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Digital Marketing Weekly Nov II 2020

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Diese Woche haben wir große Neuigkeiten: Unser Content-Marketing-Online-Kurs ist live! Ab sofort kannst du dich also auch im Bereich Content Marketing ganz bequem von Zuhause aus und in deinem Tempo weiterbilden. Zur Feier des Tages haben wir wieder einen tollen Rabattcode für dich, den du auf unsere Professional-Abschlüsse anwenden kannst.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Neues von der 121WATT
  • SEO: Passage Indexing betrifft 7 Prozent aller Suchanfragen
  • Content Marketing: 14 Tipps für bessere Website-Texte
  • Webanaylse: Google Analytics 4 ist da!
  • Online Marketing: Welche fünf Fragen du auf deiner Website unbedingt beantworten solltest
  • Webdesign: Grundsätze der Seitennavigation
  • Social Media: Instagram Content Strategie
  • Content Marketing: Inspirationen für Infografiken
  • Tool-Tipp der Woche: Creatives mit PowerPoint bauen

 

Neues von der 121WATT

#machwassinnvolles: 300 Euro Rabatt auf unsere Professional-Abschlüsse

Es ist soweit! Unser neuer Content-Marketing-Online-Kurs ist fertig! Und mit ihm hast du natürlich auch wieder die Möglichkeit, von Zuhause aus einen anerkannten Abschluss zum Content Marketing Professional zu machen.

Doch damit nicht genug! Wir vergeben nur für kurze Zeit 300 Euro Rabatt auf alle unsere Professional-Pakete zu SEO, Google Analytics, Google Ads, Social Media und Content Marketing. Nutze dazu einfach den Gutscheincode WAS_SINNVOLLES. Hier findest du alle weiteren Infos zur Aktion.

 

Advanced

SEO: Passage Indexing betrifft 7 Prozent aller Suchanfragen

Google kündigt eine weitere Ranking-Veränderung an: Passage Indexing. Bei diesem neuen Prinzip geht es vor allem um die Beantwortung von Longtail-Suchanfragen, für die es bisher schwierig war, passende Suchergebnisse auszuspielen. Der Grund liegt darin, dass Google eine URL in ihrer Gesamtheit indexiert und sie dabei einem bestimmten Thema und einigen Subtopics zuordnet. Es gibt jedoch auch sehr viel spezifischere Suchanfragen, für welche es für Google bisher schwierig war, Antworten zu finden. Durch künstliche Intelligenz ist Google nun aber immer besser in der Lage, auch spezifische Passagen einer Website zu verstehen und sie als relevantes Suchergebnis zu bestimmten Longtail-Suchanfragen auszuspielen. Google findet dadurch nun die Nadel im Heuhaufen für den User und kann ihm seine Frage direkt beantworten, indem bestimmte Textabschnitte einer Seite gerankt werden. Der Rollout der neuen Funktion soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein und betrifft etwa 7 Prozent aller Suchanfragen. Dies bedeutet, dass einige Seiten nun durch die neue Funktion mehr Traffic und Conversions erhalten können. In einem Artikel widmet sich Searchmetrics dem Google Update und erklärt, wie SEOs nun darauf reagieren sollten.

Was SEOs nun wissen müssen

Grundsätzlich ist wichtig zu verstehen, dass es auch weiterhin eine Indexierung der gesamten URL geben wird. Durch die AI wird der Website-Inhalt nur besser verstanden und so können eben einzelne Absätze für sehr spezifische Longtail-Suchanfragen ranken. Es macht daher keinen Sinn, auf der Website für bestimmte Passagen zu optimieren. Was sich jedoch ändern wird, ist, dass die Länge einer URL weniger wichtig wird und holistischer Longform-Content wieder relevant wird. Die SEO-Optimierungs-Möglichkeiten bestehen also darin, umfangreiche Texte zu schreiben, die auch alle Subtopics zu einem Thema abdecken. Versuche, die wichtigsten Nutzerfragen zum Hauptthema abzudecken und alle Markups zu verbauen. Trotz der fortschrittlichen AI von Google sollten die Texte aber weiterhin gut strukturiert und gut navigierbar sein, denn das ist auch für den Nutzer sehr hilfreich. Um auch wirklich alle Nutzerintentionen im Text abzudecken, siehst du dir am besten die Ergebnisse von Google Suggest, „Ähnliche Suchanfragen“ und „Nutzer fragen auch“ an oder nutzt Tools zur Recherche.

Passage Indexing ein Vorteil?

Diese Frage ist ein bisschen zweischneidig. Zum einen bietet das Auslesen spezieller Textabschnitte natürlich einen enormen Vorteil für den Nutzer, da er nun auch zu sehr spezifischen Suchanfragen Antworten erhält. Durch die Darstellung der Textpassagen auf der Suchergebnisseite, ähnlich eines Featured Snippets, erhält der Nutzer diese Antwort auch noch extrem schnell und ohne Aufwand. Google wird durch die neue Funktion außerdem zunehmend zur Antwort-Maschine und behält die Nutzer vermehrt auf der eignen Suchmaschine, statt sie an Websites zu verteilen. Für die Website-Betreiber besteht nun die Möglichkeit, mit der eignen Seite für noch mehr Suchanfragen zu ranken und so theoretisch mehr Traffic zu erlangen. Auf der anderen Seite wird es oft so sein, dass es sich dabei um Zero-Click-Searches handelt, da die Antwort aus der Textpassage bereits recht ausführlich auf der Suchergebnisseite ausgespielt wird.

Weitere Infos zum neuen Google-Update erhältst du bei Searchmetrics.

 

Advanced

Content Marketing: 14 Tipps für bessere Website-Texte

Die Aufmerksamkeitsspanne deiner Zielgruppe ist gerade im Online-Kontext extrem kurz. Du hast im Schnitt nicht mehr als 15 Sekunden Zeit, um einen Leser von dir und deinen Inhalten zu überzeugen. Scheiterst du damit, ist der Besucher schneller wieder weg als du Website-Optimierung sagen kannst. Wie du das verhinderst und mit welchen Tipps du wirklich gute Websitetexte schreibst, erfährst du auf dem Blog von SEMrush.

Vorbereitung ist alles

  1. Definiere den Zweck: Welches Ziel verfolgst du mit deiner Website? Möchtest du zum Beispiel Produkte verkaufen oder eine Community aufbauen? Neben dem übergeordneten Ziel der Seite, musst du dir auch überlegen, welches konkrete Ziel du mit deinem Text verfolgst. Überlege dir also als allererstes, was du mit deinem Inhalt erreichen und welchen Mehrwert du deinen Lesern bieten möchtest.
  2. Verstehe deine Zielgruppe: Wer sind deine potenziellen Leser? Welche Zielstellung haben sie, wenn sie deine Website besuchen? Setze dich mit diesen Fragen auseinander und passe deine Inhalte entsprechend an, um Besucher langfristig an dein Unternehmen zu binden.
  3. Kenne deine Wettbewerber: Um erfolgreich zu sein, muss man das Rad nicht gleich neu erfinden. Schau dich also auch auf den Seiten deiner Konkurrenten um und lass dich inspirieren. Welche Art von Inhalten bieten sie an? Welche Zielgruppe wird dadurch primär angesprochen? Bestimmt kannst du von deinen Mitbewerbern lernen und das ein oder andere auch auf deiner Website umsetzen.

Praktische Schreibtipps

  1. Sorge für Aufmerksamkeit: Und zwar direkt zu Anfang. Formuliere einen ansprechenden Einstieg in deinen Text, der Lust auf mehr macht. Zum Beispiel indem du interessante Daten vorstellst oder deinen Besuchern eine Frage stellst und sie somit direkt mit einbeziehst.
  2. Sorge für mehr Struktur: Indem du deinen Text gut strukturierst, in Absätze unterteilst und Zwischenüberschriften einfügst, sorgst für mehr Lesbarkeit und machst es deiner Zielgruppe einfacher, direkt den Abschnitt ausfindig zu machen, der für sie am relevantesten ist.
  3. Gib deinem Besucher Orientierung: Dein Ziel sollte es sein, dass sich jeder Besucher einfach und schnell auf deiner Website zurechtfindet. Füge dazu themenrelevante Links auf deine Seite ein, sodass Nutzer sofort wissen, wo sie weitere Informationen finden können, ohne lange danach suchen zu müssen.
  4. Sprich wie mit einem Freund: Langfristig möchtest du den Nutzer natürlich an dein Unternehmen binden und ihn zu einem loyalen Kunden machen. Sorge für eine herzliche Beziehung mit deinem Unternehmen, indem du deinen Nutzer persönlich ansprichst und in deine Kommunikation mit einbeziehst.
  5. Keep it simple: Dass du ein Spezialist in deinem Gebiet bist, ist super. Dass du das deinen Lesern zeigen möchtest erstrebenswert. Trotzdem solltest du auf Fachjargon und Spezialbegriffe verzichten und deine Sprache stattdessen an die deiner Zielgruppe anpassen. Dadurch fühlen sie sich gut bei dir aufgehoben und bekommen das Gefühl, dass du sie wirklich verstehst.
  6. Vermeide Fehler: Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik sind nicht jedermanns Sache. Aber fehlerhafte Texte auf deiner Website sind ein absolutes No Go. Wenn du dir selbst nicht sicher bist, dann bitte einen Kollegen oder eine Kollegin darum, deinen Inhalt noch einmal Korrektur zu lesen – vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.
  7. Fordere deine Leser zur Handlung auf: Im Idealfall hast du dir zu Beginn überlegt, was du mit deinem Text erreichen möchtest. Nun musst du deinen Leser auch aktiv darauf hinweisen. Füge dazu CTA Buttons ein, die für Aufmerksamkeit sorgen und den Besucher in die richtige Richtung lenken.
  8. Baue Vertrauen auf: Zum Beispiel indem du Kommentare vorheriger Kunden in deine Website mit einbindest oder Gütesiegel integrierst. Zeige deiner Zielgruppe, dass es die richtige Entscheidung ist, bei dir zu bestellen, deinen Newsletter zu abonnieren etc.
  9. Füge visuelle Elemente ein: Informationen, die visuell verpackt sind, bleiben nämlich viel besser im Gedächtnis, als solche, die nur in Textform präsentiert werden. Sorge mit relevanten und ansprechenden Bildern, Diagrammen oder Infografiken dafür, dass sich Nutzer noch länger mit deinen Inhalten auseinandersetzen.

Nach dem Schreiben

  1. Optimiere deine Texte für Suchmaschinen: Natürlich richtest du dich mit deinen Texten an echte Leser. Aber wenn du Inhalte für deine Website anfertigst, schreibst du immer auch für Suchmaschinen. Denn Google, Ecosia & Co. müssen deinen Content crawlen, bevor er in den Suchergebnissen angezeigt werden kann. Spätestens nach dem Schreiben solltest du dir also Gedanken über den Title, die Description und die URL machen. Auch das Verlinken weiterer relevanter Inhalte und das Hinzufügen von visuellen Elementen gehört zur SEO dazu und kann dein Ranking in den SERPs positiv beeinflussen.
  2. Halte deine Website aktuell: Fehlerhafte Links und veraltete Infos machen keinen guten Eindruck beim Leser. Überprüfe deine Website daher regelmäßig auf Aktualität und nimm dort, wo es nötig ist, Änderungen vor.

 

Advanced

Webanalyse: Google Analytics 4 ist da!

Im vergangen Jahr brachte Google seine App+Web Property heraus und startete damit eine neue Generation von Google Analytics. Schneller als erwartet ist diese nun raus aus der Beta, hat einen neuen Namen und existiert nun als „Google Analytics 4“. Michaela Linhart gibt in ihrem Blogartikel einen Überblick dazu, was das nun für uns bedeutet:

  • Ab jetzt sollen alle neuen Properties als Google Analytics 4 angelegt werden, weshalb dies auch standardmäßig vorausgewählt ist. Dennoch besteht auch weiterhin die Möglichkeit, eine Universal Analytics Property anzulegen.
  • Du MUSST noch nicht sofort auf Google Analytics 4 umsteigen, denn die neue Generation befindet sich aktuell noch in den Anfängen und verfügt noch nicht über alle Funktionen.
  • Du SOLLTEST aber dringend zusätzlich zu deinem aktuellen Setup eine GA4 Property anlegen, damit du bereits mit der Datensammlung beginnst und dich mit dem neuen Tool vertraut machst. (Es ist nicht möglich, deine Daten umzuziehen, daher beginne rechtzeitig mit der Datensammlung in GA4.)
  • Wichtig zu wissen, ist außerdem, dass neue Features nur noch für GA4 entwickelt werden und es für Universal Analytics keine Updates mehr geben wird. Daher wirst du innerhalb der nächsten Jahre wechseln müssen.
  • Solltest du jetzt ein neues Setup aufsetzen wollen, solltest du es am besten doppelt im alten und neuen GA anlegen, um alle Funktionen nutzen zu können.
  • Was ist neu in GA4? Machine Learning wird ein wichtiger Bestandteil – zum Beispiel beim neuen Insights-Feature. Dort kannst du Google Analytics selbst eine Frage stellen und das Tool wertet die Daten entsprechend für dich aus, um Antworten zu liefern. Auch die neue Churn-Probability basiert auf Machine Learning und sagt dir, wie wahrscheinlich es ist, dass ein User abwandern wird.

Noch weitere Einblicke in das neue Google Analytics 4 erhältst du im ausführlichen Artikel von Michaela Linhart. Außerdem haben wir hier im 121WATT-Blogartikel jede Menge weitere Informationen für dich.

 

Beginner

Online Marketing: Welche 5 Fragen du auf deiner Website unbedingt beantworten solltest

Deine Website ist das Herzstück deiner Online-Aktivitäten – ob zum Verkauf von Produkten, zur Generierung von Newsletter-Abonnenten oder einfach zur Vorstellung deines Unternehmens und Leistungsspektrums. Deine Website muss überzeugen, um Besucher zu regelmäßigen Nutzern und Kunden zu machen. Damit das gelingt, werden auf dem Jeff Bullas Blog diese Woche fünf Fragen vorgestellt, die deine Website auf jeden Fall beantworten sollte.

  1. Was ist der Zweck deiner Website?

Eigentlich selbstverständlich, dass diese Frage beantwortet werden muss, oder? Worauf es aber wirklich ankommt, ist, wie schnell der Besucher auf deiner Seite versteht, um was es geht. Wer bist du und was bietest du den Nutzern an? Das sollte innerhalb von ein paar Sekunden deutlich werden. Dein Augenmerk sollte daher auch stärker auf einer klar kommunizierten Message liegen und weniger auf einem fancy Look. Natürlich ist es ein Bonus, wenn deine Seite auch noch visuell ansprechend ist und ein schönes Design hat – aber bevor du dir über den Look Gedanken machst, stelle zunächst sicher, dass jeder Besucher schnellstmöglich versteht, welchen Zweck du mit deiner Website verfolgst.

  1. Wer ist dein idealer Besucher?

Der Text auf deiner Website sollte sich an eine klar definierte Zielgruppe richten. Überlege dir daher ganz genau, wer deine Website im Idealfall besucht und warum. Entwickle dazu Personas, die deine Zielgruppe repräsentieren. Mit welcher Problemstellung kommt der ideale Besucher auf deine Website? Wie kannst du ihm bei der Behebung des Problems helfen? Wie kannst du ihm eventuelle Zweifel nehmen, damit er konvertiert? All das sind Fragen, die du beantworten solltest, damit du deine Website entsprechend gestalten kannst.

  1. Was will dieser ideale Besucher erreichen?

In den wenigsten Fällen verirrt sich ein Nutzer auf deine Seite. Sondern er kommt mit einer klaren Zielstellung zu dir. Diese Zielstellung musst du kennen, denn nur dann kannst du den Besucher auch davon überzeugen, dass du der richtige Ansprechpartner für ihn bist. Beweise direkt auf deiner Homepage, dass du dich in deinen Besucher hineinversetzen kannst, dass du ihn verstehst und deshalb der perfekte Partner für ihn bist. Gib ihm das Gefühl, bei dir genau richtig zu sein.

  1. Wie kann deine Website deinem idealen Besucher helfen?

Deinem Besucher ist deine Website erst einmal egal – ihm geht es darum, eine Lösung für sein Problem zu finden. Wenn du ihm das nicht versprichst, ist er ganz schnell wieder weg und sieht sich auf der Website deines Wettbewerbs um. Daher gestalte deine Seite so, dass du deinen Besucher geschickt weiterleitest und ihm zeigst, dass er bei dir die Lösung zu seinem Problem findet. Und zwar so schnell wie möglich, denn die Geduld ist bei den meisten Nutzern im Internet sehr gering.

  1. Was soll der ideale Besucher tun?

Natürlich sollte dein Fokus stets auf dem Besucher liegen. Aber auch du verfolgst mit deiner Website ein Ziel, sei es die Generierung neuer Leads oder der Verkauf deiner Produkte. Sorge mit einer geschickten Nutzerführung und überzeugenden Call To Actions dafür, dass du deinen Besucher weiter in Richtung Conversion „schubst“.

Je besser du deine Zielgruppe und deinen idealen Besucher kennst, desto gezielter kannst du deine Website ausrichten und gestalten. Ganz nach dem Motto „Don’t make me think“, sollte dein Besucher auf den ersten Blick verstehen, um was es bei dir geht, was du ihm anbieten kannst und wie genau er sein Ziel mit deiner Hilfe erreichen kann.

Noch mehr Tipps zu diesem Thema bekommst du hier bei Jeff Bullas.

 

Beginner

Webdesign: Grundsätze der Seitennavigation

Seitennavigation beinhaltet nicht nur das Menü und dessen Design und Position, sondern auch andere Komponenten wie die Seiten-Suchfunktion oder Linksetzungen. Je nach Größe und Ziel deiner Website musst du diese Dinge unterschiedlich gestalten. Es gibt zwar nicht DAS ultimative Design, welches dir deinen Erfolg garantiert, dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, die du beachten kannst, um deine Seitennavigation nutzerfreundlicher zu gestalten. T3n hat die wichtigsten Punkte in einem Blogartikel für dich zusammengefasst:

  1. Navigation ist konsistent: Position und Aussehen deiner Navigationselemente sollten immer gleich sein. Das gibt deinem Nutzer Sicherheit und garantiert, dass er sich immer auf deiner Seite zurechtfindet. Tut er das nicht, wechselt er wahrscheinlich zur Konkurrenz, da er sich auf deiner Seite einfach nicht wohl fühlt. Auch, wenn ein spezieller Inhalt einer Unterseite mit einer anderen Navigation vielleicht besser aussehen würde, bleib mit deinen Navigationselementen lieber konsistent, um dem Nutzer ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
  2. Navigation ist sichtbar: Findet ein Nutzer sich auf deiner Seite nicht zurecht, ist er vermutlich auch schnell wieder weg. Die Navigation ist dafür das wichtigste Element und sollte deshalb immer gut sichtbar auf deiner Seite platziert werden. Mache dem Nutzer klar, wo er klicken kann und wo nicht, und hebe z.B. Seiten beim Hovern und Klicken farblich hervor. Eine weitere gute Idee ist es, bestimmte Buttons als „Fixed Navigationbars“ zu setzen. Sie lösen sich beim Scrollen von ihrer Position und sind zu jedem Zeitpunkt für den Nutzer an der gleichen Stelle sichtbar – egal wie tief er schon in deine Seite gescrolled hat. Du solltest außerdem darauf verzichten, bei deinem Menü nur auf Icons zu setzen. Auch wenn es verlockend sein mag, aber Icons sind oft uneindeutig und aufgrund ihrer Größe nur schwer zu erkennen. Falls du die kleinen Bildchen trotzdem verwenden möchtest, solltest du sie auf jeden Fall mit einem eindeutigen Text ergänzen.
  3. Navigation ist flexibel: Jeder Nutzer tickt anders – deswegen solltest du niemals nur auf eine Menünavigation setzen. Bette zusätzlich zu deiner Menüleiste auf jeden Fall die Suchfunktion in deiner Seite ein; diese wird vor allem genutzt, wenn das normale Navigationsmenü nicht schlüssig ist, bzw. wenn dem User einfach nicht klar ist, wo er findet, was er sucht. Außerdem kann es sinnvoll sein, eine sog. „Brotkrumen-Navigation“ einzubauen. So sieht der Nutzer immer, wie tief er sich in deiner Website befindet und wie er wieder zur vorherigen Seite zurückkehren kann.
  4. Navigation ist nur so ausführlich wie nötig: Das Navigationsmenü sollte nicht mit der Sitemap verwechselt werden. Das Menü ist nicht dazu da, jeden noch so kleinen Inhalt auf deiner Seite abzubilden, sondern es sollte zu den wichtigsten Bereichen deiner Website führen. In jedem Fall solltest du von sogenannten Mega-Menüs absehen, die sich über die gesamte Seite erstrecken und eigentlich wie eine eigene Seite funktionieren. Sie sind sehr unübersichtlich und verwirren deine Nutzer meistens nur.
  5. Navigation hat eine Reihenfolge: Der erste und der letzte Eintrag eines Menüs sind die wichtigsten Punkte. Das bestätigt unter anderem der serielle Positionseffekt, ein psychologisches Phänomen, nach welchem Menschen die ersten und letzten Punkte einer Liste besonders stark wahrnehmen. Für dich bedeutet das, dass du deine konversionsstärksten Einträge am besten am Anfang oder Ende deines Menüs auflistest.

 

Beginner

Social Media: Instagram Content Strategie

 Instagram professionell zu betreiben ist leichter gesagt als getan. Du solltest eine gute Strategie haben, anstatt einfach damit anzufangen und wild durcheinander zu posten. Letzte Woche wurde dazu beim Social Media Examiner ein Blogpost veröffentlicht, der basierend auf einem Interview mit der Social Media Expertin Alex Tooby hilfreiche Tipps für eine gute Content-Strategie für Instagram gibt.

Die richtige Bildbeschreibung

Grundsätzlich willst du mit deiner Bildbeschreibung, auch Caption genannt, entweder eine Conversion erzielen oder eine Konversation anstoßen. Für eine Conversion sollte deine Bildbeschreibung Informationen über dein Produkt enthalten, die den Nutzer dazu bringen, dein Produkt zu kaufen oder zumindest im Sales-Funnel weiter zu rücken. Eine Bildbeschreibung, die auf Konversation abzielt, sollte im Gegensatz dazu ein gutes Storytelling beinhalten und die Nutzer emotional abholen. Im besten Fall erzielst du somit einen Like, einen Kommentar oder dass dein Beitrag geteilt wird. In deiner gesamten Instagram-Strategie solltest du beide Arten von Bildbeschreibung verwenden. Bei der Caption ist es wichtig, darauf zu achten, dass die ersten beiden Zeilen am prägnantesten sind, denn sie werden in jedem Fall unter deinem Bild angezeigt. Für den Rest müssen Nutzer erst auf „mehr“ klicken. Diese ersten Zeilen können z.B. eine Frage oder einen Cliffhanger beinhalten. Den Rest der Beschreibung kannst du dir wie einem kleinen Blogartikel vorstellen, in welchem du auf die „Überschrift“ deiner Beschreibung eingehst. Am Schluss der Beschreibung solltest du einen klaren Call-To-Action positionieren. Rufe die User zum Beispiel dazu auf, einen Kommentar zu hinterlassen oder auf den Link in deiner Profilbeschreibung („Link in Bio“) zu klicken.

Die Instagram-Ästhetik

Das Wichtigste an deinem Bild ist die Qualität – es sollte scharf und gut belichtet sein. Dabei muss es nicht 100%-ig zum Inhalt deiner Beschreibung passen. Außerdem ist bewiesen, dass Fotos mit Personen darauf am besten performen.
Des Weiteren solltest du darauf achten, dass das Foto sich allgemein gut in deinen Account einfügt. Was das Format angeht hat sich das Portrait (1920 x 1080 px) als erfolgreichstes Format erwiesen. Wichtig dabei ist zu wissen, dass das Foto auf deinem Account selbst aber trotzdem als Quadrat erscheint. Es kann dann passieren, dass dort dein Gesicht abgeschnitten wird oder der Bildausschnitt ungünstig gewählt aussieht.

Post-Häufigkeit

Auch bei Instagram gilt: Qualität vor Quantität. Der Instagram-Algorithmus konzentriert sich stark auf die Relevanz eines Inhalts für den Nutzer, aber natürlich auch auf die Aktualität. Mache dir Gedanken darüber, wann deine Zielgruppe am ehesten online ist und plane deine Posts auf diese Zeitspanne.

 Weitere Engagement Tipps

  • Hashtags: Sie sind eine gute Möglichkeit, um mehr Reichweite für deinen Post zu erzielen. In einem Beitrag kannst du bis zu 30 Hashtags nutzen. Sie funktionieren wie Schlagwörter, unter denen Nutzer deine Beiträge finden können.
  • Cross-Promotion: Teile deinen Beitrag auch über Instagram Stories, in Facebook-Gruppen oder über Twitter, um noch mehr User auf deinen Beitrag aufmerksam zu machen.
  • Community-Pflege: Reagiere auf Kommentare unter deinen Bildern und hinterlasse selbst Kommentare unter anderen Beiträgen. So zeigst du deiner Community, dass du sie wahrnimmst.

 

Beginner

Content Marketing: Inspirationen für Infografiken

Infografiken sind eine gute Möglichkeit, um deinen Content weiter zu verwerten. Du kannst bestimmte Informationen aus einem Blogartikel in einer Infografik visualisieren und hast die Inhalte so auch noch einmal für Social Media aufbereitet. Doch Infografik muss nicht gleich Infografik sein – besonders wenn du Aufmerksamkeit damit erregen möchtest, sind deiner Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. Semrush hat einige sehr gelungene und kreative Infografiken gesammelt. Hol dir hier also ein paar Inspirationen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Einige Firmen haben professionelle Grafiker für ihre Facebook-Ads-Creatives. Andere müssen selbst ans Werk. Aus diesem Grund haben wir hier mal einen eher unkonventionellen Tipp für dich: Du kannst PowerPoint prima zur Gestaltung deiner Creatives nutzen und diese sogar als kurze Videos animieren. Hier sind einige Tipps zur Erstellung deiner Social-Media-Anzeigen mit PowerPoint.

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