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Digital Marketing Weekly NOV III 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, wie du interne Verlinkungen auf deiner Website richtig setzt. Wir schauen uns die meistgesehenen Posts bei Facebook an und erklären dir, wie du Link-Sticker optimal in deine Instagram Story einbaust. Außerdem stellen wir dir grandiose Tools für deinen digitalen Adventskalender vor. Darüber hinaus lernst du alles über den Prozess von einem Problem hin zu einer ordentlichen Marketing Automation. Zu guter Letzt erfährst du, auf was es bei deinem Markenlogo wirklich ankommt.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit SEO-Meister Dominik Schwarz

XXL-SEO-Wissen! 🎬✨ Für die 33. Folge unseres 121STUNDENtalks haben wir SEO-Meister Dominik Schwarz eingeladen. Er ist ein echtes SEO-Urgestein und hat schon viele Unternehmen an die Spitze der SERPs (Search Engine Result Pages) gebracht. Das SEO-Trio dieser Folge ist hochkarätig und besteht aus Dominik, unserem Geschäftsführer Alexander Holl und dem digitalen Architekten Patrick Klingberg. Sie werfen einen Blick in die Zukunft: Wie wird sich Suchmaschinenoptimierung in den nächsten Jahren verändern? Welche Rankingfaktoren werden noch eine Rolle spielen? Wie kannst du noch besser optimieren? Worauf solltest du deinen Fokus richten? Bei uns bekommst du die Antworten.

Bleib neugierig! Bei uns bekommst du jede Woche Tipps, Tricks und Trends, die dein Online-Marketing-Herz höher schlagen lassen.🧡 Folge der 121WATT bei YouTube, Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter, um nichts mehr zu verpassen. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Beginner

SEO: Intern verlinkt rankt besser

Interne Verlinkungen werden gerne zweitrangig behandelt und das, obwohl sie so wichtig für deinen SEO-Auftritt sind. Wenn du deine internen Verlinkungen gut durchdenkst und pflegst, gelingt es dir mit hoher Wahrscheinlichkeit, schneller und besser zu ranken. Gemeinsam mit dem Content Marketing Institute möchten wir dir zeigen, wie du interne Verlinkungen auf deiner Website einbauen kannst, um so deine Nutzer:innen und Suchmaschinen sinnvoll zu navigieren.

Interne Links für einen besseren PageRank
Der PageRank ist ein Algorithmus, den Google entwickelt hat. Dieser hilft den Suchmaschinen, Websites zu bewerten und je nach Qualität zu ranken. Je höher der PageRank deiner Website, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit in der organischen Suche zu ranken. Der PageRank setzt sich sowohl aus internen als auch aus externen Links zusammen.

  • Interne Links
    Interne Links verweisen innerhalb einer Domain auf verschiedene Unterseiten, beispielsweise auf deinen Blog. Sie helfen deinen Nutzer:innen auf kurzem Weg, für sie relevante Inhalte zu erreichen. Für Suchmaschinen sind interne Links hilfreich, um die Navigation deiner Seite und die thematischen Zusammenhänge von Unterseiten zu verstehen.
  • Exkurs: externe Links
    Externe Links sind Verweise deiner Website auf eine andere, außerhalb deiner Domain liegenden Website. Per Klick auf einen externen Link verlassen Nutzer:innen deine Website und werden auf eine andere weitergeleitet.

Verschiedene Arten von internen Links: Content Links und Module Links
Content Links befinden sich im Inhalt einzelner Seiten und beziehen sich hauptsächlich auf den jeweiligen Kontext. Da sie einzeln vorkommen, sind sie nicht leicht zu skalieren. Module Links hingegen finden sich in wiederkehrenden Elementen (= Modulen) wie dem Footer, der Kopfleiste oder der Randspalte deiner Website wieder. Sie sind meist im Template integriert und erscheinen auf jeder Unterseite. Da sie sich über die ganze Domain wiederholen, sind sie sehr gut skalierbar.

Welche Seite sollte also in einem Modul erscheinen?

  • Blogbeiträge mit hohem Traffic
  • Seiten, die eine hohe Glaubwürdigkeit vermitteln (beispielsweise solche, die Glossare oder E-Books beinhalten)
  • Seiten mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung, die sich deutlich von deiner Konkurrenz abheben

Das Modell der Themencluster:
Das Themencluster-Modell bildet eine klassische SEO-Strategie ab, um von wichtigen Seiten auf neuere Inhalte zu verlinken. Deinen Nutzer:innen hilft es einerseits, deine neuen Inhalte zu finden, andererseits treibt es auch den Indexierungsprozess schneller nach vorne.
Knotenpunkt ist eine Hauptseite zu einem Thema, auch Pillar genannt. Diese umfasst alles, was die User:innen interessieren könnte. Von hieraus gehen Cluster ab, beispielsweise Artikel, die einzelne Aspekte zum Thema näher behandeln.
✅ Achte immer auf Klicktiefe, auch bei der internen Verlinkung von und zu den Knotenpunktseiten. Optimalerweise sollten deine wichtigsten Seiten nur wenige Klicks von der thematischen Hauptseite entfernt sein.

Themencluster Modell mit Pillar Content und Cluster Content
🔍 Möchtest du noch weiterführende Informationen erhalten? Dann schaue unbedingt beim Content Marketing Institute vorbei.

 

Beginner

Facebook: Die meistgesehenen Posts

Zugegeben: Facebook steht in letzter Zeit häufig in der Kritik. Besonders seit den Facebook Files kommt Druck von allen Seiten. Die Whistleblowerin und ehemalige Produktmanagerin Frances Haugen hat interne Dokumente in Umlauf gebracht, die belegen sollen, dass Facebook Profit über das Wohlergehen seiner User:innen stellt. Besonders jugendliche Nutzer:innen seien davon betroffen. So stelle die Moderation von Hassnachrichten und Hetze vor allem in nicht englischsprachigen Ländern, wie Deutschland, ein Problem dar. Im 3. Quartal 2021 veröffentlichte Facebook einen Bericht mit Statistiken zu den meistgesehenen Posts. Dort zeichnet sich ein völlig anderes Bild ab. Onlinemarketing.de hat den Report für dich analysiert und wir stellen dir die Ergebnisse gerne vor.

⚠️ Disclaimer: Die Zahlen stammen aus den USA. Natürlich lassen sie sich nicht 1:1 auf den europäischen oder deutschen Raum anwenden. Sie zeigen aber eine Tendenz, in welche Richtung sich Facebook bewegt.

Hauptsächlich Posts von Freund:innen und Familie
Facebook fand heraus, dass über 50 % aller im Newsfeed angezeigten Posts von direkten Bekannten stammen, und dass knapp 15 % Posts von gelikten Seiten sind.

Von diesen Quellen stammen die meistgesehenen Facebook Posts

Was bedeutet das für dich als Marketer:in? Es ist unwahrscheinlich, dass du als Unternehmen bei Nicht-Abonnent:innen erscheinst. Das bedeutet, dass du Leute dazu motivieren musst, deine Seite zu liken. Ansonsten bekommst du keine Reichweite. Wenn du auf Facebook gesehen werden willst, musst du in Werbung investieren und Facebook Ads schalten. Interessant ist auch die Erkenntnis, dass 86,5 % aller Posts keine Links enthalten und nicht von Facebook wegführen.

YouTube als wichtigste Domain
Wenn doch mal ein Link dabei ist, führt dieser in vielen Fällen zu einer anderen Social-Media-Plattformen. Die meisten Links führen zu YouTube. Auch Twitter und TikTok befinden sich unter den Top 10-Links. Daneben finden sich Nachrichten-Seiten oder der E-Commerce-Gigant Amazon.
Was bedeutet das für dich? Da der Facebook-Algorithmus diese Links am häufigsten anzeigt, ist davon auszugehen, dass diese Links tatsächlich relevant sind. Du kannst also getrost ein YouTube- oder TikTok-Video in einem Post verlinken.
🤓 Nerd-Fact: Die 20 am meisten geposteten Domains machen 2 % aller geposteten Domains aus.

Viel Engagement für wenig Aufwand
Der Report zeigt auch, dass es bei Facebook sehr einfach ist, viel Engagement zu erreichen. Am besten scheinen triviale Posts zu funktionieren, die so gut wie nichts aussagen. Wie etwa dieser Post eines Radiosenders aus Memphis:

Übersetzung: „Ich sterbe vor Lachen 😂 Buchstabiere deinen Namen, aber wähle für jeden Buchstaben das Wort, welches dir als Erstes dafür von deinem Smartphone vorgeschlagen wird …“

Nicht sehr geistreich, jedoch die Idee dahinter scheint zu ziehen. So wurde dieser Post bis heute 7,5 Millionen Mal kommentiert und über 300.000 Mal geteilt.
Dein Take-away: Es braucht anscheinend nicht immer sauber recherchierten, inspirierenden oder aufwendig produzierten Content, um damit zu trenden und damit Nutzer:innen zu Interaktion zu bewegen. Manchmal reicht eine einfache Handlungsaufforderung.

Laut des Facebook-Reports gibt es auf seiner Plattform kaum Hass oder Hetze. Es ist nicht klar, ob und in welchem Umfang Facebook die Daten beschönigt oder bereinigt hat. Andere Quellen lassen etwas ganz Anderes verlauten. So präsentiert der Twitter-Account Facebooks Top 10 täglich die am besten performenden Posts, mit vielen politischen und sogar rechtsextremen Inhalten.

🔍 Den kompletten Report von Facebook findest du hier.

 

Beginner

Instagram: So setzt du den Link-Sticker richtig

Seit ein paar Tagen ist es so weit: Link-Sticker für alle! Diese Nachricht ist sicher nicht an dir vorbeigegangen. Weißt du auch, wie du diese richtig für dein Unternehmen nutzen kannst? Gemeinsam mit AllFacebook geben wir dir praktische Tipps, wie du Link-Sticker einsetzt und worauf du dabei unbedingt achten solltest. Von unserem Instagram-Marketing-Referenten Daniel Zoll haben wir uns eine Prise “Expertenwürze” eingeholt.

So platzierst du Link-Sticker
Bisher konnten Link-Sticker (ehemalige „Swipe-ups“), nur Profile mit einer Followerschaft von mehr 10.000 Personen oder einem blauen Haken nutzen. Jetzt gibt es die Möglichkeit für alle User:innen. Infodesignerin Daniela Vey verrät, wo du am besten Link-Sticker platzieren solltest.

  • Klickbare Elemente sollten in der unteren Bildschirmhälfte eingebaut sein, jedoch auch nicht ganz unten, da sonst die Gefahr besteht, dass es abgeschnitten wird. Optimalerweise platzierst du die Link-Sticker zwischen der Mitte und dem unteren Fünftel.
  • Bei der Größe der klickbaren Elemente gilt: etwa einen Daumen dick oder 9 × 9 mm.

Rein optisch sollten die Link-Sticker so platziert sein, dass sie klickbar sind, also am besten im unteren Drittel ansiedeln, weil die meisten Leute mit dem Daumen scrollen. Beachten sollte man auch, dass der Link-Sticker im Story-Rahmen sitzt und nicht dahinter. Hier unterstützen Hilfslinien. Inhaltlich gesehen, sollte man Link-Sticker immer dann nutzen, wenn man eine Call-to-Action einbaut. Bei einer dreiteiligen Story beispielsweise sollte man den Link-Sticker auf jeden Fall im letzten Element einsetzen. Zum Beispiel, wenn du einen Workshop hältst, dann erklärt du erst einmal, was du für einen Workshop hältst. Am Ende der Erklärung werden die Leute erst weitergeleitet, damit auf jeden Fall alle Storys geschaut werden. Beim Hinweis auf den Workshop solltest du den Link-Sticker auf jeden Fall einbinden und auch mit Text oder Pfeilen hervorheben. Wenn du Angst hast, die Leute bei der ersten Story zu verlieren, dann kannst du auch in jedem Element den Link-Sticker platzieren.

Der Link-Sticker sollte im unteren Drittel platziert werden

Wann solltest du Link-Sticker nutzen?
Weniger ist hier mehr. Wenn du beispielsweise täglich 4–12 Story-Elemente veröffentlichst, dann nutze 1 bis 2 Mal einen Link-Sticker. Instagram-Storys werden von User:innen häufig direkt hintereinander geschaut. Wenn du daher oft Link-Sticker nutzt, dann verlassen deine Follower:innen die Instagram-Bubble. Da sie direkt alle Informationen möchten, ist Eile geboten, denn die Seite sollte schnell laden und unbedingt für die mobile Nutzung optimiert sein.

So setzt du Link-Sticker clever ein
Link-Sticker können dir helfen, deine strategischen Ziele zu erreichen, wie beispielsweise ein Link zu deinem Online-Shop oder Newsletter. Du kannst natürlich mit dem Link auch deine anderen Social-Media-Kanäle aktivieren, zum Beispiel Facebook oder Pinterest. Idealerweise führen deine Links zu deinen Owned-Media-Kanälen, also zu deiner Website, deinem Blog oder deinem Newsletter, auf denen du unabhängig von den großen Plattformen bist.

Link-Sticker zur Website bei Instagram

Portrait Daniel ZollUnser Instagram-Marketing Experte Daniel Zoll gibt dir in diesem kurzen Interview praktische Tipps und seine Einschätzungen zum Einsatz von Link-Strickern.

121WATT: Wo liegen die Schwierigkeiten bei der Nutzung der Sticker?
Dan: „Die meisten Leute gehen nicht auf Instagram, um die App wieder bei der erstbesten Gelegenheit zu verlassen. Es ist die Herausforderung, die Community dazu zu bringen, einen Medienwechsel vorzunehmen. Man muss also die Leute davon überzeugen, dass es einen Mehrwert gibt, der sich hinter dem Link versteckt. Also gutes Anteasern und gutes Storytelling ist hier sehr wichtig. Der Link-Sticker wird zudem aktuell nach und nach erst ausgerollt und nicht alle Accounts haben ihn bisher. Aber je mehr Leute den Link-Sticker haben, desto häufiger wird er auch verwendet. Die Interaktionsfreude der Community kann nachlassen, wenn man diesen zu stark nutzt. Behalte also deine Community immer im Blick und nutze den Link Sticker nicht inflationär.“

121WATT: Wann ist deiner Meinung nach der Einsatz von Link-Stickern sinnvoll?
Dan: „Immer, wenn du Leuten die Option geben möchtest, auf eine externe Website zu gehen, ist ein Link-Sticker sinnvoll. Aber erst einmal benötigst du die Aufmerksamkeit der Leute. Es muss immer einen guten Grund geben.“

121WATT: Wie läuft das mit dem Tracking ab?
Dan: „Bei Instagram in den Statistiken siehst du, wie viele Leute geklickt haben. Du siehst jedoch nicht, wer alles auf der Seite angekommen ist. Es kann ja sein, dass der Ladevorgang abbricht. Nutze also einen trackbaren Link mit einem UTM-Parameter. So kannst du sehen, wie viele Leute wirklich auf der Website gelandet sind. Bei Anmeldeformularen kann man natürlich auch sehen, wie viele Anmeldungen es gab. Es geht ja oftmals um die Conversion und nicht nur um den Klick auf den Link, es sei denn man lebt von Impressions auf der Website.“

🔎 Du bist nun bestens gerüstet, um deine ersten Link-Sticker zu setzen. Wenn du noch weitere Tipps und Tricks benötigst, dann schaue bei dem Artikel von t3n vorbei.

 

Beginner / Advanced

Content Marketing: Schritt für Schritt zu deinem digitalen Adventskalender

In zwei Wochen ist es bereits wieder so weit und der Dezember klopft an die Tür – Zeit für einen digitalen Adventskalender. Von Kundinnen und Kunden wird diese vorweihnachtliche Kampagne geschätzt und viel geklickt. Wir möchten dir heute vorstellen, wie du mit deinen Online-Türchen deine Leads steigern kannst und wie du mit dieser Marketing-Kampagne deine Kundschaft von deiner Marke überzeugst. Wir haben mit Contentmanager die Kriterien auf den Prüfstand gestellt und zeigen dir, welche Voraussetzungen du bei deiner Software-Auswahl beachten solltest.

Diese Voraussetzungen solltest du bei der Software-Auswahl berücksichtigen:

  • 🎁 Gestalte deinen Kalender individuell
    Nichts ist langweiliger als ein Kalender, der jedem anderen gleicht, denn Online-Türchen gibt es zahlreich. Es ist also enorm wichtig, dass du deinen Adventskalender individuell anpassen kannst und er die Corporate Identity deines Unternehmens bestmöglich wiedergibt – eine wahre die Königsdisziplin. Hier findest du noch Tipps zum Online Branding. Bevor du gleich einen Softwareanbieter mit der Umsetzung deines Online-Kalenders beauftragst, vergleiche, wie individuell du deinen Kalender gestalten kannst.
  • Nutze unterschiedliche Content Formate
    Videos, GIFs, Fotos oder Musik sind denkbare Content-Formate, um für deinen Kalender einen gewissen Anreiz zu geben, jedes Türchen zu öffnen. Beachte also, dass du eine Software auswählst, die genau deine Vorstellungen umsetzen kann. Möchtest du ein Gewinnspiel einbauen oder Bastelanleitungen als Download-Link bereitstellen? Recherchiere vorher intensiv mit deinem Team, welche Ideen ihr wie umsetzen möchtet und dokumentiert den Prozess.
  • 📱 Beachte ein responsives Design
    Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, auf dem Sofa darf es auch gerne das Tablet sein. Berücksichtige daher ein responsives Design. Dein Kalender wirkt unprofessionell und uninteressant, wenn dein Design auf anderen Endgeräten verzerrt wird. Richte den Fokus auf deine Social-Media-Plattformen und nutze deren Reichweite. Du kannst deinen Adventskalender in deiner Story und im Feed-Post anteasern, Countdowns einstellen und deine Community einbeziehen.
  • 📈 Time to Report
    Um herauszufinden, wie gut deine Kampagne performt hat, helfen dir die Analysemöglichkeiten deiner Adventskalender-Software. Achte also bei der Auswahl darauf, dass du ein solides Reporting erstellen kannst, denn auch hier gibt es Unterschiede. Bei welcher Zielgruppe ist deine Kampagne gut angekommen? Wie viele Leads konntest du mit deinen Download-Links erzielen? Das sind nur wenige Fragen, um zu beurteilen, ob dein digitaler Adventskalender erfolgreich war. Außerdem solltest du den Datenexport im Blick haben. So kannst du dir die generierten Leads ansehen und die Daten als CSV-Datei exportieren und nutzen.
  • 🧐 Das sagt der Datenschutz
    Beschäftige dich ausführlich mit dem Sicherheitsaspekt, gerade hinsichtlich der Daten deiner Kundinnen und Kunden. Folgende wichtige Fragen solltest du aus datenschutzrechtlichen Gründen mit Ja beantworten können:

    • Befindet sich der Serverstandort in Deutschland?
    • Ist das Kalender-Tool DSGVO-konform?
    • Bietet das Kalender-Tool eine SSL-Verschlüsselung?

Diese Übersicht bietet dir 10 Adventskalender-Tools, die alle DSGVO-konform und SSL-verschlüsselt sind. Bei einigen Tools befindet sich der Serverstandort in Deutschland.

✨🎁 Das waren fünf Voraussetzungen, die du auf jeden Fall bei der Auswahl deiner Adventskalender-Software berücksichtigen solltest. Weitere Informationen zu dem Support und Preismodellen findest du hier im Artikel.

 

Advanced

Marketing Automation: Der Prozess vom Problem zur Lösung

„Marketing Automation ist unverzichtbar“ – das hören wir oft. Marketing Automation, die Königsdisziplin des Online-Marketings, behaupten viele Quellen. Aber brauchen wir Automation wirklich so dringend? Der Grund liegt wohl darin: Sie hilft dir dabei, händische, monotone Prozesse, die unter Umständen viele Ressourcen kosten, zeit- und kosteneffizienter abzuwickeln. Dein Team kann sich dann auf andere Dinge, wie kreative Aufgaben, konzentrieren, und muss sich nicht mit lästigen Routinen herumschlagen. Wir zeigen dir heute gemeinsam mit Contentmanager und Semrush, wie du eine Marketing-Automation-Prozessanalyse durchführst und so vom Problem zur automatisierten Lösung gelangst.

Marketing Automation Prozessanalyse

1. Problemdefinition & Status Quo
Bevor du etwas Neues einführst, musst du zuerst festhalten, was du alles hast. Halte alle Marketingprozesse, die in irgendeiner Weise mit einem Problem zusammenhängen, akribisch fest, beispielsweise in einem Flussdiagramm. Wichtig ist, dass du jeden noch so kleinen Schritt und die Zusammenhänge aufführst.

2. Teilprozesse definieren
Diesen Prozess teilst du nun in verschiedene (sinnvolle) Unterprozesse auf. Jetzt kannst du dir Gedanken darüber machen, welche der Teilprozesse du automatisieren kannst und möchtest. Halte alles in einem Dokument fest.

3. Ressourcen benennen
Jetzt evaluierst du, welche menschlichen und nicht-menschlichen Ressourcen an besagtem Prozess beteiligt sind. Das sind etwa Mitarbeiter:innen, Stakeholder:innen, Abteilungsleiter:innen, Partner:innen, aber auch bereits existierende Systeme und Schnittstellen. Gehe hier präzise und strukturiert vor. Vergisst du, Ressourcen abzubilden, könnte es sein, dass das Automatisierungsvorhaben nicht funktioniert.

4. Ist-Gesamtkostenrechnung
Jetzt hältst du fest, wie viel dich der Prozess im Moment (bei der manuellen Durchführung) insgesamt kostet. Dazu zählen alle Ressourcen, unter anderem Personalkosten. Diese Zahl ist wichtig, um Effizienz deiner Automation zu evaluieren.

5. Auswahl der Tools (inklusive Proof of Concept)
Nun gehst du daran, dein Tool auszuwählen. Da jedes Unternehmen individuelle Anforderungen hat und auch die Prozesse unterschiedlich sind, können wir hier leider keine konkrete Empfehlung aussprechen. Wir haben hier aber eine Liste mit möglichen Tools für dich verlinkt. Triff eine Vorauswahl und wende dich direkt an die Anbieter und bitte um einen Proof of Concept. Verabredet euch zu einem Meeting und stelle dann euer Problem vor. Das ist die beste Möglichkeit, um herauszufinden, ob ein Tool genau das leisten kann, was dein Unternehmen braucht.

6. Neue Gesamtkostenrechnung
Stelle eine Neu-Kostenrechnung auf, die alle Posten der Automatisierung mit einberechnet: Tool-Kosten, Personalkosten, Einarbeitungszeit oder Wartung des Tools. In der Gegenüberstellung mit der Ist-Kostenrechnung erkennst du, ob sich die Automatisierung mit dem neuen Tool finanziell wirklich lohnt.

💡Viele denken bei Marketing Automation ausschließlich an Prozesse im E-Mail-Marketing. Aber auch Prozesse aus anderen Marketing-Disziplinen, wie SEO, SEA, Social Media oder Webanalyse, lassen sich automatisieren. Semrush hat dazu die Automatisierungsmöglichkeiten aufgelistet, die wir dir nicht vorenthalten wollen. Diese Aufstellung findest du hier.

🔍 Weitere Informationen und die detaillierten Schritte der Prozessanalyse findest du beim Contentmanager.

 

Advanced

Design: Worauf es bei deinem Logo ankommt

Dein Logo ist dein Aushängeschild. Deinen Interessierten oder deiner Kundschaft fällt es als Erstes auf, zum Beispiel auf deiner Website. Mit deinem Logo kreierst du einen Wiedererkennungswert, deshalb sollte es einzigartig sein. Du kannst dabei so kreativ sein, wie du möchtest. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die zu beachten sind, wenn du ein Logo selbst erstellst oder in Auftrag gibst. Welche Best Practices das sind, lernst du diese Woche bei Entrepreneur Europe.

Brand Message
Bereits im Logo musst du die Emotionen, die du mit deiner Brand auslösen möchtest, bedenken. Solltest du das Logo nicht selber entwerfen, sondern designen lassen, gib den Designer:innen genügend Informationen an die Hand. Sie müssen verstehen, um was es deiner Firma geht.
Beispiel: Du produzierst Kekse und möchtest deinen Kundinnen und Kunden ein heimeliges Gefühl vermitteln – wie damals in Omas Küche. In dem Fall willst du kein super modernes, aalglattes Design. Du brauchst urige Elemente, die Tradition und Heimat vermitteln.

Brand Message: Cookies vor einem Metall-Hintergund und vor einem Holz-Hintergrund

Welche Kekse würdest du eher kaufen? Vermutlich die 2. Variante.

General Style
Logos können unterschiedliche Assoziationen auslösen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, aber du solltest wissen, dass das Logo das Image deiner Marke beeinflussen kann.

  • Monogramm: Hierbei wird der Name der Firma als Logo verwendet. Die Buchstaben sind dabei meistens groß und fett. Ein solches Logo strahlt Effektivität aus.
  • Maskottchen: Einen Charakter (Tier oder Mensch) als Maskottchen im Logo zu verwenden, schafft eine persönliche Verbindung.
  • Pictorial: Ein Bild kann die Werte und Eigenschaften einer Firma nach außen tragen. Das Icon muss dabei nicht ein Produkt darstellen. Es kann auch metaphorisch für das stehen, was du mit deiner Brand erreichen möchtest.

Font
Auch die Schriftart, die du im Logo verwendest, strahlt etwas aus. Der folgenden Grafik kannst du entnehmen, wie verschiedene Font-Typen auf deine Leser:innen wirken. Zu jedem Typ siehst du dort auch ein paar Beispiele.

Verschiedene Schriftarten und ihre Wirkung inkl. Beispiele

Im besten Fall legst du ein paar Fonts fest, auf welche du zurückgreifst, wenn du Text veröffentlichen willst. Die Schriftart sollte für Print und Online einsetzbar sein.

Farben
Die Farbe hat vermutlich den größten Einfluss auf dein Logo, nicht umsonst gibt es die Farbpsychologie. Menschen assoziieren Farben mit unterschiedlichen Emotionen und Gedanken. Hier einige Beispiele:

Verschiedene Farben und ihre Wirkung

Entrepreneur Europe hat eine ausführliche Infografik zu Farben und Formen in Logos erstellt. Wir empfehlen, dort vorbei zu schauen

Es gibt durchaus Unterschiede in der Wahrnehmung von Farben. Eine Studie fand heraus, dass Millennials (Alter: zwischen 25 und 39 Jahren) die Farbe Blau als am vertrauenswürdigsten angesehen. Bei der Generation Z (Alter: zwischen 18 und 24 Jahren) ist es die Farbe Schwarz. Pink, Silber, Orange, Gelb und Lila waren bei beiden Zielgruppen nicht gerne gesehen.

Fazit
Der generelle Stil deines Logos sollte einzigartig sein. Du fällst nur auf, wenn dein Logo sich durch originelle Elemente beeindruckt. Sei bei deinem Design trendbewusst, mutig oder irritierend. Nur eines darfst du nicht sein: langweilig.

💡 Pro-Tipp: Nimm dir die Zeit, ein passendes Logo zu entwerfen. Halte dich aber nicht zu lange damit auf. Das Logo ist zwar wichtig, jedoch gibt es noch andere wichtige Sachen, die zu deiner Brand gehören und denen du ebenso viel Aufmerksamkeit schenken solltest.

🔍 Alle Design Tipps für das Logo findest du bei Entrepreneur Europe. Außerdem möchten wir dir den Artikel von Onlinemarketing.de ans Herz legen. Darin geht es um Logos und wie sie von den Generationen Y und Z verstanden werden.

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
SERPs analysieren mit thruuu

Du möchtest deine Search Engine Result Page (SERP) auf einen Blick erfassen, um besser zu ranken? Das SEO-Tool thruuu ist deine Rettung. Starte zunächst mit der Recherche von Trendthemen mit einem hohen monatlichen Suchvolumen. Anschließend analysierst du die SERP-Inhalte. So findest du heraus, welche Themen deine Mitbewerber:innen bereits abdecken, und kannst neue, umfassende Inhalte bereitstellen. Das Tool liefert dir auch eine Übersicht der Top-Suchergebnisse bei Google sowie über jede SERP. Exportiere den SERP-Inhalt als Excel-Datei und nutze die Daten weiter.

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