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Digital Marketing Weekly Jul III 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN wie du für ein Featured Snipped optimierst und mit welchen Facebook Ads du deine Nutzer erreichst. Außerdem: Welche agilen Methoden dir im Projektmanagement zur Seite stehen und wie du bei einer Trendanalyse und einem Texter-Briefing am besten vorgehst. Zu guter Letzt zeigen wir dir noch, wie du gekonnt C-Level-Entscheider überzeugst.

Unsere Themen in dieser Woche

 

121STUNDENtalk: Diese Woche mit Torsten Muth, dem Profi für agile Projektsteuerung

Hier kommt die 19. Episode unseres 121STUNDENtalk Videopodcasts! 🎬  ✨ Heute haben wir Torsten Muth zu Gast. Er ist Profi für agile Projektsteuerung und mit ihm sprechen wir über bewährte Agile Methoden. Wir zeigen dir, wie du zukünftige Trends analysierst und welche Rolle Personas dabei spielen. Außerdem erklären wir dir, mit welchen Strategien du C-Level-Entscheider überzeugen kannst und wie wichtig die richtigen Methoden sowie Best Practices dabei sind.

Bleib‘ bis zum Ende dran! Zum Schluss erzählt dir Torsten, welche Fehler ihm immer wieder bei der Anwendung der Agilen Methode Scrum begegnen. Du möchtest keine Online-Marketing-Tipps mehr verpassen? Dann folge der 121WATT auf YouTubeFacebookLinkedInInstagram oder abonniere unseren Podcast bei SpotifyDeezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Beginner

SEO: So optimierst du für ein Featured Snipped

Ein Featured Snippet ist das allererste und prominenteste Ergebnis, dass dir bei einer Google-Suche angezeigt werden kann und wird deswegen auch oft als „Position 0“ bezeichnet. Es hat ein anderes Format als alle anderen Suchergebnisse, wird in einem separaten Kasten angezeigt und bietet dem User gleich eine Antwort auf seine Suchanfrage. Ohne dass er Google dazu verlassen muss. Erst wenn der Nutzer noch weitere Informationen benötigt, muss er auf den Link klicken. Wie du an ein solches Featured Snippet kommst, lernst du diese Woche beim Search Engine Journal.

Das wichtigste zuerst. Beim Featured Snippet ist es wie bei den meisten SEO-Angelegenheiten: Es gibt keinen Button, den du drücken kannst, damit dein Beitrag als Featured Snippet ausgespielt wird, sondern, erfordert erhebliche Optimierung. Am Ende entscheidet wie sooft Google, ob dein Beitrag es Wert ist, auf eine Suchanfrage als Featured Snippet (FS) ausgespielt zu werden. Diese Schritte solltest du gehen, wenn du deinen Inhalt für ein Featured Snippet optimieren möchtest:

  1. Analysiere die Konkurrenz: Für welche Suchbegriffe haben sie Featured Snippets und was kannst du daraus lernen? Am besten lässt sich diese Analyse mit einem Tool wie SEMrush durchführen. Hier kannst du eine Liste erstellen, für welche Inhalte sich ein FS überhaupt lohnt.
  2. Identifiziere Frage-Keywords, also Suchanfragen, die mit Frageworten wie „wer“, „was“, „wann“ etc. beginnen. Hier werden besonders oft Featured Snippets ausgespielt.
  3. Kenne deinen Nutzerintent und versuche, die gestellten Fragen in deinem Content möglichst präzise zu beantworten.
  4. Deine Inhalte sollten SEO-technisch einwandfrei sein: Backlinks, gute Usability, Authority und gute Lesbarkeit sind hier entscheidend.
  5. Stelle eine Content-Gliederung zusammen, die alle Inhalte deiner Seite wiedergibt.
  6. Dein Content muss besser sein als der deiner Konkurrenz.
  7. Evaluiere, ob der Content auch zu deiner Zielgruppe und deren Erwartungen passt.
  8. Sorge mit Überschriften (<h1> … <h6>) für eine übersichtliche Struktur auf deiner Seite.
  9. Die bei 2. identifizierten Frage-Keywords solltest du nun in den Überschriften unterbringen. Damit zeigst du Google und den Nutzern, welche Frage im folgenden Abschnitt beantwortet wird.
  10. Füge relevante Bilder hinzu. Auch Bilder können in einem Featured Snippet auftauchen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit des Users noch stärker an, als reiner Text.
  11. Achte bei der entsprechenden Seite auf wichtige SEO-Bausteine wie eine gute URL-Struktur, Title- und Description-Tag, Alt-Attribute, Schema.org, Markup etc. All’ das macht deine Seite aus Google-Sicht zu einer besseren Seite.
  12. Optimiere deinen Content regelmäßig. Um zu erfahren, ob sich das Ranking deiner Seite verbessert, kannst du die Daten aus der Google Search Console verwenden. Je besser deine Seite optimiert ist, desto eher kann sie zu einem Featured Snippet werden.

Beim Search Engine Journal findest du zu all diesen Punkten noch weitere Informationen inkl. Anleitungen für das Verwenden von Semrush im Bezug auf Featured Snippets. Reinschauen lohnt sich definitiv!

 

Beginner

Content Marketing: So startest du mit deinem Texter-Briefing

Auf los geht’s los – nicht bei der Texterstellung. Ein Texter-Briefing ist das Geheimrezept für jeden Redakteur, wenn es darum geht, mit relevantem Content deine Zielgruppe zu begeistern. Erstklassige Inhalte erfordern, ähnlich wie bei einem Film, ein Drehbuch oder auch Content-Briefing, um den roten Faden zu spannen. Genau das benötigt Zeit und ist kein Wettlauf. Was es zu beachten gilt und welche Elemente unabdingbar sind, lernst du diese Woche in einem neuen Artikel von Mindshape.

Investiere Zeit:
Ob im Agenturalltag, bei der Zusammenarbeit mit freien Textern oder als Privatperson: Wenn du erfolgreich sein möchtest, ist eine Content-Vorlage Gold wert, um alle relevanten Aspekte zu dokumentieren, die im Text erscheinen sollen. Bestandteil dessen ist auch ein kurzes Projekt-Briefing, um dem Redakteur eingangs kurz zu vermitteln, für wen er welche Inhalte schreiben soll. Das bietet beiden Seiten die Sicherheit, alle relevanten Informationen dokumentiert zu haben und der Redakteur hat die Möglichkeit, sich besser in die Zielgruppe hineinzuversetzen. Zu jeder Zeit sollte er daher beantworten können, wer die Leserschaft ist und welche Intention der Text verfolgt. Wenn du als Unternehmen deinen Content extern erstellen lässt, ist es noch wichtiger, dass eine detaillierte und präzise Abstimmung mit deinem Texter gegeben ist und er alle relevanten Informationen erhält. Nur so kannst du dir am Ende sicher sein, dass du deine gewünschten Inhalte geliefert bekommst.

So gestaltest du ein Text-Briefing:

Kurz-Briefing: Wer ist der Auftraggeber und welches Ziel verfolgt der Text?
Zielgruppe: An wen richtet sich der Text und welche Erwartungen hat die Zielgruppe?
Anrede: Wie wird die Zielgruppe adressiert – besser mit „du“ oder „Sie“?
Sprach-Level: Soll der Text in Fachsprache oder lieber in Alltagssprache verfasst werden?
Gefühlsebene: Wird der Text sachlich und rational geschrieben, emotional oder humoristisch?
Tone of Voice: Ist die Kundensprache eindeutig? Definiere hier konkret, wie der Tone of Voice ist, um einen Wiederkennungswert und einen roten Faden zu kreieren.
Sprachliche Voraussetzung: Gibt es eine einheitliche Schreibweise von Produkten?
Sperrbegriffe: Welche Marken oder Begriffe dürfen nicht genannt werden?
Weiterführende To-Dos: Interne Verlinkungen beachten, Fettungen im Text einbauen und Bildrechte kennen, Bullet-Points und Infokästen einbauen.

Das sollte der Redakteur beim Schreiben beachten:

Textart: Welche Textart wird geschrieben? Produkttext, Blogbeitrag etc.
Thema: Welche Thematik beinhaltet der Text?
Keywords: Welche Keywords sind aus SEO-Perspektive relevant einzubinden?
Textlänge: Gibt es eine Mindest- oder Maximallänge?
Struktur: Gibt es eine konkrete Text-Struktur, die beachten werden sollte?
Fragen: Welche Fragestellung sollte der Text abdecken? Nenne deinem Redakteur alle relevanten Informationen zu deiner Zielgruppe und dem User-Intent.
Quellen: Referenzmaterialien und andere Quellen helfen deinem Redakteur bei der Texterstellung.

Dont’s im Text-Briefing:

Zu lange Texte: Unübersichtliche und seitenlange Text-Briefings helfen deinem Redakteur nicht. Dieser muss während der Texterstellung jederzeit die Möglichkeit haben, einen Blick in das Briefing zu werfen. Schaffe ein übersichtliches, strukturiertes und präzises Briefing, welches deinen Redakteur unterstützt und nicht ablenkt.
Vorformulierte Text-Passagen: Texter sind kreativ und haben ein gutes Gespür für die richtigen Worte. Gib ihm daher den nötigen Raum für Kreativität und Persönlichkeit und vermeide vorformulierte Text-Passagen, um deinen Texter nicht bei seiner Arbeit einzuschränken.
Kontaktdaten und Deadline: Deine Kontaktdaten oder der Abgabetermin sind keine Bestandteile des Briefings. Hier ist ein persönlicher Termin sinnvoll, um Rückfragen zu klären, Budgetabsprachen zu treffen, den zeitlichen Rahmen festzulegen und einen Ansprechpartner zu benennen. Alle gesammelten Informationen hältst du anschließend in einem separaten Dokument fest.

✍️ Du möchtest jetzt dein eigenes Texter-Briefing erstellen? In dem Artikel von Mindshape findest du passende Checklisten und erfährst, welche Hürden du bei dem Briefing unbedingt kennen solltest.

 

Advanced

Projektmanagement: Agile Methoden im Überblick

Der Begriff „Agile Methoden“ taucht immer öfter in Unternehmens-Umfeldern auf. Vielleicht hat auch dein Chef schon angekündigt, jetzt vermehrt auf agile Arbeitsweisen zu setzen. Aber was sind eigentlich Agile Methoden? Was ist deren Ziel? Wann sind sie sinnvoll? Welche Methoden gibt es? Genau diese Fragen klären wir jetzt gemeinsam mit Digitale Neuordnung und B2B Marketeer.

Einfach gesagt, setzt du Agile Methoden dann ein, wenn sowohl dein Problem als auch das Vorgehen bei der Lösung des Problems unklar, neu oder mehrdeutig ist. Prinzipiell bestehen Agile Methoden aus sich immer wiederholenden Prozessen und setzen sich jeweils aus Entwicklung, Reporting, Auswertung und Anpassung zusammen. Der gesamte Prozess der Lösungsfindung wird also immer wieder von deinem ganzen Team hinterfragt, ausgewertet und dementsprechend angepasst. Dabei hält sich immer noch stark der Mythos, dass der Einsatz von Agilen Methoden den Entwicklungsprozess automatisch beschleunigt. Das ist aber schlichtweg falsch, denn bei Agilen Methoden geht es nicht darum, den schnellstmöglichen Weg zu finden. Vielmehr ist es das Ziel, lineare Prozesse aufzubrechen und flexible Verfahren anzuwenden. Dadurch wirst du offener für neue Entwicklungen und erlaubst deinen Mitarbeitern, auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Diese Herangehensweise eröffnet neue Möglichkeiten, die in einer hierarchischen Struktur so gar nicht denkbar gewesen wären.

Es gibt einige dieser Agilen Methoden, die du in deinem Unternehmen anwenden kannst. Entscheidend für die Auswahl der richtigen Methode ist der Zweck, den du damit erfüllen möchtest und der Kontext, in welchem du arbeitest. Wir stellen dir jetzt 3 Methoden vor. Es gibt aber noch viele Weitere, die du alle in unseren Quellen nachlesen kannst.

Lean Startup: Beim Lean Startup-Modell arbeiten die Beteiligten in kleinen Teams. Die Vorgehensweise eignet sich am besten für die Entwicklung neuer Produkte oder Services. Kern des Vorgangs ist es, ein sog. MVP (minimal funktionsfähiges Produkt) zu entwickeln, dessen Prototyp du dann direkt mit den Kunden testest. Anschließend wird das Feedback evaluiert und in den nächsten MVP umgesetzt. Je mehr MVPs du in einer kurzen Zeit umsetzt, desto besser. Denn desto mehr Tests in einer kurzen Zeit durchgeführt werden, desto schneller schreitet die Entwicklung des Produktes voran.

  

Kanban: Das Kanban-Prinzip ist universell einsetzbar. Es eignet sich sowohl für kleine Teams als auch für ganze Organisationen und lässt sich auf die unterschiedlichsten Prozesse anwenden. Grundelement ist dein „Kanban Board“ (dafür bieten sich Tools wie Trello oder der Microsoft Planner an), in welchem alles dokumentiert wird. Jeder zu erledigende Schritt bekommt eine eigene Spalte. Anstatt die Aufgaben an die Mitarbeiter zu verteilen, kann sich jeder Beteiligte nun Aufgaben aus dem Board ziehen (= „Pull Prinzip“). Jeder einzelne Arbeitsschritt wird dann im Kanban Board festgehalten, damit alle Mitwirkenden zu jeder Zeit über den aktuellen Status des Projekts Bescheid wissen. Kanban kannst du auch ergänzend zu anderen Agilen Methoden einsetzen.
So könnte dein Kanban Board aufgebaut sein:

Spotify Modell: Das Spotify Modell wird von großen Bereichen in einem Unternehmen bzw. der kompletten Firma angewendet. Deine Mitarbeiter sind dabei in fachliche Gruppen, auch „Chapter“ genannt, eingeteilt. Ein Chapter stellt i.d.R. eine ganze Kompetenzgruppe dar (z.B. alle Marketing-Mitarbeiter). Die Angehörigen eines Chapters sind aufgeteilt in autonome „Squads“, die aus Personen aus verschiedenen Kompetenzfeldern bestehen. Dadurch, dass Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenarbeiten, steht die gemeinsame Lösung eines Problems im Mittelpunkt und nicht die fachliche oder funktionale Perspektive.

Wenn du noch mehr Agile Methoden kennenlernen möchtest, solltest du bei Digitale Neuordnung vorbeischauen. Auch bei B2B Marketeer findest du noch Beispiele für Fälle, in denen Agile Methoden sinnvoll angewendet werden können.

 

Beginner

Digital Marketing: So gehst du eine Trendanalyse an 

Wahrscheinlich wirst auch du schon mal in irgendeiner Form eine Wettbewerberanalyse durchgeführt haben. Das haben die meisten von uns. Bei einer Trendanalyse sieht es da schon anders aus. Im Grunde genommen ist eine Trendanalyse das Identifizieren von Chancen im Markt. Wenn man so will, auch ein kleiner Blick in die Zukunft. Gemeinsam mit Brandwatch und 36Grad klären wir diese Woche, was die wichtigsten Punkte bei einer Trendanalyse sind.

Ziel einer Trendanalyse ist es, Einblicke in den Markt zu gewinnen und herauszufinden, was in Zukunft bei der Zielgruppe gut ankommen wird. Besonders wichtig ist hier zu erwähnen, dass eine solche Trendanalyse kein einmaliges Projekt ist, sondern ein ständiger Prozess. Neue Trends entstehen schnell und können aber auch genauso schnell wieder abebben, weswegen es wichtig ist, immer am Ball zu bleiben. Andernfalls ist man schnell Schnee von gestern. Trends können übrigens in jeglicher Form auftreten, seien es neue Technologien oder Apps (wie z.B. 2020 der Launch der App Clubhouse), aktuelle Themen (Nachrichten, Thementage etc.) oder beliebte Formate (momentan beispielsweise die Kurzvideos von TikTok oder Instagram Reels).

Den Prozess einer einzelnen Trendanalyse kann man in 4 Stufen einteilen:

  1. Bekannte Trends identifizieren
    Bekannte Trends sind solche, die sich auf deine Marke beziehen, also wenn deine Marke irgendwo im Netz erwähnt wird. Du kannst überwachen, wo und wie über dich gesprochen wird. Ein Trend kann dann entstehen, wenn dein Produkt zu einem anderen Zweck verwendet wird, als für den es eigentlich geschaffen wurde. Die einfachste und kostenlose Methode ist hier, einen Google Alert einzurichten. Der Nachteil ist, dass es hier wenige individuelle Einstellungen gibt. Tools wie SEMrush bieten hier mehr Möglichkeiten, sind aber auch teuer.
  1. Unbekannte Trends identifizieren
    Bei unbekannten Trends handelt es sich um solche, die nicht mit deiner Marke, aber mit deiner Produktart zusammenhängen oder die beispielsweise eigentlich von einem Produkt der Konkurrenz kommen. Auch diese kannst du über Google Alerts oder spezielleren Tools ausfindig machen und den Trend dann bei deinem eigenen Produkt aufgreifen. Ein Beispiel: Während der Pandemie haben einige Leute aus verschiedenen natürlichen Mitteln Desinfektionsmittel hergestellt. Die Verkäufer der einzelnen „Zutaten“ konnten davon profitieren und damit in eine neue Branche einsteigen.
  1. Globale Trends identifizieren
    Es lohnt sich, für Trends nicht nur den eigenen Markt im Blickfeld zu haben, sondern auch andere Absatzmärkte wie Asien oder die USA. Wenn du Trends dort früh genug erkennst, kannst du sie noch vor deiner Konkurrenz im heimischen Markt einführen und hast damit einen Vorteil. Du kannst entweder manuell aktiv werden und dich in einschlägigen Foren der anderen Zielmärkte umsehen, oder aber du nutzt Tools wie Brandwatch, die dir gesammelt Daten aus verschiedenen Märkten zuspielen.
  1. Verbrauchertrends identifizieren
    Die Suche nach Trends bei deinen Kunden beginnst du am besten genau dort: Bei deinen Kunden. Verbraucherumfragen können dir dabei helfen, zu verstehen, was deine Kunden gerade bewegt und was sie brauchen. Auch in Social-Media-Gruppen oder wenn du nach Hashtags suchst, die deine Kunden gerne verwenden, kannst du an Informationen über die Wünsche deiner Zielgruppe kommen und hier Trends erkennen. Möchtest du in ein Tool investieren, eignen sich zum Beispiel Sprout Social oder Hootsuite.

Unabhängig davon, ob du selbst auf die Suche nach neuen Trend gehen möchtest oder dich dafür entscheidest, ein oder mehrere Tools zu verwenden: Du solltest nicht gleich allen Trends, die du aufspürst, folgen. Stelle vorher sicher, dass der Trend auch mit deiner Marke und vor allem mit den Werten, die deine Marke vertritt, in Einklang steht. Ansonsten kann dein Plan, deiner Marke einen Mehrwert zu geben, schnell scheitern.

Wenn du mehr über die Recherche und Analyse von Trends erfahren möchtest, schau doch mal bei Brandwatch und bei 36Grad vorbei.

 

Beginner

Facebook Ads: Mit welcher Kampagnenstruktur erreiche ich meine Nutzer?

Das iOS 14.5 Update hat den Zugriff auf Nutzerdaten enorm eingeschränkt. Das trifft uns als Werbetreibende besonders hart. Daraus resultiert, dass der Algorithmus nicht mehr so zielgenau arbeiten kann und wir uns mit neuen Strategien an die Veränderungen am Markt anpassen müssen. In einem Gastbeitrag von Philipp Kammerer auf dem AllFacebook.de Blog erfährst du heute, wie auch du deine geeignete Kampagnenstruktur findest, wenn dein Nutzer die einzelnen Bewusstseinsstufen im Kaufprozess durchläuft.

Werbekampagnen lassen sich optimaler Weise in unterschiedliche Stufen aufteilen. Diese beschreiben, wie nah der Kunde bereits an einer Conversion ist und lassen sich wie folgt aufteilen:

Stufe 1: Prospecting Testing (Cold)
Stufe 2: Re-Engagement (Warm)
Stufe 3: Retargeting (Hot)
Stufe 4: Bestandskunden (Existing)

  1. Kampagne Prospecting Testing: Diese Kampagne richtet sich an Kunden, die noch nie eine Interaktion mit deinem Unternehmen hatten. Das ist quasi deine Startkampagne, mit der du erstmal die richtige Kombination von Anzeige und Zielgruppe findest. Diese Kampagne besteht aus 5-10 relativ niedrig budgetierten Anzeigengruppen mit jeweils 3-5 Anzeigen. Achte darauf, Website-Besucher und Käufer von dieser Kampagne auszuschließen, denn sie kennen dein Unternehmen bereits.
  2. Prospecting-Scaling: Diese Kampagne verfolgt das Ziel, Zielgruppen und Anzeigen zu skalieren und mehr Budget auf die Kampagne zu setzen. Suche dir hier die besten 1-3 Anzeigengruppen und die 1-2 performantesten Werbeanzeigen heraus. Beachte dabei, wenn du im Scaling das Campaign Budget Optimization nutzt, dass du für die Kampagnen Zielgruppen mit der gleichen Größe verwendest, beispielsweise ähnlich große Interessen. Andernfalls kann es passieren, dass Facebook das Budget auf die größten Zielgruppen verteilt.
  3. Re-Engagement: Auf der Anzeigen-Ebene ist es sinnvoll, mit Testimonials, User Generated Content (UGC) oder Erklärvideos zu arbeiten. Hier kannst du 10-20 % deines Budgets vom Prospecting einsetzen und drei Zielgruppen mit demselben Zeitraum auswählen. Für den Zeitraum der Re-Engagement-Kampagne empfehlen sich zuerst 30 Tage. Wenn die Kampagne gut performt, kannst du sie duplizieren und für den Zeitraum die letzten 90 Tage auswählen und gar bis 180 Tage hochgehen.
  4. Retargeting: Du möchtest jetzt deine User erneut auf deinen Online-Shop führen, um einen Kauf abzuschließen. Auf Anzeigen-Ebenen eignen sich hier Gutscheincodes oder auch Reminder Ads, USP Ads oder Kundenstimmen für deine Kampagne. Im Retargeting sollten ungefähr 10-20 % vom Prospecting für die Kampagne ausgegeben werden. Du nimmst wieder 3-5 Anzeigengruppen mit demselben Anzeigentext und erstellst unterschiedliche Creatives.
  5. Existing: Um die Bestandskunden solltest du dich als Werbetreibender besonders kümmern, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sie erneut kaufen. Du verwendest hierbei optimalerweise 5-10 % vom Prospecting Budget. Die 3-5 Anzeigengruppen sowie die unterschiedlichen Creatives finden auch hier wieder Anwendung. Bei der Bestandskunden-Kampagne ist es das Ziel, den Kunden an deine Marke zu binden. Das gelingt dir beispielsweise mit exklusiven Rabattierungen oder indem du die neuesten Angebote bereits vorab zugänglich machst.

📎 Du kennst nun alle Bewusstseinsstufen und die passenden Kampagnen-Typen. Wenn du wissen möchtest, wie du die einzelnen Kampagnen genau aufbaust und welche Einstellungen du treffen solltest, dann klicke hier auf den Blogartikel.

 

Beginner

B2B Marketing: So begeisterst du zielsicher die C-Level-Entscheider

C-Level Führungskräfte sind DIE Entscheidungsträger, die du adressieren solltest, um deinen Verkaufszyklus zu verkürzen und schneller Gewinn zu erzielen. Aber welche Taktiken sind die richtigen, wenn wir genau diese Manager erreichen, begeistern und von unserem Produkt überzeugen möchten? Genau dieser Fragestellung geht diese Woche JeffBullas in einem neuen Blogartikel nach und zeigt dir die Kunst, die richtigen Taktiken anzuwenden.

7 Schritte, wie du C-Level-Entscheidungsträger überzeugst:

  1. Führe Analysen durch: Wenn du deine Marke und den Markt verstehst, kannst du auch zielgerichtet kommunizieren, wofür dein Unternehmen steht, was ihr macht und wieso. Diese W-Fragen helfen dabei, Analysen durchzuführen und an Entscheidungsträger zu adressieren. Auch dein Chef wird begeistert sein, wenn du in der Lage bist, die Marketingstrategie umzusetzen, die auf deinen tiefgehenden Recherchen beruht.
  2. Verstehe die C-Level Perspektive: Als B2B Marketer solltest du Verständnis für die Sichtweise von C-Level-Führungskräften haben, denn sie haben jede Menge zu verantworten. Ihre Entscheidungen tragen immens zu der Zukunft des Unternehmens bei. Bevor du also einen Pitch durchführen möchtest, solltest du bestens informiert sein, welche Druckpunkte es bei deinen Produkten gibt, damit du mit sicherem Auftreten dein Gegenüber überzeugen kannst. So gelingt es dir zudem, deinen Fokus auf die Hauptmerkmale deiner Produkte zu legen, ohne dich von negativen Störfaktoren irritieren zu lassen.
  3. Timing als Schlüsselfaktor: Bei deinem nächsten Pitch solltest du das Timing genauestens beachten, denn es ist ein entscheidender Faktor, wenn du C-Level-Entscheidungsträger überzeugen möchtest. Es ist durchaus zu erkennen, dass Top-Führungskräfte auch sonntagabends arbeiten, um sich bewusst auf eine intensive Arbeitswoche vorzubereiten. Das ist dein Moment, als Marketer Präsenz zu zeigen, denn du wirst den wichtigen Deal mit weniger Aufwand abschließen können, wenn du das richtige Timing beachtest. Wenn du beispielsweise an einem Sonntagabend einen Pitch rausschickst, dann wähle eine besonders unterhaltsame Betreffzeile, präzise Worte und formuliere einen klaren Call-to-Action am Ende. So kannst du dir sicher sein, dass der C-Level-Manager dich am nächsten Tag zurückruft.
  4. Kreiere eine Markengeschichte: Auch in der Kommunikation mit einem C-Level-Manager spielt der richtige Ton eine besonders wichtige Rolle. Nicht nur im B2C kommen authentische Storys gut an. Auch Führungskräfte lassen sich durch gute Geschichten überzeugen. Präsentiere außerdem genau die Vorteile deine Produkte, von welchen die Manager selbst profitieren können Natürlich ist es auch wichtig, dass du auf Unvorhergesehenes bestens vorbereitet bist. Hier empfiehlt sich ein Backup-Plan, den du einsetzen kannst, wenn dein ursprünglicher Plan fehlschlägt.
  5. Führe Dialoge: Wenn du auf C-Level-Ebene kommunizierst, ist es wichtig, dass bei deinem Verkaufsgespräch kein Monolog entsteht. Schaffe stattdessen eine Interaktion mit deinem Gegenüber und beantworte alle offenen Fragen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du den Chefs Zeit und Raum gibst, sich ausführlich mit deinem Produkt zu beschäftigen. Nur so kann er es aus seiner Perspektive und Erfahrung heraus analysieren und beurteilen und du kannst ihn überzeugen.
  6. Positioniere dich als Wegbereiter: Vertrauen aufzubauen, ist immens wichtig und genau das gelingt dir am besten, wenn du dich als Vordenker positionierst. Das wirft ein positives Licht auf dich, denn dein Gegenüber nimmt dich somit nicht nur als Verkäufer war, sondern sieht dich als aktiven Part der gesamten Organisation im Unternehmen. Zudem kannst du C-Level-Entscheidungsträger mit deinem Fachwissen zu deinem Produkt und deinen fundierten Marktkenntnissen leichter überzeugen und du wirst ernst genommen in der Kommunikation.
  7. Nimm dir Zeit: Wenn du mit Top-Führungskräften Verkaufsgespräche führst, ist es entscheidend, mit welchem Tempo du an die Gespräche gehst. Als Vermarkter ist hier mehr Zeit gefragt und weniger Eile. Es ist nicht entscheidend, dass du in möglichst kurzer Zeit deinem Gegenüber dein Produkt präsentierst. Schaffe noch vor deiner Präsentation eine geeignete Basis, um deinen Gesprächspartner bestmöglich abzuholen und ihn direkt für dein Produkt zu gewinnen. Startest du sofort mit deiner Präsentation, läufst du Gefahr, dass dein Publikum dein Ziel nicht richtig auffassen kann.

Jetzt hast du in 7 Tipps erfahren, wie du mit C-Level Entscheidungsträgern im Verkaufsgespräch überzeugen kannst und wie wichtig deine Expertise dabei ist. Weitere 3 Tipps findest du hier bei Jeffbullas.

 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Feedly ist das perfekte Tool, wenn du zu bestimmten Themen immer auf dem Laufenden bleiben möchtest. In den News- und RSS-Reader kannst du alle Quellen hinzufügen, die dir wichtig sind. So verpasst du keine Inhalte mehr. Neben Blogs, Newslettern und Websites kannst du auch Benachrichtigungen zu einzelnen Keywords, zu bestimmten Marken, deinen Mitbewerbern oder einzelnen Produkten erhalten. Feedly bietet auch eine App, mit der du alles bequem von unterwegs beobachten kannst.

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