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Digital Marketing Weekly Jan IV 2020

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Ein Erfolgsrezept für dein Online Marketing, 5 wertvolle Tipps für deine Suchmaschinenwerbung und coole Werbeideen für deinen Content – das alles und natürlich noch viel mehr gibt’s in dieser Woche in unseren 121STUNDEN.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Integriertes Marketing als Erfolgsfaktor
  • SEA: Diese 5 Dinge solltest du nach dem Launch einer Kampagne überprüfen
  • Content Marketing: So machst du coole Werbung für deinen Content
  • SEO: Wieso eine Null-Fehler-Website dennoch erfolglos sein kann
  • Content Marketing: So gelingt das Upgrade bestehender Inhalte auf deiner Seite
  • SEO: Das sind die SEO-Gewinner und -Verlierer 2019
  • Google Ads: Die teuersten Keywords aus dem Online Marketing und warum uns eines besonders überraschte
  • Der 121WATT Creative Hub: Goodbye Analytics? Webanalyse in der Krise
  • Tool-Tipp: Nutze den gleichen Content für verschiedene Kanäle

 

Integriertes Marketing als Erfolgsfaktor

Das Online Marketing verleitet durch seine vergleichsweise geringen Kosten viele Unternehmen dazu, zahlreiche Kanäle zu bespielen. Gerade mit dem zunehmenden Wachstum eines Unternehmens steigt meist auch die Zahl der Digital-Marketing-Kanäle. Umso wichtiger wird dann ein integrierter Marketingansatz. Doch was genau bedeutet das? Hubspot gibt in seinem Artikel einen Überblick:

Beim integrierten Marketing liegt ein starker Fokus darauf, die verschiedenen Marketing-Disziplinen nach innen und außen aufeinander abzustimmen. Marketing soll dabei als großes Ganzes gesehen werden und eben nicht als separate Teildisziplinen, die alle unabhängig voneinander bespielt und betreut werden. Das Zentrum dieses Verständnisses vom Marketing bildet die Kundenorientierung. Durch die aufeinander abgestimmten Marketingmaßnahmen ergibt sich für den Kunden ein stimmiges Gesamtbild, eine einheitliche Kommunikation. Auch der Omni-Channel-Ansatz ist in diesem Zusammenhang wichtig. Bei diesem geht es darum, dass der Kunde während seiner Customer Journey den Kanal jederzeit problemlos wechseln kann.

Es gibt fünf wichtige Vorraussetzungen für ein gelungenes integriertes Marketing:

  1. Die Zielgruppe kennen: Um den Kunden ins Zentrum stellen und ihm ein umfassendes Marketingerlebnis schaffen zu können, musst du den Kunden natürlich erst einmal gut kennen. Erstelle hierzu eine Buyer-Persona.
  2. Fokus auf wenige Kanäle: Ein gutes integriertes Marketing beschränkt sich dennoch bestenfalls auf wenige Kanäle. Gerade deine zeitlichen Ressourcen im Unternehmen sind mit Sicherheit begrenzt und es macht daher mehr Sinn, wenige Channels umfangreich zu betreuen, als viele zu vernachlässigen. Nimm dir Zeit für hochwertige Inhalte. Und konzentriere dich auf die Kanäle, auf denen deine Zielgruppe wirklich anzutreffen ist.
  3. Einheitliche Kernbotschaft und stimmiges Design: Dein optisches und sprachliches Erscheinungsbild sollte sich auf deinen Kanälen nicht wesentlich unterscheiden. Mit dieser einheitlichen Basis kannst du dann die verschiedenen Channels je nach ihren Stärken nutzen, um eine gemeinsame Geschichte zu erzählen. Beginne zum Beispiel mit einem Teaser in den sozialen Medien, führe die Story in einem Artikel auf deinem Blog fort und promote diesen durch eine Anzeigenkampagne.
  4. Klare Ziele: Richte deine Aktivitäten an klaren Zielen aus, die sich aus deiner Customer Journey ergeben. Dabei müssen die unterschiedlichen Instrumente nicht zwingend auf Dasselbe abzielen.
  5. Integriertes Team: Um ein integriertes Marketing schaffen zu können, musst du zuvor ein integriertes Team schaffen. Die verschiedenen Marketingspezialisten sollten alle eng zusammenarbeiten und am gleichen Strang ziehen. Und nicht nur das: Auch der Service und Vertrieb sollte mit einbezogen werden. Der Vertrieb kann dir Infos zu deiner Persona liefern, der Service kann auf Rückfragen, die aus deiner Kampagne entstehen, optimal reagieren. Nur so erreichst du ein ganzheitliches Kundenerlebnis!

Noch ausführlichere Tipps zum Thema findest du im Blogartikel von Hubspot.

 

SEA: Diese 5 Dinge solltest du nach dem Launch einer Kampagne überprüfen

Nachdem du bei Google oder Bing Ads eine neue Kampagne angelegt hast, ist der erste Schritt getan. Aber eben auch nur der erste. Denn anschließend findet die wirkliche Arbeit statt, bei der es darum geht, deine Anzeigen und dein Budget zu optimieren. In diesem interessanten Artikel von Seer werden 5 Tipps vorgestellt, wie du deine PPC-Kampagnen langfristig verbessern kannst.

  1. Traffic und Anzeigenstatus

Als erstes solltest du natürlich überprüfen, ob deine Anzeigen auch wirklich ausgeliefert werden. Denn nur dann können sie auch für Traffic auf deiner Seite sorgen. Wirf außerdem einen Blick auf den Status deiner Anzeigen. Sind sie ganz normal freigegeben oder werden sie eventuell nur beschränkt ausgespielt? Sollte dies der Fall sein, sagt Google dir in der Regel, woran das liegt, sodass du entsprechende Anpassungen vornehmen kannst.

  1. Gebote

Es ist praktisch unmöglich vorherzusagen, welches Gebot das Beste für ein bestimmtes Keyword ist. Am besten nimmst du Anpassungen vor, wenn deine Kampagne live ist und deine Anzeigen schon einige Male ausgespielt wurden. Filter deine Keywords z.B. so, dass du nur die siehst, für die dein Gebot zu gering ist, um auf der ersten Seite bei Google zu landen. Hier könnte u. U. ein höheres Gebot Sinn machen. Auch der Impression Share ist eine geeignete Kennzahl. Er zeigt dir den Anteil deiner Impressions an, bei denen deine Anzeige oberhalb der Suchergebnisse (i.d.R. Position 1-4) oder ganz oben (Position 1) gelandet ist.

  1. Conversion-Tracking

Nur wenn dein Conversion-Tracking richtig aufgebaut ist, kannst du den Erfolg deiner Kampagnen auch messen. Wenn du eine bestimmte Aktion als Conversion tracken möchtest, stelle sicher, dass du dafür in dem Feld „In Conversions einbeziehen“ „Ja“ eingestellt hast.

  1. Suchbegriffe

Damit du dein Budget nicht für irrelevante Suchanfragen ausgibst, die nicht konvertieren, schaue dir regelmäßig die Suchbegriffe an, für die deine Anzeigen ausgeliefert wurden. Filter dafür in der Suchbegriffe-Ansicht nach den Anfragen, die zu keinen Conversions geführt haben. Suchanfragen, für die du lieber nicht mit deiner Anzeige erscheinen möchtest, kannst du zu deiner Liste der auszuschließenden Keywords hinzufügen.

  1. Langfristige Optimierungsmöglichkeiten

Wenn du die oberen vier Checks durchgeführt hast, ist deine Kampagne erst einmal auf einem guten Weg. Jetzt geht es darum, tiefere Analysen durchzuführen, die die Performance langfristig steigern. Gibt es saisonale Schwankungen, die deine Verkaufszahlen beeinflussen? Dann kannst du hier auch dein Budget entsprechend verteilen.

Für noch mehr Tipps zum Thema Suchmaschinenwerbung und wie du deine Kampagnen optimieren kannst, geht es hier zum ausführlichen Beitrag.

 

Content Marketing: So machst du coole Werbung für deinen Content

Carousel Ads, also Werbeanzeigen, die aus verschiedenen Kacheln bestehen, die vom User nach links und recht gewischt werden können, sind besonders gute Conversion-Treiber und daher sehr beliebt im E-Commerce. Laut dem Content Marketing Institute können aber auch Content-Marketing-Spezialisten das Anzeigenformat nutzen, um für mehr Bekanntheit oder Reichweite zu sorgen. Wie genau das geht, zeigen wir dir hier.

  1. Biete einen ersten Einblick in deinen Content

Im Normalfall sorgt Content, den du zum Download bereitstellst, für Leads. Z.B. bekommt ein User bei dir ein Whitepaper und du erhältst dafür im Gegenzug seine E-Mail-Adresse. Meistens hängt der Erfolg, also die Zahl der Downloads, weniger von dem Inhalt selbst, sondern von der Seite, die diesen bewirbt, ab. Ist sie ansprechend gestaltet und überzeugend formuliert, nutzen mehr Besucher den Download. Das heißt: Die Seite könnte super gestaltet sein, sodass du ganz viele Leads erhältst, aber die Nutzer könnten trotzdem mit dem heruntergeladenen Inhalt unzufrieden sein. Oder aber du hast ein super Whitepaper im Angebot, aber es wird aufgrund der mangelhaften Bewerbung nicht in Erwägung gezogen.

Um dieses Problem zu lösen und die Erwartungen der Nutzer erfolgreich zu managen, kannst du Carousel Ads einsetzen. Mit bis zu 10 Kacheln kannst du einen kurzen Einblick, eine „Sneak Preview“ deines Download-Inhalts anbieten, sodass der Besucher auf deiner Seite bereits weiß, was ihn nach dem Herunterladen erwartet.

  1. Nutze interaktive Infografiken

Das beliebte Infografik-Format wirkt sich besonders in den sozialen Medien positiv auf das Nutzer-Engagement aus und kann auch deine SEO verbessern. Doch das normalerweise vertikale Design ist nicht unbedingt für ein Newsfeed Umfeld geeignet. Hier funktionieren die „wischbaren“ Carousel Ads besser. Wie wäre es also, wenn du die vertikale Infografik umkippst und horizontal gestaltest? Der Nutzer kann sich von Kachel zu Kachel durch deine Grafik „swipen“ und erhält so die wichtigsten Infos.

  1. Zeige eine Serie von Videos

Bewegte Videoinhalte sind dafür bekannt, dass sie die Aufmerksamkeit eines Nutzers länger auf sich ziehen können als statische Inhalte (Bilder oder Texte). Noch besser als ein einzelnes Video aber funktionieren Video-Serien, sprich verschiedene kurze Videos hintereinander. Probiere es aus und entwirf eine Carousel Ad, bei der in jeder Kachel ein eigenes kurzes Video zu sehen ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich das positiv auf deine Bekanntheit, deine Reichweite und deine Interaktionsrate auswirken.

Du möchtest noch mehr über Carousel Ads und ihre Vorteile im Content Marketing erfahren? Dann kommst du hier zum ausführlichen Artikel mit spannenden Praxisbeispielen.

 

SEO: Wieso eine Null-Fehler-Website dennoch erfolglos sein kann

Ein neuer Podcast von Bloofusion dreht sich um die Thematik der SEO-Tools und beschäftigt sich mit der Frage, warum es möglich ist, dass eine Website, die von einem SEO-Tool mit null Fehlern ausgezeichnet wird, dennoch null Besucher haben kann. Markus Hövener geht dabei unter anderem auf folgende Punkte ein:

  • SEO-Tools prüfen nur harte Fakten: Sie können dir zum Beispiel sagen, ob ein Seitentitel zu lang oder zu kurz ist. Sie können prüfen, ob du den Platz, der dir zur Verfügung steht, auch ausgefüllt hast. Aber sie können nicht testen, ob du dort auch das Richtige hingeschrieben hast.
  • SEO-Tools können nicht wissen, was fehlt: So ein Crawler kann natürlich essenzielle Dinge überprüfen und dir eine Warnung geben, wenn du keinen Seitentitel hinterlegt hast. Doch er merkt in vielen Fällen nicht, wenn zum Beispiel ein Markup fehlt, das sinnvoll gewesen wäre.
  • Der Crawl ist kein vollständiges Abbild der Realität: Sieh dir unbedingt auch immer die Sitemap an und vergleiche diese mit dem Crawl des SEO-Tools. Nur so kannst du sicherstellen, dass du keine Inhalte übersiehst, die für den Crawler nicht erreichbar sind.
  • Keine Content-Überprüfung: Content wird in den SEO-Tools nur quantitativ überprüft. Es kann zum Beispiel das Verhältnis von Text zu Zwischenüberschriften betrachtet werden oder gezählt, wie viele H1-Überschriften du verwendet hast. Doch das Tool kann keinerlei Aussagen dazu treffen, wie lesbar dein Text wirklich ist. Oder ob dein Content auch wirklich optimal zum Searchintent passt.

SEO-Tools geben lediglich Empfehlungen für deine Seite. Ihre Ergebnisse sind aber keinesfalls vollständig. Wir brauchen dennoch für viele Bereiche der Suchmaschinenoptimierung unser Gehirn, um Optimierungspotenziale zu finden.

Alle sieben Punkte, die Markus Hövener im Umgang mit SEO-Tools zu bedenken gibt, erfährst du im ausführlichen Podcast von Bloofusion.

 

Content Marketing: So gelingt das Upgrade bestehender Inhalte auf deiner Seite

Um mit deinen Inhalten gut bei den organischen Suchergebnissen von Google zu ranken, musst du nicht immer neue Artikel schreiben. In vielen Fällen lohnt es sich noch viel mehr, bestehenden Content zu überarbeiten und mit neuen Informationen aufzuwerten. Welche Vorteile so ein Content-Upgrade mit sich bringt, erklärt Search Engine Land in diesem interessanten Blogbeitrag.

Darum solltest du bestehende Artikel auf deiner Seite regelmäßig überarbeiten und upgraden.

  1. Verbesserte User Experience: Wenn deine Inhalte veraltet sind, können deine Leser nicht viel damit anfangen. Sorge stattdessen dafür, dass deine Artikel immer auf dem neuesten Stand sind. Denn dann wissen deine Leser, dass sie sich auf dich als Informationsquelle verlassen können und kommen höchstwahrscheinlich häufiger auf deine Seite.
  2. Bekannte URL: Mit der Zeit gewinnt eine bestehende URL an Autorität (hauptsächlich durch existierende Links). Indem du bestehende Inhalte updatest, anstatt neue Infos in einem neuen Artikel unterzubringen, stärkst du also deine bestehenden URLs.
  3. Neue Keywords: Wenn du deine High-Traffic-Seiten identifizierst, solltest du gleichzeitig überprüfen, über welche Suchanfragen deine Besucher eigentlich zu dir kommen. Eventuell kannst du dadurch neue Keywords entdecken und diese mit wenig Aufwand in deinen Content integrieren. Das wirkt sich höchstwahrscheinlich positiv auf dein Ranking aus.

Und so entscheidest du, welche Inhalte du upgraden solltest.

  1. Google Analytics: Verhalten > Websitecontent > Alle Seiten

Betrachte in dieser Datenansicht nur das Segment der Organischen Zugriffe, denn dadurch richtest du den Blick auf die Besucher, die über einen Klick auf ein organisches Suchergebnis auf deine Seite gelangt sind. Welche Seiten erhalten den meisten organischen Traffic?

  1. Google Search Console: Suchbegriffsanalyse

Um herauszufinden, über welche Suchbegriffe Besucher auf deiner Seite gelandet sind, kannst du dich der Google Search Console bedienen. Dafür fügst du im „Performance“-Reiter einfach die URLs mit dem meisten Traffic in die Search Console ein und bekommst dann eine Übersicht der Suchanfragen. Sind hier Begriffe dabei, die du noch nicht auf dem Radar hattest? Wie kannst du diese in deine bestehenden Inhalte einbauen?

Wie oft du deinen Content überarbeiten und upgraden solltest, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. deiner Branche oder der Anzahl deiner monatlichen Visits.

Noch mehr Tipps, wie du deinen Content aktuell hältst und mit zusätzlichen Infos attraktiver machst, erfährst du im Detail bei Search Engine Land.

 

SEO: Das sind die SEO-Gewinner und -Verlierer 2019

Sistrix hat zum Jahresbeginn eine interessante Aufstellung der SEO-Gewinner und -Verlierer erarbeitet, aus der du für deine eigene Suchmaschinenoptimierung sicherlich etwas mitnehmen kannst.

Die interessantesten SEO-Gewinner:

  • Msdmanuals.com: Diese Seite zeigt, dass Google seine Qualitätserkennung im Gesundheitsbereich verbessern konnte. Während das Medic Update im Oktober 2018 zunächst für Sichtbarkeitseinbußen sorgte, stieg die Sichtbarkeit nach dem March 2019 Core Update wieder stark an (manche Seiten sprangen z.B. von Seite 6 auf Seite 1). Der Inhalt hatte sich während dieser Zeit nicht geändert. Das Beispiel zeigt, dass nicht bei jedem Core-Update immer dringend gleich etwas gemacht werden muss. Es reicht, sich bei seinem Content generell an das Qualitätsverständnis (Quality Rater Guidelines) zu halten.
  • pinterest.com/.de: Pinterest beweist, dass es nicht immer Text sein muss, damit Google einen Zusammenhang zwischen Content und Suchanfrage herstellen kann. Es wird jedoch auch deutlich, dass Google anscheinend NUR Pinterest braucht: Unter den Keyword-Wettbewerbern findet sich in den Top 50 keine weitere Bilderseite.
  • wayfair.de: Die Seite des Onlineshops für Innen- und Außen-Einrichtung zeigt stetiges Wachstum in einem stark umkämpften Markt mit großen Konkurrenten (otto.de, real.de, home24.de, usw.). Verzeichnisse wie /moebel/ und /accessoires/ machen knapp die Hälfte der Sichtbarkeit der Seite aus. In solchen Verzeichnissen schafft es die Seite, an Sichtbarkeit zu gewinnen, wo Wettbewerber wie otto.de stagnieren.

Die interessantesten SEO-Verlierer:

  • ikea.com: Ikea hat seit November etwa 75 % seiner Sichtbarkeit verloren. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass der Verlust nur für die Seiten ikea.com/at/ und ikea.com/de/ gilt. Auffällig ist weiterhin, dass nicht nur Sichtbarkeit verloren geht, sondern auch viele indexierte Seiten aus dem Index fallen. Einem normalen Nutzer werden diese Seiten jedoch weiterhin regulär ausgespielt. Von außen betrachtet scheint es hier ein Problem zwischen dem Google Crawler und Ikea zu geben.
  • uni-giessen.de: Die Universität hat im Dezember 87 % ihrer Sichtbarkeit verloren. Der Verlust ist selbstverschuldet, war jedoch notwendig. Die Uni wurde gehackt und hat als Schutzmaßnahme die IT-Infrastruktur heruntergefahren. Die Sichtbarkeit scheint sich nun nach und nach zu erholen und dürfte bald wieder hergestellt sein.
  • bpb.de: Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ebenfalls starke Rankingverluste hinter sich. Der Verlust scheint hausgemacht zu sein. Alle URLs der mobilen Seite stehen auf „noindex“. Hinzu kommt, dass alle Seiten per http und https aufrufbar sind, die Canonicals zeigen jedoch auf die http-Version.
  • zentrum-der-gesundheit.de: Hier zeigt sich sehr deutlich, dass Seiten, die medizinische Ratschläge geben, die nicht wissenschaftlich belegt sind, an Sichtbarkeit verlieren. Zurecht.

Die beiden Artikel sind sehr ausführlich:

Im Artikel zu den SEO-Gewinnern kannst du dir nun im Detail noch die Auswertungen in den Kategorien „Gewinner durch Updates“, „Gewinner Top 100“ und „Absolute Gewinner: Top 10“ ansehen.

Im Artikel zu den SEO-Verlierern gibt es noch Ergebnisse zu „Verlierer: Top 100“ und „Verlierer: Top 10 in absoluten Zahlen“.

 

Google Ads: Die teuersten Keywords aus dem Online Marketing und warum uns eines besonders überraschte

Weihnachten liegt bereits ein Stück zurück, doch eine Analyse von basicthinking in Kooperation mit semrush zeigt nun, wie sehr der Dezember die Preise für eine gute Platzierung bei Google zum Anstieg gebracht hat. Die Untersuchung betrachtete jeden Monat die Preise für Keywords aus den Bereichen Online Marketing, Social Media, Technologie und E-Commerce. Bis November hatte die Preis-Entwicklung noch größtenteils stagniert. Mit dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel gab es dann einen deutlichen Anstieg, teilweise um bis zu fünf Euro. Unter den zehn teuersten Keywords aus dem Kontext des Online Marketing ist dann aber eine ganz besondere Überraschung zu finden: Auf Platz drei hinter „suchmaschinenoptimierung firma“ (26 Euro) und „seo firma“ (25,86 Euro) liegt der Suchbegriff „121watt“ 🙂 mit einem stolzen Preis von 23,93 Euro. Das finden wir schon sehr interessant! Weiter geht es dann mit „adwords werbung schalten“, „werbung mit google adwords“ und „google adwords werbung schalten“.

Das gesamte Ranking der teuersten Suchbegriffe aus den vier untersuchten Kategorien findest du in diesem Artikel.

 

Der 121WATT Creative Hub: Goodbye Analytics? Webanalyse in der Krise

Wer unseren Newsletter und die 121WATT schon länger kennt, weiß, dass wir von Zeit zu Zeit auch Abendevents organisieren. Am Donnerstag, den 30. Januar 2020, geht unser Creative Hub in die nächste Runde. In drei spannenden Vorträgen geht es um die Zukunft der Webanalyse.

Die Themen an diesem Abend sind:

  • No Consent, No Data, No Business: Die Opt-in-Quote wird zur neuen Super-KPI des Online-Marketings. Lisa Gradow ist Gründerin von Usercentrics, einer Consent-Management-Plattform und kennt das Thema und seine Fallstricke aus dem FF.
  • Das Planet49-Urteil und seine Folgen: Daniel Schätzle ist Partner bei HÄRTING Rechtsanwälte, einer der Top-Adressen, wenn es um IT- & Datenschutzrecht in Deutschland geht. Er erklärt uns das Urteil und welche Folgen es für Tracking und Online Marketing hat.
  • Digital Marketing mit (und) ohne Cookies: In diesem Vortrag geht Andreas Misera – Senior Director Operations – Central Europe/MEA/RU bei Criteo – in die technischen Details von Cookies und erklärt uns Digital Marketern die Unterschiede zwischen JavaScript und serverseitigen Cookies und warum dieses Verständnis so wichtig für das Thema Tracking und EU-DSGVO ist.

Unser Creative Hub findet am Donnerstag ab 17 Uhr in den Design Offices Arnulfpark in München statt. Nach den drei Vorträgen möchten wir mit euch bei Food und Drinks in gemütlicher Atmosphäre netzwerken und uns austauschen.

Hier erhältst du weitere Infos und Tickets

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Um einmal produzierten Content maximal nutzen zu können, macht es Sinn diesen für unterschiedliche Kanäle aufzubereiten. Ein Tool, mit dem du Teile eines Podcast in ein Video für Social Media verwandeln kannst, ist Anchor. Darüber hinaus kannst du das Tool auch zur Podcast-Produktion verwenden.

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