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Digital Marketing Weekly May II 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Social Media: Wie du verschiedene Plattformen effektiv einsetzt
  • Online Marketing: Das sind die Vorteile des psychografischen Targetings
  • Content Marketing: So sorgst du mit Geofencing für mehr Relevanz
  • Instagram: Wie du Vertical Video erfolgreich einsetzt
  • Lean Startup & Design Thinking: Das kannst du dir von Startups abschauen
  • Facebook: Diese 3 neuen Tools sollen das Facebook Marketing für KMU leichter machen
  • Tool-Tipp: Eigene Infografiken erstellen

 

Social Media: Wie du verschiedene Plattformen effektiv einsetzt

Zugegeben, das Thema Social Media ist mittlerweile gar nicht mehr so neu. Was allerdings neu ist, ist die Schnelligkeit, mit der immer neue Social-Media-Plattformen entstehen. Bestimmt kommt auch in deinem Unternehmen der ein oder andere Social-Media-Kanal zum Einsatz. Tatsächlich eignet sich aber nicht jeder Kanal oder jede Art der Kommunikation für ein bestimmtes Kampagnenziel. Dieser interessante Leitfaden auf dem Blog von Hubspot verschafft dir einen Überblick.

Mit der Entwicklung neuer und dem Wachstum bestehender Plattformen wird Social-Media-Marketing immer komplexer. Solange du nicht ganz genau verstehst, welche Faktoren das Nutzerverhalten beeinflussen, ist es schwierig, Ergebnisse deiner Social-Media-Kampagnen vorherzusagen. HubSpot hat gemeinsam mit der University of Virginia eine Studie durchgeführt, deren Ergebnisse effektives Social-Media-Marketing erleichtern sollen. Bei der Studie wurde deutlich, dass Nutzer soziale Medien hauptsächlich aus den folgenden fünf Beweggründen nutzen:

  1. Kontaktaufnahme
  2. Aufbauen von Beziehungen
  3. Kommunikation
  4. Informieren/entdecken
  5. Nutzen von interaktiven Angeboten

Dabei eignet sich nicht jede Plattform gleich gut für alle Nutzerziele, z.B. schneidet im Bereich Kommunikation der Facebook Messenger deutlich besser ab als die anderen.

Wenn es um die Interaktion mit Unternehmensinhalten geht, kann das Nutzerverhalten in drei Bereiche aufgeteilt werden:

  1. Marke recherchieren
  2. Beziehung zur Marke vertiefen
  3. Inhalte der Marke blockieren

Auch hier gibt es wieder Unterschiede und nicht jede Plattform eignet sich gleich gut für jedes Nutzerverhalten.

Um noch deutlichere Ergebnisse zu erhalten und nachzuvollziehen, welche Art von Inhalt auf welchem Social-Media-Kanal besser oder schlechter performt, wurden daraufhin unterschiedliche Inhalte auf den Plattformen getestet. Wie reagieren Instagram-Nutzer auf einen bestimmten Post? Und ist die Reaktion von Twitter-Usern ähnlich? Die Ergebnisse aus der Studie können dich dabei unterstützen, dein Social-Media-Marketing noch effektiver zu gestalten. Denn basierend auf deinen Zielen kannst du die Plattform auswählen, die für dein Ziel am besten geeignet ist und deine Inhalte ebenfalls entsprechend gestalten.

Die ausführlichen Studienergebnisse und die daraus entstandene Leitlinie für Social-Media-Marketer kannst du in diesem detaillierten Blogpost auf HubSpot nachlesen.

 

Online Marketing: Das sind die Vorteile des psychografischen Targetings

Letzte Woche fand das OMR (Online Marketing Rockstars) Festival in Hamburg statt. Die Besucher konnten sich über viele spannende Vorträge und intensive Masterclasses freuen. Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von Mediascale, hat auf dem Festival über den Ansatz des psychografischen Targetings gesprochen, so Onlinemarketing.de. Was es mit dieser Form des Targetings auf sich hat und wie du es in deinem Unternehmen anwenden kannst, erfährst du hier.

Laut Bscheid stehen fast alle Unternehmen dem gleichen Problem gegenüber: Keiner hat mehr Lust auf Werbung. Wir erhalten jeden Tag so viele Eindrücke und Werbebotschaften, dass wir uns erstens kaum noch an eine bestimmte Botschaft erinnern können und zweitens schnell genervt sind von den Unternehmen, die uns ständig suggerieren wollen, dass wir irgendein neues Produkt benötigen. Viele Unternehmen suchen in der Technik eine Lösung zu diesem Problem. Algorithmen und Automatisierung sollen dabei helfen, Zielgruppen noch genauer zu bestimmen, damit die Werbung doch noch bei den richtigen Menschen ankommt.

Wolfgang Bscheid aber hat einen anderen Vorschlag: Du könntest dir lieber darüber Gedanken machen, für wen deine Werbung tatsächlich von Relevanz ist. Anstatt Zielgruppen nach den bekannten, soziografischen Merkmalen, z.B. nach Alter, Einkommen oder Geschlecht einzuteilen, sollte eher das konkrete Verhalten der Menschen in dein Bewusstsein rücken. Was unterscheidet deinen Kunden von den Kunden deines Konkurrenten? Genau hier setzt der psychologische Ansatz an, denn auch in der Psychologie kommt häufig die Frage auf, wie Menschen sich verhalten und warum sie dies tun.

Der große Unterschied zwischen der soziodemografischen und der psychografischen Zielgruppeneinteilung ist also, dass der psychografische Ansatz einen Schritt weitergeht und nicht nur auf grobe Verhaltensmuster achtet, sondern hinterfragt, warum sich jemand auf eine bestimmte Art und Weise verhält. Dadurch entsteht ein neues Verständnis der eigenen Zielgruppe. Beim psychografischen Targeting entwickelst du zunächst verschiedene Typen. Dadurch entsteht z.B. eine Einteilung in solche, die emotional und solche, die rational handeln. Oder die Gruppen unterschieden sich, weil die einen eher nach Leistung und die anderen nach sozialem Anschluss streben. Danach geht es noch weiter und es werden die Wertvorstellungen und die Mediennutzung der Zielgruppe und vieles mehr analysiert. Dadurch, dass du dich intensiv mit deiner Zielgruppe und ihren Einstellungen sowie Vorlieben auseinandersetzt, lernst du deine potentiellen Kunden beim psychografischen Targeting noch besser kennen als beim soziografischen Ansatz. So können Werbebotschaften relevanter gestaltet werden und im besten Fall zu mehr Conversions führen.

Wenn du mehr zum Thema psychografisches Targeting erfahren möchtest, geht es hier zum detaillierten Artikel bei Onlinemarketing.de.

 

Content Marketing: So sorgst du mit Geofencing für mehr Relevanz

Online Marketing entwickelt sich ständig weiter und immer wieder treten neue Trends auf, mit denen du dich als Online Marketer auseinandersetzen musst. Ein noch relativ neuer Trend, der aber bereits einige Erfolge erzielt hat, ist das sogenannte Geofencing, so Contentmanager.de. Was Geofencing genau ist und in welchen Bereichen des Online-Marketings es sich besonders anbietet, erfährst du hier.

Geofencing kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den zwei Begriffen geographic (geografisch) und fence (Zaun) zusammen. Wenn eine Person einen zuvor definierten geografischen Bereich betritt, wird eine bestimmte Aktion ausgelöst. So eine Aktion könnte zum Beispiel das Versenden einer Werbenachricht (per Mail oder über den Facebook Messenger) sein. Besonders im Bereich Content Marketing bietet Geofencing interessante Möglichkeiten, denn du kannst dadurch Inhalte ausspielen, die perfekt zur Person, zum Ort sowie zum Zeitpunkt passen.

Die derzeit gängigste Anwendung von Geofencing besteht darin, potenziellen Kunden eine Nachricht zu schicken, wenn diese sich in der Nähe des eigenen Shops aufhalten, um sie somit in die Filiale zu locken. Es können auch mehrere Geofences miteinander verbunden werden, sodass eine Kundin, der zuerst im Schwimmbad war und danach in der Innenstadt unterwegs ist, z.B. eine Werbeanzeige für einen neuen Bikini erhält.

Ist diese Form des standortbezogenen Marketings denn erlaubt? Ja, das ist kein Problem, solange zuvor die explizite Zustimmung der Nutzer eingeholt wurde und diese ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können.

Wenn du den Einsatz von Geofencing richtig planst und umsetzt, kannst du deine Kunden durch noch gezieltere Botschaften ansprechen. Da die Strategie noch relativ neu ist, kannst du dir damit außerdem einen echten Vorteil gegenüber deinen Konkurrenten schaffen.

In diesem Blogartikel auf Contentmanager.de findest du noch mehr Details zum Thema Geofencing.

 

Instagram: Wie du Vertical Video erfolgreich einsetzt

Das Angebot an Video-Content wächst gefühlt täglich. Lange Zeit war YouTube in diesem Bereich die unangefochtene Nummer 1 Plattform, über die die meisten Unternehmen Video-Marketing betrieben haben. Doch mittlerweile wird auch Instagram in diesem Bereich immer größer und viele Unternehmen nutzen die Plattform, um ihre Zielgruppe mit ihren „Instagram Stories“ zu erreichen. Mit dieser Verlagerung geht auch ein Wandel des Video-Formats einher. Statt des bekannten 16:9-Panoramas werden immer mehr Inhalte im 9:16-Instagram-TV-Format angeschaut. Wie du als Unternehmen Vertical Video erfolgreich einsetzt, erklärt dir dieser Artikel von t3n.

Das Nutzerverhalten am Mobilgerät unterscheidet sich stark von dem am Desktop, weswegen Mobile Video als ein eigenständiges Format verstanden werden sollte, so Jin Choi, Group Director DACH bei Facebook. Überlege dir, in welchen Situationen deine Zielgruppe deine Inhalte per Mobilgerät konsumiert und gestalte deinen Video-Content entsprechend.

Instagram selbst gibt Videomachern folgende Tipps mit auf den Weg:

  1. Formuliere deine Message klar und deutlich

Durchschnittlich schauen sich Instagram-Nutzer Videos nur ein paar Sekunden lang an. Daher solltest du deine Kernaussage recht früh in deinem Video treffen. Damit erhöhst du die Chancen, dass mehr Nutzer deine Message erhalten.

  1. Fokussiere dich auf relevante Zahlen

Nachdem du deine Videos hochgeladen hast und diese eine Zeit lang online waren, möchtest du sicherlich analysieren, wie erfolgreich du mit den neuen Inhalten warst. Instagram bietet dir viele Möglichkeiten, die Leistung deiner Videos auszuwerten. Achte dabei aber darauf, dass du wirklich relevante KPIs (Key Performance Indicators) betrachtest. Die Zahlen, die du analysierst, sollten in direktem Zusammenhang mit deinen Unternehmenszielen stehen.

  1. Entwickle Content, der auch stumm funktioniert

Bestimmt kennst du das selber: Du bist unterwegs und hast keine Kopfhörer dabei, aber möchtest trotzdem die neuesten Insta-Stories anschauen? Kein Problem, dann guckst du die Videos eben ohne Ton. So geht es vielen Nutzern. Es ist also wichtig, dass deine Mobile-Video-Inhalte auch als „Stummfilm“ noch verständlich sind. Deine wichtigsten Messages solltest du daher nicht nur gesprochen, sondern auch in Textform kommunizieren.

Wenn du noch mehr Tipps zum Thema Vertical Video erhalten möchtest, dann lies dir unbedingt den ganzen Artikel auf t3n durch.

 

Lean Startup und Design Thinking: Das kannst du dir von Startups abschauen

Sicherlich hast du Begriffe wie Lean Startup oder Design Thinking in letzter Zeit schön häufiger gehört. Tatsächlich beschäftigen sich aber nicht mehr nur Startups mit den genannten Methoden, sondern auch immer mehr größere Unternehmen. Der Autor Eric Ries hat zu diesem Thema das Werk „The Startup Way“ veröffentlicht, wie dieser Artikel von Konversionskraft berichtet.

Kurz zusammengefasst geht es beim Lean Startup-Prinzip darum, dass Unternehmen schneller auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren können, indem sie mit neuen Produkten experimentieren, ihren Mitarbeitern Raum für Kreativität lassen und regelmäßig einen Innovationsprozess durchlaufen. Eric Ries beschäftigt sich in seinem Buch mit diesen Techniken. Er empfiehlt Unternehmen, intern ein eigenes „Startup-Team“ zu gründen, das sich mit neuen (Produkt-)Ideen auseinandersetzt und diese testet. Damit sich die Mitarbeiter dabei wohlfühlen, ist es wichtig, dass zuvor eine positive Fehlerkultur etabliert wurde.

Beim Lean Startup-Prinzip geht es also um mehr als nur Innovationsprozesse. Es ist ein ganzes Managementsystem, das sich wiederum auf die Prozesse und Mitarbeiter eines Unternehmens auswirkt. Welche Grundlagen ein Unternehmen erfüllen muss, um das Lean Startup-Prinzip erfolgreich umzusetzen, erklärt dir Eric Ries ausführlich in seinem Buch „The Startup Way“.

In diesem kurzen Video stellt der Autor die fünf Prinzipien für ein erfolgreiches Management im Sinne des Lean Startup-Prinzips vor:

 

Facebook: Diese 3 neuen Tools sollen das Facebook Marketing für KMU leichter machen

Facebook ist ohne Frage eine praktische Plattform für dein Unternehmen, wenn du an deine Zielgruppe herantreten und Werbung machen möchtest. Doch wie erfolgreich die Marketing-Maßnahmen sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. wie viel Zeit und Geld du in das Facebook Marketing investieren kannst. Wie der Blog von Hutter Consult berichtet, führt Facebook drei neue Tools ein, die es kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen sollen, auch ohne viel Budget effektive Werbeanzeigen zu schalten. Welche drei Tools das sind, erfährst du hier.

  1. Automatisierte Werbekampagnen

Diese neue Funktion soll das Erstellen von Facebook-Ads-Kampagnen deutlich vereinfachen. Um von dem Feature zu profitieren, musst du lediglich vier Fragen beantworten. Facebook nutzt deine Antworten, um dir automatisch einen passenden Marketingplan zu erstellen und entwickelt beispielsweise neue Anzeigenvorschläge für dich.

  1. Terminbuchungen über Facebook und Instagram

Ab jetzt können deine Kunden Termine über Facebook und Instagram bei dir buchen. Auf deiner Unternehmensseite musst du dafür deine Dienstleistungen und verfügbare Termine integrieren. Wenn ein Kunde dann einen Termin buchen möchte, kannst du den ganz einfach online bestätigen oder absagen.

  1. Gestaltung von kreativen Videos

Immer mehr Unternehmen sprechen ihre Zielgruppe über Video-Content an. Damit auch KMU mit kleinerem Marketing-Budget das Videoformat nutzen können, bietet Facebook neue Tools zur Bearbeitung an, wie z.B. das automatische Zuschneiden deiner Videos.

Wenn dich die Einzelheiten zu den neuen Tools interessieren, geht es hier direkt zum Artikel auf Hutter Consult.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Das Tool, das wir dir diese Woche vorstellen möchten, ist Infogram. Es verfügt über eine große Auswahl interaktiver Diagramme und verschiedener Designs, mithilfe derer du ganz einfach deine eigenen Infografiken erstellen kannst.

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Ein Kommentar zu “Digital Marketing Weekly May II 2019”

  1. Veruschka Linden

    14.05.2019 um 09:47 Uhr

    Top, top, top – I love your content and trainings! 🙂

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