel und deinem allgemeinen Marketing-Budget ab. Der Social Media Examiner geht dir zur Hand und hilft dir, dein Facebook Ads Budget sinnvoll zu kalkulieren.

Tipp 1: Berechne dein Facebook Advertising Budget
Im ersten Schritt musst du dir klar machen, was überhaupt die Ziele deines Marketings bzw. allgemein deiner Firma sind. Für die meisten Unternehmen sind das Leads und Verkäufe. Als nächstes musst du wissen, wie viel des gesamten Budgets für Marketing aufgewendet werden kann. Je nach Unternehmensziel sind das etwa 5% – 12%.

Jetzt musst du folgenden Kennzahlen einen Wert zuweisen. Das heißt, du musst entscheiden, wie viel dir die einzelnen Aktionen wert sind:

  • Preis pro Lead = soviel bist du bereit, für ein Lead auszugeben.
  • Preis pro Schlüsselevent = die wichtigste Zahl: dein Schlüsselevent ist der für dich wichtigste Schritt zu einer Conversion.
  • Preis pro Kundengewinnung: so viel Geld gibst du insgesamt aus, um einen neuen Kunden zu gewinnen (wenn du verschiedene Produkte hast, kann dieser Wert von Produkt zu Produkt variieren).

Des Weiteren solltest du dir deine Conversion-Rate ansehen, um herauszufinden, wie viele Leads du generieren muss, um deine Ziele zu erreichen.

Tipp 2: Verteile deine Facebook Ads Ausgaben
Wenn du einmal deine monatlichen Werbeausgaben festgelegt hast, kannst du beginnen, sie auf verschiedene Facebook Ads zu verteilen. Dabei gibt es eine grobe Faustregel:

  • Mit 60% deines Budgets solltest du direkt deine Produkte bewerben.
  • 20% des Budgets sollten für Engagement und Community-Aufbau verwendet werden.
  • Die übrigen 20% steckst du in dein Retargeting.

Bonus: 4 Fehler, die du vermeiden solltest

  1.  Sofort Ergebnisse erwarten. Gib deiner Kampagne Zeit, sich zu entfalten. Warte ab, bis du genug Daten hast, analysiere sie und passe deine Kampagne dann erst an.
  2. Nicht genug ausgeben. Wenn dein Budget zu klein ist, wird Facebook deine Anzeigen nur spärlich ausspielen; so wirst du nicht gesehen. Lieber etwas mehr Budget sinnvoll anwenden, als nur wenig ausgeben, das dann aber keine Wirkung zeigt.
  3. Der falsche Kampagnen-Typ. Es klingt so simpel, ist aber in der Praxis oft schwer umzusetzen. Wenn dein Ziel zum Beispiel Leads sind, solltest du dich nicht vorrangig auf Kampagnen konzentrieren, die deine Brand Awareness steigern.
  4. Daten falsch lesen. Du kannst den Facebook Ads Manager ganz einfach an deine Bedürfnisse anpassen und zum Beispiel für dich unwichtige Werte ausblenden lassen.

Wenn du genauere Informationen zur richtigen Verteilung deines Facebook Ads Budget haben willst, besuche doch den Blogeintrag vom Social Media Examiner.

 

Advanced

E-Commerce: Das beste UX Design für deinen Online-Shop

Online-Shops gibt es wie Sand am Meer. Deswegen musst du dafür sorgen, dass dein Shop aus der Masse heraussticht und den Nutzern etwas bietet, was andere Online-Shops nicht bieten können. Das kann zum Beispiel eine besonders gute User Experience sein. Seer Intercative hat dazu ein paar wertvolle Tipps in einem Blogbeitrag für dich zusammengefasst.

Deine Produktseite
Ein besonders nutzerfreundliches Design zeichnet sich durch Einfachheit aus. Mach es dem Nutzer so einfach wie möglich, genau das zu finden, was er sucht. Gib deinen Kunden die Möglichkeit, Filter zu setzen, um gezielt nach Produkten zu suchen. Halte das Design deiner Produktseiten minimalistisch, um das eigentliche Produkt in den Vordergrund zu rücken. Achte auch auf die Qualität deiner Produktfotos und gib deinen Nutzern z.B. die Möglichkeit, in Fotos hinein zu zoomen, um sich Details deiner Produkte ansehen zu können. Ein weiteres hilfreiches Element ist die FAQ-Seite. Hier kannst du Fragen deiner Nutzer beantworten, bevor sie überhaupt entstehen und hilfst ihnen so bei der Kaufentscheidung.

Mobiles Design
Über 50% aller Online-Käufe werden über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets getätigt. Deswegen solltest du das Design deiner User Experience an Desktop und mobile Endgeräte anpassen. Halte den Bestellvorgang so einfach wie möglich und baue keine unnötigen Schritte oder z.B. sich separat öffnende Tabs ein.

Checkout-Prozess
Auch hier gilt: Halte den Prozess so einfach wie möglich. Biete deinen Nutzern an, auch als Gast bei dir zu bestellen, also ohne extra einen Account anlegen zu müssen. Gleichzeitig solltest du sie aber natürlich, z.B. durch Willkommens-Rabatte, dazu animieren, einen Kunden-Account bei dir anzulegen.

Besuche deinen Shop doch einfach mal aus Kunden-Sicht. Wie viele Klicks benötigt es, ein Produkt zu finden bzw. zu kaufen? Macht der Kaufprozess-Spaß? Versetze dich in die Lage eines Kunden, der auf deiner Seite einkaufen will. So findest du heraus, an welchen Stellen du deine User Experience noch verbessern kannst.

Tipp: Vielleicht noch interessant. Google hat vor einiger Zeit sogennante UX-Playbooks für verschiedenen Branchen herausgebracht. Hier beschreibt Google, welche Elemente für die unterschiedlichen Seitentypen wichtig für eine gute Nutzererfahrung sind. Die Playbooks haben wir zum Download in in unserem Artikel SEO Trends 2020 hinterlegt.

 

Beginner

A/B-Tests: Diese sieben Stolperfallen solltest du vermeiden

A/B-Test sind immer eine gute Idee und können dir viele neue Erkenntnisse bringen. Allerdings kann man dabei auch viele Fehler machen. In dem Gastbeitrag von Michael Witzenleiter bei contentmanager.de wird erklärt, was du bei einem A/B-Test beachten musst und welche 7 Fehler du vermeiden solltest.

  1. Setze nicht zu hohe Erwartungen an deinen Test. Fange mit einfachen Analysen an, so wirst du auch zu Beginn Erfolge erzielen. Wenn du sofort sehr komplexe Tests durchführst, ist die Gefahr groß, dass du zu keinen Ergebnissen kommst.
  2. Beachte auch die kleinen Erfolge und lege dein Augenmerk nicht nur auf große Veränderungen. Schließlich kann es sein, dass du deine Seite bereits gut optimiert hast und generell nur noch ein kleines Verbesserungspotential besteht.
  3. Bevor du mit dem A/B-Test startest, solltest du ein Konzept erstellen und dir geeignete Hypothesen überlegen. Du benötigst also eine optimale Datengrundlage, damit die Interpretation innerhalb und am Ende des Tests gelingt.
  4. Für einen guten A/B-Tests sind Roadmaps und Prozesse ideal. Erarbeite dir eine Art Fahrplan, damit du alle wesentlichen Elemente im Blick behältst.
  5. Ein guter Testablauf zeichnet sich durch eine gute Priorisierung der einzelnen Abläufe aus. Du solltest für jede Seite einzeln entscheiden können, wie wichtig sie im Test-Prozess ist.
  6. Konzentriere dich nicht nur auf die Makro-Conversions; die Mikro-Conversions sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen und können einen positiven Effekt auf die Makro-Conversions haben. In jedem Fall solltest du deine Ziele so nah wie möglich am Umsatz orientieren.
  7. Bleib am Ball und teste immer und immer wieder. Nur so kannst du tägliche Erkenntnisse gewinnen. Außerdem musst du dir darüber im Klaren sein, wann du deinen Test beendest.

 

Beginner

Google Ads: Gib dem Broad Match eine zweite Chance

Wenn du Smart Bidding für deine Google Ads nutzt, zeigt dir Google wahrscheinlich unter dem Reiter „Werbechancen“ Vorschläge, für welche Keywords du auf Broad Match wechseln solltest.

Broad Match, bedeutet soviel wie weitgehend passend. Deine Anzeige wird also auch für Synonyme, verwandte oder andere relevante Suchanfragen zu deinem eingebuchten Suchbegriff ausgespielt. Das kann auf der einen Seite dabei helfen, neue Keywords zu identifizieren, allerdings kann es auch zu vielen nicht relevanten Werbeschaltungen und somit auch zu vielen Klicks ohne Transaktion führen. Search Engine Land hat in einem Blogartikel erklärt, dass Broad Match trotzdem einen Versuch wert sein kann.

Google wird in Zukunft immer mehr auf Broad Match setzen. Man sollte sich bei Google Ads darauf einstellen einiges an Kontrolle abzugeben und lernen, dem Algorithmus seine Arbeit machen zu lassen. Ein „Sicherheitsnetz“ bietet dabei aber das Smart Bidding, da die Gebote hier für die einzelnen Suchanfragen abhängig von der antizipierten Leistung erhöht oder erniedrigt werden. Für wenig relevante Suchanfragen wird somit auch nur ein kleiner Betrag geboten.

Das ursprüngliche Statement von Google selbst zu diesem Thema findest du hier.

 

Beginner

Instagram: Guide Funktion wird ausgeweitet

Bereits im Mai 2020 hat Instagram die Guides-Funktion eingeführt und ausgiebig getestet. Jetzt wird die Funktion für alle Nutzer ausgerollt. Die Guides wurden zuerst mit Themen wie Achtsamkeit und Gesundheit getestet, und sollten als Ratgeber dienen sowie auch Tipps geben. Man kann die Guides allerdings zu jedem beliebigen Thema anlegen und z.B. auch Produkt-Guides erstellen, die dann über den Instagram-Shop abgerufen werden können. Der Guide wird aus bereits veröffentlichten Instagram-Beiträgen zusammengestellt, wobei die einzelnen Beiträge aber noch mit zusätzlichen Informationen, in Form von Texten, erweitert werden können. Spannend ist dabei, dass die Beiträge in einem Guide von verschiedenen Instagram-Profilen kommen können, man kann darin also z.B. Beiträge von seinen Lieblings-Accounts präsentieren. Die entsprechenden Posts müssen vorher lediglich mit der Speichern-Funktion gespeichert werden, dann kann man sie beim Erstellen des Guides ganz einfach auswählen.

Einen ausführlichen Blogbeitrag zu den Instagram Guides findest du bei Future Biz. Außerdem kannst du hier die offizielle Pressemitteilung von Instagram zu der Guides-Funktion einsehen.

 

Neues von der 121WATT

Neues Local-Online-Marketing-Seminar

Endlich ist es da: unser neues Local-Online-Marketing-Seminar. Du möchtest für dein Geschäft, deine Praxis, dein Restaurant oder deinen Betrieb lokale Zielgruppen ansprechen und auf deinen Standort aufmerksam machen? Dann bist du in unserem 2-tägigen Local-Online-Marketing-Seminar genau richtig. Unser Experte Patrick Klingberg zeigt dir, wie du dein lokales Business online richtig positionierst, um das Beste aus deinem Verkaufsgebiet herauszuholen.

Die wichtigsten Themen:

  • Local SEO und SEA
  • Local Social Media Marketing
  • Google My Business
  • Erfolg richtig messen

Hier erfährst du alle Details und die Termine für unser neues Local-Online-Marketing-Seminar mit Patrick Klingberg.

Unser Tool-Tipp der Woche

SERP Keyword Scraper Plugin für Firefox & Chrome
Keywordrecherche ist ein wichtiger Bestandteil von SEO. Das SERP Keyword Scraper Plugin bietet dir die Möglichkeit, Suchergebnisse mit nur einem Klick nach neuen, relevanten Keywords und Fragen der Nutzer zu durchsuchen. Das Tool ist für Firefox und für Chrome verfügbar.
Weitere Informationen und Download-Links für das Tool findest du bei Stephan Czysch.

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