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Digital Marketing Weekly Feb IV 2020

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In dieser Woche haben wir ein paar sehr spannende kleine Website-Analyse-Ideen mit Google Analytics für dich, außerdem SEO-Tipps für kleine Unternehmen, interessante Conversion-Tricks und auch die Social Media und Content Marketing Manager kommen nicht zu kurz 😉

Unsere Themen in dieser Woche

  • 121WATT Breaking News: Wir sind TÜV zertifiziert!
  • Google Analytics: Verschwende keine Zeit für erfolglosen Websitecontent
  • SEO: Mit diesen Tipps kannst du auch als kleines Unternehmen mit den Großen mithalten
  • Instagram Marketing: Wie du durch Storytelling-Techniken mehr Engagement erzielst
  • Content Marketing: Tipps für dein kreatives Schreiben
  • Conversion Optimierung: Wieso Kunden den Kaufprozess trotz gelungener UX abbrechen
  • Podcast: So baust du deinen eigenen Podcast auf
  • Tool-Tipp: Conversion Research Tool

 

121WATT Breaking News: Wir sind TÜV zertifiziert!

Seit letzter Woche ist es nun ganz offiziell: Die 121WATT trägt ein TÜV-Zertifikat. Ausgezeichnet wurden wir nach ISO 29990 für die Entwicklung und Durchführung von Lerndienstleistungen im Bereich Digital Marketing und Digital Management. All unsere Seminare, Online-Videokurse und der Zertifikats-Lehrgang tragen fortan das TÜV-Siegel. Auf den Prüfstand gesetzt wurden auch alle internen Prozesse, sprich wie wir die Seminare vorbereiten, uns stets um euch kümmern und sicherstellen, dass ihr rundum zufrieden mit uns seid.

Wir freuen uns riesig, dass sich die intensive Vorbereitungsarbeit gelohnt hat! Yippieh!

 

Google Analytics: Verschwende keine Zeit für erfolglosen Websitecontent

Bei vielen steht das Thema Website Analytics fortwährend auf der To-Do-Liste, doch wird niemals abgehakt. Die Begründung lautet meist, man habe keine Zeit dafür, sich damit zu beschäftigen. Doch dabei hilft die Analyse der Website gerade, um mehr Zeit zu gewinnen und weniger Zeit zu verschwenden. In einem Artikel des Content Marketing Institute gibt Andy Crestodina von Orbit Media vier wertvolle Analysetipps, welche man gerade deshalb umsetzen sollte, weil man im Stress ist.

Welche Hauptmenüpunkte erhalten die meisten Klicks?

Diese Fragestellung solltest du unbedingt analysieren, denn sie gibt dir Aufschluss darüber, inwiefern du deine Navigation verändern solltest. Oft gibt es kleine Unterpunkte im Menü, die jedoch sehr viele Klicks erhalten – sie sollten dementsprechend eine wesentlich prominentere Position erhalten. Auf der anderen Seite erwecken große Hauptmenüpunkte häufig gar kein Interesse der Nutzer, können aus dem Menü verschwinden und somit Platz schaffen.

In Google Analytics verwendest du zur Analyse am besten den Bericht „Verhalten – Websitecontent – Alle Seiten“. Hier klickst du dann auf den Reiter „Navigationsübersicht“ und siehst dir dann die Ergebnisse unter „Nächster Seitenpfad“ an.

Welche Inhalte konvertieren am stärksten?

Diese Frage ist wirklich essenziell. Denn warum solltest du intensive Arbeit in Inhalte stecken, die am Ende eh nicht konvertieren? Nehmen wir als Beispiel die Conversion „Newsletteranmeldung“, welche auf den einzelnen Blogartikeln angepriesen wird. Hier ist es doch sehr interessant zu wissen, welche Blogartikel tatsächlich so inspirierend waren, dass die Leser sich anschließend für den Newsletter angemeldet haben. Interessant ist es aber darüber hinaus natürlich auch, diese Conversion mit der Zahl der Page Views in Relation zu setzen. Denn vielleicht gibt es ja Artikel, die extrem gut konvertieren, jedoch nur geringe Leserzahlen erreichen. Anhand dieser Ergebnisse solltest du dann dein Marketing anpassen und entsprechende Artikel durch Social-Sharing, Verlinkungen auf deiner Website und Ads pushen. Schlecht konvertierende Beiträge entfernst du natürlich aus deinem Marketing.

In Google Analytics siehst du dir beispielsweise den umgekehrten Zielpfad an unter „Conversions – Zielvorhaben – Zielpfad umkehren“. Hier kannst du dann deine Newsletter-Anmeldeseite herausfiltern und dir so ansehen, von welchen Seiten die Nutzer dorthin gelangt sind. Darüber hinaus macht es eben Sinn, dir für diese Blogartikel die Page Views und die Conversion Rate anzusehen.

Welches Social-Media-Icon erhält die meisten Klicks?

Beinahe jedes Unternehmen hat Social-Media-Icons im Footer seiner Website und beinahe keines dieser Unternehmen weiß, inwiefern diese Icons geklickt werden. Dies zu wissen, bringt dir aber interessante Erkenntnisse zu deiner Zielgruppe. Du weißt damit, auf welchen sozialen Netzwerken sie vorwiegend unterwegs ist und wo sie Informationen und eine Präsenz von deinem Unternehmen erwartet. Diesen häufig geklickten Kanälen solltest du dich in deinem Social-Media-Marketing widmen.

Um die Analyse durchzuführen kannst du den Google Tag Manager verwenden und „All off-site clicks“ tracken. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Sehen sich die Nutzer deine eingebetteten Videos an?

Auf immer mehr Websites werden Videos eingebunden. Doch kaum ein Unternehmen untersucht deren Effekt auf die Nutzer. Gerade im Hinblick auf Budget-/Ressourcen-Diskussionen etc könnte eine solche Analyse der Videoeffekte jedoch sehr hilfreich sein. Deine Websitebesucher in Google Analytics in Video Viewer & Video Non-Viewer zu unterteilen und dementsprechend gegenüberzustellen, kann dir sehr spannende Fragen beantworten wie:

  • Wieviel Prozent der Nutzer sehen sich das Video auf der Seite an?
  • Ist die Absprungrate für Video Viewer geringer?
  • Verbringen Video Viewer mehr Zeit auf der Seite? Wieviel höher ist deren Verweildauer im Vergleich zu den Non-Viewern?
  • Konvertieren Video Viewer stärker? Wieviel höher ist deren Conversion Rate im Vergleich zu den Non-Viewern?

Um in Google Analytics zwischen Video Viewern und Non-Viewern unterscheiden zu können, benötigst du ein weiteres Mal den Google Tag Manager. Auch hierzu findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Beispielanalysen zu den einzelnen Punkten findest du im Blogartikel des Content Marketing Institute.

 

SEO: Mit diesen Tipps kannst du auch als kleines Unternehmen mit den Großen mithalten

In der Suchmaschinenoptimierung (SEO) geht es darum, innerhalb der Suchergebnisse bei Google oder einer anderen Suchmaschine möglichst weit oben zu landen. Denn dadurch hast du bessere Chancen, dass ein Nutzer auf deine Seite kommt und bei dir konvertiert. Oft haben große Unternehmen einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund ihrer schieren Größe haben sie mehr Backlinks, mehr Content und oft auch mehr Besucher als kleinere Player. Wie du als kleines Unternehmen trotzdem gut in der organischen Suche ranken kannst, erfährst du in diesem Artikel von eMinded.

  1. Optimierung der Seite

Damit eine Suchmaschine deine Website ranken kann, muss sie zunächst wissen, worum es auf deiner Seite geht und welche Inhalte ein potenzieller Nutzer bei dir findet. D.h. bevor du anfängst, die Texte auf deiner Seite inhaltlich zu überarbeiten und zu optimieren, stelle zuerst sicher, dass du eine perfekte Basis aufgebaut hast.

Indexierung: Bevor deine Seite überhaupt indexiert wird, muss sie von der Suchmaschine gecrawlt werden. Dadurch lernt sie, welche Inhalte darauf enthalten sind. Stelle daher die Seiten, auf die der Crawler zugreifen soll, auf „index“. Inhalte, die möglicherweise nicht in der Indexierung auftauchen sollen, stellst du auf „noindex“.

Metaangaben: Die wichtigsten Metaangaben sind der Titel und die Beschreibung. Achte darauf, dass das Keyword, für das deine Seite ranken soll, direkt an erster Stelle im Titel auftaucht.

URL-Aufbau und Weiterleitungen: Fehlerhafte Links oder lange Weiterleitungsketten können das Ranking deiner Website negativ beeinflussen. Daher gilt: Wenn Inhalte dauerhaft von einer alten auf eine neue URL umgezogen sind, stelle eine 301-Weiterleitung ein, damit die Suchmaschine nicht ins Leere läuft und die Kraft der alten Seite nicht verloren geht.

Page Speed: Das Thema ist zurzeit in aller Munde – denn die Ladezeit und Geschwindigkeit deiner Website kann sich auf dein Ranking auswirken. Je schneller deine Seite lädt, desto besser die UX und desto besser stehen die Chancen auf eine obere Position in den Suchergebnissen.

  1. Fokus auf Nischen- und Long-Tail-Keywords

Besonders bei generischen Suchanfragen wie z.B. „schwarze stiefel“ herrscht starke Konkurrenz. Aufgrund der hohen Besucherzahlen und vielen Backlinks haben große Player hier einen Vorteil. Um als kleines Unternehmen trotzdem Traffic abzugreifen, lohnt es sich, auf weniger generische und daher weniger umkämpfte Keywords zu setzen. Dazu bieten sich einerseits Nischen-Keywords und andererseits Long-Tail-Keywords an.

Nischen-Keywords sind sehr spezifische Begriffe mit weniger Suchvolumen, wie z.B. Suchanfragen mit regionalem Bezug („schwarze stiefel hamburg“). Weil für solche Keywords weniger Wettbewerb herrscht, kannst du wahrscheinlich schneller in den Top 10 Suchergebnissen auftauchen.

Long-Tail Keywords bringen eigentlich den gleichen Vorteil mit wie Nischen-Keywords. Es sind längere Suchanfragen, die aufgrund ihrer Komplexität ebenfalls nicht so oft gesucht werden und deshalb mit weniger Konkurrenz einhergehen. Manchmal sind es mehrere Keywords und manchmal sogar ganze Sätze, die hier gesucht werden („schwarze stiefel günstig in hamburg kaufen“). Wenn du mit deinem Unternehmen bei den hart umkämpften Keywords keine Chance auf ein gutes Ranking hast, dann weite deinen Blick und überlege dir, für welche seltenen, aber relevanten Suchanfragen du andernfalls erscheinen möchtest.

  1. Ausrichtung auf die lokale Suche

In den letzten Jahren ist die lokale Suche immer wichtiger geworden und mit dem perfekt eingerichteten Google-My-Business-Profil haben auch kleine Firmen bessere Chancen, oben in der Suche aufzutauchen. In deinem Profil sollten die wichtigsten Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) genauso eingetragen werden, wie sie auf deiner Website zu finden sind. Auch in Online-Verzeichnissen (z.B. für deine Branche) kannst du dein Unternehmen eintragen. Einerseits werden deine Kontaktdaten dadurch nochmal bestätigt und andererseits entstehen durch die Einträge direkte Links auf deine Website. Um zusätzlich für bessere Rankings zu sorgen, aber auch um das Vertrauen potenzieller Besucher in dein Unternehmen zu stärken, bitte deine bestehenden Kunden um Feedback. Die Bewertungen tauchen unterhalb deines My Business Eintrags auf und geben einen schnellen Überblick, wie andere deine Produkte oder deine Services wahrnehmen.

  1. Erstellung von Off-Site Content

Indem du regelmäßig hochwertigen und relevanten Content veröffentlichst, kannst du mit der Zeit deine Expertise unter Beweis stellen und wirst so schnell zur Anlaufstelle für Nutzer, die auf der Suche nach bestimmten Informationen in deiner Branche sind. Wenn du die Inhalte nicht nur auf deiner eigenen Seite postest, sondern auch Beiträge für externe Blogs und Websites schreibst, kannst du dadurch nicht nur auch andere Zielgruppen erreichen, sondern erhältst zeitgleich wertvolle Backlinks.

Vor allem im Wettbewerb mit großen Unternehmen haben es die Kleineren oftmals schwer, in den Suchergebnissen weit oben zu landen. Mit den richtigen Maßnahmen ist es aber nicht unmöglich. Fokussiere dich also auf weniger umkämpfte Keywords, richte einen Google-My-Business-Eintrag ein und überzeuge deine Zielgruppe mit relevantem Content.

 

Instagram Marketing: Wie du durch Storytelling-Techniken mehr Engagement erzielst

Engagement zieht häufig Brand Loyalität nach sich. Es ist demnach für Unternehmen sehr erstrebenswert, Engagement auf den Social-Media-Kanälen zu erreichen. Die Zielgruppe soll mit deiner Marke interagieren. Storytelling kann dieses Engagement hervorrufen und auch die Erinnerungsfähigkeit steigern. Und nicht nur das. In Experimenten fand Origin heraus, dass Storytelling sogar die Preisbereitschaft für Produkte positiv beeinflussen kann. Hierbei wurden Produktfotos mit Standard-Produktbeschreibung verglichen mit Produktfotos, zu welchen eine kleine Story erzählt wurde. Ganz egal, ob es sich bei diesen Stories um Kundenrezensionen handelte, die Biografie des Creators oder aber Fiktion. In allen Fällen stieg der Preis, welchen die Nutzer bezahlen würden, deutlich an. Storytelling ist also gerade für Brands effektiv.

Auf dem Blog von Jeff Bullas gibt es in einem Beitrag drei hilfreiche Tipps für besseres Storytelling auf Instagram:

  1. Teile deine Heldenreise: Ein Grundprinzip erfolgreichen Storytellings besteht in der Heldenreise. Sie wird und wurde in zahlreichen Geschichten, Büchern und Filmen verwendet. Die klassische Heldenreise besteht darin, dass sich der Protagonist auf ein Abenteuer begibt, in welchem er zahlreiche Konflikte zu bewältigen hat. Nachdem er alle Hürden meistern konnte, kehrt er als völlig veränderter Mensch und Held nach Hause zurück. Auch im Instagram-Storytelling kannst du diese Heldenreise nutzen. Angenommen du betreibst ein Fitnessstudio. Dann lass doch einfach deine Zielgruppe der Held deiner Story sein. Erzähle die Geschichte ihrer Abnehm-Reise, bei welcher sie zahlreiche Hürden bewältigen müssen.
  2. Zeige und beschreibe: Viele Unternehmen verwenden lediglich Fakten, um ihre Produkte zu veranschaulichen. Doch Fakten allein sind noch kein Storytelling. Gerade auf Instagram hast du tolle Möglichkeiten, um dein Produkt wirklich nahbar zu machen: Mit inspirierenden Bildern, Videos und beschreibenden Texten. Erzähle, wie es sich anfühlt, dein Produkt zu nutzen, denn so kannst du in den Köpfen deiner Zielgruppe einen Film abspielen lassen. Lade die Nutzer durch Storytelling dazu ein, dein Produkt zu erleben.
  3. Erzeuge Spannung: Gute Geschichten leben von Spannung. Die Leser und Zuschauer möchten unbedingt mehr erfahren. Warum also nicht auch in deinem Instagram Marketing Spannung erzeugen? Poste ein kleines Häppchen, welches Spannung erzeugt. Das kann zum Beispiel ein Zitat/eine Aussage sein, bei der der Nutzer sofort denkt: Was? Warum? Ich möchte mehr wissen! Animiere die Nutzer dazu, mehr lernen zu wollen. Den ausführlichen Content kannst du dann zum Beispiel in einem Podcast, YouTube-Video oder Blogbeitrag bereitstellen.

Beispiele zu den einzelnen Taktiken findest du im Blogbeitrag auf jeffbullas.com.

 

Content Marketing: Tipps für dein kreatives Schreiben

Kennst du das auch? Manche Texte sind so spannend und erheiternd geschrieben, dass du gar nicht aufhören kannst, sie zu lesen. Andere Texte wiederum triefen vor gähnender Langeweile und du kannst die Augen bei der Lektüre kaum offenhalten. Damit deine Leser nicht letzteres empfinden, wenn sie auf deinem Blog, deiner Website oder deinem Magazin unterwegs sind, hat Hubspot einen Artikel mit 13 Tipps für bessere Texte veröffentlicht.

Dabei geht es konkret um kreatives Schreiben, d.h. der Fokus liegt weniger auf dem intellektuellen, sondern auf dem künstlerischen Aspekt. Es sollen Texte entstehen, die deine Zielgruppe in ihren Bann ziehen, sie aufheitern, aufklären und inspirieren. Erfahre hier, wie du kreatives Schreiben mithilfe von ein paar einfachen Übungen erlernen kannst.

  1. Übung macht den Meister: Wenn du lernen möchtest, wie du bessere Texte schreibst, musst du erstmal mit dem Schreiben anfangen. Schreibe also so oft und so viel du kannst. Das Thema ist dabei erstmal zweitrangig, es geht in erster Linie darum, dass du im Schreiben routinierter wirst.
  2. Lesen, lesen, lesen: Zum Schreiben gehört das Lesen unweigerlich dazu. Daher solltest du nicht nur an deinen eigenen Texten arbeiten, sondern auch möglichst viele Zeilen anderer Autoren lesen. Dadurch erhältst du Inspiration zu neuen Ideen, kannst aber auch dein Vokabular erweitern und lernst, was gute von schlechten Texten unterscheidet.
  3. Schreib deine Ideen sofort auf: Bestimmt hattest du auch schon einmal eine super Idee, während du unterwegs warst und als du dann Zuhause angekommen bist, war sie schon wieder verflogen. Damit dir das nicht noch einmal passiert, stell sicher, dass du deine Ideen immer und überall sofort aufschreiben kannst. Wer es altmodisch mag, steckt dafür ein schönes Notizbuch in die Tasche, ansonsten kannst du die Ideen auch auf deinem Handy notieren.
  4. Lass dich inspirieren: Dazu musst du dich nicht in neue, inspirierende Gefilde begeben. Du kannst dir für deine Texte aus so ziemlich jeder Situation Inspiration holen. Schau dich bewusst um und überlege dir, welche Situation, welche Person oder welchen Gegenstand auf deinem Schreibtisch du für deine Story nutzen kannst.
  5. Zäum das Pferd von hinten auf: Oft haben wir Schwierigkeiten dabei, den richtigen Einstieg in einen Text zu finden und verlieren dann schnell den Mut und die Motivation. Dabei geht es ganz vielen Menschen so. Dann probiere es doch mal andersherum und starte mit dem Ende. Wenn der ganze restliche Text steht, kannst du dir immer noch Gedanken über den passenden Anfang und eine tolle Überschrift machen. Und zu diesem Zeitpunkt gibst du bestimmt nicht mehr auf, schließlich hast du schon ganz viel geschafft.
  6. Nimm dir nicht zu viel vor: Angst vor langen Texten? Das können wir gut verstehen. Aber du musst ja nicht sofort in einem Tag einen ganzen Blogbeitrag schreiben. Geh es langsamer an und schreibe immer mal wieder eine Passage. Jedes Mal, wenn du ein kleines Ziel erreicht hast, bekommst du einen neuen Motivations-Boost und der nächste Absatz wirkt gar nicht mehr so herausfordernd.
  7. Kenn deine produktive Zeit: Nicht jeder hüpft gut gelaunt um 6 Uhr morgens aus dem Bett. Genauso wenig hat jeder noch nach dem Abendessen Lust, sich hinzusetzen und sich zu konzentrieren. Finde heraus, ob du eher der Morgen- oder Nachtmensch bist und entwickle darauf basierend deine eigene Routine. Wenn du deine produktivste Zeit kennst, kannst du sie auch entsprechend nutzen.

Na, möchtest du auch lernen, wie du kreative Texte im Handumdrehen schreibst? Bei Hubspot gibt es dazu noch mehr spannende und hilfreiche Tipps. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen…und beim Schreiben. 😉

 

Conversion Optimierung: Wieso Kunden den Kaufprozess trotz gelungener UX abbrechen

Die meisten Online Shops haben heutzutage eine angenehme und zeitgemäße User Experience für ihre Nutzer geschaffen. Und doch gibt es nach wie vor Kaufabbrüche. Ein häufiger Grund dafür liegt in der Vernachlässigung des Faktors „Sicherheit“. In einem Blogartikel von Konversionskraft wird das 7-Ebenen-Modell der Konversion aufgezeigt und es werden Beispiele genannt, wie du deinen potenziellen Käufern mehr Sicherheit bieten kannst. Die sieben Ebenen, die ein Kunde auf dem Weg durch den Conversion Funnel durchläuft sind Relevanz – Vertrauen – Orientierung – Stimulanz – Sicherheit – Komfort – Bewertung. Das Thema „Sicherheit“ wird häufig mit dem Punkt „Vertrauen“ gleichgesetzt und somit vergessen. Denn Vertrauen und Sicherheit sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Beim Vertrauen geht es um die grundsätzliche Frage, ob eine Website seriös wirkt. Diese Einschätzung ergibt sich für den Nutzer bereits zu Beginn des Funnels, zum Beispiel aus der Optik der Website. Bei der Sicherheit geht es vielmehr um letzte Fragen, die vor einem Kauf auftauchen. Sie auszuräumen ist demnach enorm wichtig, denn hier befindet sich ein großer Hebel für eine erfolgreiche Conversion.

  • Tipp 1 – Liefersicherheit: Gerade bei fragilen Gütern kommen dem Nutzer häufig Fragen in den Kopf wie „Was ist, wenn das Produkt bei der Lieferung kaputt geht?“ „Kann ich eine sichere Lieferung voraussetzen?“ Solche Fragen solltest du daher in deinem Onlineshop dringend beantworten.
  • Tipp 2 – Einwandvorwegnahme: Geht es um sensiblere Produkte, wie beispielsweise Erotikartikel, haben die Nutzer meist noch mehr Bedenken vor einem Kauf. „Oh je, was denkt mein Nachbar, wenn er das Päckchen annimmt, weil ich nicht da bin…“ Versuche dich immer in deine potenziellen Kunden hineinzuversetzen und spiele deren inneren Dialog durch, um möglichst alle potenziellen Sorgen und Einwände auszuräumen.
  • Tipp 3 – Garantie auf Zielerreichung: Bei manchen Produkten, wie zum Beispiel Pflanzen, ist beim Kauf noch nicht sicher, ob mit dem Produkt auch wirklich das gewünschte Ziel erreicht werden kann. „Wächst die Pflanze auch an?“ Es kann demnach hilfreich sein, dem Kunden die Erreichung seiner Ziele zu garantieren.
  • Tipp 4 – Muster: Es gibt häufig verschiedene Produktvarianten, zwischen denen sich die Kunden nur schwer entscheiden können. Ein Beispiel sind hier Druckprodukte mit unterschiedlichen Papiersorten. An dieser Stelle ist es sehr wichtig, die verschiedenen Merkmale der Varianten einfach und übersichtlich darzustellen oder noch besser, ein Muster anzubieten, sodass der potenzielle Kunde die verschiedenen Varianten live erleben kann.
  • Tipp 5 – Geld-zurück-Garantie: Dieser Tipp wird bereits häufig eingesetzt und bietet sich eigentlich für alle Arten von Online-Geschäften an. Denn online lassen sich Produkte vor dem Kauf eben einfach nicht auf die gleiche Art und Weise ausprobieren, wie dies in einem Laden der Fall wäre. Eine Geld-zurück-Garantie kann hier die Bedenken der Nutzer beseitigen. Um Retouren zu vermeiden, solltest du natürlich versuchen, dein Produkt so greifbar wie möglich zu präsentieren. Nutze hierzu Videos, Bilder, Texte etc.
  • Tipp 6 – Anprobe: Durch Technologien wie Webcams ist es heutzutage sogar möglich, dass die Nutzer im Onlineshop die Produkte selbst virtuell anprobieren. Bei Brillen kennst du das vielleicht schon. So beseitigst du häufige Fragen wie „Wie sieht das Produkt getragen aus? Steht es mir?“ und nimmst dem potenziellen Kunden wieder etwas Unsicherheit.

Noch weitere Tipps für mehr Sicherheit im Kaufprozess sowie inspirierende Beispiele findest du im Blogartikel von Konversionskraft.

 

Podcast: So baust du deinen eigenen Podcast auf

Schon öfter haben wir dich in unserem Newsletter auf eine Podcast-Folge von Bloofusion aufmerksam gemacht. In den Search-Camp-Folgen bekommt ihr neues SEA-Wissen praktisch erklärt. Diese Woche möchten wir dir aber mal etwas anderes mit an die Hand geben: Und zwar eine Anleitung, wie du deinen eigenen Podcast erstellst. So sieht der Prozess dahinter im Detail aus.

  1. Thema auswählen und Skript schreiben

Wenn du deinen Podcast schon länger betreibst, fällt es dir wahrscheinlich leicht, Themen für eine neue Folge zu finden. Denn du weißt, was für deine Zielgruppe, deine Hörer wichtig und relevant ist. Stehst du mit deinem Podcast jedoch noch ganz am Anfang, solltest du dir zunächst genau überlegen, wer deine Hörerschaft bildet und mit welchen Inhalten du einen echten Mehrwert bieten kannst. Wenn du über Themenideen nachdenkst, sind hier noch ein paar Tipps: Die Idee muss mindestens 15 bis 30 Minuten Material bieten. Sollte dies nicht der Fall sein, lohnt sich die Aufnahme einer neuen Podcast-Folge kaum. Langfristig erfolgreich sind außerdem Themen, die zeitlos sind. Diese sorgen dann immer wieder für neue Hörer und Fans.

Wenn du ein Thema ausgewählt hast, solltest du als nächstes ein kurzes Skript mit Stichpunkten entwickeln, damit du für die Aufnahme alle Gedanken gesammelt vorliegen hast.

  1. Podcast aufnehmen

Welches Tool und Format du für deine Podcast-Aufnahme nutzt, ist stark situationsabhängig. Nimmst du die Folge alleine auf oder hast du einen Gesprächspartner? Führst du vielleicht sogar ein Interview mit mehreren Gästen? Markus Hövener von Bloofusion bietet eine detaillierte Übersicht, welches Tool sich für welche Situation besonders gut eignet.

  1. Inhalt weiterverarbeiten

Wenn du die Podcast-Folge erstmal aufgenommen hast, folgt die weitere Arbeit. Jetzt musst du die Aufnahme eventuell noch ein bisschen zurechtschneiden, ins richtige Format bringen und dann veröffentlichen. Du kannst den Podcast-Inhalt aber natürlich auch direkt noch weiterverarbeiten und z.B. einen interessanten Blogartikel schreiben oder ein informatives YouTube-Video dazu drehen.

Hast du jetzt auch Lust, durchzustarten oder betreibst du schon einen Podcast, den du noch weiter aufbessern möchtest? Mit diesen und weiteren Tipps von Bloofusion klappt es mit Sicherheit.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unserem Conversion-Optimierungs-Beitrag haben wir in dieser Woche das Tool Hotjar für dich. Mit diesem kannst du data-driven Conversion Research betreiben und feststellen, wo die Nutzer Schwierigkeiten auf deiner Website haben. Neben Heat Maps und Aufzeichnungen ist es auch möglich kurze Umfragen in deine Seite einzubauen, um die Nutzer an kritischen Stellen einfach direkt zu fragen, warum und wo für sie Probleme auftauchen.

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