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Digital Marketing Weekly Jun III 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Warum gerade Long Tail Keywords deinen Unternehmenserfolg voranbringen können
  • Google Ads: Dieses Anzeigenformat ist jetzt neu
  • Online Marketing: Diese Skills solltest du unbedingt beherrschen
  • Facebook Ads: Das Tool für „automatisierte Werbeanzeigen“
  • Studie: Die wichtigsten Social-Media-Trends
  • Google Ads: Ab dem 31. Juli wird paralleles Tracking zur Pflicht
  • Tool-Tipp: Keyword-Tool

 

SEO: Warum gerade Long Tail Keywords deinen Unternehmenserfolg voranbringen können

Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile den meisten Unternehmen ein Begriff, doch es ist alles andere als einfach mit seiner Website für ein viel gesuchtes Keyword eine gute Rankingposition zu erreichen. Gerade die generischen Keywords (= meist ein einzelnes Wort) werden häufig bereits durch große Unternehmen mit viel Marketingbudget besetzt, heißt es im Blogartikel der SEM Boutique. Kleine und mittelständische Unternehmen haben da kaum eine Chance. Für sie eignen sich deshalb Long Tail Keywords (= mehrere Wörter). Die Suchvolumina sind hierfür zwar meist geringer, dafür ist der Informationsgehalt eines mehrteiligen Keywords größer und die Ergebnisliste kürzer. Ein Long Tail Keyword kann die Kernkompetenz eines Unternehmens besser umschreiben (z.B. „Bäckerei München Bio Brezn“), eine Conversion ist für diese gestellten Suchanfragen wahrscheinlicher und durch die kürzere Ergebnisliste ist es einfacher, sich eine gute Rankingposition zu ergattern. Gerade durch den zunehmenden Einsatz der Sprachsuche recherchieren Menschen immer häufiger Wortreihen, anstelle von einzelnen Suchbegriffen.

Wie genau du passende Long Tail Keywords für dein Unternehmen findest, sowie ein Beispiel für effektivieres SEO mit Long Tails, findest du im ausführlichen Blogartikel der SEM Boutique.

 

Google Ads: Dieses Anzeigenformat ist jetzt neu

Angekündigt wurden sie vor kurzem während der Ads Innovation Keynote und mittlerweile hat Google die Einführung bei einigen ausgewählten Konten gestartet: Die Rede ist von den Galerieanzeigen in Google Ads. Was es mit dem neuen Anzeigenformat auf sich hat und für wen sich dieses lohnt, erfährst du im Blogartikel von Bloofusion.

Bei den Galerieanzeigen handelt es sich um die ersten Werbeanzeigen in der Google Suche, die Bilder enthalten. Es können pro Anzeige vier bis acht Bilder plus Beschreibung hochgeladen werden, die der User dann direkt in den Suchergebnissen durchwischen kann. Wenn der User auf eins der Bilder klickt, öffnet sich eine Galerie mit weiteren Fotos. Beim Klick auf die Anzeigenüberschrift gelangt der User auf die Website des werbetreibenden Unternehmens. Anders als bei den bisherigen Ads bezahlt das Unternehmen bei Galerieanzeigen nicht pro Klick, sondern pro Interaktion. Eine Interaktion ist in diesem Fall das Betrachten des dritten Bildes in der Anzeige oder der Besuch der Unternehmenswebsite. Bisher ist das neue Anzeigenformat noch nicht für alle Google Ads User verfügbar, aber das wird sich in den kommenden Wochen sicherlich ändern, wenn Google die Neuerung weiter ausrollt.

Wenn du in Zukunft Galerieanzeigen nutzen möchtest, solltest du dir über die folgenden drei Punkte Gedanken machen:

  1. Passende Kundenansprache: Um potenzielle Kunden mit deinen Galerieanzeigen zu überzeugen, reichen schöne Bilder vermutlich nicht aus. Vielmehr solltest du überlegen, wie du über die ausgewählten Bilder passende Emotionen transportieren kannst.
  2. Reichweite: Da die Galerieanzeigen nur auf der obersten Position und nur auf Mobilgeräten ausgespielt werden, ist die Reichweite deutlich geringer als bei anderen Werbeanzeigen.
  3. Kosten: Wie du weißt, ist es nicht gerade günstig, auf Platz 1 in den Suchanzeigen zu erscheinen. Da die Interaktionsrate bei einer Galerieanzeige aber vermutlich höher ist als die Klickrate bei normalen Textanzeigen, könnten auch die Kosten pro Interaktion niedriger liegen als die Kosten pro Klick.

Wie genau bei den neuen Anzeigen die Performance gemessen werden kann und ab wann sie für alle Nutzer verfügbar sind, ist derzeit noch unklar.

Wenn du jetzt bereits mehr über die Galerieanzeigen bei Google Ads erfahren möchtest, geht es hier zum Blogartikel von Bloofusion mit weiteren interessanten Infos.

 

Online Marketing: Diese Skills solltest du unbedingt beherrschen

Im Digital Marketing gibt es Unmengen an verschieden Disziplinen, doch nicht alle sind gleich effektiv. Neil Patel gibt deshalb in seinem Video Tipps, welche Online-Marketing-Skills du dir unbedingt aneignen solltest, um ein Digital-Marketing-Experte zu werden.

 

Facebook Ads: Das Tool für „automatisierte Werbeanzeigen“

Werbeanzeigen auf Facebook bieten eine gute Möglichkeit für Unternehmen, ihre potenziellen Kunden über die soziale Plattform anzusprechen. Nicht in allen Unternehmen steht dafür ein großes Budget zur Verfügung. Aus diesem und anderen Gründen sind viele Unternehmen oft ohne Facebook-Spezialisten unterwegs. Wie du trotz eingeschränktem Budget und wenig Zeit erfolgreiche Werbeanzeigen schalten kannst, erfährst du im neuen Blogartikel auf Allfacebook.de.

Wenn du kein Facebook Ads Spezialist bist und trotzdem erfolgreich Werbeanzeigen auf Facebook schalten möchtest, kannst du dich den neuen „automatisierten Werbeanzeigen“ bedienen. Dafür musst du zunächst einfach nur ein paar Fragen beantworten, wie z.B.

  • Wofür interessieren sich deine Kunden?
  • Wo können deine Kunden mit dir interagieren (online/offline)?

Während diese Fragen bspw. bei der Einstellung des Targetings helfen sollen, bietet das Tool noch weitere Features, die die Erstellung von Ads erleichtern:

  • Verschiedene Anzeigenversionen: Du kannst mehrere Versionen einer Anzeige einstellen und diese gegeneinander testen. Die Version, die am besten performt, wird dann am häufigsten ausgespielt.
  • Optimierte Zielgruppeneinstellung: Je detaillierter du die Fragen bzgl. deiner Kunden beantwortest, desto gezielter kann deine Zielgruppe angesprochen werden.
  • Budgetempfehlung: Das Budget kann automatisch an deine Kampagne und deren Ziele angepasst werden (natürlich kannst du auch händisch Anpassungen vornehmen).

Das Tool für „automatisierte Werbeanzeigen“ findest du übrigens nicht im Werbemanager, sondern direkt auf deiner Facebook Seite unter dem Menüpunkt „Hervorheben“. Auf der nächsten Seite wählst du dann „Erste Schritte mit automatisierten Werbekampagnen“ aus und kannst daraufhin die Fragen im Tool detailliert beantworten. Im letzten Schritt werden die Anzeigen erstellt und du kannst die Einstellungen noch einmal überprüfen.

Die „automatisierten Werbeanzeigen“ bieten Anfängern und kleineren Unternehmen mit geringem Budget eine gute Möglichkeit, um mit Facebook Ads zu starten. Andere Unternehmen mit mehr Erfahrung und größerem Facebook Ads Spending hingegen sollten weiterhin mit dem Werbemanager arbeiten.

Noch mehr Einzelheiten zu den „automatisierten Werbeanzeigen“ und der Funktionsweise des Tools erhältst du auf dem Blog von Allfacbook.de.

 

Studie: Die wichtigsten Social-Media-Trends

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Internet Trends Report 2019 (hier zum Download). T3n hat sich in einem Artikel vor allem mit den Erkenntnissen zu Social Media auseinandergesetzt. Wir fassen kurz für dich zusammen:

  • Social-Media-Werbung wächst schneller als Google Ads.
  • Vor allem Twitter, Amazon, Snap und Pinterest verzeichnen ein starkes Wachstum der Werbeeinnahmen.
  • Die meisten Werbeeinnahmen generiert nach wie vor Google Ads, dann folgt Facebook Ads und schließlich der Rest.
  • Die Nutzung von Instagram und YouTube wächst weiterhin stark.
  • Die Nutzung von Facebook, Whatsapp und Twitter bleibt konstant, beziehungsweise ist leicht rückläufig.
  • Täglich sehen sich 1,5 Milliarden Menschen Stories an.
  • Die tägliche Nutzung von Social Media nimmt nur noch leicht zu.

 

Google Ads: Ab dem 31. Juli wird paralleles Tracking zur Pflicht

Zu Beginn des Jahres kam von Google die Info, dass ab dem 1. Mai 2019 das parallele Tracking für Displaykampagnen verfügbar sei. Und vor zwei Wochen hat das Unternehmen dann verkündet, dass das parallele Tracking ab dem 31. Juli für alle Google Ads Displaykampagnen verpflichtend sein wird. Was bedeutet das für dich?

Kurzer Reminder: Ziel des parallelen Trackings ist, dass die Ladezeit von Zielseiten nach dem Klick auf eine Anzeige verringert wird, damit weniger User abspringen. Dadurch steigen im Idealfall die Conversions und die Anzeigenleistung. Damit das funktioniert, werden Nutzer, die auf eine Anzeige klicken, beim parallelen Tracking direkt zur finalen URL anstatt auf eine Tracking-URL weitergeleitet. Der Klick wird im Hintergrund (parallel) gemessen.

Die Umstellung auf das verpflichtende parallele Tracking bedeutet für dich, dass du Klicks auf deine Displayanzeigen nur noch darüber messen kannst. Falls du bereits paralleles Tracking verwendest, brauchst du nichts weiter zu tun. Sollte dies nicht der Fall sein, dann hast du jetzt noch über einen Monat Zeit, um dein Konto für paralleles Tracking einzurichten.

Wie das funktioniert und was du sonst noch in Hinblick auf das parallele Tracking wissen solltest, erfährst du direkt bei der Google-Ads-Hilfe.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unserem SEO-Beitrag haben wir in dieser Woche ein Keyword-Tool für dich. Mit diesem kannst du kostenlos Long Tail Keywords für dein Unternehmen recherchieren.

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