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Digital Marketing Weekly Mar I 2021

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Diese Woche erfährst du in unseren 121STUNDEN, wie du durch das Löschen alter Inhalte deine SEO-Rankings verbessern kannst. Außerdem: Wie du mithilfe von Instagram Reels deinen Kanalaufbau vorantreibst und sechs Ideen, um die Öffnungs- und Klickrate deiner Newsletter zu verbessern.

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Bessere Rankings durch Löschen von altem Content
  • Instagram: Darum brauchst du Reels für dein Kanalwachstum
  • YouTube: 11 praktische Tipps für deine Video Beschreibungen
  • E-Mail-Marketing: 6 Ideen, um deine Öffnungs- und Klickrate zu verbessern
  • SEO: Linkbuilding – Qualität vor Quantität
  • Google Ads: Der Modifizierer für weitgehend passende Keywords ist abgeschafft
  • Tool-Tipp der Woche: Entspannungs-Reminder im Home Office

 

Advanced

SEO: Bessere Rankings durch Löschen von altem Content

Bestimmt hast du auch schon einmal den Satz „Content is King“ gehört. Denn es lässt sich nicht abstreiten, dass die Qualität des Contents auf deiner Webseite wichtig für ein gutes Ranking ist. Jedoch gibt es zwei Wege, um die Qualität zu erhöhen. Entweder du produzierst neuen guten Content oder du löscht alten schlechten Content. Auf letzteres geht Julian Dziki in einem neuen Blogbeitrag auf Seokratie näher ein.

Julian geht davon aus, dass die Overall Domain Quality die Qualität einer Domain misst und bestimmten Seiten einen Sonderbonus im Ranking verschafft. Denn viele bekannte Domains ranken trotz sehr großem Wettbewerb für bestimmte Keywords auch sofort nach der Veröffentlichung von neuen Inhalten auf richtig guten Positionen. In seinem Artikel stell Julian drei Vermutungen auf, wie die Overall Domain Quality gemessen wird:

  • Den Sonderbonus erhalten Seiten nur auf bestimmte Themenbereiche. Wenn wir als 121WATT beispielsweise einen Artikel über Lifestyle-Tipps schreiben würden, dann würden wir uns erstmal schwer damit tun, für den Artikel ein gutes Ranking zu bekommen.
  • Außerdem spielen Aspekte, die über Jahre aufgebaut werden müssen, eine große Rolle. Damit sind relevante Backlinks in der jeweiligen Nische, die Markenbekanntheit und das Alter der Domain gemeint.
  • Entscheidend ist auch der Anteil von mittelmäßigem und/oder schlechtem Content zu Top-Content. Deshalb gilt: Je mehr Top-Inhalte du im Vergleich zu schlechtem oder mittelmäßigem Content hast, desto besser das Ranking.

Aufgrund der letzten Vermutung wird das Löschen von Content als Strategie zur Verbesserung deines Rankings interessant. Denn indem du veraltete und schlechte Inhalte löschst, kannst du den relativen Anteil von deinem Top-Content erhöhen. Erfahrungsgemäß passiert dann Folgendes:

  • Du verlierst die Rankings für die gelöschten Inhalte.
  • Die Rankings deiner restlichen URLs steigen – meistens einige Wochen zeitversetzt.
  • Du rankst mit deinem übrig gebliebenen Content für mehr Keywords und grundsätzlich auch weiter oben in den SERPs.
  • Deine interne Verlinkung ist auch besser, weil du deinen Linkjuice auf weniger URLs verteilst.

Dennoch trauen sich viele Content-Manager oft nicht, ihren Content zu löschen. Diese vier unbegründeten Ängste können wir dir aber nehmen:

  • Content kostet zwar Geld, aber schlechter Content schadet der Seite mehr, als er Nutzen bringt.
  • Die Angst vor größeren Rankingveränderungen ist im Normalfall auch unbegründet. Es ist klar, dass du eine Änderung der URL- und/oder Seitenstruktur nie leichtfertig angehen solltest. Aber eine Löschung von einzelnen Inhalten sollte jede Domain ohne Probleme verkraften können.
  • Vielleicht hast du auch die Hoffnung, dass es die schlechten Inhalte doch noch ins Ranking schaffen. Wenn die Inhalte neu sind, kann es sein, dass sich am Ranking noch etwas verändert und eine Löschung der Inhalte ist nicht zu empfehlen. Bei älteren Beiträgen, die schlecht performen, kommen die Rankings aber normalerweise nicht mehr.
  • Könnten sich dadurch nicht die Rankings deines Top-Contens verschlechtern? Julian Dziki versichert dir, dass sich die Top-Inhalte noch nie durch die Löschung von anderen Beiträgen im Ranking verschlechtert haben.

Weitere Informationen zum Thema „Löschen von Content“ und eine einfache Anleitung, wie du dabei am besten vorgehst, findest du im Blogartikel von Seokratie.

 

Beginner

Instagram: Darum brauchst du Reels für dein Kanalwachstum

Viele Unternehmen stehen den neuen Instagram Reels noch recht skeptisch gegenüber. Denn das Vorurteil, bei TikTok und entsprechend in den Reels würden nur lustige Tanzvideos hochgeladen werden, hält sich weiterhin aufrecht. Dabei liegt gerade in den Reels großes Potenzial und jedes Unternehmen, das im Jahr 2021 seinen Kanal wachsen sehen möchte, sollte dem kurzen Videoformat zumindest eine Chance geben. In einem neuen Blogbeitrag auf AllFacebook.de erfährst du warum.

Um das Potenzial der Reels zu verstehen, schauen wir uns zuerst an, wie ein Nutzer, der dir noch nicht auf Instagram folgt, auf dich aufmerksam werden kann und welche Formate der Plattform sich dazu am besten eignen.

  • Feed Post: Wenn du einen Feed Post erstellst, wird dieser all deinen bestehenden Followern in ihrem News Feed angezeigt. Wie können Nutzer deinen Post sehen, die dir noch nicht folgen? Das geht entweder durch die Hashtag-Suche (achte also unbedingt darauf, für deine Zielgruppe relevante Hashtags zu verwenden) oder über den Explore-Bereich, wenn du dort vorgeschlagen wirst. Die dritte Alternative ist, dass dein Beitrag Nutzern angezeigt wird, die bereits alle neuen Feed Posts der Accounts, den sie folgen, gesehen haben.

Wahrscheinlichkeit, über Feed Posts entdeckt zu werden: mittelmäßig

  • Instagram Story: Deine Story wird erstmal nur Nutzern angezeigt, die dir bereits folgen. Mit sehr viel Glück könntest du auch über die Hashtag-Suche gefunden werden oder als Vorschlag an Nutzer, die bereits alle neuen Inhalte in ihrem Feed gesehen haben.

Wahrscheinlichkeit, über Stories entdeckt zu werden: gering

  • IGTV: Bei IGTV hast du die Möglichkeit, Videos von einer Länge von bis zu 60 Minuten hochzuladen. Nutzer können diese Videos über den entsprechenden Button in deinem Profil entdecken oder indem du das IGTV über einen Feed Post anteaserst. Weiterführende Videovorschläge, wie wir sie von YouTube gewöhnt sind, gibt es hier nicht.

Wahrscheinlichkeit, über IGTV entdeckt zu werden: sehr gering

  • Instagram Guides: Bei Guides gilt das gleiche wie bei IGTV – dieser gesonderte Bereich in deinem Profil kann nur direkt über deinen Account aufgerufen werden und wird nicht bei dir unbekannten Nutzern platziert.

Wahrscheinlichkeit, über Instagram Guides entdeckt zu werden: sehr gering

  • Instagram Reels: Hier steht weniger der jeweilige Account im Fokus, sondern viel mehr die gesamte Reels-Welt als neuer Bereich von Instagram. Daher kannst du auch direkt von der Hauptnavigation (unten in der Mitte) auf die Reels zugreifen. Hier werden Nutzern die Inhalte von unterschiedlichen (und oft neuen) Accounts angezeigt, durch die man sich klicken kann. Wer besonders coole Videos produziert, sorgt für Aufmerksamkeit und mit ein bisschen Glück beschäftigt sich der Nutzer genauer mit deinen Inhalten und abonniert deinen Kanal. Der Algorithmus sorgt außerdem dafür, dass Nutzer Inhalte zu sehen bekommen, die zu ihrem vorherigen User-Verhalten passen. Sprich: Instagram sorgt automatisch dafür, dass du in einem relevanten Kontext erscheinst. Zusätzlich können Reels auch über Feed Posts veröffentlicht werden und im Explore-Bereich werden sie durch die doppelte Kachelgröße besonders prominent platziert.

Wahrscheinlich, über Instagram Reels entdeckt zu werden: sehr hoch

Denk dran: Reels eignen sich besonders gut dazu, neue Nutzer anzusprechen, die deinen Account noch nicht kennen. Wer dir hingegen ein treuer Follower ist, der wird sich auch über deine Feed Posts und Story-Beiträge freuen. Wie immer ist also der richtige Content-Mix entscheidend.

Weitere Infos dazu findest du direkt bei AllFacebook.de.

 

Advanced

YouTube: 11 praktische Tipps für deine Video Beschreibungen

Das Thema Video SEO hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Kein Wunder, schließlich ist YouTube direkt nach Google die zweitgrößte Suchmaschine und entwickelt seinen Algorithmus ständig weiter, damit Nutzer immer relevante Inhalte zu sehen bekommen. Wie kannst du dafür sorgen, dass deine Videos der richtigen Zielgruppe vorgeschlagen werden und an Sichtbarkeit gewinnen? Das verrät dir diese Woche Sproutsocial in einem neuen Artikel.

Dein Thumbnail und der Videotitel sind in der Regel die ersten Elemente, die einem Nutzer ins Auge fallen. Für den Algorithmus allerdings ist die Video Beschreibung besonders relevant, schließlich beschreibst du hier, worum es in dem Video geht. Und was solltest du dabei nun konkret beachten?

  1. Fokus auf die ersten 200 Zeichen: Insgesamt stehen dir für die Beschreibung 5.000 Zeichen zur Verfügung. Doch nur die ersten 200 werden in der Vorschau angezeigt. Daher solltest du hier unbedingt deine relevanten Keywords einbauen und beim Nutzer für Neugierde und Interesse sorgen.
  2. Verwende Keywords aus deinem Video: In deinem Video sprichst du über ein bestimmtes Thema. Alle dafür relevanten Keywords solltest du in- und auswendig kennen und dementsprechend auch in deiner Beschreibung einfügen. Achtung: Achte darauf, nicht in Keyword Stuffing zu verfallen, sondern die wirklich relevanten Begriffe passend zu erwähnen.
  3. Nutze zusätzlich verwandte Keywords: Zusätzlich für Relevanz sorgst du, indem du auch auf verwandte Begriffe eingehst, die thematisch zu deinem Videoinhalt passen.
  4. Call-To-Actions und Links: In der Beschreibung bietet es sich an, dass du auf deine Social-Media-Kanäle verlinkst und zusätzlich auf weitere Videos oder Blogbeiträge aufmerksam machst. Fordere deine User dazu auf, sich intensiver mit deinen Inhalten auseinander zu setzen.
  5. Default Videoeinstellungen: Gibt es bestimmte Infos, die du in jede Video Beschreibung mit aufnimmst? Dann kannst du diese als Default Einstellung definieren und jedem neuen Video per einfachem Mausklick hinzufügen.
  6. Schreibe für deine Nutzer: Die Beschreibung dient dazu, User zu informieren und sie neugierig zu machen. Daher schreibe so, dass dein Text angenehm zu lesen ist und passe deine Wortwahl an die deiner Zielgruppe an.
  7. Setze Hashtags ein: Genau wie Keywords helfen Hashtags dabei, deine Videos noch auffindbarer zu machen. Sie werden oberhalb des Titels angezeigt und bieten Nutzern Orientierung. Achte darauf, eine treffende Auswahl an Hashtags zu verwenden, die am besten widerspiegeln, worum es in deinem Video geht.
  8. Achte auf dein Branding: Passe deinen YouTube-Auftritt an dein Branding auf den anderen Social-Media-Plattformen an. Das gilt nicht nur für dein Logo und Slogan, sondern auch generell für deinen Kommunikationsstil. Um es dir langfristig einfacher zu machen, kannst du auch verschiedene Templates für deine Videobeschreibungen bauen, sodass die Beschreibungstexte für How To Videos, Produktvorstellungen etc. immer dem gleichen Aufbau folgen.
  9. Sorge für Lesbarkeit: Neben deiner Wortwahl hat auch die Formatierung einen großen Einfluss darauf, wie lesbar dein Text ist. Arbeite daher bei deiner Videobeschreibung mit (Zwischen-)Überschriften und Absätzen und sorge dafür, dass der User schnell die wichtigsten Infos ausfindig machen kann.
  10. Achte auf die richtige Darstellung: Höchstwahrscheinlich schreibst du deine Videobeschreibung am Desktop. Knapp 70% der Watch Time wird allerdings von Nutzern generiert, die YouTube über ein Mobilgerät nutzen. Schau dir die Vorschau deiner Videobeschreibung daher immer auf verschiedenen Geräten an, um sicherzustellen, dass sie überall richtig angezeigt wird.
  11. YouTube Analytics: Im Analyse-Bereich von YouTube kannst du dir die Performance deiner Videos genauer anschauen und ebenfalls überprüfen, welche Keywords besonders gut funktionieren und wo du noch nachbessern kannst.

Noch mehr Tipps für die Beschreibungstexte deiner YouTube Videos bekommst du hier bei Sproutsocial.

 

Advanced

E-Mail-Marketing: 6 Ideen, um deine Öffnungs- und Klickrate zu verbessern

Deine Newsletter-Abonnenten sind eine besonders wertvolle Kundengruppe. Schließlich haben sie aktiv Interesse an deinen Inhalten gezeigt und möchten regelmäßig Informationen von dir erhalten. Und trotzdem lag die Öffnungsrate 2020 im Durchschnitt bei nur 25 Prozent. D.h. nur ein Viertel derer, die sich zu deinem Newsletter angemeldet haben, schauen sich genauer an, was du zu sagen hast. Mithilfe welcher Ideen du die Öffnungs- und Klickrate nachhaltig verbessern kannst, verrät dir diese Woche das Content Marketing Institute.

  1. Mach es deinen Lesern leicht: Einige Newsletter, die sich besonders großer Beliebtheit erfreuen, wie zum Beispiel Morning Brew, erfordern vom Leser keinen Klick, da alle Informationen direkt in der E-Mail enthalten sind. Das scheint auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz intuitiv, aber: Wenn du mit deinem Newsletter nicht gerade den Verkauf deiner neuesten Produkte ankurbeln möchtest, sondern deine Inhalte dazu dienen, langfristig eine gute Kundenbeziehung aufzubauen, solltest du es deinen Lesern so einfach wie möglich machen, deinen Content zu konsumieren. Das erreichst du, indem die Nutzer nicht noch auf einen Link klicken müssen, um den gesamten Inhalt zu lesen, sondern dieser direkt in der E-Mail konsumiert werden kann.
  2. Sorge für Aufmerksamkeit: Um im Dschungel der täglichen E-Mails nicht komplett unterzugehen, solltest du deine Betreffzeile so designen, dass sie direkt ins Auge fällt und deine Abonnenten deinen Newsletter schnell wiederfinden können. Was besonders für Aufmerksamkeit sorgt, sind zum Beispiel Emojis in der Betreffzeile. Entweder du wählst ein Emoji aus, das am besten zu deiner Brand passt, und setzt immer das gleiche ein oder du entscheidest dich jeweils für das Emoji, das am besten zum aktuellen Inhalt des Newsletters passt. Auf deinen Brandnamen kannst du in der Betreffzeile am besten verzichten, schließlich erscheint dieser schon als Absender im E-Mail-Postfach deiner Abonnenten.
  3. Sei nahbar: Damit dein Unternehmen nicht nur als komplexe Organisation wahrgenommen wird, sondern als persönliche und nahbare Brand, solltest du zeigen, wer hinter deinen Inhalten steckt. Stelle zum Beispiel die Mitarbeiter vor, die an der Erstellung des Newsletter beteiligt waren. Dadurch haben deine Leser direkt ein Gesicht vor Augen und fühlen sich stärker mit deinem Unternehmen verbunden.
  4. Sorge für gute Laune: Auch wenn dein Newsletter hauptsächlich informierenden und sachlichen Content enthält, bedeutet das nicht, dass deine Abonnenten nicht auch ein bisschen Spaß haben können, wenn sie deine E-Mail öffnen. Morning Brew löst das zum Beispiel, indem jeder Newsletter ein kleines Kreuzworträtsel enthält. Du könntest aber genauso gut ein besonderes Zitat oder ein unterhaltsames GIF einfügen, das deinen Lesern ein Lächeln aufs Gesicht zaubert und für gute Laune sorgt.
  5. Bitte um direktes Feedback: Anhand von der Öffnungs- und Klickrate kannst du herausfinden, ob und wie deine Abonnenten mit deinem Newsletter interagiert haben. Damit weißt du aber noch nicht, wie gut sie deinen Inhalt im Detail finden. Um dein Kundenverständnis noch zu verbessern, frage deine Leser direkt in deiner E-Mail, wie zufrieden sie mit der aktuellen Ausgabe sind und als wie hilfreich sie deine Inhalte bewerten würden.
  6. Mache deine Leser zu Influencern: Wer deinen Newsletter schon lange abonniert hat, der wird deine Inhalte wohl besonders gerne lesen und sich über deine E-Mail im Postfach freuen. Wie wäre es, wenn du diese besonders treuen Leser dazu ermunterst, Kollegen, Freunde und Bekannte zu deinem Newsletter einzuladen? Wer erfolgreich zehn Abonnenten generiert hat, bekommt dann zum Beispiel als Dankeschön einen Rabattgutschein.

Im Artikel vom Content Marketing Institute werden zu jedem der sechs Tipps passende Beispiele von bekannten Newslettern vorgestellt. Vorbeischauen lohnt sich!

 

Beginner

SEO: Linkbuilding – Qualität vor Quantität

Wie wir alle wissen, äußert sich Google sehr selten zu seinen relevanten Rankingfaktoren. Doch vor Kurzem machte der Search Advocate von Google, Johannes Müller, eine klare Aussage. Dabei bestätigte er, dass man sich nicht auf die reine Anzahl von Links oder verlinkenden Domains fokussieren sollte, sondern auf die Qualität der Links. Wie misst man jedoch die Qualität von Links? In einem neuen Blogartikel von Sistrix stellt Johannes Beus seine Perspektive zum Thema „Kennzahlen für Linkbuilding“ vor:

  • Die Anzahl von Links ist keine geeignete Metrik, da sie durch Sitewide-Links leicht zu manipulieren sind.
  • Die Anzahl unterschiedlicher Domains ist zwar besser, aber auch nicht fehlerfrei, da auch diese sich durch künstliche Netzwerke manipulieren lassen.
  • Der PageRank-Algorithmus von Google gibt den Seiten, die häufig durch andere starke Webseiten verlinkt werden, ein höheres Vertrauen in den Suchergebnissen. Da aber diese PageRank-Werte nicht mehr veröffentlicht werden, können diese auch nicht als aussagekräftige Kennzahlen verwendet werden.
  • Es gibt zwar einige Anbieter, die versuchen, den PageRank-Algorithmus nachzubauen, aber diese können nur ungenaue Werte angeben. Denn Google wertet nur einen Teil aller Links und gibt nicht preis, welcher Teil das ist. Damit sind die Angaben dieser Anbieter ebenfalls nicht fehlerfrei.
  • Es ist aber bekannt, dass Google nur vertrauenswürdigen Domains Sichtbarkeit in den SERPs zur Verfügung stellt. Somit sind Links von diesen Domains entsprechend wertvoll. Basierend auf dieser Idee kann der Sichtbarkeitsindex von Sistrix als eine Kennzahl zur Qualitätsbewertung von Links genutzt werden.

Die genaue Äußerung vom Search Advocate Johannes Müller und ausführlichere Informationen erfährst du auf dem Blog von Sistrix.

 

Beginner

Google Ads: Der Modifizierer für weitgehend passende Keywords ist abgeschafft

Letzte Woche haben wir dir berichtet, dass Google seine responsiven Suchanzeigen zum neuen Default macht. Nun folgt die zweite Änderung, mit der Google seine Automatismen weiter vorantreiben möchte: Der Modifizierer für weitgehend passende Keywords wird abgeschafft. Welche Auswirkungen das auf deine Kampagnen hat und was es unbedingt zu beachten gilt, erfährst du im Detail bei Bloofusion.

Häufig werden Suchanfragen für die Keyword-Option Modifizierer für weitgehend passende Keywords ebenfalls für die Option Passende Wortgruppe gefunden. Aus diesem Grund verzichtet Google seit dem 18. Februar komplett auf den Modifizierer und möchte laut eigener Aussage Unternehmen damit helfen, zukünftig noch mehr Kunden zu erreichen.

Durch die Umstellung ist zu erwarten, dass die Klickzahlen für deine weitgehend passend modifizierten Keywords zurückgehen und dafür jene, die als passende Wortgruppe eingebucht sind, deutlich mehr Klicks verzeichnen. Wie das im Detail funktioniert? Google behält die Vorteile des Modifizierers für weitgehend passende Keywords bei und deckt somit, wenn du einen Begriff als passende Wortgruppe einbuchst, auch die Keywords ab, die zuvor durch den Modizifierer erfasst wurden. Typisch für die Option der passenden Wortgruppe ist, dass die Keywords in der Suchanfrage in einer bestimmten Reihenfolge vorkommen müssen. Beim Modifizierer für weitgehend passende Keywords war das nicht der Fall. Zukünftig wird die Reihenfolge auch dann berücksichtigt, wenn diese für die Suche relevant ist. Hast du zum Beispiel die Keywords „Flug von Hamburg nach Chicago“ in deinem Google Ads Konto eingebucht und ein Nutzer sucht nach „Flug von Chicago nach Hamburg“, dann wird deine Anzeige nicht ausgespielt, da die Reihenfolge eine andere ist. Google ist davon überzeugt, dass deine Anzeigen durch die Umstellung an Relevanz zunehmen und Suchanfragen noch besser zu den von dir ausgewählten Keywords passen werden.

Bloofusion empfiehlt, in den kommenden Wochen genau im Auge zu behalten, wie sich die Änderung auf die Leistung deiner Keywords und Kampagnen auswirkt und wenn nötig zeitnah Anpassungen vorzunehmen. Ab Juli soll die Option der weitgehend passenden Keywords dann ganz abgeschafft und durch die Funktion der passenden Wortgruppe ersetzt werden.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Der Joballtag hat sich im letzten Jahr für Viele radikal verändert: anstatt morgens ins Büro zu fahren, sitzen die meisten weiterhin Zuhause am Schreibtisch und arbeiten aus dem Home Office. Kaffeepausen mit den Kollegen oder ein kurzer Schnack auf dem Büroflur? Fehlanzeige! Damit du trotzdem genug kleine Pausen einlegst, empfehlen wir dir das Tool Stretchly. Solltest du nicht selbst dran denken, erinnert Stretchly dich daran, regelmäßig tief durchzuatmen, um neue Energie zu tanken.

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