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Digital Marketing Weekly Feb IV 2021

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Diese Woche haben wir praktische SEO-Tipps und Tricks für alle Unternehmen, die ihre lokale Suchmaschinenoptimierung verbessern möchten. Außerdem erfährst du, mithilfe welcher Maßnahmen deine YouTube-Videos langfristig mehr Views bekommen und welche grundlegende Veränderung bei Google Ads vorgenommen wurde.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Local SEO: Tipps und Tricks für dein Business
  • YouTube Marketing: Mit diesen 20 Tipps bekommen deine Videos mehr Views
  • Facebook Ads: Das beste Set-up für E-Commerce-Unternehmen
  • Die Top 5 Digital Analytics Trends 2021
  • SEA: Responsive Suchanzeigen werden zum neuen Default
  • Content Marketing: So verbreitest du deine Inhalte effektiv
  • SEO: Was ist eine WDF IDF Analyse?
  • Tool-Tipp der Woche: User Agent Switcher

 

Beginner

Local SEO: Tipps und Tricks für dein Business

Vor allem für kleine bis mittelgroße Unternehmen ist ein hohes Ranking bei Google Maps und in der lokalen Google Suche wichtig, um an wertvolle Leads zu kommen. Der Algorithmus von Google Maps unterscheidet sich aber vom Algorithmus der lokalen organischen Suche, weswegen du verschiedene Maßnahmen vornehmen musst, um bei beidem gut zu ranken. Wie du das machst, erfährst du diese Woche bei Semrush.

Optimierung für Google Maps

Es gibt drei relevante Faktoren, die dein Ranking bei Google Maps beeinflussen: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.

  • Die Relevanz bezieht sich auf deinen Google My Business Eintrag. Du kannst die Relevanz erhöhen, indem du dein Profil dort vervollständigst. In jedem Fall solltest du den offiziellen Namen deines Unternehmens, die genaue Adresse, die Branche und die Art deiner Produkte/Services angeben. Des Weiteren sind z.B. Öffnungszeiten, Telefonnummer und die URL deiner Website wichtig. Zusätzliche Angaben wie eine Beschreibung, Fotos und Videos oder Infos zur Gründungsgeschichte können dein Ranking bei Google Maps noch weiter verbessern.
  • Die Entfernung kannst du nicht selber beeinflussen. Google misst hier nämlich einfach, wie weit der Nutzer bei seiner Suchanfrage von deinem Geschäft entfernt ist. Je näher, desto besser.
  • Die Bekanntheit deines Unternehmens kannst du wiederum selbst beeinflussen. Hier zählen zum einen Bewertungen von Kunden bei Google. Bewertungen, bei denen nicht nur Sterne vergeben werden, sondern die Sterne auch in einem zusätzlichen Kommentar begründet werden, fallen hier besonders ins Gewicht und sind umso wertvoller. Zum anderen können Links, Artikel und Listungen in Branchenportalen die Bekanntheit deines Unternehmens steigern. 

Optimierung für die lokale Google Suche

Wenn du deine Seite für die lokale organische Suche optimieren möchtest, solltest du dich an die gängigen SEO-Regeln halten.

  • Technical SEO, OnPage-SEO und Page-Speed: Sorge dafür, dass deine Website technisch einwandfrei funktioniert und dass sie eine schnelle Ladegeschwindigkeit hat. Des Weiteren solltest du bei einer Keyword-Recherche deine lokalen Keywords ermitteln und anhand dieser auch deine Inhalte optimieren.
  • Strukturierte Daten: Mit strukturierten Daten kannst du deine Darstellung in den SERPs verbessern und so für eine bessere CTR sorgen. Hast du z.B. Rezepte auf deiner Seite, solltest du diese auch als Rezepte ausweisen. Bietest du deinen Kunden Seminare an, kannst du die Seminare inkl. den entsprechenden Terminen kennzeichnen.
  • Links: Interne und externe Links sind ein wichtiger Rankingfaktor. Sorge dafür, dass du deine Website in sich gut verlinkst und dass du wertvolle Links von anderen Seiten bekommst.
  • Personalisierung: Google hat viele Informationen über jeden einzelnen Nutzer zur Verfügung und greift auf diese Daten zurück, um jedem Nutzer die für ihn bestmöglichen Ergebnisse zu liefern. Wenn du dich mit den Inhalten deiner Website nicht nur darauf konzentrierst, Produkte zu verkaufen, sondern in jeder Stufe der Customer Journey präsent bist (z.B. mit Artikeln, Blog Posts oder anderen Informationen), wird Google dich vermutlich öfter und auf besseren Positionen ausspielen. Außerdem werden Kunden, die dich bereits vor einer Kaufentscheidung kennen, später eher auf dich zurückkommen.

Auf dem Blog von Semrush findest du viele weitere Informationen zu dem Thema Local SEO. Außerdem erfährst du dort, welche Taktiken deinem Ranking schaden können.

 

Advanced

YouTube Marketing: Mit diesen 20 Tipps bekommen deine Videos mehr Views

Die Videoplattform YouTube hat sich in den letzten Jahren für viele Unternehmen zu einem der wichtigsten Marketingkanäle entwickelt. Je mehr Unternehmen und Creator jedoch auf YouTube ihre Inhalte teilen, desto schwieriger wird es, die eigene Zielgruppe zu erreichen und nicht im Überfluss an Informationen unterzugehen. Erfahre diese Woche bei Hubspot, wie du anhand 20 wertvoller Tipps langfristig dafür sorgen kannst, dass deine YouTube Videos mehr Views bekommen.

  1. YouTube SEO: YouTube ist nicht nur die größte Videoplattform, sondern nach Google auch die zweitgrößte Suchmaschine. Um mehr Reichweite und Views zu erreichen, solltest du also auch hier in SEO-Maßnahmen investieren und zum Beispiel anhand von aussagekräftigen Titeln und Beschreibungen dafür sorgen, dass der Algorithmus deinen Inhalt als relevant für den Nutzer einstuft.
  2. Keywords in der Beschreibung: In der Vorschau sind nur die ersten 100 Zeichen deiner Video-Beschreibung zu sehen. Damit deine Nutzer neugierig werden und Lust auf dein Video bekommen, solltest du relevante Keywords am Anfang der Beschreibung einsetzen. Versuche, mit ein paar kreativen Handgriffen aus der Masse hervorzustechen und den Nutzer dazu zu bringen, mehr erfahren zu wollen.
  3. Relevante Tags und Keywords: Der YouTube Algorithmus hat einen enormen Einfluss auf die Inhalte, die ein Nutzer auf der Plattform konsumiert. Um für Relevanz zu sorgen, benutze sowohl short-tail als auch long-tail Keywords, die dem Nutzer (und dem Algorithmus) mitteilen, um was es in deinem Video konkret geht. Pass allerdings auf, dass du nicht zu viele Keywords in deinem kurzen Text unterbringst, das klingt sonst nämlich eher nach Keyword Stuffing und wirkt sich negativ auf deine Performance aus.
  4. Einzigartige Titel: Der Titel deines Videos ist meistens das erste, was ein Nutzer sieht. Genau deswegen solltest du deine Videos mit einzigartigen, inspirierenden und relevanten Titeln versehen, die für Neugier sorgen und dem Zuschauer eine erste Idee darüber vermitteln, was ihn bei dir erwartet.
  5. Kreative Thumbnails: Neben dem Titel fällt das Thumbnail deines Videos zu Beginn am meisten auf. Auch hier solltest du drauf achten, mit einem ansprechenden und interessanten Bild für Relevanz zu sorgen, damit deine Zielgruppe direkt Lust darauf bekommt, dein ganzes Video anzuschauen und mehr zu erfahren.
  6. Untertitel: Indem du deinen Videos Untertitel hinzufügst, profitierst du gleich zweimal. Erstens können sie deine SEO positiv beeinflussen, denn der Algorithmus kann dadurch noch besser verstehen, worum es in deinem Video geht und es anhand der benutzten Keywords relevanten Nutzern anzeigen. Gleichzeitig werden deine Videos durch Untertitel noch zugänglicher, da du auch Menschen ansprechen kannst, die du einzig mit der Audiospur nicht erreicht hättest.
  7. Abonnieren: Passende Keywords, Videotitel und Thumbnails können deine organische Reichweite verbessern. Doch noch mehr Sichtbarkeit bekommst du, wenn mehr Nutzer deinen Kanal abonnieren. Dein Kanal und damit auch deine neuen Videos tauchen dann nämlich automatisch im „Abos“ Tab deiner User auf. Am besten lädst du deine Zuschauer auch noch dazu ein, die Benachrichtigungen einzuschalten. Dadurch werden sie automatisch informiert, wenn du ein neues Video veröffentlich hast.
  8. Content Recycling: Ein richtig gutes YouTube Video zu produzieren, nimmt viel Zeit in Anspruch. Wie wäre es, wenn du schon bestehenden Content recycelst und für deinen YouTube-Kanal nutzt? Du könntest zum Beispiel die Inhalte aus einem besonders erfolgreichen Blogartikel neu aufbereiten und daraus ein interessantes Video machen.
  9. Einzigartiges Intro: Die ersten Sekunden deines Videos sind für dessen Erfolg entscheidend. Hier muss es dir gelingen, deine Zuschauer von dir und deinen Inhalten zu überzeugen, damit sie weiter dran bleiben. Besonders einzigartig wird dein Intro, wenn du zu Beginn eine kurze Szene zeigst, die erst später im Video auftaucht und die direkt in den ersten Sekunden für Spannung und Neugierde sorgt.
  10. Playlists: Du kannst deine Videos anhand von Playlists in verschiedene Themengebiete clustern und so für mehr Übersicht und eine bessere Usability sorgen. Nutzer können sich innerhalb kürzester Zeit einen Eindruck davon machen, welche Themen du auf deinem Kanal behandelst und finden schnell die für sie relevanten Videos.

Das waren die ersten zehn Tipps aus dem Blogartikel von Hubspot. Die weiteren zehn sowie zusätzliche Infos zum Thema YouTube Marketing findest du hier.

 

Advanced

Facebook Ads: Das beste Set-up für E-Commerce-Unternehmen

Facebook Ads sind ein effektives Marketinginstrument zur Ansprache von neuen und Bestandskunden. Insbesondere E-Commerce-Unternehmen können ihren Umsatz über die Werbeanzeigen bei Facebook steigern. Wie du dabei am besten vorgehst und wie das perfekte Kampagnen Set-up aussieht, erfährst du diese Woche bei Supermetrics.

Bei der Entwicklung neuer Werbekampagnen solltest du immer die Customer Journey deiner Zielgruppe vor Augen haben. Denn nicht alle potenziellen Kunden, die auf Facebook unterwegs sind, sind gleich weit im Kaufentscheidungsprozess, womöglich kennen sie dein Unternehmen oder deine Marke noch gar nicht. Grob kannst du den Funnel daher in drei Stufen aufteilen:

  • Neukundenakquise: Obwohl Facebook vermehrt von Unternehmen genutzt und zu Werbezwecken eingesetzt wird, ist es in erster Linie ein soziales Netzwerk. Die meisten Nutzer sind im privaten Umfeld unterwegs und nicht auf der Suche nach einem neuen Produkt. Genau deswegen solltest du bei der Ansprache neuer Kunden davon absehen, direkt zum Kauf aufzufordern. Präsentiere stattdessen dein Unternehmen und zeige deiner Zielgruppe, warum deine Brand ihre Bedürfnisse besonders gut erfüllen kann. Sprich über die Vorzüge deines Angebots und wecke dadurch das Interesse der Nutzer. Idealerweise arbeitest du in dieser Funnelstufe mit Look-a-like Audiences, die auf deinen Bestandskunden basieren (du kannst zum Beispiel deine Kundenliste hochladen und Facebook sucht dann nach sogenannten „statistischen Zwillingen“). Oder du erstellst Zielgruppen basierend auf Nutzerverhalten und -interessen. Die Ansprache neuer Kunden ist besonders aufwändig, daher solltest du etwa 70 bis 80 Prozent deines Budgets hierin investieren.
  • Wiederansprache: Im zweiten Schritt geht es darum, die Nutzer anzusprechen, die schon einmal mit deinem Unternehmen interagiert haben, zum Beispiel haben sie ein Werbevideo auf Facebook angeschaut oder einen deiner Instagram-Posts kommentiert. Deine Website haben sie aber noch nicht besucht. Hier kannst du bereits stärker auf ein spezifisches Produkt eingehen und dessen Features vorstellen. Besonders geeignet sind auch Bewertungen und Reviews von anderen Kunden, damit deine Zielgruppe noch besser einschätzen kann, ob dein Angebot zu ihnen passt oder nicht. Typischerweise kannst du damit rechnen, etwa 10 Prozent deines Werbebudgets zur Wiederansprache einzusetzen.
  • Retargeting: Hier sprichst du gezielt Kunden an, die sich schon mit deinem Angebot auseinandergesetzt und deine Website besucht, aber noch keinen Kauf abgeschlossen haben. Um sie final zu konvertieren, solltest du darüber nachdenken, was sie vom Kauf abhält. Sind es vielleicht die Lieferkosten oder die limitierten Zahlungsmöglichkeiten? Nutze deine Werbeanzeigen, um die User gezielt auf diese Themen anzusprechen und versichere ihnen, dass sie bei dir den richtigen Ansprechpartner gefunden haben. Du kannst Retargeting-Kampagnen sowohl dazu einsetzen, Nutzer anzusprechen, die zum Beispiel im letzten Monat auf deiner Website waren, oder du sprichst Bestandskunden an und machst sie auf neue Produkte oder aktuelle Rabattaktionen aufmerksam. Je nachdem wie viel Budget du in die Neukundenakquise investierst, kannst du für dein Retargeting mit etwa 10 bis 20 Prozent deines Gesamtbudgets rechnen.

Jetzt weißt du, wie sich die verschiedenen Zielgruppen unterscheiden und was es bei jeder Stufe im Sales Funnel besonders zu beachten gilt. Hier sind drei weitere Praxistipps, wenn es um die Gestaltung deiner Ads geht:

  1. Designe deine Ads fürs Smartphone: Fast die Gesamtheit aller Facebook-Nutzer (98 Prozent) ist über ihr Smartphone auf der Plattform unterwegs. Damit deine Ads richtig angezeigt werden, solltest du daher unbedingt auf die richtigen Abmessungen und Dimensionen deiner Bilder und Videos achten. Facebook hat für die verschiedenen Platzierungen (Newsfeed, Stories, Marketplace etc.) konkrete Guidelines erstellt.
  2. Weniger ist mehr: Die Nutzeraufmerksamkeit bei Facebook ist so gering, dass du sofort auffallen (Scroll-Stopper) und innerhalb weniger Sekunden für echtes Interesse sorgen musst. Daher: Halte deine Videos kurz (max. 30 Sekunden), platziere deine Hauptaussage direkt zu Beginn und füge immer Untertitel hinzu, damit auch diejenigen, die den Ton ausgestellt haben, deine Inhalte konsumieren können.
  3. User-Generated Content: Da die meisten User Facebook weiterhin zu privaten Zwecken nutzen, eignen sich besonders solche Ads gut, die auf den ersten Blick gar nicht nach Werbung aussehen. Anstatt ein teures Werbevideo zu produzieren, frag zum Beispiel relevante Influencer, ob sie dein Produkt vorstellen und bewerten möchten. Content, der von anderen Nutzern kommt, erfreut sich bei Facebook nämlich besonders großer Beliebtheit.

Weitere Infos zum Thema Facebook Ads sowie Tipps für das richtige Kampagnen-Reporting bekommst du im Blogartikel von Supermetrics.

 

Advanced

Die Top 5 Digital Analytics Trends 2021

Das Online-Marketing ist dafür bekannt, dass es sich ständig weiterentwickelt und man immer up-to-date sein muss, um erfolgreich zu sein. Auch die Webanalyse verändert sich stetig weiter. In einem neuen Blogartikel auf Blastanalytics erfährst du alles über die Top 5 Digital Analytics Trends, die du in diesem Jahr unbedingt auf dem Radar haben solltest.

  1. Fokus auf das gesamte digitale Erlebnis

Immer mehr Unternehmen realisieren, dass die gesammelten Datensätze aus den verschiedenen Plattformen gemeinsam aussagekräftiger sind als unabhängig voneinander. Denn das digitale Erlebnis erweitert sich kontinuierlich und die Konsumenten erwarten, dass Unternehmen die Daten ganzheitlich über alle Berührungspunkte hinweg nutzen, um den Kunden ein nützliches, sicheres sowie ansprechendes Erlebnis zu bieten. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, entwickeln sich digitale Analyseplattformen wie Adobe Experience Platform und Google Analytics immer weiter. Blastanalytics rechnet damit, dass diese Tools auch im Jahre 2021 weiterhin die Grundlage für die Erfassung umfangreicher Daten in Bezug auf das digitale Erlebnis bleiben werden.

  1. Weiterentwicklung des Datenschutzes

Es gibt fortlaufend neue Veränderungen bezüglich des Datenschutzrechts und den zugrundeliegenden Technologien. Beispielsweise erfordert das neue iOS4 eine Benutzerautorisierung für den Zugriff von App-bezogenen Daten. Darauf reagierte Google mit einer Ankündigung, dass ihr neuestes Google Analytics 4 keine solchen Informationen verwenden wird. Somit werden betroffene Apps keine Aufforderung zur Benutzerautorisierung mehr anzeigen. Wie du siehst, reagieren Unternehmen sowie die Industrie sehr schnell auf Veränderungen im Datenschutz und passen sich diesen an. Deshalb ist es entscheidend, dass du den Datenschutz immer mit berücksichtigst, wenn du deine Strategie für die digitale Datenanalyse entwickelst. Somit kannst du nicht nur das Vertrauen deiner Konsumenten stärken, sondern auch Datenschutzprobleme effizienter lösen, falls welche auftreten.

  1. Künstliche Intelligenz und Machine Learning zur Erkenntnisgewinnung

Außerdem ist zu erkennen, dass sowohl Adobe Analytics als auch Google Analytics weiterhin ihre Technologien für künstliche Intelligenz und Machine Learning ausbauen und in diese investieren. Beide Plattformen konzentrieren sich darauf, die Technologien auch für Benutzer ohne datenwissenschaftliche Kenntnisse anwendbar zu machen. Mit einer Zunahme von plattforminternen Funktionen zur Erkenntnisgewinnung ist zu rechnen. Diese umfassen zum einen einfache Funktionen, wie beispielsweise die Erfassung von Anomalien (Adobe Sensei/Analytics Intelligence). Es besteht aber zum Beispiel auch die Möglichkeit, verschiedene Machine Learning Modelle selbst zu erstellen (Google BigQuery ML/ Data Science Workspace).

  1. Sicherheit und Steuerung rücken in den Fokus

Innerhalb eines Unternehmens verwenden immer mehr Personen die Daten bzw. Erkenntnisse aus den Analyseplattformen. Dies geschieht vor allem aus drei Gründen:

  • Datenschutzgesetze und -verpflichtungen in Bezug auf die Art und Weise, wie Daten gesammelt und gespeichert werden
  • Verknüpfung von digitalen Analysedaten mit anderen First-Party-Datensätzen innerhalb des Unternehmens
  • Fortschritt von App- und Web-Entwicklungspraktiken, die sich stark auf Leistung, Sicherheit und die Notwendigkeit von digitalen Analysen konzentrieren

All diese Faktoren zeigen, dass die Art und Weise, wie Unternehmen mit der Datenerfassung und -nutzung umgehen, insgesamt reifer geworden ist. Deshalb werden die Steuerung und Kontrolle von Daten immer wichtiger, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen effektiver zu gestalten.

  1. Steigerung des Reifegrades von Digital Analytics

Der letzte Trend zeigt, dass die zunehmende Reife der digitalen Analytik an Geschwindigkeit, Fokus und Ressourcen gewinnt. Denn alle vier zuvor genannten Trends führen dazu, dass sich der Reifegrad von Digital Analytics in den Unternehmen erhöhen wird.

Weitere Informationen zu den einzelnen Trends findest du direkt im Artikel von Blastanalytics.

 

Beginner

SEA: Responsive Suchanzeigen werden zum neuen Default

Als Online Marketer werden dir responsive Suchanzeigen ein Begriff sein. Was jedoch ganz neu ist: Google hat das responsive Suchanzeigen Format nun zum Default gemacht und die Möglichkeit, deinen Kampagnen klassische erweiterte Textanzeigen hinzuzufügen, findest du nur noch über Umwege. Die wichtigsten Infos zu dieser Neuerung gibt es auf dem Blog von Search Engine Roundtable.

Laut eigenen Aussagen ist Google davon überzeugt, dass die erweiterten Textanzeigen zukünftig nicht mehr gebraucht werden. Der Machine Learning Algorithmus sei mittlerweile so optimiert, dass die von Google automatisch generierten Anzeigen für noch mehr Relevanz sorgen und Nutzer so noch besser ansprechen können. Gerade im letzten Jahr hat es riesige Veränderungen im Suchverhalten gegeben. Darauf können die meisten Unternehmen gar nicht schnell genug reagieren. Responsive Suchanzeigen sollen Abhilfe verschaffen. Indem du bei Erstellung der Anzeige verschiedene Titel- und Beschreibungstexte hinterlegst (bis zu 15 Titel und 4 Beschreibungen je Anzeige), kann der Algorithmus in dem Moment, in dem eine Suchanfrage gestellt wird, aus den vorhandenen Optionen die passendste Kombination auswählen und die Anzeige noch besser an die Nutzerbedürfnisse anpassen. Google gibt an, dass einige Unternehmen durch den Einsatz von responsiven Suchanzeigen bis zu 10% mehr Klicks und Conversions verzeichnen konnten.

Weitere hilfreiche Informationen zur Umstellung des Default Anzeigentyps auf responsive Suchanzeigen bekommst du direkt hier bei Google.

 

Beginner

Content Marketing: So verbreitest du deine Inhalte effektiv

Viele Unternehmen denken ihre Content-Strategie nicht zu Ende: Es werden gute Inhalte recherchiert und erstellt, aber dann ist Schluss. Die Content-Distribution wird vernachlässigt und die Enttäuschung ist dann groß, wenn die aufwendig erstellten Inhalte nicht so viele Leute erreichen, wie erwartet. Bei Hubspot findest du diese Woche einen Artikel, in dem du lernst, wie du deine Inhalte zielgerichtet verbreiten kannst und wie du eine Strategie zur Distribution deiner Inhalte entwickelst.

Der Begriff Content-Distribution umfasst die Veröffentlichung, Verbreitung und Bewerbung deiner Inhalte. In der Regel geschieht das über vier unterschiedliche Arten der Verbreitung: Paid Media (Werbeanzeigen, z.B. Social Media Ads), Earned Media (freiwillige und kostenlose Verbreitung durch andere Instanzen wie Zeitungen oder Radiosender), Shared Media (Inhalte in sozialen Netzwerken) und Owned Media (firmeneigene Kanäle).

In jedem Fall solltest du bei der Content-Distribution eine klare Strategie verfolgen. Diese Strategie ist Teil deiner gesamten Marketing-Strategie und besteht aus 9 Schritten:

  1. Definition der Zielgruppen: Finde heraus, wer deine Zielgruppen sind und was sie erwarten.
  2. Content-Audit: Hier erarbeitest du (am besten gemeinsam mit deinem Marketing-Team), welche Inhalte nötig sind, um eure Marketingziele zu erreichen. Wenn ihr bereits viel Content habt, solltet ihr euch diesen ansehen und ihn ggf. überarbeiten und anpassen.
  3. Kanäle: Anhand der Customer Journey kannst du ableiten, welche Kanäle deine Zielgruppen nutzen. Das sind die Kanäle, auf denen du auch präsent sein solltest.
  4. Content-Typen: Die meisten Inhalte machen nur an einem bestimmten Punkt in der Customer Journey Sinn (z.B. Gastbeiträge in der Awareness-Phase und Newsletter in der Action-Phase). Überlege dir zudem, welches Format auf welchem Kanal am besten funktioniert.
  5. Kennzahlen: Lege geeignete Kennzahlen fest, mit denen du deine Ziele nachvollziehbar messbar machen kannst.
  6. Redaktionsplanung: Erstelle einen bindenden Redaktionsplan, an den sich das gesamte Team halten muss. Hier wird festgehalten, wann welcher Inhalt fertig sein muss und wann er wo veröffentlicht wird. Du kannst einen Redaktionsplan einfach als Tabelle in Excel anlegen.
  7. Erstellung: Nach der Planung geht es in die Praxis: die Erstellung des Contents. Beachte hier besonders, dass gute Inhalte Zeit brauchen, vor allem dann, wenn SEO auch eine Rolle spielt. Das solltest du auch unbedingt in deinem Redaktionsplan bedenken.
  8. Verbreitung: Nach der Erstellung des Inhaltes musst du nun sicherstellen, dass der Content auch wirklich gemäß des Redaktionsplans verbreitet wird. Auch für die Distribution solltest du genügend Zeit einplanen.
  9. Messen: Mit einer Analyse der vorher festgelegten Kennzahlen kannst du herausfinden, was gut läuft und was nicht. Anhand der Analyse-Ergebnisse kannst du deinen Content-Plan immer wieder anpassen und optimieren.

Wenn du noch weitere Infos zur Content Distribution, wie z.B. die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kanäle, brauchst, solltest du beim Blog von Hubspot vorbei schauen.

 

Advanced

SEO: Was ist eine WDF IDF Analyse?

Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung gehen Hand in Hand. Denn was bringt es dir, gute Inhalte zu haben, wenn niemand deine Inhalte im Internet findet? Mit einer WDF IDF Analyse kannst du Keywords und deren Platzierung in deinen Inhalten analysieren und so die optimale Keyword-Verteilung ermitteln. Beim Contentmanager lernst du diese Woche, wie du eine WDF IDF Analyse durchführst.

Früher galt die Regel: Je öfter das Keyword im Text vorkommt, desto besser. Heutzutage ist aber der Kontext ausschlaggebend und sogenanntes „Keyword Stuffing“ wirkt sich sogar negativ auf das Ranking aus. Die WDF IDF Analyse berücksichtigt hingegen den semantischen Kontext und setzt ihn sogar ins Verhältnis mit anderen Texten, weswegen sie dir helfen kann, die optimale Keyword Density für deinen Text zu ermitteln. Im Folgenden stellen wir dir die Formeln vor, die hinter der Analyse stehen. Aber keine Sorge, du musst sie weder im Detail verstehen, noch auswendig lernen. Es gibt viele Tools, die dir die Berechnung abnehmen. Du solltest lediglich wissen, welche Variablen bei der Analyse betrachtet werden.

  • WDF steht für „Within Document Frequency“ und beschreibt, wie oft ein Wort im Verhältnis zu allen anderen Wörtern im gleichen Text vorkommt. Die Formel lautet wie folgt:
    WDF(i) = log2(Freq(i,j)+1)/log2(L)
    Freq(i,j) steht dabei für die Häufigkeit des Wortes (i) im Text (j) und (L) steht für die Gesamtzahl aller Wörter im Text.
  • IDF steht für „Inverse Document Frequency“ und beschreibt, wie häufig ein Keyword in allen verschiedenen Dokumenten, die dieses Wort beinhalten, zu finden ist. Die Formel lautet:
    IDF(i) = log(1+ND/fi)
    (i) steht hier ebenfalls für das entsprechende Keyword, (ND) steht für die Anzahl aller Texte und (fi) ist die Anzahl der Texte, die dieses Keyword enthalten.
  • Mit WDF*IDF wird nun ein Faktor berechnet, mit dem man einzelne Texte miteinander vergleichen kann.

Mit dieser Analyse kannst du nun ein Benchmark erstellen und deinen eigenen Text mit anderen Texten, die dasselbe Keyword enthalten, vergleichen und ihn ggf. optimieren. Du sollest aber nie ausschließlich auf die Ergebnisse der WDF IDF Analyse setzen. Andere Faktoren wie Backlinks, die Verweildauer auf deiner Seite oder Bilder-SEO sind genauso wichtig für ein gutes Ranking bei Google.

Weitere Informationen findest du hier.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Wenn du Änderungen an deiner Website vornimmst, kann es schnell passieren, dass du erstmal nur auf die perfekte Darstellung in deinem Browser und an deinem Gerät achtest. Doch genauso wichtig ist es, dass auch Nutzer mit anderem Betriebssystem oder anderem Browser deine Website gut navigieren können. Um das auf einfache Weise zu testen, bietet sich der User Agent Switcher an. Indem du die Extension deinem Chrome Browser hinzufügst, kannst du per einfachem Mausklick überprüfen, wie die Seite zum Beispiel in Safari oder auf einem iOS Gerät aussieht.

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Ein Kommentar zu “Digital Marketing Weekly Feb IV 2021”

  1. Robert Hantschel

    23.02.2021 um 10:49 Uhr

    Moin nach München,
    bin jetzt tatsächlich als Quereinsteiger bei einem Modeunternehmen „E-Commerce-Manager“ und für den
    Vertrieb unseres B2C-shop-Konzeptes an unsere Kunden (Boutiquen, Modehäuser) zuständig.
    Daneben planen wir jetzt mit unserem eigenen B2C-shop unseren bestehenden Vertriebskanal zu ergänzen.
    Die Branche steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Realität, daß in ein paar Jahren der Anteil des online Geschäftes nahezu 50% betragen wird, wollen viele unserer Kunden nicht wahrhaben…

    http://www.ser-res.com

    Eure Tips sind sehr hilfreich! MFG nach München

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