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Digital Marketing Weekly Jul III 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics: Woher kommen Absprungraten über 100 Prozent?
  • Das markeneigene Universum und siloübergreifende Themen – das unterschiedliche Verständnis von Content Marketing
  • Influencer Marketing: Wie erkennt man Fake Influencer?
  • Studie: Facebook und Instagram haben einen Einfluss auf Markenmetriken
  • Podcast: Wie geht Personal Branding (auf LinkedIn)?
  • Google Ads: Bald kann ein monatliches Budget festgelegt werden
  • Tool-Tipp: Tool zur besseren Farbgestaltung

 

Google Analytics: Woher kommen Absprungraten über 100 Prozent?

Vielleicht ist es euch auch schonmal aufgefallen: Im „Alle Seiten“-Bericht in Google Analytics kommt es hin und wieder vor, dass Absprungraten von 150, 200 oder noch höheren Prozent angegeben werden. Aber warum? Wenn alle Besucher deine Website nach der ersten Seite wieder verlassen, liegt die Absprungrate doch bei 100 Prozent – wie also sollte sie noch höher werden? Wie können denn mehr Menschen aussteigen, als eingestiegen sind? Solche Werte in Google Analytics sind offensichtlich falsch. Markus Baersch sieht sich in seinem Artikel zahlreiche mögliche Gründe für einen solchen Fehler an, so zum Beispiel Filter, das Beenden der Sitzung beim Tageswechsel oder die Initialisierung des Trackingcodes ohne Seitenaufruf. Am wahrscheinlichsten ist dabei allerdings dieses Szenario:

Ein Besucher betritt Seite A, liest dort ein wenig herum und öffnet dann z. B. einen zweiten Tab, um seine Recherche dort fortzusetzen. Nach Ablauf der Sitzung (im Standard also nach 30 Minuten ohne Signal) kommt er zum Tab mit Seite A zurück, scrollt etwas nach unten, löst dabei ein Event aus und klickt dann irgendwo auf einen Link zu Seite B. Dort macht er nichts mehr, was einen Interaction Hit oder weiteren Seitenaufruf auslöst und ist damit abgesprungen.

In seinem Artikel erörtert Markus Baersch die Gegebenheiten, welche zu diesem Fehler in Google Analytics führen und er gibt Handlungsempfehlungen, wie du die Korrektheit deiner Daten am ehesten gewährleisten kannst. Denn auch in einer Absprungrate unter 100% kann sich dieser Google-Analytics-Fehler verbergen. Als einfachste Lösung gilt:

  • Arbeite lieber mit dem Bericht „Landingpages“ statt „Alle Seiten“, denn dieser Bericht ist von dem Fehler nicht betroffen.
  • Arbeite nur mit Absprungraten, die auf genügend großen Datenmengen basieren. Ist eine große Anzahl an Einstigen vorhanden, fällt der vereinzelte Fehler nicht so stark ins Gewicht.

Weitere Tipps zum Umgang mit dem Problem sowie eine sehr interessante ausführliche Erörterung des Fehlers, findest du im Blogbeitrag von Markus Baersch.

 

Das markeneigene Universum und siloübergreifende Themen – das unterschiedliche Verständnis von Content Marketing

Content Marketing ist ein Buzzword und jeder versteht etwas anderes darunter: Hier sind zwei sehr interessante Ansätze zum Verständnis von Content Marketing.

„Content is NOT the same as Content Marketing“, heißt es im Blogartikel des Content Marketing Institute. Laut dem Verständnis des Autors Michael Brenner reichen Inhalte noch nicht für Content Marketing. Ein E-Book allein ist noch kein Content Marketing. Vielmehr gehe es laut ihm darum, sein Publikum zu einem markeneigenen Zielort zu bringen. Statt also die Zielgruppe auf anderen Plattformen mit seinen Inhalten zu beschallen, geht es ihm vor allem darum, die Zielgruppe zu sich zu holen. Auf die eigene Seite, in die eigene Content-Blase, die markeneigene Umgebung. Hier kann man die Erlebnisse der Zielgruppe genau bestimmen und sie langsam Schritt für Schritt konvertieren von Lesern hin zu Kunden. Für ihn besteht Content Marketing also darin, eine Content Brand aufzubauen. Die Zielgruppe abzuholen mit Inhalten, für die sie sich interessieren, sodass sie freiwillig und regelmäßig eintauchen in dieses markeneigene Universum.

Im Blogartikel findest du noch einige Beispiele für gelungene Content Brands sowie Tipps dazu, wie genau du ein solches markeneigenes Content-Universum aufbaust.

Einen weiteren und nicht minder interessanten Ansatz zum Verständnis von Content Marketing hat unser Referent Mirko Lange. Für ihn besteht Content Marketing in einem Auflösen von Silos und dem Schaffen unternehmensübergreifender Themen. Statt also den Blog oder Social Media getrennt von einander mit Inhalten zu füttern, geht es ihm vor allem darum, ein gemeinsames Thema über die verschiedenen Kanäle hinweg zu kommunizieren.

 

 

Influencer Marketing: Wie erkennt man Fake Influencer?

Influencer Marketing boomt und mit ihm auch die Zahl der Fake Influencer. Doch wie kann man sich als Unternehmen dagegen schützen? Wie kann man Fake Influencer entlarven? Der Blogartikel von semrush hat sich mit diesem Thema beschäftigt und hier sind einige Tipps:

  • Sieh dir das Profil des Influencers an: Fake Profile sind meist bis auf ein paar Emojis recht leer, außerdem haben sie häufig eine Mailadresse, die nach einem Fake klingt.
  • Sieh dir verschiedene Plattformen an: Die meisten echten Influencer sind nicht nur auf einer sozialen Plattform präsent, sondern versuchen ihre Reichweite über verschiedene Kanäle hinweg auszubauen. Existiert der Influencer auch in anderen Netzwerken?
  • Sieh dir die Follower des Influencers an: Fake Influencer haben Fake Follower. Wie also sehen die Profile der Follower aus? Sehen die Profilbilder nach Stock Photos aus oder gibt es gar keine Bilder und klingen die Namen nach Fake?
  • Sieh dir die Engagement Raten an: Wie ist das Verhältnis der Anzahl an Followern zur Zahl der Likes, Shares und Kommentaren? Natürlich ist es schwierig zu sagen, wie genau dieses Verhältnis bei echten Influencern aussehen „muss“. Aber du kannst so besser einschätzen, ob die Fanbase des Influencers auch wirklich aktiv ist. Gleichzeitig kann ein enorm hohes Engagement auch dafür sprechen, dass Engagement eingekauft wird.
  • Sieh dir die Kommentare an: Um das Engagement noch ein bisschen besser als echt oder fake einschätzen zu können, hilft es sich die Kommentare mal im Detail anzusehen. Sind hier nur generische Kommentare zu sehen oder wird wirklich individuell kommentiert?
  • Sieh dir das Wachstum an: Mithilfe von Tools wie InfluencerDB kannst du dir zum Beispiel das Wachstum der Accounts ansehen. Wie schnell sind die Followerzahlen des Influencers angestiegen – ein sehr schnelles Wachstum kann ein Indiz für einen Fake Influencer sein. Genauso ist es jedoch möglich, dass einer der Inhalte viral gegangen ist. Auch hier muss man also ganz genau hinsehen.
  • Lass dir Beispiele vergangener Kampagnen zeigen: So kannst du sicher sein, dass es sich bei deinem Influencer nicht um einen Fake handelt. Gib dich nicht mit Brandnamen zufrieden, mit denen der Influencer angeblich einmal zusammengearbeitet hat, sondern lass dir die Kampagnen zeigen oder frage bei diesen Unternehmen nach.

Noch mehr Tipps zum Thema gibt es in diesem Video von unserem Referenten Daniel Zoll:

 

 

Studie: Facebook und Instagram haben einen Einfluss auf Markenmetriken

Eine neue Studie von Facebook und annalect zeigt, dass die sozialen Medien einen Einfluss auf die Wahrnehmung einer Marke haben. Sie beeinflussen so zum Beispiel, die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Marke weiterempfohlen wird. Facebook, Instagram und das TV waren die einzigen gemessen Medien, die eine signifikante Wirkung auf beide untersuchten Metriken erzielten. Diese waren:

  • Relevant Set: „Wenn Sie das nächste Mal einkaufen, welche der folgenden Marken würden Sie in Betracht ziehen?“
  • Weiterempfehlung: „Welche der folgenden Marken würden Sie einem Freund oder Kollegen empfehlen?“

Zwar erzielte TV-Werbung eine leicht stärkere Wirkung als die beiden sozialen Medien, jedoch bei deutlich höherem Budget. Dies macht Facebook und Instagram zu enorm effizienten Werbekanälen:

  • Relevant Set: Der Wirkungsbeitrag von TV liegt mit 19 % deutlich vor dem von Facebook und Instagram mit 11 %.
  • Weiterempfehlung: Der Wirkungsbeitrag von TV liegt mit 16 % ein wenig vor dem von Facebook und Instagram mit 14 %.
  • Budget: Der Budget-Anteil des TV übersteigt mit 47 % deutlich den der beiden sozialen Medien mit 3 %.

 

Podcast: Wie geht Personal Branding (auf LinkedIn)?

Der Aufbau einer Personenmarke ist nicht nur für Freelancer wichtig, sondern wird zunehmend auch von Mitarbeitern in Unternehmen vorangetrieben. In diesem Podcast von Futurebiz, erklärt die international erfolgreiche Beraterin für Personal Branding Dr. Natalia Wiechowski, was eine erfolgreiche Personal Brand ausmacht, wie eine Personal Brand aufgebaut wird und wie man die eigene Personenmarke erfolgreich in LinkedIn führt.

Hier ein kleiner Überblick zum Aufbau einer Personal Brand:

Schritt 1: Profilschärfung

Am Anfang steht eine Selbst-Bestandsaufnahme:

  • Wer bin ich?
  • Wofür stehe ich?
  • Worin bin ich der Experte?
  • Welche Probleme löse ich?
  • Was sind die Endergebnisse?
  • Was macht mich besonders?
  • Was sind die Gefühle, die ich in Menschen triggern möchte?

Schritt 2: Die eigene Geschichte

  • Was ist meine Geschichte?
  • Was ist mein authentisches Ziel im Leben?
  • Warum mache ich, was ich mache?
  • Welchen Mehrwert kann ich schaffen?

Schritt 3: Dein Profil

  • Wo befindet sich meine Zielgruppe?
  • Wie genau ist mein Content?
  • Welche Plattform passt zu mir?

Wie genau du dann die geschaffene Personal Brand erfolgreich in LinkedIn, Instagram & Co. einführst, erklärt dir Dr. Natalia Wiechowski in diesem Podcast auf Futurebiz.

 

Google Ads: Bald kann ein monatliches Budget festgelegt werden

Google scheint derzeit eine neue Funktion auszurollen: Das monatliche Budget für Google Ads. Bisher war es lediglich möglich ein durchschnittliches Tagesbudget festzulegen. Dieses erlaubte es dem Algorithmus jedoch, das Budget zu überschreiten, falls er das Potential für zusätzliche Conversions als hoch einschätzte. Dadurch konnte es sein, dass der ausgegebene monatliche Betrag das geplante Budget übersteigt. Die neue Funktion hilft Werbetreibenden dabei, ein fixes Monatsbudget einzuhalten. Wie es auf dem Blog von Hutter Consult heißt, scheint Google die Funktion derzeit bei manchen Nutzern auszurollen. Sie ist also noch nicht in allen Google-Ads-Konten verfügbar.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Die richtige Farbgestaltung zum Beispiel einer Website, eines Produkts oder auch eines Dashboards in Google Data Studio hat einen großen Einfluss auf die Wirkung, die beim Betrachter hervorgerufen wird. Mit dem Tool Coolors kannst du tolle Farbkombinationen entdecken und deine Farbgestaltung optimieren.

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