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Ausgabe: Feb III 2021

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In dieser Woche haben wir die geballte Ladung SEO-Know-How für dich: Wir stellen dir 3 wichtige KPIs für die Erfolgsmessung deiner SEO-Maßnahmen vor, zeigen dir, was du alles über die SERPs bei Google wissen musst und du erfährst, wie du in nur 60 Minuten einen technischen Check deiner Website durchführen kannst.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics: Wie sind Sitzungen in Google Analytics 4 (GA4) definiert?
  • SEO: 3 wichtige KPIs für deine Erfolgsmessung
  • Google Ads: So setzt du RLSAs richtig ein
  • SEO: Alles, was du über SERPs wissen musst
  • Content Marketing: Zielgruppenorientierte Inhalte dank Customer Journey Mapping
  • Instagram: So produzierst du ein erfolgreiches Video mit Instagram Reels
  • Technical SEO: So machst du einen Website-Check in nur 60 Minuten
  • Tool-Tipp der Woche: Duplicate Content vermeiden

 

Advanced

Google Analytics: Wie sind Sitzungen in Google Analytics 4 (GA4) definiert?

Als regelmäßigem Google-Analytics-Nutzer sind dir Sitzungen natürlich ein Begriff. Denn bei Universal Analytics stand die Einheit Sitzung bei vielen Analysen im Fokus. Das hat sich durch die Einführung von Google Analytics 4 grundlegend verändert. Hier stehen zukünftig der Nutzer und die durch ihn ausgelösten Ereignisse im Mittelpunkt.

Unser Alexander Holl gibt dir in seinem neuen Blogartikel einen Überblick darüber, wie Sitzungen in GA4 definiert sind und welche Unterschiede zu Universal Analytics bestehen. Du lernst unter anderem…

  • Definition: Was sind Sitzungen in GA4?
  • Parameter: Welche weiteren Parameter werden zu dem page_view Ereignis im Detail übergeben?
  • Inaktivität: Was passiert mit einer Sitzung, wenn der Nutzer inaktiv ist?
  • Sitzungsmetriken: Welche sitzungsbasierten Metriken findest du in GA4?
  • Berichte: 3 Beispiel für Berichte mit Sitzungsmetriken

 

Beginner

SEO: 3 wichtige KPIs für deine Erfolgsmessung

Beim Thema SEO denkst du wahrscheinlich direkt an Begriffe wie Keywordrecherche, organische Rankings, Duplicate Content oder den Google Index. Aber wie sieht es mit KPIs aus? Denn auch im Bereich SEO, bei dem man ja bekanntlich nicht so schnell Erfolge sieht wie in anderen Bereichen, ist es immens wichtig, dass du Kennzahlen definierst, anhand derer du deine Maßnahmen bewerten und deinen Erfolg messen kannst. Auf dem Blog von Seerinteractive werden diese Woche drei SEO KPIs vorgestellt, die du unbedingt tracken solltest.

  1. Einnahmen und ROI deines organischen Traffics: Unabhängig davon, ob du einen klassischen Onlineshop betreibst oder ob du mit deinem B2B-Unternehmen mehr Leads generieren möchtest, wirst du deine SEO-Ziele höchstwahrscheinlich mit dem Gedanken verfolgen, langfristig mehr Umsatz machen zu wollen. Deine Inhalte zielen zum Beispiel darauf ab, dass pro Kunde mehr Artikel im Warenkorb landen oder das mehr Interessenten dein Anfrageformular ausfüllen. Vielleicht möchtest du deine bestehenden Kunden auch einfach noch besser an deine Brand binden. Um mit diesen und ähnlichen Zielen messbar zum Unternehmenserfolg beizutragen, solltest du im Vorfeld unbedingt definieren, was dir ein Lead oder eine Conversion im Detail wert ist.
  2. Conversions und Conversion-Wert: Bevor du den verschiedenen Zielerreichungen auf deiner Website einen konkreten Wert zuordnest, musst du zunächst überlegen, welche Aktionen ein Nutzer überhaupt erledigen kann. Das kann zum Beispiel eine Anmeldung zum Newsletter sein, der Kauf eines Produkts oder das Ausfüllen eines Leadformulars, um zu einem späteren Zeitpunkt weitere Infos zu erhalten. Anschließend bestimmst du, welchen Wert jede dieser Conversions für dein Unternehmen repräsentiert. Indem du klare Conversionwerte definierst, fällt es dir hinterher leichter, den Wertbeitrag deines organischen Traffics zu beurteilen. Indem du auch die Kosten für deine Suchmaschinenoptimierung mit einbeziehst, kannst du außerdem den ROI deiner SEO-Maßnahmen berechnen.
  3. Organische Sichtbarkeit: Meistens kann es einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis du die Auswirkungen deiner SEO-Arbeit wirklich bemerkst. Denn nicht sofort sorgt ein besserer Aufbau deiner Landingpage oder ein ansprechend formulierter Produkttext dafür, dass mehr Nutzer konvertieren. Umso wichtiger ist es, dass du auch deine organische Sichtbarkeit im Blick behältst. Messen kannst du das zum Beispiel anhand der organischen Sitzungen, Impressionen und Keyword Rankings. Wenn du deine Rankings für verschiedene relevante Keywords verbessern kannst, ist das ein gutes Anzeichen dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist und deiner Zielgruppe das bietest, was sie sucht und bei dir eine gute Nutzererfahrung macht.

Weiterführende Infos zu den vorgestellten SEO-Kennzahlen findest du hier.

 

Advanced

Google Ads: So setzt du RLSAs richtig ein

Die meisten Unternehmen setzen Google Ads ein, um potenzielle Kunden auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Der Vorteil: Es werden genau die Nutzer angesprochen, die aufgrund einer Suchanfrage bei Google bereits Interesse an einem Angebot gezeigt haben. Der Streuverlust wird reduziert, die Werbung erscheint in einem relevanten Umfeld. In einem spannenden Blogbeitrag von Seokratie erfährst du diese Woche, wie du die Performance deiner Anzeigen und Kampagnen mithilfe von RLSAs noch verbessern kannst.

Das Akronym RLSA steht für Remarketing-Listen für Suchanzeigen und beschreibt eine Funktion bei Google Ads, mithilfe derer du deine Werbeanzeigen gezielt den Nutzern ausspielen kannst, die deine Website schon einmal besucht haben. Anders als bei Brand-Kampagnen geht es hier nicht um die Ansprache von Nutzern, die nach deinem Firmennamen suchen, sondern es kann sich auch um generische Suchanfragen handeln. Deine Werbung wird nur dann angezeigt, wenn der Nutzer sich zuvor schon einmal auf deiner Website befunden hat. Das hat den Vorteil, dass dein Unternehmen dem Nutzer schon ein Begriff ist und er dich sozusagen schon „kennt“ . Die Wahrscheinlichkeit, dass er nun auf deine Anzeige klickt und bei dir auch wirklich kauft, ist höher. Dementsprechend kannst du anhand von RLSAs auch einfach Gebotsanpassungen vornehmen und deine Werbeanzeigen individualisieren.

So legst du Remarketing-Listen in Google Ads an

Voraussetzung zum Erstellen von RLSAs ist, dass du den Google Ads Tag oder den Google Analytics Tag erfolgreich auf deiner Website integriert hast. Denn anhand der registrierten Cookies kann zwischen ehemaligen Websitebesuchern und neuen Nutzern unterschieden werden. Du kannst darüber übrigens nicht nur Besucher deiner Website erfassen, sondern auch App-Nutzer oder Personen, die sich ein YouTube-Video von dir angeschaut haben. Dafür gehst du wie folgt vor:

  1. In deinem Google Ads Account klickst du auf Tools & Einstellungen, dort auf Gemeinsam genutzte Bibliotheken und dann auf Zielgruppenverwaltung.
  2. Dort kannst du über das Pluszeichen eine neue Remarketing-Liste erstellen. An dieser Stelle wählst du auch aus, ob es sich bei der Zielgruppe um Besucher deiner Website, App-Nutzer, YouTube-Nutzer oder eine bestehende Kundenliste handelt.
  3. Anschließend kannst du anhand von Regeln entscheiden, wann ein Nutzer der Zielgruppe zugeordnet werden soll, zum Beispiel wenn er generell deine Website besucht hat oder wenn er nur eine ganz bestimmte Seite aufgerufen hat.
  4. Auch die Gültigkeitsdauer kannst du festlegen, beispielsweise auf 30 oder 90 Tage. Je kürzer die Dauer, desto kürzer ist es her, dass der Nutzer schon einmal mit deinen Inhalten interagiert hat und umso besser stehen die Chancen, dass er sich durch eine erneute Ansprache nochmal näher mit deinem Angebot beschäftigt.
  5. Jede Remarketing-Liste muss übrigens mindestens 1000 Nutzer enthalten. Wenn du nur wenig Traffic auf deiner Website hast, bietet es sich dementsprechend an, die Gültigkeitsdauer der Liste zu verlängern, damit die Mindestanzahl an Nutzern erreicht wird.

4 Strategien zum richtigen Einsatz von RLSAs

  • Hinzufügen zu bestehenden Kampagnen: Am einfachsten ist es, du stellst deine erstellten Remarketing-Listen bei deinen bestehenden Suchkampagnen erstmal auf Beobachtung. Wöchentlich solltest du dann untersuchen, ob sich deine KPIs (CTR, CPC, Conversionrate etc.) im Vergleich zu den anderen Nutzern unterscheiden. Ist die Performance bei deinen Remarketing-Zielgruppen besser, kannst du in einem zweiten Schritt Gebotsanpassungen vornehmen und evtl. ein bisschen mehr bezahlen, wenn auf der anderen Seite des Bildschirms ein Nutzer sitzt, der deine Website schon einmal besucht hat. Solltest du sowieso eine automatische Gebotsstrategie verwenden (zum Beispiel mit dem Ziel der Conversionmaximierung), nutzt Google die Daten aus deiner RLSA als zusätzliches Nutzersignal und nimmt die Gebotsanpassung basierend auf der Performance automatisch vor.
  • Spezielle Suchkampagnen für wiederkehrende Nutzer: Eine andere Möglichkeit besteht darin, für deine RLSA eine separate Kampagne zu erstellen. Die Nutzer, die die Anzeigen dieser Kampagne sehen, sind als ehemalige Websitebesucher also automatisch vorqualifiziert und du kannst auch generischere Keywords einbuchen. Der Vorteil, eigene Kampagnen für wiederkehrende Nutzer zu erstellen, besteht darin, dass du dadurch individuelle Anzeigentexte und Landingpages erstellen kannst und separate Budgets für unterschiedliche RLSAs einsetzen kannst.
  • RDSA-Kampagnen: Du hast auch die Möglichkeit, deine Remarketing-Listen mit dynamischen Suchanzeigen-Kampagnen (DSA) zu verknüpfen. Dieses Modell nennt sich RDSA und hebt sich von den gewöhnlichen dynamischen Suchanzeigen-Kampagnen insofern ab, dass sie in der Regel eine bessere Klick- und Conversionrate aufweisen. Dafür ist natürlich auch die Zielgruppe deutlich kleiner. Wenn du RDSA-Kampagnen einsetzen möchtest, solltest du für jede Liste eine separate Anzeigengruppe erstellen und die Kampagne auf die komplette Website ausrichten. Damit RDSAs richtig gut funktionieren, muss deine Website SEO-optimiert sein und jede Unterseite muss einen zum Thema passenden Titel und relevante Inhalte umfassen. Nur dann ist der Google Algorithmus in der Lage, eine passende Landing Page für die Suchanfrage eines Nutzers auszuwählen.
  • IF-Funktionen für Zielgruppen erstellen: Die IF-Funktionen ermöglichen es dir, speziell auf Nutzer deiner RLSA zugeschnittene Inhalte in deine Werbeanzeigen zu integrieren, ohne die gesamte Kampagne auf die Zielgruppe auszurichten. Zum Beispiel könntest du die Regel erstellen, dass, wenn ein Nutzer nach einem bestimmten Produkt sucht, und dieser Nutzer schon einmal bei dir gekauft hat, er einen Hinweis auf einen Rabatt in der Anzeige bekommt. Diesen Rabatt bekommt ein Nutzer, der nicht auf der Remarketing-Liste steht, nicht angezeigt. Um die IF-Funktionen zu nutzen, setzt du in deinem Anzeigentext einfach eine geschwungene Klammer und definierst dann die Funktion, sprich du kannst die Remarketing-Liste auswählen und definieren, welcher Text dem wiederkehrenden Nutzer angezeigt werden soll.

Noch mehr Infos dazu, wie du mit Remarketing-Listen für Suchanzeigen die Performance deiner Google Ads steigern kannst, erfährst du bei Seokratie.

 

Beginner

SEO: Alles, was du über SERPS wissen musst

Die Abkürzung SERP steht für Search Engine Result Page. Das ist die Seite, die du bei Google als Antwort auf eine Suchanfrage erhältst. Auf den SERPs findest du die Websites, die Google deiner Suchanfrage zuordnet. Du musst wissen, dass die SERPs einen enormen Einfluss auf den Traffic deiner eigenen Seite und damit auch deren Erfolg haben. Warum das so ist und wie du dich auf den SERPs besser positionieren kannst, erfährst du diese Woche bei Semrush.

Vorab gibt es zu sagen, dass natürlich jede Suchmaschine SERPs hat, auf denen du landen kannst. Weil Google aber mit Abstand den größten Marktanteil von allen hat, werden wir uns hier auf Google konzentrieren. Die Reihenfolge der Seiten auf den SERPs kommt nicht willkürlich zustande, sondern der Google-Algorithmus erstellt ein Ranking aus allen Seiten: Ganz oben steht die Seite, die nach Googles Meinung die meiste Relevanz für einen Suchbegriff hat. Diese erste Position hat die beste Klickrate von allen Ergebnissen, die auf der SERP zu finden sind. Dein Ziel ist es also, ganz oben zu stehen.

Früher wurden die Ergebnisse für eine Suchanfrage einfach untereinander dargestellt. Heute gibt es viele weitere Features, die dem Nutzer helfen sollen, die richtige Lösung für sein Problem zu finden, wie Featured Snippets, Knowledge Cards und Panels, Image Packs, Shopping Ergebnisse, etc. Ob du hier auftauchst, kannst du aber nicht direkt beeinflussen – das entscheidet Google. Du solltest deine Performance auf den SERPs regelmäßig kontrollieren. Dazu eignen sich spezielle SEO-Tools, bei denen du einen Suchbegriff eingibst und damit die entsprechenden SERPs analysieren kannst. Außerdem erhältst du hier viele Informationen über deine Keywords.

Du fragst dich nun bestimmt, wie du deine Position auf der SERP verbessern kannst? Dazu gibt es zwei Ansätze: die bezahlte Suche und die organische Suche.

  • Die bezahlte Suche ist der schnellste Weg, um in der SERP weiter hoch zu rutschen, da vor den „normalen“ Ergebnissen auf der SERP oft einige Anzeigen ausgespielt werden. Sie funktionieren über das PPC-System (Pay-per-Click). Dabei zahlst du immer dann einen bestimmten Betrag, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Am wichtigsten hierbei ist, dass du Keywords für deine Anzeige aussuchst, die auch wirklich zu deinen Inhalten passen. Nur so kannst du sicherstellen, dass die Anzeige auch nur bei Nutzern ausgespielt wird, für die deine Website hilfreich sein kann.
  • Organische Ergebnisse wirken für einige Nutzer authentischer, weswegen sie dazu neigen, keine Anzeigen anzuklicken. Um deine organischen Ergebnisse zu verbessern, brauchst du eine SEO-Strategie. Sie sollte aus einer Keyword-Recherche, der Analyse und Optimierung deiner Inhalte und Backlinks sowie der Optimierung der technischen SEO-Aspekte bestehen.

Wenn du weitere Informationen zum Thema SERPs möchtest, solltest du beim Blog von Semrush vorbeischauen. Dort findest du ausführlichere Beschreibungen und Anleitungen, vor allem zu den SERP-Features und der SEO-Strategie.

 

Beginner

Content Marketing: Zielgruppenorientierte Inhalte dank Customer Journey Mapping

Um trotz der Vielzahl an angebotenen Informationen und Inhalten relevant zu bleiben, ist es heutzutage überaus wichtig, dass du als Unternehmen bzw. Marke personalisierte Beiträge für deine potenziellen Kunden erstellst. Denn die Steigerung der Relevanz von Content Marketing wird vor allem durch Personalisierung erreicht. Convince&Convert zeigt dir in einem neuen Artikel, was Customer Journey Mapping ist und wie du damit zielgruppenorientierten Content erstellst.

Die Customer Journey beschreibt alle Touchpoints eines Kunden von dem Moment an, in dem er sich seines Problems bewusst wird, bis zu seinem gewünschten Ziel. Im Rahmen des Customer Journey Mappings wird diese Customer Journey visualisiert. Dabei kommt es auf fünf Elemente an:

  • Zielgruppen-Persona: Bevor eine Customer Journey Map erstellt wird, ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe nicht nur genau definierst, sondern auch wirklich verstehst. Dabei hilft dir die Erstellung einzelner Zielgruppen-Personas, um die Kunden basierend auf ihren Bedürfnissen und Einstellungen in spezifische Zielgruppen zusammenfassen zu können.
  • Phasen der Decision Journey: Die Decision Journey beschreibt die wichtigsten Schritte, die ein Kunde unternimmt, um sein Ziel zu erreichen. Typische Phasen der Decision Journey sind hierbei:
    • Desire: Realisierung, dass er ein Problem hat und dieses lösen will
    • Awareness: Aufmerksam werden auf eine Lösung
    • Consideration: In Betracht ziehen einer Lösung
    • Evaluation: Vergleich aller möglichen Lösungen
    • Purchase: Entscheidung für eine Lösung
    • Loyalty: Wiederkauf und/oder Weiterempfehlung
  • Emotionale Haltung der Zielgruppe: Emotionen haben bekanntlich einen direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Deshalb solltest du neben den Phasen der Decision Journey ebenfalls die emotionale Haltung deiner Kunden in den jeweiligen Phasen berücksichtigen. Dies verbessert dein Kundenverständnis und es fällt dir leichter, zu bestimmen, welche Art von Content die Kunden zu bestimmten Zeitpunkten benötigen, um die gewünschte Aktion durchzuführen.
  • Identifikation wichtiger Aktionen & Touchpoints: Es ist wichtig, sowohl alle Berührungspunkte deiner Kunden mit deinem Unternehmen zu identifizieren als auch die gewünschten Aktionen vom Kunden zu bestimmen. Nur so kannst du sicherzustellen, dass verschiedene Abteilungen (Sales & Marketing) dieselben Ziele verfolgen. Außerdem hilft die Definition der wichtigsten Handlungen dabei, den Fokus auf den jeweils richtigen Call-to-Action zu legen.
  • Bestmögliche Reaktion & Content-Möglichkeiten: Bestimme zunächst für jeden Touchpoint eine bestmögliche Reaktion und anschließend eine relevante Botschaft, die dabei hilft, diese Reaktion beim Kunden hervorzurufen. Basierend darauf entwickelst du dann konkrete Content-Ideen. Wenn zum Beispiel die bestmögliche Reaktion eine Bestellung in deinem Onlineshop ist und dein Kunde zögert, weil er nicht sicher ist, ob er mit dem Produkt zufrieden sein wird, kannst du ihn an dieser Stelle über die kostenlosen Versand- und Rückversandmöglichkeiten informieren.

Wenn du dich ausführlicher zu diesem Thema informieren möchtest, solltest du unbedingt beim Blog von Convince&Convert vorbeischauen.

 

Beginner

Instagram: So produzierst du ein erfolgreiches Video mit Instagram Reels

Wenn du dich mit Instagram beschäftigst, kennst du bestimmt schon das neue Format „Reels“. Reels sind kurze Videos, die bis zu 30 Sekunden dauern können und im Gegensatz zu den Instagram Stories nicht nach 24h verschwinden, sondern dauerhaft verfügbar sind. Das Format Reels ähnelt sehr stark dem Konzept von TikTok. Auf dem Facebook for Business Blog findest du diese Woche ein Video der Reihe „Boost My Business UK“, in dem dir erklärt wird, wie du mit Instagram Reels angesagte Videos für dein Unternehmen produzieren kannst:

  • Spiele den ganzen Prozess vorher im Kopf durch und kreiere ein Storyboard mit allem, was du in deinem Video darstellen möchtest.
  • Baue etwas Außergewöhnliches ein, damit dein Video aus der Masse heraussticht.
  • Nutze das Pipetten-Tool, um die Farben deines Corporate Designs in die Story einzubauen. Beispielsweise könntest du Text einfärben.
  • Du solltest das Reel auf jeden Fall auch auf deinem Handy abspeichern, da du Reels nicht direkt bewerben kannst. Wenn du das Video also in Form einer Anzeige ausspielen willst, musst du es nochmal separat hochladen.

Wenn du weitere Tipps möchtest, z.B. welches Equipment du brauchst, solltest du bei Facebook for Business vorbeischauen. Das Video von Boost My Business enthält die wichtigsten Punkte, die du bei deinen Reels beachten solltest, kurz und prägnant zusammengefasst und gibt dir zusätzlichen kreativen Input.

 

Advanced

Technical SEO: So machst du einen Website-Check in nur 60 Minuten

Die technischen Aspekte deiner SEO sind genauso wichtig wie die Keywords, das Linkbuilding und gute Content-Ideen. Deswegen solltest du auch regelmäßig einen Technical SEO-Check durchführen. Wir wissen aber auch, dass im Marketing-Alltag oft nicht viel Zeit ist und alles sehr schnell gehen muss. Deswegen stellen wir dir diese Woche einen Blogartikel von Seer Interactive vor, in dem du lernst, wie du eine schnelle Technical SEO-Analyse durchführen kannst, falls die Zeit mal knapp sein sollte.

In dem Artikel ist die Rede von „Technical Health“, also technischer Gesundheit. Und weil wir diesen Ausdruck so passend finden, wollen wir ihn hier einfach übernehmen. Deine Seite ist also technisch gesund, wenn sie möglichst schnell und einfach gecrawled werden kann. Du solltest es für die Suchmaschine so einfach wie möglich machen, deine Inhalte zu finden und zu teilen. Im Folgenden findest du fünf Tipps, wie du deine technische SEO-Gesundheit in nur 60 Minuten überprüfen kannst.

  • Tipp 1:  Überprüfe deine Seite auf Duplicate Content (ca. 15 Minuten) Wenn du Duplicate Content, also (nahezu) identischen Content, auf deiner Seite hast, weiß die Suchmaschine nicht, welchen Content sie bei einer Suchanfrage ausspielen soll. Um die Seite auf Duplicate Content zu überprüfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst z.B. HTTP vs. HTTPS, deine UTM Parameter oder deine Weiterleitungen überprüfen.
  • Tipp 2: Führe eine 404-Analyse in Google Analytics durch (ca. 10 Minuten) Dazu löst du einen 404-Fehler auf deiner Seite aus und kopierst das Title Tag dieser Seite. In Google Analytics kannst du dann unter Websitecontent > Alle Seiten zuerst ein Segment für organischen Traffic erstellen und dann eine sekundäre Dimension für „Seitentitel“ einrichten. Als Filter gibst du dann den kopierten Title Tag ein und Google Analytics wird dir 404-Seiten inklusive der tatsächlichen Aufrufe zeigen.
  • Tipp 3: Richte Warnungen für Änderungen im Tracking ein (ca. 10 Minuten) Du musst das Tracking der Änderungen lediglich einmal einrichten, dann kannst du jeden Tag einfach checken, ob sich auf deiner Seite etwas verändert hat. Es gibt viele verschiedene Tools, mit denen du die Indexierung deiner Seite, Änderungen in der robots.txt, Änderungen in den Meta Tags oder im hreflang, etc. täglich überprüfen lassen kannst.
  • Tipp 4: Mache ein XML-Sitemap Audit (ca. 20 Minuten) Die XML-Sitemap ist einer der ersten Faktoren, die sich die Suchmaschine auf deiner Website anschaut, deswegen sollte sie immer up to date sein. Um das zu gewährleisten, kannst du das Tool Screaming Frog verwenden. Das Tool imitiert einen Crawler. Die Resultate des Crawls kannst du dir als Tabelle herunterladen und so eventuelle Fehler finden.
  • Tipp 5: Nutze das Mobile Friendly Testing Tool von Google (ca. 5 Minuten) Googles eigenes Testing Tool kann dir dabei helfen, herauszufinden, wie gut deine Seite in ihrer mobilen Version performt. Das Tool zeigt dir, wie deine Seite auf einem Smartphone aussieht. So kannst du Fehler entdecken und ausbessern.

Wir haben dir die einzelnen Tipps hier zusammengefasst. Auf dem Blog von Seer interactive findest du ausführliche Beschreibungen und Anleitungen zu den einzelnen Punkten, sodass du sofort damit loslegen kannst, die technische SEO-Gesundheit deiner Seite zu überprüfen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unseren SEO-Tipps diese Woche möchten wir dir heute das Tool Copyscape vorstellen. Damit kannst du innerhalb kürzester Zeit überprüfen, ob es deine Inhalte in ähnlicher Form schon woanders gibt und potenzielle Duplicate Content Probleme vermeiden. Dafür kopierst du einfach eine URL in das Tool und schon wird dir angezeigt, ob und wo ähnliche Inhalte zu finden sind.

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4 Kommentare zu “Ausgabe: Feb III 2021”

  1. Christian

    17.02.2021 um 08:47 Uhr

    Der link zu dem Blog-Artikel zu GA4-Sessions führt leider nur zu einer 404-Seite 🙂

    • Alexander Holl

      17.02.2021 um 14:40 Uhr

      Hallo lieber Christian, klappt das jetzt? Sorry

      • Christian

        23.02.2021 um 08:52 Uhr

        Hallo Alexander, klappt jetzt wunderbar, vielen Dank!
        Sorry für die späte Rückmeldung, ich habe keine Benachrichtigung bekommen als mein Kommentar veröffentlicht wurde und auch nicht als die Antwort kam 🙂
        Dann werfe ich jetzt mal einen Blick in den sicher spannenden Beitrag…

  2. Silvia

    17.02.2021 um 16:43 Uhr

    Lieben Dank für den Tool-Tipp der Woche! Eigentlich weiß man ja, dass man immer mal prüfen sollte, ob schreibfaule Zeitgenossen die eigenen Inhalte kopiert haben. Nun bin ich gleich auf 2 dreiste Kopierer gefunden, einer davon hat meine Formulierungen sogar komplett und 1:1 kopiert. Androhung einer Abmahnung ist gerade raus!

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