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Digital Marketing Weekly Jan IV 2019

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Hier erhältst du eine neue Ausgabe unserer 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Analytics: Wann tauchen meine Daten in Google Analytics auf?
  • SEO: Linkaufbau ist out!
  • SEO: Das kannst du dir vom Google-Liebling Wikipedia abschauen
  • Aussagekräftige Dashboards im Google Data Studio
  • Social Media: Interessens-Targeting jetzt auf LinkedIn möglich
  • Conversion-Optimierung: So optimierst du deinen Funnel
  • Funfact: Warum die Gründung einer Alternative-Rock-Band für SEO wichtig sein kann
  • Tool-Tipp: Usability-Test

 

Analytics: Wann tauchen meine Daten in Google Analytics auf?

Wer kennt es nicht – man möchte den Erfolg einer Kampagne in Google Analytics untersuchen und fragt sich, wann die zu untersuchenden Daten eigentlich dort eintreffen? Und wann die Daten für den vorherigen Tag in Google Analytics komplett sind? Der Artikel von Quantable gibt Antworten.

Zuerst tauchen die Daten natürlich in den Echtzeit-Berichten auf – dort erscheinen sie bereits nach Sekunden. Die Echtzeit-Berichte geben damit also schon einmal einen hilfreichen ersten Eindruck, um beispielsweise sehen zu können, wieviele Nutzer sich aktuell auf den einzelnen Seiten befinden.

In die Standardberichte gehen die Daten dann für kleinere Seiten (< 10 000 Sitzungen pro Tag) nach einigen Minuten, für größere Seiten (50 000 – 100 000 Sitzungen pro Tag) nach einigen Stunden ein. Der Grund für diese unterschiedlich schnelle Datenverarbeitung liegt daran, dass die Daten größerer Seiten weniger häufig am Tag aktualisiert werden. Große Seiten benötigen wesentlich mehr Zeit für die Datenverarbeitung und müssen daher länger warten.

Die standardmäßig eingestellte Zeitspanne für Berichte endet immer mit dem vorherigen Tag – damit empfiehlt Google Analytics seinen Nutzern keine Daten zu interpretieren, die noch nicht vollständig verarbeitet wurden. Also kann man sich auf die Daten des gestrigen Tages immer 100%ig verlassen? Nicht ganz, denn es kommt vor, dass die Daten noch bis etwa 14 Uhr des Folgetages verarbeitet werden und sich dadurch verändern. Sichergehen, dass die Daten nun in Stein gemeißelt sind, kannst du ca. ab 15 Uhr des Folgetages.

Kommen wir zu einer weiteren Frage: Ist es möglich Daten beispielsweise zu Offline-Events (z.B. Offline-Transaktionen) in Google Analytics rückwirkend einzutragen? Dies ist grundsätzlich möglich, jedoch ist es auch hier wichtig auf die passende Zeitspanne zu achten, in welcher die Daten eingetragen werden können. Ist die Datenverarbeitung für einen Tag vollständig abgeschlossen, so kann hier nichts mehr verändert werden. Das Zeitfenster für eine rückwirkende Änderung bzw. Eintragung der Daten eines Tages endet um 3.59 Uhr des Folgetages. Bis zu diesem Zeitpunkt können Daten für jede beliebige Uhrzeit des Tages hinzugefügt werden. In der Zeit von 4 Uhr bis ca. 14 Uhr werden die vorhandenen Daten dann final verarbeitet.

Die zugehörigen Experimente zu den oben genannten Erkenntnissen findest du übrigens im Artikel von Quantable.

 

SEO: Linkaufbau ist out!

Google verändert sich stetig und damit auch die Methoden der Suchmaschinenoptimierung. Die bisher erfolgreiche Taktik des Linkaufbaus lohnt sich beispielsweise nicht mehr wirklich. Warum das so ist und was du stattdessen für ein gutes Ranking tun solltest, erklärt dir dieses Video der Seokratie.

 

SEO: Das kannst du dir vom Google-Liebling Wikipedia abschauen

Wikipedia ist der wahre Liebling von Google – in 46 Prozent aller Suchanfragen schafft es das Lexikon auf der ersten Ergebnisseite angezeigt zu werden. Doch warum? Hier sind ein paar SEO-Tricks, die Hubspot bei Wikipedia gefunden hat.

Ausführlich & aktuell

Durch den reinen „User Generated Content“, der von unzähligen Autoren erstellt und aktualisiert wird, sind die Inhalte auf Wikipedia nicht nur sehr ausführlich, sondern zudem hochaktuell. Gerade die Aktualität von Inhalten ist für Google ein starker Rankingfaktor.

Keyword-Optimierung

Wie bei jedem Lexikon drehen sich die einzelnen Artikel um ein Thema, dessen verschiedene Facetten beleuchtet werden. Dies hat eine automatische Keyword-Optimierung zur Folge: Neben der Fokussierung auf ein Hauptkeyword, existieren zudem verschiedene Long-Tail-Keywords.

Gute interne Linkstruktur

Ebenfalls aus dem Lexikon-Aufbau ergibt sich die sinnvolle interne Linkstruktur. Von einem Hauptkeyword wird hier auf verschiedene weiterführende Inhalte verwiesen, woraus sich ein Themencluster mit hoher Informationsdichte ergibt.

Hoher Trust

Die ständige Verbesserung der Inhalte durch verschiedene Autoren, macht den Content von Wikipedia sehr hochwertig und die Seite vertrauenswürdig.

Direkte Antworten

Ebenfalls aus dem Lexikon-Aufbau ergibt sich eine Struktur von den wichtigsten Informationen zu den eher unwichtigen. Dies sorgt dafür, dass die Nutzerfragen sehr schnell geklärt werden und sich der erste Absatz eines Artikels, in dem sich meist eine Definition befindet, zudem ideal für Google’s Featured Snippets eignet.

Weitere SEO-Schreibtipps insbesondere für höhere Conversion-Raten findest du übrigens in diesem Hubspot-Artikel.

 

Aussagekräftige Dashboards im Google Data Studio

An verfügbaren Daten mangelt es im Online Marketing meist nicht. Viel wichtiger ist es, sich zu überlegen, welche Fragen man gerne anhand dieser Daten beantwortet hätte. Dashboards bieten hier eine gute Möglichkeit für einen Durchblick im Datenchaos. Zwar sind sie eher ungeeignet für einen wirklich tiefen Einblick in die Daten, doch genau darin liegt auch ihre Stärke. Sie helfen sich auf die wesentlichen Fragestellungen zu fokussieren und liefern für diese hilfreiche Antworten. Gerade den Menschen, die vor Google Analytics aufgrund der Datenfülle zurückschrecken, können Dashboards helfen, sich dennoch datenbasiert mit dem eigenen Online Marketing auseinanderzusetzen. Ein hilfreiches Tool für das Erstellen von Dashboards ist das Google Data Studio. Das kostenfreie Tool ermöglicht es, Daten aus verschiedenen Quellen (z.B. Google Analytics, Google Ads, Facebook, YouTube, Instagram, einigen E-Mail-Services…), zu integrieren und so aussagekräftige Dashboards zu bauen.

Inspirierende Ideen für Dashboards, die du mit dem Google Data Studio erstellen kannst, findest du übrigens in der Google Data Studio Report Gallery.

Hilfreiche Tipps für den Start mit dem Google Data Studio liefert dir dieser Artikel.

 

Social Media: Interessens-Targeting jetzt auf LinkedIn möglich

Das Targeting nach Interessen kennen wir bereits von den meisten sozialen Medien – auf LinkedIn bietet dieses jedoch aufgrund des beruflichen Fokus der Plattform einzigartige Möglichkeiten – nämlich Fachpublikum gezielt zu erreichen. Mehr als 200 berufliche Interessenskategorien helfen hier das Kampagnen-Targeting zu verfeinern. Gerade da sich die LinkedIn-Nutzer immer stärker mit Content aus dem Newsfeed beschäftigen, lohnt es sich dort mit einer maßgeschneiderten Kampagne vertreten zu sein.

Aktuell ist das Interessens-Targeting nur für eine begrenzte Anzahl an Kunden verfügbar, wird jedoch schrittweise weiter ausgerollt. Die ersten Tests zeigen bereits sehr vielversprechende Ergebnisse, wie beispielsweise eine Steigerung der Click-Through-Rate um 25 Prozent.

Erste Ideen für den Einsatz des Interessens-Targeting auf LinkedIn gibt es im Blog von Thomas Hutter.

 

Conversion-Optimierung: So optimierst du deinen Funnel

Ganz egal, welche Produkte oder Leistungen du mit deinem Unternehmen verkaufst, es ist sehr wahrscheinlich, dass auch deine Kunden verschiedene Stufen durchlaufen, bevor sie dein Produkt tatsächlich kaufen. Dieser Artikel von MOZ erklärt dir sehr ausführlich, die verschiedenen Phasen des Funnels und zeigt, was du deinen potenziellen Kunden in der jeweiligen Phase bieten solltest, um deine Conversions zu steigern.

 

Funfact: Warum die Gründung einer Alternative-Rock-Band für SEO wichtig sein kann

Für welche Keywords möchte ich mit meiner Marke gefunden werden? Diese Frage stellt sich während einer Keyword-Recherche. Eine äußerst kreative und lustige Idee hatte dabei Zendesk. Die Firma vertreibt ein Tool für den Kundenservice und wollte auf Google nicht nur für ihren Firmennamen „Zendesk“ eine gute Rankingposition. Um auch von denjenigen gefunden zu werden, die nach einer Alternative zu Zendesk („Zendesk Alternative“) suchen, gründete das Unternehmen die Fake-Alternative-Rock-Band „Zendesk Alternative“ 😉

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Marketers können eine Website lange optimieren – am Ende kommt es darauf an, wie die Seite bei den Nutzern ankommt. Um das herauszufinden und neue Anstöße für Verbesserungen zu erhalten, eignen sich Usability-Tests. Hier ist ein passender Tool-Vorschlag für dich – mithilfe von Videos kannst du hier potenziellen Nutzern über die Schulter schauen und ihre Gedanken beim Besuch deiner Website erfahren.

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