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Digital Marketing Weekly Jan II 2022

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In unseren 121STUNDEN stellen wir dir diese Woche drei Rankingfaktoren vor, die du vermutlich noch nicht auf dem Schirm hattest. Wir erklären dir, was du tun kannst, wenn im Metaverse bald detaillierte Targeting-Optionen entfallen. Außerdem lernst du, wie du beim Texten immer die treffenden Wörter findest und wie du mit LinkedIn-Ads mehr Conversions erlangen kannst. Wir stellen dir die B2B-Trends für 2022 vor und erzählen dir alles, was du über Captchas wissen musst.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit LinkedIn-Ads-Champ Uli Zimmermann

Und Action ✨🎙 Zur 39. Folge unseres 121STUNDENtalks haben wir den LinkedIn-Ads-Champ Uli Zimmermann zu Gast. Mit ihm sprechen wir zum einen über die B2B-Trends für 2022 und wie wichtig Social Media und Content-Marketing in diesem Jahr werden. Zum anderen sprechen wir mit ihm natürlich über sein Steckenpferd: LinkedIn-Ads. Du lernst Schritt für Schritt, wie du eine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagne aufbaust und welche Anzeigenformate auf LinkedIn am besten funktionieren.

Klick dich rein! Es lohnt sich, bis zum Schluss dranzubleiben. Am Ende verrät Uli dir seine besten Tipps für das optimale Targeting. Du willst mehr von der 121WATT? Dann folge uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer oder Apple Music. Wir freuen uns auf dich! 🧡

 

Advanced

SEO: Diese 3 Faktoren verschlechtern dein Ranking

Dass Title Link, Description und Backlinks einen Einfluss auf dein Ranking haben, ist kein Geheimnis. Auch der Inhalt, die Glaubwürdigkeit und die Qualität deiner Website spielen eine relevante Rolle. Es gibt aber auch weniger offensichtliche Elemente, die sich auf dein Ranking auswirken können. Wir möchten dir heute relevante Faktoren vorstellen, die du bis jetzt noch nicht auf dem Schirm hattest.

1. Falsches Geotargeting
Geotargeting nennen wir das Auszeichnen einer Website für eine bestimmte Region. Das geschieht meistens bereits über die spezifischen Top-Level-Domains (TLDs) wie .de, .ch oder .at. Bei generischen Varianten wie .com oder .org ist das nicht möglich. Dafür gibt es die Einstellung Geografisches Ziel in der Google Search Console. Dabei geht es nicht um die Herkunft oder die Sprache der Seite, sondern das Zielland. Möchtest du beispielsweise von Deutschland aus einen Blog für alle in Brasilien lebenden Deutschen aufbauen, ist das über diese Funktion möglich. Andersrum bedeutet es, dass du bei einer falschen Einstellung an Ranking verlierst. Möchtest du in deinem Blog in Deutschland über Brasilien berichten, wird es dir nicht gelingen, wenn du als geografisches Ziel Brasilien eingibst. Dein Blog wird in Brasilien ranken. Nicht in Deutschland. Wichtige Infos zu diesem Thema findest du bei t3n. Dort findest du auch einen spannenden Beispiel-Fall.
👉🏻 Übrigens: Das Geotargeting ist nicht mit dem hreflang-Tag zu verwechseln.

2. Schlechte Übersetzung
Folgendes Szenario: Du hast eine deutsche Seite, die gut performt und möchtest dein Angebot nun im französischen Sprachraum ausweiten. Weil du Geld sparen möchtest, engagierst du keinen externen Dolmetscher, sondern übersetzt die Seite selbst – mithilfe des Google Translators und deinen Französisch-Kenntnissen aus der 9. Klasse. Das Ergebnis: eine schlecht übersetzte Seite. Dass die französische Seite nicht rankt, ist kein Wunder. Eine schwache Übersetzung bedeutet schwache Qualität und schlechtes Ranking. Wenn sich die französische Seite auf derselben Domain befindet, wie die ursprüngliche deutsche Seite, kann es passieren, dass auch diese im Ranking einbüßt.
Mehr zu dem Thema findest du in den aktuellen Google SEO office-hours vom 31. Dezember.

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3. Lange Website Downtime (503)
Der HTTP-Statuscode 503 bedeutet „Service Unavailable“. Er wird bei Wartungsarbeiten an der Website oder bei einer Überlastung des Servers bei zu vielen Anfragen verwendet. Die Zeitspanne mit aktivem 503-Statuscode nennen wir Downtime. In der Regel ist diese sehr kurz. Hast du den 503-Statuscode über längere Zeit aktiv, hat dies fatale Konsequenzen für dein Ranking. Aus einem Bericht vom Search Engine Journal geht hervor, dass Google Websites bereits ab wenigen Tagen Downtime deindexiert. Somit geht dein komplettes Ranking verloren. Du kannst die Seite danach wieder live nehmen, allerdings musst du dir dein Ranking dann wieder komplett neu aufbauen. Eine genaue Zeitangabe wurde nicht gemacht, Google-SEO John Müller spricht allerdings davon, die Seite im besten Fall nicht länger als einen Tag auf 503 zu lassen. Weitere Infos findest du in diesem Video von Google:

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Beginner

Meta: Detaillierte Targeting-Optionen entfallen das kannst du tun

In wenigen Tagen ist es so weit: Wie Meta bereits angekündigt hat, werden sie die detaillierten Targeting-Optionen für sensible Inhalte am 19. Januar 2022 für Facebook und Instagram entfernen. Aber bevor du jetzt in Hektik gerätst: Kampagnen können noch bis zum 17. März 2022 weiterhin damit ausgeliefert werden. Welche Targeting-Optionen betroffen sind und was du als Marketer:in jetzt tun solltest, erfährst du diese Woche bei uns. Als Grundlage nutzen wir den offiziellen Blogpost von Meta und dem Artikel von Onlinemarketing.de.

Diese detaillierten Targeting-Optionen sind betroffen:
Die Targeting-Option Detailliertes Targeting bezieht sich auf Themen, die von User:innen als sensibel wahrgenommen werden. Diese Targeting-Optionen zu entfernen, stößt bei betroffenen Unternehmen auf Unmut, da sich diese Änderung negativ auswirken könne. Der Wegfall dieser Targeting-Optionen verhindere erst, dass sich solche sensiblen Themen positiv in der Gesellschaft etablieren können. Folgende Themen dürfen zukünftig nicht mehr als Werbezielscheibe genutzt werden:

  • Gesundheitliche Gründe (z. B. Diabetes-Prävention)
  • Sexuelle Orientierung (z. B. gleichgeschlechtliche Ehen)
  • Religiöse Gruppen und Praktiken (z. B. katholische Kirche)
  • Politische Überzeugungen, soziale Themen, Organisationen und Persönlichkeiten

Das sind alternative Targeting-Möglichkeiten:
Damit Werbetreibende auch zukünftig ihre Zielgruppe erreichen können, stellt Meta alternative Targeting-Möglichkeiten vor. Hierzu zählt beispielsweise das Breit angelegte Targeting, bei welchem Facebook selbst die Zielgruppe ermittelt. Außerdem stehen uns Marketer:innen weiterhin Engagement Custom Audiences, Lookalike Audiences und Website Custom Audiences zur Verfügung. Ebenso das Standort-Targeting kann wie bisher genutzt werden, um Personen in der Nähe des Ladengeschäftes eines Unternehmens oder im Umkreis seiner Versandmöglichkeiten zu erreichen, wenn du beispielsweise über einen Webshop verfügst.

Erweiterung der Kontrollmöglichkeiten auf Seite der User:innen:
Auch auf Seiten der User:innen möchte Meta stärker Ads kontrollieren. Wie das funktioniert? Wenn Nutzer:innen unerwünschte Werbeanzeigen zu Themen ausgespielt bekommen, können sie diese künftig per Klick ausschließen. Meta gibt also das Zepter an die User:innen von Facebook und Instagram. Seit Anfang des Jahres ist es Nutzer:innen möglich, unter anderem Werbeinhalte zum Thema Glücksspiele und Gewichtsverlust auszuschließen.

🔍 Weiterführende Informationen zum Wegfall von detaillierten Ad-Targeting-Optionen findest du direkt bei Meta.

 

Beginner

Content-Marketing: So findest du Wörter, die treffen

Die aktuelle Duden-Version enthält rund 148.000 Wörter allein in der Grundform. Wenn alle zusammengesetzten Wörter, Eigennamen und Wortvarianten hinzugezählt werden, sind es über 18 Millionen. Wie soll man da immer den treffendsten Ausdruck finden? Unser Trainer für Online-Texten Eric Kubitz ist dieser Frage auf seinem Blog Contentman nachgegangen. Dort findest du zahlreiche Tipps, wie du als Autor:in oder Texter:in immer die passenden Worte findest. Ein paar davon möchten wir dir heute vorstellen.

In den meisten Fällen ist eine einfache Sprache der Schlüssel zum Erfolg. Vor allem im Online-Kontext, wo die Aufmerksamkeitsspanne ohnehin enorm kurz ist, müssen Leser:innen sofort verstehen, um was es geht. Wir als Werbetreibende müssen Kundinnen und Kunden innerhalb weniger Sekunden klarmachen, um was es geht. Das ist nicht immer einfach, vor allem nicht, wenn es um komplizierte, erklärungsbedürftige B2B-Produkte wie Rohrreinigungsspiralen geht. Es ist wichtig, eine einfache und klare Sprache zu sprechen, die genau das zum Ausdruck bringt, was gesagt werden soll.

Die wichtigste Regel
Die wenigsten von uns wollen ganze Romane schreiben oder Bestsellerautor:in werden. Wir als Marketer:innen schreiben Sachtexte und Artikel, die vor allem der Information dienen. Deswegen lautet die Devise: Zurückhaltung. Die Information steht immer vor dem Stil. Bevor du auf Biegen und Brechen ein treffendes Synonym für ein Wort suchst (was in den meisten Fällen nicht zu 100 % gelingen wird), nutze denselben Begriff besser zweimal. So ist die Information korrekt und die Leser:innen wissen definitiv, um was es geht. Niemand erwartet von dir, der Franz Kafka des 21. Jahrhunderts zu sein.

Diese Wörter berühren Menschen
Es ist wenig verwunderlich, dass Menschen besonders auf emotionale Wörter achten. Angst, Freude, Trauer

emotionale Wörter in Texten haben mehr Wirkung "Ich Liebe den Kaffee aus meiner neuen Kaffeemaschine" vs. "Diese Maschine macht den besten Kaffee"

In diesem Beispiel wird vermutlich die erste Anzeige besser laufen als die zweite. Das hat einen Grund: Sie spricht das starke Gefühl der Liebe an, mit allem, was dazugehört. Es gibt viele Wörter, die eine emotionale Konnotation haben: Sommer, Strand, Montag, Impfung … Sie lösen Emotionen aus und bedürfen keiner näheren Erläuterung. Aber Achtung: Diese Konnotationen sind individuell und können bei jeder Person etwas Anderes bewirken. So kann das Wort Geschwindigkeitsbegrenzung bei Autoliebhabern durchaus negative Gefühle auslösen.

Die treffende Wortwahl
Die Wörter, die du wählst, sollten nicht nur treffend sein, sie müssen auch gemeinsam funktionieren und deinen Text interessanter machen. Diese folgenden Wörter solltest du in deinem Text unterbringen oder vermeiden, um ihn lesenswerter zu machen:

    • Treffende Wörter, welche die Sache präzise beschreiben. Im Zweifel darfst du hier auch Fremdwörter verwenden, wenn die andere Option nur eine Umschreibung wäre.
    • Emotionale Wörter, mit welchen du deine Leser:innen berührst.
    • Einfache Wörter, die von jedem Menschen verstanden werden können.
    • Originelle Wörter, beispielsweise Wortkombinationen oder Begriffe, die nicht oft vorkommen, machen deinen Text zu etwas Besonderem. Verwende sie aber nicht inflationär. Das würde deine Leser:innen nur vom Wesentlichen ablenken.
    • Färbende Wörter wie sinnvoll, unnötig oder ausgezeichnet. Durch diese drückst du deine eigene Haltung aus und verleihst deinem Text eine persönliche Note.
    • Langweilige Wörter, die nichts aussagen. Dazu zählen Wörter wie nämlich, ja, natürlich oder einfach. Lass sie weg!
    • Nichtssagende Wörter in Texten: nämlich, ja, einfach, eben, überhaupt ...

      • Auch Blähwörter wie sehr, im Prinzip oder sozusagen solltest du ebenfalls vermeiden.

       

      Zu guter Letzt: Übung macht den Meister oder die Meisterin. Wie jedes Handwerk ist auch das Schreiben Übungssache. Wenn du dir jeden Tag Zeit nimmst, um das Schreiben zu üben, wirst du besser werden. Dinge wie die Auswahl der richtigen Wörter werden dir zunehmend leichter fallen. Versprochen.

      🔍 Weitere Tipps zum Thema findest du beim Contentman. Dort findest du auch noch hilfreiche Tools, die dir das Schreiben erleichtern.

       

      Beginner

      LinkedIn: Mit LinkedIn-Ads zu mehr Conversions

      Deine Anzeigen bei LinkedIn werden bereits von vielen Menschen gesehen, jedoch nur wenig geklickt? Dann ist jetzt an der Zeit zu optimieren. Gemeinsam mit dem Social Media Examiner möchten wir dir heute simple Tipps für deine Anzeigen geben, damit du mit deinen LinkedIn-Ads noch besser performst.

      Bevor du deine LinkedIn-Anzeigen erstellst:
      Auch wenn du sicherlich voller Tatendrang bist und deine Ideen im Kopf schon lossprudeln: Immer mit der Ruhe! Bevor du mit dem Brainstorming startest, solltest du dir bewusst machen, welche Conversions du für dein Unternehmen durch Ads erzielen willst. Möchtest du neue Leads generieren, damit dein Vertriebsteam mit Interessent:innen in Kontakt treten kann? Oder möchtest du deine Kundschaft dazu bringen, dass sie deine Website besuchen, sich für eine Testversion anmelden oder deine Produkte oder Services erwerben? Kurz gesagt: Formuliere ein klares Ziel, bevor du beginnst, Anzeigen für LinkedIn zu erstellen. Denn das Ziel wirkt sich darauf aus, wie du deine Zielgruppe ansprichst. Bei einer Anzeige, die zwar alle Kriterien erfüllt, aber nicht mit der Zielgruppe übereinstimmt, wird der Erfolg ausbleiben.Portrait Uli Zimmermann

      LinkedIn-Ads Profi und 121WATT-Trainer Uli Zimmermann zeigt in dieser Grafik, wie du vorgehen solltest, damit deine Kampagnen noch erfolgreicher werden.

      Vorgehen zur erfolgreichen LinkedIn-Kampagnen

      💡Tipp Nr. 1: Verdeutliche die Vorteile
      Kläre zuallererst die Anforderungen und Wünsche deiner Zielgruppe. Dann fällt es dir im deutlich leichter, ein Angebot zu kreieren, das deine Zielgruppe attraktiv findet und das du mit deiner LinkedIn-Anzeige bewerben möchtest. Nicht alle potenziellen Kundinnen und Kunden sind gleich bereit, sich für eine kostenlose Testphase zu registrieren oder gar einen Kauf durchzuführen. Begleite sie also entlang des Marketing-Funnels und schaffe Vertrauen. Ein kostenloses Produkt beispielsweise eröffnet deinen Interessent:innen einen tieferen Einblick in dein Unternehmen und dein Angebot. Gliedere den Einleitungstext deiner Anzeige. Nutze hierfür beispielsweise eine stichpunktartige Liste und stelle die Vorzüge deines Produktes oder deiner Dienstleistung in den Vordergrund.

      Das Unternehmen Valur.ai beispielsweise bietet einen kostenlosen Leitfaden zum Download an.

      💡Tipp Nr. 2: Zeige Social Proof
      Besonders im B2B-Bereich ist es nicht einfach, neue Interessent:innen zu adressieren. Wie kannst du Vertrauen und Glaubwürdigkeit in deiner Anzeige vermitteln? Das Stichwort lautet: Social Proof. Das bedeutet, dass andere Unternehmen und Entscheidungsträger deinem Unternehmen bereits vertrauen und das auch öffentlich zeigen. Du kannst beispielsweise Personen oder Unternehmen nennen, die deine Produkte oder Dienstleistungen positiv bewertet haben. Branchenführer und sehr bekannte Unternehmen sind als Social Proof besonders geeignet. Auch Auszeichnungen oder Anerkennungen, die dein Unternehmen erhalten hat, sind Beispiele für Social Proof. Und wieso ist das so wichtig? Konsument:innen sind auf der ständigen Jagd nach Bewertungen und Rezensionen, bevor sie einen Kauf tätigen. Positive Verstärker helfen, deine Kundinnen und Kunden zu überzeugen.

      💡Tipp Nr. 3: Schreibe lösungsorientiert Anzeigentexte
      Generische Texte zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung erzeugen keine Leads. Fokussiere dich auf deine Zielgruppe, deren Bedürfnisse und Herausforderungen. Das schaffst du beispielsweise, wenn du in deinem Anzeigentext zum Helfer wirst. Wie das gelingt? In deiner Anzeige gehst du auf ein Problem ein, das deine potenziellen Käufer:innen betrifft. Biete eine Lösung an, von der du weißt, dass genau diese gefragt ist. Woher weißt du konkret, was deine Zielgruppe umtreibt? Buyer Personas sind hier das Stichwort. So kannst du die Wünsche und Herausforderungen deiner Zielgruppe in deinen Anzeigentexten umsetzen. Führe Umfragen auf LinkedIn durch und identifiziere, was deine Zielgruppe aktuell umtreibt.

      🔍 Möchtest du noch mehr Tipps für deine LinkedIn-Ads bekommen? Dann schaue unbedingt in den Artikel vom Social Media Examiner. In unserm LinkedIn-Ads-Seminar bei Uli Zimmermann erwartet dich jede Menge Praxiswissen.

       

      Beginner

      Digital Marketing: Aufgepasst – das sind die B2B-Trends für 2022

      2022 ist gestartet. Ein guter Zeitpunkt, einen Blick auf die B2B-Trends zu werfen. Online-Marketing ist nach wie vor auf Wachstumskurs, was auch die B2B-Trendstudie 2022 zum Ausdruck bringt. Content-Marketing, Branding und Marketing Automation sind gefragter denn je. Gemeinsam mit eMinded blicken wir auf die kommenden 12 Monate und schauen uns an, welche Online-Marketing-Trends 2022 im B2B (wieder) in den Fokus rücken.

      Verteilung der Budgets für 2022 pro Kanal

      • Content-Marketing steht ganz oben: Es mag wenig verwunderlich klingen, dennoch möchten wir betonen, dass dein Content-Marketing all entscheidend ist. Denn der Kaufprozess startet bereits vor der ersten Kontaktaufnahme. Content-Marketing beginnt, bevor dein Unternehmen die Interessent:innen kennt. Textformate waren gestern. Hingegen sind Webinare, audiovisuelle Inhalte und Social Media gefragt, um mit den Neuigkeiten des Digital Marketings am Puls der Zeit zu bleiben. Kurz gesagt: Content aus dem Infotainment-Bereich punktet.
        📌 To-do: Schaffe professionellen und kreativen Content für deine Zielgruppe. Achte dabei darauf, dass du viele verschiedene Formate berücksichtigst, da deine Interessent:innen unterschiedliche Vorlieben haben und du sie als Leads gewinnen möchtest.
      • Hybride Events, das zukunftsfähige Event-Format: Flexibel und örtlich ungebunden – das bietet einige Vorteile für die Teilnahme an Events. Auch wenn manche Marketer:innen von uns nach wie vor Offline-Events bevorzugen, so bieten pandemiebedingt hybride Modelle die meisten Möglichkeiten. Komplette Online-Events finden zurecht wenig Anklang. Im B2B ist die Nähe zur Kundschaft unverzichtbar und bestärkt den Aufbau als auch die Bindung von Kontakten.

      Gewünschte Event-Formate: Vor allem hybride Events kommen gut an

      • Social Media und Marketing Automation bestimmen 2022: Social Selling war 2021 sehr gefragt. Hier steckt noch deutlicher Optimierungsbedarf. Doch geht es nicht darum, die Postfächer deiner Kundschaft zu fluten und so Leadgenerierung zu befeuern. Den sozialen Medien wurde als Leads generierender Kanal ein Rückgang vorhergesagt. Das könnte damit zu tun haben, dass Social Selling so nicht umsetzbar ist und Social Media eher als Informationsmedium genutzt wird. Die Leads werden auf anderen Plattformen generiert. 2022 ist auch Marketing Automation sehr gefragt. Und das aus gutem Grund: Dank der digitalen Transformation sind automatisierte Prozesse in Vertrieb und Marketing umsetzbar und das fördert die Produktivität.
        📌 To-do: Überlege dir, wie du am besten Cross- und Upselling digital implementieren kannst, um deine Sales-Automation nach vorne zu bringen.
      • Branding schafft höhere Conversion Rates: Die Zero-Click-Searches kennst du eventuell bereits von Facebook. Auch bei Google, LinkedIn & Co. sind sie Thema. Die Plattformen werden immer weniger Traffic abgeben und das ist für dich als Unternehmen natürlich problematisch, da weniger Suchende auf deiner Website landen.
        📌 To-do: Wenn du es nicht bereits tust: „Own your Audience“. Das bedeutet, dass du deine Kontakte aus den Netzwerken ziehst, damit du neue Kontakte gewinnst und nicht Googles Reichtum förderst. Konkret: Bringe deine Kontakte auf Kanäle, auf denen ihre Daten tatsächlich dir gehören. In sozialen Medien steht immer die Plattform zwischen dir und deinen Kundinnen und Kunden. Branding ist das Stichwort. Schaffe es, dass du als Marke vor der Suche bekannt bist, denn das führt dazu, dass du höhere Conversion-Rates erzielst bei gleichem Traffic. Wenn es zu deiner Zielgruppe passt, dann werde auch auf TikTok aktiv, denn hier gewinnst du insbesondere bei jungen Menschen Bekanntheit.
      • SEO und SEA: Google hat Anfang 2021 die neue Suchintelligenz MUM (Multitask Unified Model) eingeführt. Wir haben dir hiervon in der Ausgabe Dezember IV 2021 berichtet. Seit der Implementierung wird der Effekt von langem, qualitativem Content wichtiger und strukturierte Daten gewinnen noch mehr an Bedeutung. In den kommenden Jahren soll zudem die Automation im SEA-Bereich intensiviert werden. Dynamic Search Ads sind hier das Stichwort. Konkret: Die Synergie zwischen SEO und SEA wird zunehmen und dein Unternehmen beschleunigen.

      🔍 Du hast noch nicht genug und möchtest noch mehr Trends unter die Lupe nehmen? Eminded hat alle Infos für dich. Die kostenlose Studie zum Download findest du hier.

       

      Beginner

      Conversion-Optimierung: Alles, was du zu Captchas wissen musst

      Captchas sind kleine Rätsel, die wir auf einigen Websites lösen müssen, um Formulare absenden zu können. Sei es, um einen Download durchzuführen, um unsere Kontaktdaten zu hinterlassen oder auch um einen Kauf zu tätigen. Heute möchten wir dir gemeinsam mit Hubspot und Kaspersky ein bisschen mehr über die kleinen Hürden in der digitalen Welt erzählen.

      Was sind Captchas?
      Captchas sind kleine Dateien (Text, Bilder oder Ton), die von einer Website abgefragt werden, wenn Nutzer:innen ein Formular ausfüllen sollen. Es dient dazu, dass nur echte Personen und nicht etwa Roboter ein Formular abschicken. Sie dienen damit der Spam-Prävention.
      Captcha steht dabei für „Completely Automated Turing test to tell Computers and Humans Apart“.
      🤓 Nerd-Wissen: Der Touring-Test – benannt nach seinem Erfinder Alan Turing – ist eine Methode, bei der festgestellt werden soll, ob eine Maschine dazu fähig ist, genauso zu denken wie ein echter Mensch. Bisher sind alle künstlichen Intelligenzen durch diesen Test gefallen.

      Wie funktionieren Captchas?
      Ein Captcha ist eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, die verschleiert oder verzerrt dargestellt werden. Gerade noch so lesbar, dass Menschen sie lesen können. Gegenüber Robotern sind Menschen in der Lage, neue Muster zu erkennen und einzuordnen. Es ist zwar manchmal mühsam, die richtige Zeichenkombination zu entziffern, in den meisten Fällen gelingt es aber. Nur wenn die Zeichenfolge korrekt eingegeben wurde, kann ein Formular abgeschickt werden.

      Beispiel für einen Text Captcha

      Neben Text-Captchas gibt es auch noch Captcha-Bilder. Hierbei müssen Nutzer:innen bestimmte Elemente auf Bildern erkennen und entsprechend auswählen. Fahrräder, Ampeln oder Feuerwehrhydranten zählen zu beliebten Motiven.Beispiel für Bild Captcha

      Für Menschen mit Sehbehinderung wurden Audio-Captchas entwickelt. Dabei werden Zahlen und Buchstaben vor einer Geräuschkulisse vorgelesen. Bots sind nicht in der Lage, das Vorgelesene von den Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden.

      Das Problem mit Captchas: Sie sind Conversion-Killer! Sie fressen Zeit, kosten Nerven und lösen Frust aus. Es gibt keine genauen Daten, wie viele Vorgänge aufgrund von Captchas abgebrochen werden. Bestimmt findest du Captchas auch nervig und es gibt sicher Situationen, in denen du deswegen ein Formular nicht abgeschickt hast. Manchmal funktionieren die Captchas auch nicht ordentlich oder der Text ist so gut verschlüsselt, dass man nicht auf die richtige Lösung kommt. Das kann enorm nervtötend sein.

      Welche Alternativen gibt es?
      Als Alternative gibt es zum einen die von Google entwickelten reCAPTCHAs. Hier müssen Nutzer:innen lediglich eine Checkbox anklicken. Google führt dann im Hintergrund Recherchen zu IP-Adressen, Cookies oder anderen Anzeichen auf Spam durch. Des Weiteren gibt es Honeypots. Dabei werde Formulare im CSS oder Javascript-Code versteckt, sodass sie von menschlichen Nutzer:innen nicht gesehen werden. Bots stolpern allerdings beim Scannen der Website über diese Formulare und füllen sie aus. Wenn über dieses Formular also eine Antwort kommt, weiß die Website, dass es sich um einen Bot handelt.

      Was sagt die Expertise?
      Laut Expertinnen und Experten sind Captchas längst nicht mehr so sicher. Zum einen umgehen Bots die Nutzeroberfläche, indem sie direkt mit einer API kommunizieren. Der Zugriff auf ein Webformular ist nicht mehr nötig. Zum anderen machen Mitarbeiter:innen sogenannter Capcha-Farmen nichts anderes, als tagtäglich Hunderte von Captcha-Feldern auszufüllen.

      🔍 Welche Alternativen es noch zu Captchas gibt, lernst du bei Kaspersky.

       

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