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Digital Marketing Weekly Mar IV 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN alles Wichtige zu URL-Parametern und wie du mithilfe des Diderot-Effekts deinen Umsatz steigern kannst. Außerdem: Wie du mit Videoinhalten bei Facebook mehr Geld verdienst, ob Remarketing mit Google noch möglich ist und wir geben dir spannende Insights der SMX von Christian Ebernickel.

Unsere Themen in dieser Woche

  • E-Commerce: Wie der Diderot-Effekt dir bei der Umsatzsteigerung helfen kann 
  • SMX: Christian Ebernickel: Server-side GTM: Die Wunderwaffe gegen Tracking-Preventions, Privacy-Plug-ins und Co.?
  • SEA: Ist Remarketing mit Google noch möglich?
  • Facebook: 3 Wege, wie du mit Videoinhalten mehr Geld verdienst
  • SEO: Was sind eigentlich URL-Parameter?
  • Google Maps Marketing: 5 praktische Tipps für deinen erfolgreichen Google My Business-Eintrag
  • SEO: 4 spannende Fälle, die du kennen solltest
  • Tool-Tipp: Wie du deine Videos für die YouTube-Suche optimieren kannst

 

Beginner

E-Commerce: Wie der Diderot-Effekt dir bei der Umsatzsteigerung helfen kann  

Mit Sicherheit ist dir das auch schon einmal passiert: Du warst nach der Arbeit noch kurz in der Innenstadt, um dir diese tolle neue Jacke zu kaufen. Als du zu Hause ankamst, hattest du allerdings nicht nur die Jacke unterm Arm, sondern auch noch das perfekt dazu passende Set aus Mütze, Schal und Handschuhen. Dieses Prinzip ist auch als Diderot-Effekt bekannt. Was es damit genau auf sich hat, erfährst du diese Woche bei Konversionskraft.

  • Der Diderot-Effekt: Der Diderot-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Menschen sich schnell an einen bestimmten Stil gewöhnen und diesen mit immer mehr passenden Produkten komplementieren möchten. Indem ein kleines Detail verbessert oder ersetzt wird, rutscht der Fokus schnell auf andere Bereiche, die im Vergleich fortan als schlechter angesehen werden. Das sorgt für Unzufriedenheit. Die Konsequenz? Es werden mehr und mehr Produkte dazu gekauft und ausgetauscht, um gegen die Unzufriedenheit vorzugehen.
  • Alltägliche Beispiele: Natürlich bist du nicht ganz alleine dafür verantwortlich, wenn du plötzlich in eine Art „Kaufrausch“ verfällst. Da helfen die Verkäufer nämlich gerne nach. Nicht umsonst sind Schaufensterpuppen von oben bis unten perfekt gestylt. Auch in Möbelhäusern werden einzelne Stücke inszeniert und kombiniert, um zu zeigen, warum das Regal nicht alleine gekauft werden sollte, sondern am besten in Verbindung mit einem schicken Teppich.
  • Diderot-Effekt im E-Commerce: Wenn der Offline-Handel davon profitieren kann, funktioniert das dann auch im E-Commerce? Aber klar! Zalando oder Hallhuber zum Beispiel bewerben ganze Looks, die per Mausklick nachgekauft werden können oder setzen Influencer ein, die ihre eigenen Outfits zusammenstellen und diese auf den sozialen Medien in Szene setzen. Indem du das individuelle, aber auch das kollektive Konsumverhalten in deinem Onlineshop analysierst, kannst du im Warenkorb oder auf der Produktdetailseite Angebote anzeigen, die sich sinnvoll ergänzen.
  • Mit Personalisierung zum Diderot-Effekt 2.0: Noch effektiver werden die Produktvorschläge, wenn diese ganz individuell auf den jeweiligen Nutzer eingehen. Du könntest deinen Nutzern zum Beispiel basierend auf ihrem letzten Einkauf einen Newsletter mit passenden Produkten zuschicken.

Wenn du den Diderot-Effekt zukünftig ebenfalls nutzen möchtest, um Cross-Selling- und Up-Selling-Potenziale gekonnt auszuschöpfen, dann findest du im aktuellen Blogbeitrag von Konversionskraft genau die richtige Inspiration.

 

SMX: Christian Ebernickel: Server-side GTM: Die Wunderwaffe gegen Tracking-Preventions, Privacy-Plug-ins und Co.?

Letzte Woche am Mittwoch und Donnerstag hat sie stattgefunden: Die virtuelle SMX, eine der größten Konferenzen zu SEO, SEA, Digital Marketing und Data in Deutschland. Auch unser Trainer Christian Ebernickel war dabei und hat seinem Publikum an Tag 1 in einem spannenden Vortrag die vielfältigen Möglichkeiten serverseitigen Taggings mit dem Google Tag Manager nähergebracht. Christians Kernaussage? Richtig eingesetzt kann server-side GTM für mehr Aussagekraft in deinen Daten sowie eine bessere Datenqualität und mehr Datenschutz sorgen. Wer sich das Ganze im Detail anschauen möchte, findet die Präsentation direkt auf Christians Blog zum Download.

 

Advanced

SEA: Ist Remarketing mit Google noch möglich? 

Ab dem Jahr 2022 will Google auf personalisierte Werbung verzichten. Gerade Unternehmen, die Google Ads zu Remarketing-Zwecken einsetzen, sind davon betroffen. Doch wie wirkt sich die Änderung konkret aus und was solltest du am besten schon heute beachten, wenn du Remarketing-Kampagnen im Einsatz hast? Bloofusion klärt in einem neuen Blogbeitrag auf.

Remarketing-Anzeigen werden eingesetzt, um vorherige Websitebesucher erneut anzusprechen. Zum Beispiel wenn ein Produkt in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft wurde. Indem der Nutzer ein zweites (oder drittes usw.) Mal auf das Angebot hingewiesen wird, soll die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht werden.

Die Werbeanzeigen im Remarketing sind also in höchstem Maße an das persönliche Surfverhalten des jeweiligen Nutzers angepasst. Die Ankündigung seitens Google, ab dem nächsten Jahr auf Third-Party-Cookies und individualisierte Werbung verzichten zu wollen, dürfte sich also direkt auf deine Remarketing-Kampagnen auswirken. Doch natürlich arbeitet Google auch schon parallel an einer alternativen Lösung, damit Unternehmen ihre Zielgruppe weiterhin mit Werbeanzeigen ansprechen können. Die Alternative nennt sich „Privacy Sandbox“ und stellt die Privatsphäre des einzelnen Nutzers stärker in den Fokus. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel das Prinzip FLoC (Federated Learning of Cohorts), bei dem Nutzer basierend auf ihren Interessen und Gemeinsamkeiten in einer großen Gruppe zusammengefasst werden. Als Unternehmen könntest du dann so eine Gruppe (Kohorte) für dein Targeting auswählen, ohne dass eine Rückverfolgung auf den einzelnen Nutzer möglich ist. Laut Google sollen im zweiten Quartal dieses Jahres erste FLoC-basierte Tests zur Verfügung stehen. Wenn du also derzeit mit Remarketing-Kampagnen arbeitest, dann solltest du diese unbedingt ausprobieren und testen, um nächstes Jahr optimal vorbereitet zu sein.

Bloofusion ist davon überzeugt, dass Remarketing-Kampagnen auch zukünftig in irgendeiner Form verfügbar sein werden. Wie genau sich das Ganze dann gestaltet und welche Maßnahmen du zur Vorbereitung treffen solltest, erfährst du hier im ausführlichen Artikel.

Advanced

Facebook: 3 Wege, wie du mit Videoinhalten mehr Geld verdienst

Heute stellen wir dir die neuen Facebook Updates vor und zeigen dir, welche Änderungen Facebook im Monetarisierungsprozess ausrollt und wie du bereits als Creator mit kurzen Video Clips Geld verdienen kannst. Erfahre mehr dazu, welche Monetarisierungsmöglichkeiten zukünftig entstehen.

  1. Einnahmen aus Kurzvideos erzielen: Bisher erlaubte Facebook nur, Video-Uploads von über drei Minuten zu monetarisieren. Dies hat sich nun geändert, da Facebook erklärte, jetzt auch kürzere Videos, Livestreams oder Aufzeichnungen von Live-Videos zu berücksichtigen. In-Stream Anzeigen stehen dahingegen weiterhin nur Seiten zur Verfügung, die über 10.000 Follower vorweisen – persönliche Profile sind hiervon ausgeschlossen.
  2. Geld verdienen mit mehr Arten von Videos: Seit der Updates von Facebook ist es nun möglich, dass Seiten mit Videos von nur einer Minute bereits Geld verdienen und Facebook bietet ebenso die Chance, eine 30 Sekundenanzeige zu schalten. Mid-Roll Anzeigen können beispielsweise jetzt schon bereits nach 45 Sekunden geschaltet werden und nicht wie gewohnt erst nach einer Minute.
  3. Geld verdienen mit „Stars“: Wenn Seiten dazu berechtigt sind, in Live-Streams Anzeigen zu schalten, dann kannst du als Creator ebenso mit „Stars“ Geld verdienen. Du weißt noch nicht genau, worum es geht? Kurz gesagt: Stars sind eine Art der digitalen Währung, die Benutzer mit echter Währung kaufen und an Creator senden und somit ihre Inhalte wertschätzen. Daraus resultiert, dass Creator einen Anteil ihrer Einnahmen über die „Stars“ beziehen. Facebook gibt in dem Zusammenhang bekannt, die Funktion der „Stars“ auf 15 weitere Länder zu auszuweiten.

Weitere Infos zu den neuen Monetarisierungsmöglichkeiten findest du direkt bei Search Engine Journal.

Beginner

SEO: Was sind eigentlich URL-Parameter?

Für erfahrene SEOs sind URL-Parameter enorm wichtig und ein sehr spannendes Thema. SEO-Neulinge werden mit ihnen aber vor eine große Herausforderung gestellt. In einem Blogartikel möchte dir das Team von Semrush die wichtigsten URL-Parameter vorstellen und dir erklären, welche Probleme mit ihnen einhergehen können.
URL-Parameter sind Elemente einer URL, die dir dabei helfen, Inhalte zu filtern oder Informationen zu tracken. In der URL stehen sie immer hinter dem Fragenzeichen „?“. Sie bestehen aus einer Beschreibung und einem dazugehörigen Wert, die beide durch ein Gleichheitszeichen „=“ getrennt werden. Mehrere verschiedene Parameter werden durch das Und-Zeichen „&“ getrennt.
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Parametern: Aktive Parameter, die den Inhalt einer Website verändern, wie z.B., um dich zu einem bestimmten Produkt zu bringen oder um Produkt-Filter anzuwenden. Passive Parameter hingegen tracken, was ein Nutzer auf deiner Seite unternimmt, also z.B. über welche Kampagne er auf der Seite gelandet ist. Im Folgenden findest du eine kurze Erklärung zu den Parametern, die am häufigsten verwendet werden:
Tracking: UTM-Codes messen den Traffic, der über verschiedene Anzeigen und Kampagnen auf deine Website kommt.
Beispiel: ?utm_source=newsletter123&utm_medium=email
Reordering: Elemente lassen sich anhand verschiedener Parameter, wie dem Preis oder dem Veröffentlichungsdatum, ordnen.
Beispiel: ?sort=price_ascending
Searching: Mit diesen Parametern findet man spezifische Elemente über die interne Suche einer Seite:
Beispiel: ?search=search-term
Identifying: Diese Parameter sortieren die verschiedenen Seiten einer Galerie anhand von Kategorien.
Beispiel: ?categpry=sneakers
Paginating: Mit diesen Parametern wird v.a. bei E-Commerce Shops angegeben, auf welcher Seite sich ein Produkt befindet.
Beispiel: ?page=2
Translating: Die entsprechende Sprache wird am Ende einer URL angegeben.
Beispiel: ?lang=en
Filtering: Mit Filter-Parametern kann nach verschiedenen Feldern gefiltert werden.
Beispiel: ?price-range=20-50
URL-Parameter können unter Umständen negative Effekte auf dein SEO haben, vor allem die passiven. Durch die verschiedenen Parameter passiert es nämlich, dass viele einzelne Seiten entstehen, die aber alle den gleichen Inhalt haben. Das kann zu vielen Problemen führen:
Duplicate Content: Verschiedene Versionen einer Seite, die sich nur durch die URL-Parameter unterscheiden, können allgemein als Duplicate Content angesehen werden.
Einbußen beim Crawl-Budget: Es kann passieren, dass der Crawler für diese Seiten keine Kapazitäten verschwenden möchte und deswegen die Inhalte einfach als qualitativ minderwertig abgestempelt werden.
Keyword-Kannibalisierung: Filter-Parameter führen dazu, dass viele Seiten für die gleichen Keywords ranken. Es kann passieren, dass der Crawler diese Seiten dann als irrelevant und nutzlos für den User einstuft.
Schwache Ranking-Signale: In sozialen Medien kann es sein, dass ein Link statt auf die originale Seite auf die mit Parametern versehene Seite zeigt. Das verwirrt den Crawler und es geht Linkkraft verloren.
Schlechte Lesbarkeit: Eine URL mit vielen Parametern ist nur schwer lesbar. Auf Nutzer wirken solche Links oft wie Spam und nicht vertrauenswürdig. Sie werden durch die vielen Zahlen und Zeichen in der URL abgeschreckt.
Im Artikel von Semrush findest du viele weitere Informationen zu den URL-Parametern. Außerdem findest du dort eine ausführliche Erklärung, wie du die oben genannten Probleme lösen kannst.
Beginner

Google Maps Marketing: 5 praktische Tipps für deinen erfolgreichen Google My Business-Eintrag 

Der erste Eindruck ist oftmals entscheidend – so auch bei deinem Google My Business-Eintrag, deiner virtuellen Visitenkarte für deine Nutzer. Heute geben wir dir praktische Tipps, wie du dein Ranking in Google Maps verbessern kannst und wie du Google MBusiness Beiträge nutzen kannst, um lokal zusätzlich Reichweite zu generieren.  

Die wichtigsten Tipps für dich zusammengefasst:   

  1. Beachte Foto– und Video Guidelines: Wir alle wissen, dass wir visuelle Wesen sind, daher ist eine präzise Auswahl deiner Fotos sehr entscheidend für deinen Google My BusinessEintrag. Beachte hierbei, dass in der Standardansicht sowohl du als Unternehmen, als auch Google-Nutzer Fotos hochladen können. Wenn die Branche, in der du tätig bist, nicht sehr visuell geprägt ist, gilt ganz besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl deiner Fotos und Videos. Wähle hierfür konkret Fotos aus, die deine Tätigkeit, dein Team sowie die Zusammenarbeit mit deinem Unternehmen bestmöglich transportieren. Um deinen USP deutlich hervorzuheben, empfiehlt es sich ebenso, Videos zu verwenden. Wenn du dich näher damit beschäftigst, wirst du sehen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt. Beachte allerdings, dass du unbedingt zwei Fotos in deinem Google My Business-Eintrag hochlädst – dein Logo und das Titelbild. 
  2. Erhöhe dein Ranking bei Google-Maps: Prüfe deinen Eintrag bei Google und stelle sicher, dass dieser Eintrag Fragen enthält, die du vorab ausgefüllt hastWenn dies noch nicht der Fall ist, dann identifiziere im Anschluss die fünf häufigsten Fragen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung und stelle diese Fragen mit einem separaten Mailkonto. Fülle im Nachgang alle Fragen aus und poste die Antworten. Anschließend wirst du aufgefordert, die Fragen und Antworten zu bewerten. Hierbei gilt es zu beachten, dass bei einer Anzahl ab fünf Likes die Frage im Listenfeld erscheint. 
  3. Bewertungen, Bewertungen, Bewertungen: Wir alle sind uns dessen bewusst, welche Rolle positive Bewertungen für deinen Google My Business-Eintrag spielen. Somit lässt sich kurz und knapp sagen, dass positive Bewertungen zum einen dein Ranking bei Google Maps positiv beeinflussen und zum anderen positiv zu deinen Conversions beitragen und  potenzielle Kunden ansprechen. 
  4. Tracke deine Ergebnisse: Hinterlege in deinem Eintrag einen UTM-Parameter zuNachverfolgung deines Erfolgs. Hierbei empfiehlt sich auch das Listing Management Tool von Semrush, um wichtige Keywords auszuwählenWenn du dir deine Konkurrenz anschaust, die dir überlegen ist, kannst du folgende Kriterien für dich überprüfen. Checke deine Bewertungen und eventuelle Keywords, die verwendet wurden. Schaue dir darüber hinaus auch die ausgewählte Kategorie an. Verwendet deine Konkurrenz noch weitere Kategorien? Natürlich sind auch die Websiteinhalte sehr entscheidend für deinen Erfolg. Welche Unterschiede gibt es hier zu deiner Konkurrenz? Anschließend ist es empfehlenswert, wenn du auch die Backlinks deiner Konkurrenz genauer beleuchtest. Hier können wir dir das Backlink Analytic Tool von Semrush nahelegen. 
  5. Verbessere deine lokale Reichweite: Die Optimierung deines Google Maps Eintrages geschieht nicht automatisch. Damit du dir sicher sein kannst, dass dein Eintrag durchgehend korrekt und relevant ist, gilt esdiesen regelmäßig zu aktualisieren. Daher ist es empfehlenswert, wenn du dir jede Woche für die Beantwortung von Fragen und Bewertungen Zeit nimmst. Auch hier wieder ein praktischer Tipp für dich: Nutze das Listing Management Tool, um deine Ergebnisse zu tracken. Zeit und Engagement sind zwei wichtige Driver für die Verbesserung deines Eintrages.  

 Du möchtest noch mehr erfahren? Klicke hier und gelange zur praktischen Checkliste mit allen wichtigen Kriterien zu deinem Google My Business-Eintrag und lerne noch mehr Know-How zur Google Maps Marketing Guideline kennen. 

 

Advanced

SEO: 4 spannende Fälle, die du kennen solltest

In der Suchmaschinenoptimierung gibt es nie nur „die eine“ Lösung oder einen Fahrplan, nach dem du bei Schwierigkeiten vorgehen kannst. Jedes SEO-Problem ist anders und abhängig von vielen individuellen Faktoren. Die Autorin des Artikels bei Seokratie vergleicht die Problemlösung bei SEO mit „Detektivarbeit“ oder der „Diagnostik in einer Tierpraxis“ (weil ein Tier dem Arzt ja auch nicht erzählen kann, was ihm fehlt und wo es weh tut). Um das zu demonstrieren, stellen wir dir hier 4 einzelne SEO-Fälle und die Hintergründe dazu vor.
Fall: eine große Anzahl „komischer“ Links im Crawl
Bei einem Crawl sind viele komische Links mit teilweise kryptischen Zeichen aufgefallen, die alle nach demselben Schema aufgebaut waren.
Ursache: Diese Links können verschiedene Gründe haben. Es könnte ein Fehler bei der Verlinkung aufgetreten sein, denn schon ein einzelner vergessener Slash kann z.B. dazu führen, dass der Crawler den Link als lokale URL der URL an sich ansieht und nicht als lokale URL der Domain. Wenn diese falschen URLs nun aufrufbar sind, entsteht sehr schnell eine große Anzahl an Links. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass für einen Button über die gesamte Seite hinweg jedes Mal eine eigene ID für die Ziel-URL erstellt wird. So können sich hinter der URL lange Ketten bilden.
Fall: Der verschwundene Title
Obwohl der optimierte Title im Quelltext richtig angezeigt wird, wird er von Google nicht mehr ausgespielt. Deswegen verschlechtern sich logischerweise die Klickrate und das Ranking.
Ursache: In diesem Fall war im <head>-Bereich fälschlicherweise ein div-Tag gesetzt worden. Alles was hinter diesem div-Tag steht – inklusive dem Title-Tag – wird vom Google-Bot ignoriert. Nachdem das div-Tag entfernt wurde, hat alles wieder einwandfrei funktioniert.
Fall: Knifflige Ranking-Schluckaufs
Es gab immer wieder Tage, an denen einige Keywords plötzlich deutlich schlechter oder gar nicht rankten – das war sowohl im Webanalyse-Tool als auch in der Google Search Console sichtbar.
Ursache: Für diese Aussetzer einzelner Keywords gab es verschiedene Gründe. Der erste Grund war, dass zwei der zu diesen Aussetzern gecrawlten URLs Ajax-URLs waren, die eigentlich gar nicht hätten gecrawlt werden sollen. Zweitens ließen sich die Aussetzer mit der Erneuerung des Bild-Caches in Verbindung bringen. Immer wenn neue Produkte eingespielt wurden, war das Ranking kurze Zeit weg. Dieser Zeitraum war aber immer so kurz, dass es keine Auswirkungen auf den Traffic der Website gab. Ein weiterer Grund können kleine Fehler beim Crawling oder beim Server sein, beispielsweise wenn Google eine URL crawlen will, sie aber nicht erreicht und dann stattdessen eine schlechtere Website rankt. Beim nächsten Crawl ist dann aber alles wieder in Ordnung.
Fall: Die wechselnden Tags
Dieser Fall beschreibt im Prinzip zwei Fälle, die aber beide auf demselben Fehler beruhen. Bei einer Website gab es Probleme mit dem Canonical-Tag. Es verlinkte scheinbar willkürlich bei jedem Aufruf auf eine der beiden Seiten, die mit dem Canonical verbunden waren. Auf der zweiten Website passierte etwas Ähnliches mit hreflang. Manchmal waren nur DE, AT und CH in den hreflangs vorhanden, dann mal zusätzlich noch NL und BE und manchmal waren überhaupt keine hreflangs vorhanden.
Ursache: Als Ursache konnten hier die Server ausgemacht werden: Da hier mit unterschiedlichen Servern gearbeitet wurde, wurden auch unterschiedliche Website-Versionen ausgespielt, was für SEO nicht gerade förderlich ist.
Wenn du mehr Informationen zu den Fällen und entsprechende Lösungsansätze erfahren möchtest, solltest du beim
Blog von Seokratie vorbeischauen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Diese Woche möchten wir dir das Tool Morning Fame vorstellen. Mithilfe von Morning Fame kannst du deinen YouTube-Kanal ganz einfach mit anderen Kanälen der gleichen Größe vergleichen und wirst so auf eventuelle Schwachstellen aufmerksam gemacht. Das Tool versorgt dich außerdem mit Tipps, wie du deine Videos für die YouTube-Suche optimieren kannst, um langfristig mehr Impressionen und Zuschauer zu bekommen.

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