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Digital Marketing Weekly Nov III 2019

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Interesse an einer neuen datengetriebenen Werbeform? Wir hätten da eine für dich. 😉 Außerdem geht’s in dieser Woche hier um Social Media in deiner SEO-Strategie, den Schlüssel zum Content-Marketing-Erfolg und das gehypte soziale Netzwerk TikTok.

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Wie du Social Media erfolgreich in deine SEO-Strategie einbaust
  • Neue datengetriebene Werbeform auf Basis des stationären Einkaufsverhaltens
  • News zum Thema Cookie Consent: Google Analytics braucht Einwilligung
  • Content Marketing: Warum der Schlüssel für Erfolg in A/B-Tests liegt
  • YouTube: Wie du dank besserer Thumbnails mehr Video Views generierst
  • TikTok: Feature für Social Commerce wird getestet
  • Tool-Tipp: Awesome SERP Analyzer

 

SEO: Wie du Social Media erfolgreich in deine SEO-Strategie einbaust

Ob ein Nutzer deine Social-Media-Beiträge klickt, kommentiert oder teilt, hat keinen direkten Einfluss auf dein Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen. Deine Social-Media-KPIs sind also keine wirklichen Rankingfaktoren. Trotzdem solltest du die sozialen Medien in deiner SEO-Strategie nicht komplett vernachlässigen. Den Zusammenhang zwischen Facebook, Twitter und Co. und SEO erklärt dir Jeff Bullas in seinem neuen Blogbeitrag. Darin erfährst du außerdem, wie du die verschiedenen Plattformen konkret einsetzen kannst.

Deine Social-Media-Aktivitäten zeigen Wirkung

Auch wenn Klicks und Kommentare dein Ranking nicht direkt beeinflussen, wirken sie sich auf deinen Website-Traffic aus. Zum Beispiel: Je mehr Leute deinen Beitrag sehen, desto mehr Backlinks bekommst du für deinen Content. Oder aber du startest eine Kampagne bei Facebook mit dem Ziel, die Brand Awareness zu steigern. Je mehr Leute deine Werbeanzeige sehen, desto mehr Leute kennen den Namen deiner Marke und suchen unter Umständen danach bei Google. Beides, also Backlinks und Klicks auf dein Google Suchergebnis, sind positive Signale, die sich auf dein Ranking auswirken können.

LinkedIn & SEO

Mittlerweile hat fast jedes Unternehmen eine LinkedIn-Präsenz und dennoch wird die Plattform in den meisten Fällen nicht strategisch für die eigene Suchmaschinenoptimierung genutzt. Das sollte sich ändern. Als erstes musst du dafür neue Follower bekommen, die sich für deine Branche, dein Unternehmen, deine Inhalte interessieren. Anschließend kannst du deine Reichweite auf LinkedIn nutzen, um neue Inhalte wie z.B. einen Blogpost oder eine Folge deines Podcasts anzuteasern und dadurch mehr Traffic generieren.

Twitter & SEO

Twitter überzeugt einfach schon wegen der enormen Nutzerzahl. Auf kaum einer Plattform ist es so einfach, in kürzester Zeit so viele Menschen zu erreichen. Damit du Twitter erfolgreich in deine SEO-Strategie mit einbindest, benötigst du zunächst einzigartigen und für deine Zielgruppe relevanten Content. Zur Verbreitung dieses Contents solltest du dann einen Post erstellen, der so interessant und überzeugend ist, dass Andere zu scrollen aufhören. Hoffentlich begeisterst du deine Followerschaft so sehr, dass sie deinen Beitrag kommentieren und teilen.

Facebook & SEO

Spätestens seit diesem Jahr ist deutlich geworden, dass Facebook einen starken Fokus auf seine Gruppen legt. Wenn du also Fans und Follower an dich binden und über Facebook mit ihnen kommunizieren möchtest, erstellst du am besten deine eigene Facebook-Gruppe. Die Teilnehmer fühlen sich der Community zugehörig und es ist wahrscheinlicher, dass sie mit deinen Beiträgen interagieren bzw. diese teilen.

Pinterest & SEO

Um Pinterest gekonnt einzusetzen, musst du zunächst deine Zielgruppe ganz genau kennen und dein Profil (Bild, Beschreibung etc.) an ihren Bedürfnissen ausrichten. Dadurch ziehst du Follower an, für welche deine Beiträge höchstrelevant sind. Je besser deine Beiträge ankommen, desto eher werden sie geteilt und als Pin gespeichert. Auch wie intensiv du selbst die Plattform nutzt, wirkt sich auf deine Reichweite aus, denn Pinterest belohnt Nutzer, die täglich mehrere Pins erstellen und mit ihren Followern interagieren.

Das Engagement deiner Social-Media-Follower ist kein Rankingfaktor. Dennoch lohnt es sich, auf den verschiedenen Plattformen aktiv zu sein. Denn indem du deine Beiträge auf Facebook, LinkedIn und Co. teilst, erreichst du eine relevante Zielgruppe, die dann wiederum (im besten Fall) deine Website besucht.

Du möchtest noch mehr Tipps dazu, wie du Social Media unterstützend zu SEO einsetzen kannst? Dann geht es hier zum ausführlichen Artikel von Jeff Bullas.

 

Neue datengetriebene Werbeform auf Basis des stationären Einkaufsverhaltens

Payback entwickelt gerade eine neue Marketingform, bei der Verbraucher auf Basis ihres Einkaufsverhaltens in stationären Geschäften hinterher per Programmatic Advertising auf fremden Webseiten angesprochen werden können. Hierzu holt Payback aktuell die Einwilligung der deutschen Payback-Nutzer ein und zählt derzeit bereits eine Million Verbraucher, die per Opt-In zugestimmt haben, heißt es im Artikel der Lebensmittelzeitung. Das neue System von Payback ist das einzige, welches für die Werbeaussteuerung echtes Einkaufsverhalten im stationären Handel auswerten kann und öffnet damit ungeahnte Möglichkeiten: Beispielsweise könnten kürzlich verlorene Kunden oder aber Käufer von Konkurrenzmarken gezielt angesprochen werden. Die Zuordnung des Websitenutzers zu seiner Payback-Historie erfolgt dabei über Cookies. Die identifizierten Nutzer sehen dann auf Seiten wie WetterOnline.de, Web.de oder Spiegel.de Werbebanner, die von Payback ausgesteuert werden. Auch Social-Media-Ads sollen im nächsten Jahr folgen.

Du möchtest mehr über diese neue Werbemöglichkeit erfahren? Dann geht es hier zum ausführlichen Artikel.

 

News zum Thema Cookie Consent: Google Analytics braucht Einwilligung

Bei LinkedIn sind wir in der letzten Woche über diesen Post von Analytics Guru Britta Behrens gestolpert. Sie geht darin auf eine neue Pressemitteilung von Maja Smoltczyk, der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit, ein. In der Pressemitteilung machte Smoltczyk deutlich, dass Webseitenbetreiber, die auf ihrer Seite mit Google Analytics Daten erheben, dazu ausdrücklich die Einwilligung der Nutzer benötigen. Das hinge damit zusammen, dass die durch das Tracking erhobenen personenbezogenen Daten nicht nur der Webanalyse des Seitenbetreibers dienen, sondern Google Analytics die Daten auch für eigene Zwecke nutzt. Ohne die vorherige Einwilligung des Nutzers sei dies verboten. Ebenso werde die Einwilligung benötigt, wenn das konkrete Verhalten eines einzelnen Webseitenbesuchers aufgezeichnet wird, wie z.B. Mausbewegungen oder Eingaben in das Suchfeld der Website.

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit rät: Wer auf seiner Website Tracking-Mechanismen nutzt, sollte diese möglichst bald entsprechend anpassen und die Einwilligung der Nutzer einholen. Das geht durch die Einbindung eines Cookie-Consent-Banners. Der Webseitenbesucher wird dabei über eingesetzte Tracking-Tools und die Datenverarbeitung informiert und hat die Wahl, zuzustimmen oder abzulehnen. Wird dem Nutzer diese Wahl nicht geboten, ist der Banner nicht ausreichend bzw. nicht DS-GVO-konform und muss überarbeitet werden.

 

Content Marketing: Warum der Schlüssel zum Erfolg in A/B-Tests liegt

A/B-Tests bringen viele neue Erkenntnisse – das wissen wir alle. Doch WIE erfolgreich man durch hundertfaches Testen wirklich werden kann, zeigt Sandra Wu, Paid Content Marketing Lead bei Blinkist, in diesem Beitrag von Konversionskraft. Innerhalb von drei Jahren hat sie insgesamt rund 300 A/B-Tests und Conversion-Analysen durchgeführt und die Inhalte des Blinkist Magazins so zum Wachstumstreiber Nummer 1 mit 12 Millionen neuen Nutzern gemacht. Starke Inhalte können einem Unternehmen einen extremen Mehrwert bieten und um eben diese starken Inhalte zu finden, ist Content-Testing das Mittel der Wahl. Sandras Erkenntnisse für ein erfolgreiches Content-Testing:

  • Zielgerichtet: Bevor es ans Testen geht, ist es wichtig, sich klar vor Augen zu führen, welche Ziele eigentlich erreicht werden sollen. Bei Sandra ging es darum, Inhalte mit maximalem Mehrwert für den Nutzer zu finden, die für Anmeldungen und Kunden sorgen. Mit diesem Ziel vor Augen gilt es, möglichst alles und ständig zu testen. Doch dies ist nicht immer einfach, es wird auch Enttäuschungen geben. Aus diesem Grund ist ein klares Ziel vor Augen für alle hilfreich.
  • Testing-Kultur: 3 von 4 A/B-Tests scheitern, doch gerade aus Fehlern lernt man. Dennoch benötigt man hierfür natürlich eine gewisse Testing-Kultur und ein Gründer-Mindset im Unternehmen. Ist dieses vorhanden, so kann das viele Testen dabei helfen, für jeden Kanal die richtigen Inhalte zu identifizieren.
  • Glaubenssätze überprüfen: Nimm nichts für selbstverständlich richtig an, sondern teste auch deine UX-Glaubenssätze. Nur so kommst du zu individuellen Erkenntnissen für deine Zielgruppe. Glaubenssätze könnten zum Beispiel solche sein: „Content muss immer kurz sein.“, „Überschriften sollten eine Zahl erhalten.“, „Bilder und Videos steigern die Conversion.“
  • Teste viel: Mit der passenden Testing-Infrastruktur kann man problemlos bis zu 10 A/B-Tests pro Monat laufen lassen. Bei so vielen Tests kommst du natürlich zu sehr vielen hilfreichen Erkenntnissen und kannst deine Conversions steigern.
  • Testing-Hypothesen: Zu Beginn kannst du per Interviews qualitative Erkenntnisse erlangen. Aus diesen erstellst du dann eine Testing-Roadmap mit ersten Hypothesen. Durch erste Tests validierst du dann diese qualitativen Ergebnisse und findest die ersten Conversion-Hebel. Anschließend kannst du die Interaktionen mit deinen Inhalten analysieren, das Scroll-Verhalten und Klicks untersuchen. Aus diesen Daten lassen sich wiederum weitere Testing-Hypothesen ableiten. In einem dritten Schritt siehst du dir außerdem wichtige KPIs an, wie die Conversion Rate von Call-to-Actions etc. und leitest auch hieraus wieder Testing-Hypothesen ab.

Ausführlichere Infos sowie das aufgezeichnete Interview mit Sandra Wu findest du im Artikel der Konversionskraft.

 

YouTube: Wie du dank besserer Thumbnails mehr Video Views generierst

Immer mehr Menschen konsumieren Inhalte im Videoformat. Daher wird es für die meisten Unternehmen auch immer wichtiger, ihre Präsenz auf YouTube auszubauen und dort ihre Inhalte anzubieten. Bevor sich ein Nutzer jedoch dein Video anschaut, sieht er zunächst das Vorschaubild, also das Thumbnail deines Videos. Dieses Bild kann den Unterschied machen, ob jemand auf dein Video klickt oder einfach weiterscrollt. t3n gibt dir verschiedene Tipps, mit denen du dein Thumbnail verbessern und dadurch mehr Zuschauer generieren kannst.

  1. Verwende das richtige Format: Achte auf das richtige Seitenverhältnis (16:9) und eine gute Auflösung deines Thumbnails. Zeige den Nutzern, dass du Ahnung hast und deine Videos qualitativ hochwertig sind.
  2. Kommuniziere auf emotionaler Basis: Damit sich Nutzer angesprochen fühlen und eher auf dein Thumbnail klicken, ist es wichtig, dass du ihre Emotionen aktivierst. Das funktioniert am besten, indem auf deinem Vorschaubild andere Menschen zu sehen sind.
  3. Mach das Thema deutlich: Das Thumbnail wird deutlich größer dargestellt, als der Titel des Videos darunter. Beschrifte daher auch dein Vorschaubild und zeige den Nutzern sofort, worum es in deinem Video geht. Hierbei solltest du darauf achten, dass du dich kurzhältst und anhand weniger Worte das wichtigste ausdrückst. Denn ansonsten quillt dein Thumbnail vor lauter Text über und wird unübersichtlich.
  4. Zeig den Kontext auf: Damit jeder direkt weiß, was er oder sie in deinem Video erwartet, solltest du auf deinem Thumbnail auch erwähnen, ob es sich um ein Interview, ein „How to“-Video oder eine „Bucket List“ etc. handelt.
  5. Achte auf einen einheitlichen Auftritt: Im Idealfall erkennt der Nutzer schon am Thumbnail, dass es sich um DEIN Video handelt. Um einen hohen Wiedererkennungswert zu bekommen, setze auf verschiedene Branding Elemente, wie z.B. dein Logo, eine besondere Schriftart oder deine typischen CI-Farben.
  6. Konzentriere dich aufs Wesentliche: Natürlich möchtest du dem Nutzer direkt im Thumbnail zeigen, worum es bei dir geht. Allerdings solltest du nicht alle Informationen in ein Bild packen, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

Du bist bereits auf YouTube unterwegs und möchtest deine Thumbnails verbessern, damit noch mehr Nutzer deine Videos anschauen? Dann geht es hier zum neuen Blogartikel von t3n mit noch mehr spannenden Tipps für bessere Videovorschaubilder.

 

TikTok: Feature für Social Commerce wird getestet

Die Video-Plattform TikTok ist weiter auf dem Vormarsch. Die Plattform testet aktuell ein Social Commerce Feature, das es den Nutzern ermöglicht, Shoppable Videos zu erstellen, heißt es im Beitrag von Marketing Land. Hierfür kann nun eine URL in den Videopost integriert werden. Dadurch kann man noch direkter von seiner Reichweite auf TikTok profitieren und die User vom Video direkt in seinen Shop weiterleiten. TikTok springt damit auf den Zug der Konkurrenten auf und möchte auch seinen Nutzern Social Commerce ermöglichen: Auf Instagram ist es mittlerweile möglich Produkte In-App zu kaufen und auch auf Pinterest gibt es mittlerweile Shoppable Pins.

Du möchtest auch auf die TikTok-Welle aufspringen und mehr über das soziale Medium erfahren? Dann geht es hier zu einem ausführlichen Beitrag von Thomas Hutter – er zeigt dir, welche Funktionen die App bietet und wie du sie als Unternehmen nutzen kannst. Die wichtigsten Infos kurz und knapp:

Was ist TikTok?

TikTok ist eine soziale Plattform, auf der kurze Videos hochgeladen werden, die mit visuellen Effekten, Filtern und Musik aufgepeppt werden. Es ist damit eine Mischung aus SnapChat und Instagram.

Wer nutzt TikTok?

TikTok hat 800 Millionen Nutzer weltweit, wobei 500 Millionen dieser aktiven Nutzer aus China stammen. In Deutschland sind wir bei etwa 5,5 Millionen Nutzern. 69 % der Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Die Verweildauer liegt in Deutschland bei etwa 50 Minuten pro Tag.

 

Tool-Tipp: Awesome SERP Analyzer

Thruuu bezeichnet sich selbst als “Awesome SERP Analyzer“ – und ist es auch. Das SEO-Tool ermöglicht es dir, die Inhalte deiner Wettbewerber und Suchergebnisse genauer zu betrachten. Dafür musst du einfach nur ein Keyword eintippen und schon bekommst du eine Liste der Ergebnisse, wie sie auch bei Google zu finden sind. Wenn du zu einer bestimmten Seite dann noch mehr erfahren möchtest, klickst du einfach auf das Suchergebnis und schon bekommst du einen Überblick über die Textlänge, Bilder, die Description etc. Wir wünschen dir viel Spaß mit dem Tool!

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Ein Kommentar zu “Digital Marketing Weekly Nov III 2019”

  1. Benjamin Karpfen

    21.11.2019 um 13:02 Uhr

    Lese eure Themen der Woche mittlerweile regelmäßig. Macht weiter so! Sehr guter Tool-Tipp mit Thruuu, danke schön.

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