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Digital Marketing Weekly Jul I 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen der Woche:

  • Social Media: Das solltest du über das Algorithmus Update von LinkedIn wissen
  • Content Marketing: Effektiver kommunizieren dank interaktivem Content
  • Online Marketing: Wie du die Qualität deiner User Experience richtig misst
  • Conversion Optimierung: Wie du dank Risikominimierung mehr Conversions verzeichnest
  • Social Media: 14 Best Practices für das Jahr 2019
  • Google Data Studio: Die Community Visualizations funktionieren jetzt auch als Filter
  • Tool-Tipp: Animierte GIFs zur Darstellung von Daten

 

Social Media: Das solltest du über das Algorithmus Update von LinkedIn wissen

Wir haben schon öfter davon berichtet, wie Unternehmen erfolgreich über LinkedIn Marketing betreiben können. Jetzt wurde bekannt, dass die Plattform ihren Algorithmus angepasst hat, so Meedia. Welche Folgen das für dich hat und wie du mit deinen Beiträgen trotzdem eine hohe Sichtbarkeit erzielen kannst, erfährst du hier.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis LinkedIn seinen Algorithmus anpasst und seinen Nutzern weniger virale und dafür verstärkt relevante und interessante Inhalte zur Verfügung stellt. Schließlich nähert sich LinkedIn damit der Plattform Facebook weiter an. Und so gehst du am besten vor, um von dem Update zu profitieren.

  1. Fordere deine Nutzer zur Interaktion auf: Ob du ein Bild, ein Video oder einen Text postet, ist erst einmal egal. Vielmehr geht es um die Interaktionen der User mit deinem Beitrag. Je mehr User mit deinem Post interagieren, desto höher sind die Chancen, im Feed möglichst weit oben zu landen.
  2. Erstelle relevante Beiträge für deine Branche/Nische: Je spezieller ein Beitrag verfasst ist, desto relevanter ist er auch für die jeweilige Zielgruppe und desto eher wird er diesen Personen angezeigt. Erstelle also lieber einen Beitrag für eine kleine, genau definierte Leserschaft, die sich stark mit dem behandelten Thema auseinandersetzt als einen Post, der sich theoretisch an viele Menschen richtet, aber für kaum jemanden von wirklichem Interesse ist.
  3. Poste Beiträge über deinen privaten Account: Das kennst du ebenfalls schon von Facebook: Inhalte von Privatpersonen werden denen von Unternehmensseiten bevorzugt. Anstatt also als Marke über den Unternehmensaccount aufzutreten, solltest du lieber mit einem privaten Account aktiv werden und darüber posten.

Wenn du noch mehr Details zum LinkedIn Algorithmus Update nachlesen möchtest, geht es hier zum aktuellen Beitrag von Meedia.

 

Content Marketing: Effektiver kommunizieren dank interaktivem Content

Du postest Beiträge, verschickst E-Mails und erstellst regelmäßig neuen Content für deine Website, aber die User interagieren nur wenig mit deinen Inhalten? Dann hat Contentmanager.de in seinem neuen Blogartikel einen wichtigen Tipp für dich: Versuche es doch mal mit interaktivem Content. Hier erfährst du, was interaktiver Content genau ist und wie er deine Conversions positiv beeinflussen kann.

Als interaktiven Content bezeichnet man Inhalte, die nicht einfach nur passiv gelesen oder angeschaut werden, sondern die dadurch funktionieren, dass User selbst aktiv werden und mit den Inhalten interagieren. Beispiele dafür sind Quizze, Spiele oder interaktive Infografiken.

Der Einsatz von interaktivem Content hat verschiedene Vorteile. Er sorgt z. B. für mehr Aufmerksamkeit beim User oder hilft, deinen Webseitenbesucher länger auf deiner Seite zu behalten. Interaktiver kann im Vergleich zu statischem Content sogar für doppelt so viele Conversions sorgen, so Contentmanager.de. Welche Art von interaktivem Content sich am besten eignet, hängt von deiner Zielgruppe ab und davon, wie weit ein Nutzer schon in der Customer Journey fortgeschritten ist. Schafft sich der Nutzer gerade ein Gesamtbild vom Markt und du möchtest durch Spiele etc. für mehr Aufmerksamkeit sorgen? Oder ist der Nutzer kurz davor, eine Entscheidung zu treffen und benötigt daher ein Vergleichstool, das mehrere Anbieter gegenüberstellt? All das sind Fragen, die du klären solltest, bevor du dich an die Erstellung der Inhalte machst. Denn eins ist klar, es dauert deutlich länger, ein Spiel oder anderen interaktiven Content zu planen, als einen statischen Artikel zu schreiben.

Wenn du neugierig geworden bist und noch mehr über interaktiven Content lernen möchtest, empfehlen wir dir den Blogartikel auf Contentmanager.de. Darin sind einige Best Practice Beispiele enthalten, die dir zeigen, wie du interaktiven Content langfristig und effektiv einsetzt.

 

Online Marketing: Wie du die Qualität deiner User Experience richtig misst

Daten sind eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen, denn sie sind neutral und eindeutig. Doch manchmal ist es aufgrund der Fülle an Informationen und Datensätzen gar nicht so leicht zu entscheiden, auf welche Daten man sich eigentlich stützen soll. In diesem interessanten Artikel auf Medium beschreibt Kerry Rodden zwei Methoden, die bei Google entwickelt wurden und die dir bei der Auswahl der richtigen Messgrößen für deine User Experience helfen sollen.

Die erste ist die sogenannte HEART-Methode, wobei das Akronym HEART für Happiness, Engagement, Adoption, Retention und Task Success steht. Also Zufriedenheit, Engagement, Anpassung, Bindung und Aufgabenabwicklung. Damit soll die Qualität der User Experience gemessen werden.

  • Happiness: Wie zufrieden sind die User mit der Erfahrung, die sie bei/mit dir machen? Analysiere dafür z.B. den Net Promoter Score.
  • Engagement: Wie stark interagieren deine User mit dir? Besuchen sie deine Seite regelmäßig? Untersuche z.B. wie oft ein Besucher innerhalb eines Monats deine Website besucht.
  • Adoption: Wie gut kommst du bei einer neuen Zielgruppe an bzw. wie gehen Kunden mit neuen Features um? Tracke z.B. die Zahl von Neukunden pro Monat.
  • Retention: Wie gut kannst du deine Zielgruppe an dich binden? Kehren Kunden zu dir zurück oder kaufen sie nur einmal? Analysiere z.B. wie viele deiner Kunden aus dem Vorjahr auch in diesem Jahr wieder bei dir kaufen.
  • Task Success: Wie gut und schnell können User mit deinem Produkt/auf deiner Website ihr Ziel erreichen? Das gibt Auskunft über die Benutzerfreundlichkeit deines Angebots. Untersuche z.B. wie lange ein Nutzer braucht, um ein Bild hochzuladen.

Du kannst die HEART-Methode vielseitig anwenden und damit deine Website, dein Produkt oder dessen einzelne Features beurteilen. Ob du dabei alle fünf Dimensionen betrachtest oder eine Auswahl triffst, ist dir überlassen und hängt von deinem Produkt ab. Wenn du herausfinden möchtest, welche Messgrößen du unbedingt näher betrachten solltest, hilft dir auch die Goals-Signals-Metrics-Methode weiter. Wie der Name schon verrät, geht es um Ziele, Signale und Messgrößen.

  • Ziele: Definiere zunächst deine genauen Ziele. Zahlen, mit denen du beurteilen kannst, ob du deinem Ziel näherkommst, solltest du unbedingt messen. Beispiel: Unser Ziel ist es, dass unsere Abonnenten den Newsletter gerne lesen und nutzen, um über News aus der Branche informiert zu sein.
  • Signale: Nachdem du die Ziele klar definiert hast, geht es mit relevanten Signalen weiter. Welches konkrete Kundenverhalten spricht dafür oder dagegen, dass du dein Ziel erreichst? Beispiel: Um herauszufinden, wie beliebt unser Newsletter ist, könnten wir uns anschauen, wie viele Abonnenten die Newsletter-Mail öffnen und auf die darin enthaltenen Links klicken.
  • Messgrößen: Im letzten Schritt definierst du geeignete Messgrößen, um die Erreichung deiner Ziele zu messen. Beispiel: Wir messen die Öffnungs- und die Klickrate, d.h. wie viele Abonnenten haben den Newsletter geöffnet und wie viele haben geklickt.

Durch die Goals-Signals-Metrics-Methode führst du dir zunächst deine wichtigsten Ziele vor Augen. Die Messgrößen, die du zur Analyse nutzt, sollten in der Folge die sein, die direkt mit diesen Zielen zusammenhängen.

Wenn du noch mehr zum Thema User Experience erfahren möchtest, geht es hier zum ausführlichen Artikel.

 

Conversion Optimierung: Wie du dank Risikominimierung mehr Conversions verzeichnest

Wenn du dich mit dem Thema Conversion Optimierung auseinandersetzt, hast du dich bestimmt schon öfter mit der Frage beschäftigt, warum ein Nutzer auf deiner Seite konvertiert oder eben nicht konvertiert. Vielleicht ist das gewünschte Produkt ausverkauft oder der Preis überzeugt nicht. Oder wäre eine Conversion womöglich zu riskant? Dieser interessante Artikel auf KonversionsKRAFT erklärt dir, welche Risiken oft aus Kundensicht bestehen und wie du diese reduzieren kannst, damit einer Conversion nichts mehr im Wege steht.

Eine Studie in den USA hat erneut gezeigt, dass Kunden bereit sind, überdurchschnittlich viel für ein Produkt zu bezahlen, wenn der höhere Preis mit einem geringeren Risiko einhergeht. Dieses Phänomen ist auch als Zero-Risk Bias bekannt. Es besagt, dass eine Minimierung des Risikos Nutzer dazu motiviert, etwas zu tun, was sie unter „normalen Bedingungen“ nicht tun würden. Das kannst du dir zunutze machen und Kunden zur Conversion motivieren, indem du das wahrgenommene Risiko für sie reduzierst.

Beispiele für solche risikominimierenden Maßnahmen im E-Commerce sind:

  1. Verlängerte Rückgabefristen: Dadurch weiß der Kunde, dass er das Produkt zur Not wieder zurückschicken kann und sein Geld zurückerhält.
  2. Verschiedene Bezahloptionen: Viele Leute möchten Unternehmen keine Einzugsermächtigung für ihr Konto erteilen und fühlen sich sicherer, wenn sie per Rechnung bezahlen können.
  3. Güte- und Qualitätslabels: Besonders im Bereich Ernährung möchten die wenigsten Kunden ein Risiko eingehen. Arbeite daher mit Labels, die den Ursprung und die Qualität der Produkte auszeichnen.

Noch mehr interessante Informationen zum Thema Zero-Risk Bias und dessen Einfluss auf deine Conversions findest du direkt bei KonversionsKRAFT.

 

Social Media: 14 Best Practices für das Jahr 2019

Die ersten sechs Monate des Jahres sind schon wieder fast vorbei. Wenn du dir vorgenommen hast, dein Social-Media-Marketing in diesem Jahr zu optimieren, wird es daher höchste Zeit. Auf dem Blog von Hootsuite werden gerade 14 Best Practices vorgestellt, die auch dir dabei helfen können, deinen Auftritt in den sozialen Medien noch zu verbessern. Wir haben einige davon für dich zusammengefasst.

  1. Sammle relevante Informationen über deine Zielgruppe: Wenn du nicht genau weißt, wer dir eigentlich folgt und wer deine Inhalte liest, kannst du deine Beiträge auch nicht an die Bedürfnisse und Interessen deiner Leser anpassen. Mach es dir daher zur Aufgabe, so viel wie möglich über deine Zielgruppe zu erfahren, damit du sie mit relevanten Beiträgen begeistern kannst.
  2. Triff eine Auswahl an Plattformen und gib dort Vollgas: Viele Unternehmen wollen ihre Zielgruppe am besten auf allen Kanälen ansprechen und sind deshalb überall ein bisschen aktiv. Besser ist es jedoch, eine Auswahl an relevanten Plattformen zu treffen (wo deine Zielgruppe auch wirklich unterwegs ist) und diese strategisch anzugehen. Dann bist du zwar nicht überall aktiv, aber dafür kannst du mehr Zeit in deine Beiträge investieren und deinen Usern einen echten Mehrwert bieten.
  3. Achte auf Erwähnungen deines Markennamens: Achte darauf, in welchem Zusammenhang dein Markenname in den sozialen Netzwerken fällt und wie sich User über dich äußern. Dadurch erfährst du, was für ein Bild Andere von dir haben und du kannst Maßnahmen ableiten, falls du etwas an deinem Image verbessern bzw. verändern möchtest.
  4. Reagiere auf Kommentare: Wenn ein User einen Post von dir kommentiert oder dich in einem Beitrag erwähnt, solltest du auch darauf antworten. Andernfalls wirkst du auf Andere schnell desinteressiert.
  5. Basiere deine Entscheidungen auf konkreten Daten: Das Schöne am Online Marketing ist, dass du eigentlich keine Entscheidungen mehr aus dem Bauchgefühl heraus treffen musst, sondern du genug Daten zur Verfügung stehen hast, um dich für oder gegen etwas zu entscheiden. Du möchtest wissen, wann der perfekte Zeitpunkt ist, um einen Beitrag zu posten? Die Analyse vorheriger Posts zeigt dir, wann deine User besonders stark mit deinen Beiträgen interagiert haben.

Du bist auf der Suche nach noch mehr Tipps und Tricks für besseres Social-Media-Marketing? Dann geht es hier direkt zum ausführlichen Blogbeitrag von Hootsuite.

 

Google Data Studio: Die Community Visualizations funktionieren jetzt auch als Filter

Google Data Studio ist ein tolles Tool, um Daten zu verwalten und mithilfe von Dashboards ansprechend zu visualisieren. Besonders für Anwender mit wenig Erfahrung hält Data Studio verschiedene Chart-Vorlagen bereit. Und falls es eine gewünschte Vorlage doch mal nicht gibt, stehen seit Beginn dieses Jahres die sogenannten Community Visualizations zur Verfügung, mithilfe derer Developer eigene Charts bauen können. Für die Developer Plattform stehen nun Filteroptionen zur Verfügung, so ein Beitrag auf der Google Marketing Platform.

Die Neuerung an der Plattform ermöglicht es dir, Filteroptionen in die Community Visualizations (also in deine selbstgebauten Charts) zu integrieren. Du klickst also auf ein oder mehrere Felder in der Community Visualization und filterst dadurch, welche restlichen Daten in deinem Dashboard angezeigt werden. Du kannst z.B. nur Daten aus den letzten sieben Tagen betrachten oder du wählst für verschiedene Tage immer die gleiche Tageszeit aus und vergleichst die entsprechenden Daten. Durch die Aktivierung der Filteroption werden Community Visualizations noch interaktiver und individueller, da jeder Nutzer selbst entscheiden kann, welche Daten er näher betrachten möchte.

Hier geht es zur genauen Anleitung, in der du lernst, wie du die Filteroption für deine Community Visualizations aktivierst.

 

Tool-Tipp: Animierte GIFs zur Darstellung von Daten

Diese Woche möchten wir dir den Data GIF Maker von Google vorstellen. Mit dem Tool kannst du in nur wenigen Minuten eigene GIFs erstellen und damit zwei oder mehr Werte gegenüberstellen und miteinander vergleichen. Das Ergebnis ist so eine Art kleine, animierte Infografik.

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