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Digital Marketing Weekly Jan II 2020

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In dieser Woche haben wir jede Menge Stoff für dich, damit du dein Digital Marketing noch besser machen kannst. Unter anderem gibt es ein interessantes Gespräch mit Google-Entwickler Martin Splitt über SEO-Mythen und Tipps für deinen Kundenservice mit Social Media. Wir sehen uns an, wie du Visual Storytelling auf Insta betreiben kannst, haben ein Rezept für erfolgreiches Videomarketing und werfen einen Blick auf die aktuellen Neuerungen in Sachen Cookies.

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Ein Gespräch mit Google-Entwickler Martin Splitt über SEO-Mythen
  • Social Media: So nutzt du die sozialen Medien für deinen Kundenservice
  • SEO: Warum Suchanfragen nicht nur informational, navigational oder transactional sind
  • Alternative Suchmaschinen anbieten: Wie Google von den EU-Auflagen profitiert
  • Instagram: Wie du deine Stories dank Visual Storytelling aufpimpen kannst
  • Video Marketing: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Social Media: Diese 7 Tipps bringen dich 2020 weiter
  • Ausblick: Was Mark Zuckerberg vom kommenden Jahrzehnt erwartet
  • Aktuelles aus der Cookie-Thematik: Chrome-Update, Cookieless Tracking, Knowledge Transfer zu Tracking Protection
  • Tool-Tipp der Woche: Bilddatenbank Unsplash

 

SEO: Ein Gespräch mit Google-Entwickler Martin Splitt über SEO-Mythen

Suchmaschinenoptimierung, das ist nun wirklich kein neues Thema im Online Marketing und doch halten sich so manche SEO-Mythen & -Fehler weiterhin hartnäckig. t3n spricht in einem interessanten Interview mit Google-Entwickler Martin Splitt darüber. Hier sind einige No Goes & Mythen:

  • Größere Seitenteile versehentlich auf Noindex setzen, sodass diese für den Google Bot nicht sichtbar sind.
  • Bilder ohne Alt-Attribut, sodass Google nicht versteht, was auf dem Bild zu sehen ist.
  • Schlechter Content und zu wenig Investitionen in guten Content, sodass die Inhalte den Nutzer nicht weiterbringen.
  • Linkspam und das Setzen von unnatürlichen Links, um sich einen vermeintlichen Vorteil zu verschaffen.
  • Der Irrglaube, es gäbe eine optimale Länge für Title und Description. Stattdessen sollte die Beschreibung einfach knapp und prägnant sein und vor allem für den Nutzer stimmen.
  • Links kaufen und damit ist es getan. Links sind zwar wichtig, aber nicht das Allerwichtigste und irgendwelche wahllos gekauften Links nützen gar nichts.
  • Der Mythos, dass die Scores irgendwelcher Drittanbieter-Tools maßgeblich wichtig sind, da Google angeblich dieselben Scores nutze. Das ist Quatsch.
  • Der Mythos, der Googlebot könne Java Script gar nicht richtig ausführen. Auch das stimmt nicht.
  • Die Annahme, man müsse sich nun voll auf Voice Search konzentrieren. Natürlich ist die Sprachsuche wichtig, allerdings muss man darauf nicht speziell eingehen. Die Fragen, die bisher per Tastatur kamen, kommen dann eben per Spracheingabe. Weiterhin geht es aber darum, dem Nutzer zu relevanten Themen und Fragestellungen hilfreichen Content zu liefern.

Zusammenfassend geht es im SEO also vor allem darum, guten Content zu generieren und diesen bestmöglich zu beschreiben (Title, Description, Alt-Attribut). Deine Website sollte dabei eine gute Performance aufweisen und auch unbedingt für mobile optimiert sein. Der Grundsatz hier ist: Stopfe deine Seite nicht mit unnötigem Müll voll und achte darauf, dass du einen schnellen Server hast. Wenn du all das beachtest, ist deine Suchmaschinenoptimierung schonmal gar nicht schlecht.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens auch die Videoreihe von Martin Splitt, in der er noch ausführlicher über die Grundsätze von SEO spricht und Mythen aufdeckt.

Außerdem hat Bloofusion jetzt einen neuen Podcast für SEO-Einsteiger. Dieser richtet sich speziell an Startups und KMU und beleuchtet Fragen wie: Was musst du am Anfang richtig machen, damit später auch wirklich relevante SEO-Reichweite entstehen kann? Und wie kann man das auch mit kleinem Budget erreichen? Hör doch mal rein!

 

Social Media: So nutzt du die sozialen Medien für deinen Kundenservice

Bei Social Media denken die meisten wahrscheinlich zunächst an schillernde Fotos auf Instagram und Co. oder an unterhaltsame Stories mit Live-Umfragen. Aber die sozialen Medien können auch dafür genutzt werden, dass sich Kunden z.B. mit einer Anfrage, einem besonderen Anliegen oder einer Beschwerde direkt an ein Unternehmen wenden können. Wie genau du die sozialen Medien für deinen Kundenservice einsetzt, zeigt dir t3n diese Woche.

Die meisten Personen sind heutzutage mindestens auf einem sozialen Netzwerk unterwegs. Um also mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, ist es das einfachste, dich als Unternehmen ebenfalls dort aufzuhalten. Deine Kunden haben so die Möglichkeit, noch schneller mit dir in Kontakt zu treten. Und tatsächlich haben in einer Studie des britischen Dienstleisters Callcenterhosting über die Hälfte der Befragten ausgesagt, dass sie der Meinung sind, dass der Kundenservice eines Unternehmens durch dessen Social-Media-Auftritt zugänglicher wird.

Wenn du deinen Kundenservice ebenfalls verbessern möchtest, solltest du dir die folgenden Tipps zu Herzen nehmen.

  1. Reduziere die Wartezeit für deine Kunden: Am besten funktioniert dies, indem du deine Kundenservice-Tools und deine Social-Media-Auftritte miteinander verbindest. Dadurch erhältst du sofort eine Nachricht, wenn sich ein Kunde über Facebook, Twitter und Co. an dich gewendet hat.
  2. Tritt mit deiner Zielgruppe in Kontakt: Die sozialen Medien bieten sich hervorragend an, um direkt mit deinen Kunden zu kommunizieren und sie über Updates, aktuelle Angebote oder Preisänderungen zu informieren.
  3. Kommuniziere persönlich mit deinen Kunden: Vorprogrammierte Antworten und unpersönliche Chat-Bots mag doch eigentlich keiner. Kommuniziere direkt und menschlich mit deinen Kunden und gib ihnen so das Gefühl, dass dir ihr Anliegen wirklich wichtig ist. Für die wichtigsten und häufigsten Anfragen kannst du nette Templates entwickeln.
  4. Sei empathisch: Um wirklich guten Kundenservice zu bieten, musst du dich in deinen Kunden hineinversetzen können und mit passenden Informationen und Tipps auf seine Situation eingehen.
  5. Halte dich auf den passenden Kanälen auf: Nicht jeder Kanal eignet sich für jede Kundenanfrage. Die Wahl des richtigen Mediums ist vom Kontext abhängig. Sei daher auf verschiedenen Plattformen aktiv und passe deine Kommunikation an die jeweilige Situation an. Auf LinkedIn z.B. wird voraussichtlich eine andere Antwort erwartet als bei Instagram.
  6. Nutze vertrauliche Kanäle für sensible Informationen: Wenn du zur Bearbeitung einer Anfrage sensible Informationen einholen musst, biete deinen Kunden an, die Beratung per Mail oder Telefon fortzuführen. Die sozialen Medien eignen sich gut zur ersten Kontaktaufnahme, sind aber nicht für jedes Anliegen der geeignetste Kanal.

Noch mehr wertvolle Tipps wie du deinen Kundenservice verbessern kannst, erhältst du direkt bei t3n.

 

SEO: Warum Suchanfragen nicht nur informational, navigational oder transactional sind

Wenn ein User bei Google eine Suchanfrage stellt, verfolgt er damit ein bestimmtes Ziel. Man spricht dabei auch von User Intent oder Search Intent. Den meisten Online Marketern sind dabei die drei Kategorien der informations-, transaktions- und navigationsorientierten Suchanfragen ein Begriff. Doch wie SEO Südwest nun berichtet, gibt es laut Google noch weitere Search Intent Kategorien. Bevor wir auf die weiteren Bedürfnisse oder Ziele eingehen, die User mit ihrer Suche zu erfüllen versuchen, hier noch einmal kurz die oben genannten drei Fälle erklärt:

Die Suchanfrage ist

  • informational: Wenn sich der User zu einem Thema informieren möchte
  • navigational: Wenn der User auf der Suche nach einer bestimmten Seite ist, wie z.B. 121WATT
  • transactional: Wenn der User die Absicht hat, etwas käuflich zu erwerben

Mittlerweile hat Google, oder genauer Justin de Graaf, Head of Research and Insights bei Google, erklärt, dass eigentlich sechs Kategorien zu beobachten sind.

  1. Thrill me
  2. Impress me
  3. Educate me
  4. Reassure me
  5. Help me
  6. Surprise me

Natürlich schließen sich die „neuen“ Kategorien und die altbekannten nicht aus. Ein Nutzer mit einer Suchanfrage aus der Kategorie „Surprise me“ kann sich sowohl informieren als auch etwas kaufen wollen.

Um mit deinem Online Marketing erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse kennst. Denn dann kannst du sie mit passenden Angeboten ansprechen und in ihrer Customer Journey begleiten.

Für noch mehr Infos zum Thema Search Intent geht es hier zum ausführlichen Beitrag.

 

Alternative Suchmaschinen anbieten: Wie Google von den EU-Auflagen profitiert

Durch eine EU-Auflage wurde Google dazu verpflichtet, den Nutzern bei der Einrichtung ihres Android-Smartphones neben der Google-Suche auch weitere alternative Suchmaschinen anzubieten, berichtet der GoogleWatchBlog. Ab dem 1. März wird Google genau dies tun. Den Nutzern werden dann drei weitere Suchmaschinen zur Einrichtung angeboten. So weit so gut, doch wie genau wählt Google nun diese Alternativen aus? Mithilfe eines klassischen Auktionssystems. Alle Suchmaschinen-Anbieter konnten sich bei Google bewerben und einen Geldbetrag bieten, den sie bereit sind, für jeden neuen Nutzer zu zahlen. Die drei höchsten Gebote erhalten den Platz und werden vier Monate lang als Alternative angeboten. Profiteur des Ganzen ist Google, denn das Unternehmen erzielt nun also Einnahmen durch ihre Konkurrenten. Damit sind die Alternativmöglichkeiten bei der Android-Einrichtung nichts anderes als Werbeplätze. Natürlich bieten sie kleinen Suchmaschinen eine Chance an neue Nutzer zu gelangen, allerdings für viel Geld. Eine Sicherheit, wie lange die so generierten Nutzer dann auch wirklich bei ihnen bleiben, gibt es dagegen nicht.

 

Instagram: Wie du deine Stories dank Visual Storytelling aufpimpen kannst

Viele Unternehmen begeistern ihre Zielgruppen auf Instagram durch gekonntes Visual Storytelling, so Seokratie. Anstatt einfach nur eine „normale“ Story zu posten, erzählen die Unternehmen in ihren kurzen Video- und/oder Bildstrecken eine echte Geschichte.

Wie auch du deine Inhalte ansprechend und überzeugend für deine Follower gestaltest, zeigt dir unsere Trainerin Neele Hehemann in diesem Video. Sie erklärt darin, was Visual Storytelling eigentlich genau ist und wie du damit deine Verkäufe ankurbeln kannst.

 

Video Marketing: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nutzer behalten 95 % deiner Message im Gedächtnis, wenn sie diese in einem Video sehen, sie merken sich nur 10 % durch das Lesen eines Textes. Diese Ergebnisse, die im Artikel des Jeff-Bullas-Blogs erwähnt werden, verdeutlichen: Wir brauchen Videos in unserem Digital Marketing. Wie genau wir das angehen sollten, dabei hilft dir dieser Guide:

  1. Content Plan: Am Anfang steht ein Plan. Hilfreich ist hier der Conversion Funnel bestehend aus TOP (Die Menschen kennen dich nicht.), MIDDLE (Die Menschen recherchieren.) und BOTTOM (Die Menschen wollen kaufen.). Passend zu diesen drei Stufen macht es Sinn, zunächst durch einige Snackable Videos die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erlangen. Anschließend geht es auf der mittleren Ebene darum, Klicks zu generieren. Du produzierst hierfür also Video Ads, die du den Nutzern ausspielst, die sich bereits für deine Snackable Videos interessiert haben. Versuche sie so auf deine Website zu locken. Auf der dritten Ebene musst du ihnen dann nur noch ein passendes Angebot machen. Wichtig ist: Versuche nicht zu perfektionistisch an die Sache heranzugehen. Du musst keine perfekten Videos drehen. Probiere dich einfach aus! Experimentiere und sieh, was gut funktioniert!
  2. Snackable Videos: Hiermit sind kurze Videos gemeint, die einfach produziert werden können und die du regelmäßig erstellen kannst. Das Wichtigste dabei: Die Videos sollten interessant sein, sie sollten also entweder unterhalten oder informieren. Ziel dieser Videos ist vor allem eins: Massive Audience Growth, also eine große interessierte Zielgruppe aufzubauen, die du später wieder ansprechen kannst. Das Rezept eines Snackable Videos ist dabei ganz einfach: Etwas Interessantes (schneller Tipp, Tutorial, Zitat, Statistik) + ein gebrandetes Endbild (ein paar Sekunden dein Logo auf einem ansprechenden Hintergrundbild). Um eine möglichst große Zielgruppe aufzubauen, solltest du diese Snackable Videos natürlich auch durch ein kleines Werbebudget promoten.
  3. Video Ad: Nachdem du nun durch die Snackable Videos die Aufmerksamkeit einiger Nutzer erreicht hast, kannst du diese nun mit einer Video Ad ansprechen. Auch hierfür gibt es ein einfaches Rezept: Ein Intro, um die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erregen + eine variable Anzahl an Blöcken aus Problem und Lösung (durch dein Produkt) + ein gebrandetes Endbild und Call-to-Action mit deinem Angebot.
  4. Das Angebot: Dies ist die unterste Stufe des Funnels, doch es ist zugleich die Wichtigste. An dieser Stelle ist noch nicht zwingend der Produktkauf gemeint. Der folgt bestenfalls danach. Hier geht es vielmehr darum, die E-Mail-Adresse des Nutzers zu erhalten und dir somit einen Weg zu öffnen, um den Interessenten im Nachgang personalisiert anzusprechen und einen Kauf anzuregen. Damit dir ein Nutzer seine Mailadresse gibt, musst du ihm ein ansprechendes Gegenangebot machen. Zum Beispiel: einen Download (Checklisten, Ebooks, Guides, Templates, Plugins, Kits), einen Discount (Coupon, Free Trial, Bundle, Sale) oder eine Destination (Event, Webinar, Training, Demo). Das Angebot solltest du dem Nutzer am Ende deiner Video Ad machen, welche dann auf eine separat dafür konzipierte Landingpage weiterleitet. Diese informiert aufgeräumt über die wichtigsten Vorteile deines Angebots, zeigt vielleicht noch ein erklärendes Video und gibt die Möglichkeit zur Abgabe der Mailadresse.

Alle Schritte noch einmal ausführlich in Videos erklärt, findest du übrigens hier auf dem Blog von Jeff Bullas.

 

Social Media: Diese 7 Tipps bringen dich 2020 weiter

Bereits in der letzten Woche hast du von uns Tipps erhalten, wie du dein Digital Marketing im neuen Jahr aufs nächste Level bringst. Auch das Content Marketing Institute wagt in seinem neuen Blogartikel einen Blick in die Zukunft und gibt seinen Lesern darin hilfreiche Tipps für das Jahr 2020. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. Instagram – So setzt du Hashtags richtig ein: Weniger ist mehr. Das gilt auch für den Einsatz von Hashtags. Zwar kannst du in der Theorie unter deinem Post bis zu 30 Hashtags auswählen, doch raten Social-Media-Profis davon ab. Eher solltest du dich auf fünf bis zehn wirklich relevante Hashtags konzentrieren, die zu deinem jeweiligen Post und auch zu deiner Zielgruppe passen. Besonders cool ist es natürlich, wenn du ein paar Hashtags nutzt, die unique für deine Brand sind.
  2. Analysiere und nutze deine Daten: Manchmal scheint es so, als ob Daten im Social-Media-Marketing neben all den schillernden Bildern und lustigen Videos zu kurz kommen. Dabei kannst du deine Performance mithilfe von Daten langfristig verbessern. Untersuche z.B. welche organischen Posts für besonders viel Traffic auf deiner Seite sorgen und setze dann zusätzlich Ads ein, um den Inhalt zu bewerben.
  3. Facebook Ads – Placement und Ziel müssen zusammenpassen: Je nachdem wo deine Anzeige bei Facebook erscheint, unterscheiden sich die damit verbundenen Werbekosten deutlich. Daher solltest du die Placements basierend auf deiner Zielstellung auswählen. Eine teure Anzeige im Facebook Newsfeed lohnt sich, wenn du damit Conversions erzielst. Wenn du allerdings deinen neuesten Blogbeitrag bewerben möchtest, solltest du auf günstigere Placements ausweichen.
  4. Instagram – Mehr Follower durch bessere Inhalte: Ein Ziel, das wahrscheinlich die meisten auf Instagram verfolgen, ist es, mehr Follower zu bekommen. Um das zu schaffen, musst du deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten. Z.B. indem du interessante und informative Posts teilst, von denen deine Follower lernen können. Oder indem du sie mit deinen Inhalten inspirierst und motivierst. Achte darauf, dass dein Profil authentisch rüberkommt und andere beeindruckt.
  5. So reagierst du auf fehlende „Likes“: Schon seit über einem Jahr testet Instagram die Abschaffung der Like-Funktion in verschiedenen Ländern. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig einen Verlust. Wie kannst du damit umgehen und deine Follower dazu bringen, dennoch (oder gerade deshalb) mit deinem Post zu interagieren? Animiere deine Zielgruppe z.B. dazu, zu kommentieren und ihre Gedanken mit dir zu teilen. Oder du bittest sie darum, selber zu einem bestimmten Thema, einem bestimmten Hashtag etwas zu posten und teilst die ganzen User-Beiträge danach in deiner Story. Wichtig ist, dass du im Austausch mit deiner Zielgruppe stehst und ihr zeigst, dass du sie wertschätzt.
  6. Facebook Ads Split Testing Tool: Um die Ergebnisse deiner Werbeanzeigen bei Facebook langfristig zu verbessern, solltest du unbedingt das Split Testing Tool im Werbeanzeigenmanager testen. Damit hast du die Möglichkeit, verschiedene Creatives, Zielgruppen, Placements usw. gegeneinander zu testen und kannst anschließend Anpassungen vornehmen. Denke dabei daran, nicht mehrere Aspekte zeitgleich zu verändern/zu testen, da der Test ansonsten an Aussagekraft verliert.
  7. Live-Videos überzeugen deine Zielgruppe: Live-Videos kommen bei Instagram, Facebook und Co. immer öfter zum Einsatz. Und das Format eignet sich besonders gut, um neue Angebote vorzustellen, Produkte zu erklären oder deinen Followern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.

Noch mehr Tipps für dein Social-Media-Marketing und aktuelle Trends fürs neue Jahr erhältst du hier beim Content Marketing Institute.

 

Ausblick: Was Mark Zuckerberg vom kommenden Jahrzehnt erwartet

Anstatt wie üblich das neue Jahr damit zu beginnen, sich selbst eine neue Herausforderung zu suchen und diese öffentlich kundzutun, wagt Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Start 2020 eine Prognose für das kommende Jahrzehnt. t3n hat seine Erwartungen zusammengefasst:

  • Durchbruch für Augmented Reality: Auch wenn Mark davon ausgeht, dass Smartphones auch weiterhin unsere Hauptschnittstelle zur digitalen Welt bleiben werden, so rechnet er dennoch mit einem Durchbruch für Augmented-Reality-Brillen. Sie seien die menschlichsten und sozialsten Technologieplattformen.
  • Schaffung privaterer Social Netwoks: Gerade als Reaktion auf die gezielte Meinungsmanipulation, die teilweise auf Facebook stattfindet, plädiert Mark Zuckerberg dafür, wieder das eigentliche Ziel der Plattform ins Zentrum zu rücken: die direkte Verbindung zwischen Bekannten.
  • Neue Handels- und Zahlungswerkzeuge: Zuckerberg hofft, dass in den kommenden zehn Jahren die Handels- und Zahlungswerkzeuge so gestaltet werden, dass jedes kleine Unternehmen einen leichten Zugang zur gleichen Technologie erlangt wie die Großen.
  • Klimawandel und soziale Themen: Abschließend wünscht er sich, dass bis Ende 2030 mehr Institutionen von Millennials geführt werden und mehr politische Maßnahmen ergriffen werden, um die gravierenden Probleme des Klimawandels sowie der hohen Kosten für Bildung, Wohnen und Gesundheitsversorgung, nachhaltig in den Griff zu bekommen.

 

Aktuelles aus der Cookie-Thematik: Chrome-Update, Cookieless Tracking, Knowledge Transfer zu Tracking Protection

Seit der Entscheidung des EuGH in der Sache “Planet49” im Oktober 2019 sind einfache Cookie-Banner unzulässig und wir Websitebetreiber müssen seit diesem Zeitpunkt die Einwilligung für Cookies einholen, die Marketing-, Analyse- und Tracking-Ziele verfolgen. Diese Entscheidung bringt darüber hinaus einige Veränderung bei den Browsern mit sich.

Denn die Technologiekonzerne passen ihre Browser immer weiter an die datenschutzrechtliche Entwicklung an, wie zum Beispiel Safari mit einer Cookie Laufzeit für 1st-Party-Cookies von 7 Tagen oder sogar nur 24 Stunden (Stichwort Intelligent Tracking Prevention). Mozilla hatte Ende 2019 ein Update veröffentlicht, welches automatisiert die 3rd-Party-Cookies blockiert.

Nun hat auch Google mit einem Chrome-Update (das sog. SameSite-Update) für den 04. Februar 2020 nachgezogen, wodurch eine Änderung im Default-Verhalten der Cookie-Verarbeitung vorgenommen wird, so Internetworld. Hierbei müssen Websitebetreiber die Cookies von Drittanbietern angeben, welche auf andere Websites gesetzt werden sollen. Liegen Cookies ohne eine richtige Kennzeichnung vor, werden diese ab dem 04.02.2020 nicht mehr funktionieren. Der Grund: Bisher war es so, dass Cookies ohne eine SameSite-Eigenschaft mit dem Wert “None” versehen worden sind. Dies hatte den Vorteil, dass das Tracking von Nutzern auf verschiedenen Websites möglich war. Mit dem Update wird die SameSite-Eigenschaft nun mit dem Wert “Lax” versehen. Das bedeutet, dass die Cookies erst dann gesetzt werden können, wenn die Domain in der URL des Browsers mit der im Cookie hinterlegten Domain identisch ist. Darüber hinaus müssen alle Cookies mit der Eigenschaft „SameSite=None” das sogenannte Secure-Flag beinhalten, da diese nur über HTTPS-Anfragen erstellt werden können.

Mozilla mit Firefox sowie Microsoft mit Edge werden aller Wahrscheinlichkeit nach nachziehen, womit der neue „SameSite=Lax“ als Standard im Internet zu bewerten ist.

Eine Übersicht, inwiefern die jeweiligen Browser auf das Thema „Tracking Protection“ reagieren, hat Webanalyst Simo Ahava übrigens mit dieser open-source Cookie-Status-Seite ins Leben gerufen.

Generell wird bei dieser Thematik klar, dass sich Online Marketer zukünftig Gedanken darüber machen sollten, wie sie ihre Botschaften auch ohne den Einsatz von Cookies an die passende Zielgruppe ausspielen können. Denn es wird wohl langfristig immer mehr Menschen geben, die einem Tracking nicht zustimmen. Hier sind ein paar Möglichkeiten von t3n:

  • Semantisches Targeting: Es werden Keywords festgelegt, um ein werberelevantes Umfeld abzustecken. Beschäftigen sich die Nutzer mit diesen werberelevanten Themen, so werden ihnen dort deine Anzeigen ausgespielt.
  • Advertising Identity: Bei der Digitrust Universal ID legen die Nutzer selbst fest, welche Informationen über sie verfügbar sein sollen. Sie bleiben dabei anonym. Dennoch geben sie Unternehmen die Möglichkeit, bestimmte Infos über sie zu wissen. Anhand dieser können dann passende Anzeigen ausgespielt werden.
  • Fiktiver Username: Dem Nutzer wird über den http-Header ein fiktiver Username angehängt, der im Cache abgelegt wird. So kann der User immer wieder identifiziert werden. Allerdings bedarf auch diese Methode einer aktiven Zustimmung des Users.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Kein klassisches Tool, aber dennoch immer hilfreich zur Content-Erstellung mit begrenzten Kapazitäten sind freie und hochwertige Bilddatenbanken. Kennst du schon Unsplash?

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