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Digital Marketing Weekly Feb II 2020

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In dieser Woche zeigen wir dir, was Google in Sachen Analytics verändert hat und was du von Netflix für dein Storytelling lernen kannst. Außerdem stellen wir dir fünf häufige UX-Fehler vor, die du hoffentlich bald nicht mehr machst. 😉

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics: Diese Dimensionen sind seit letzter Woche verschwunden
  • Facebook: So begleitest du deine Kunden entlang ihrer Customer Journey
  • User Experience: Fünf häufige Fehler, die deine Nutzer abschrecken
  • Conversion Optimierung: Wie du deine Nutzer durch den Anker-Effekt leitest
  • So funktioniert erfolgreiches B2B-Marketing in der Industrie
  • Storytelling: Was wir von Netflix lernen können
  • SEO: Neues Ranking-Update aktiv?
  • Tool-Tipp: Deinen Content auf Fehler überprüfen

 

Google Analytics: Diese Dimensionen sind seit letzter Woche verschwunden

Dass Google öfter drastische Veränderungen vornimmt, ohne seine Nutzer zuvor darüber in Kenntnis zu setzen, ist nicht neu. Und so gab es auch in der letzten Woche eine Neuerung bei Google Analytics, die viele Nutzer verwirrt und verunsichert hat. Alle Details kannst du im neuen Blogbeitrag von Click Insight nachlesen. Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst.

Die Dimensionen Service Provider und Network Domain sind seit dem 4. Februar 2020 nicht mehr verfügbar

Mittlerweile hat Google bestätigt, dass die beiden Dimensionen Service Provider und Network Domain nicht mehr in Analytics zur Verfügung stehen. Stattdessen sehen Nutzer dort nur noch die Information (not set). Warum diese Änderung vorgenommen wurde, ist derzeit noch unklar. Falls du die Dimensionen bisweilen für deine Analysen genutzt hast, können nun verschiedene Probleme auftreten.

  1. Solltest du in deinem Unternehmen eine der beiden Dimensionen dazu genutzt haben, um internen Traffic (also Zugriffe deiner Mitarbeiter oder Agenturen) herauszufiltern, liegen deine internen Zugriffe nun seit dem 4. Februar höchstwahrscheinlich bei Null. Gleichzeitig ist der Gesamt-Traffic gestiegen, weil nun ja auch die internen Zugriffe erfasst werden.
  2. Solltest du die Dimensionen Service Provider oder Network Domain zur Erstellung von Zielgruppen genutzt haben, sind diese nun höchstwahrscheinlich nicht mehr verfügbar. Das wirkt sich auf dein Re-Marketing aus, da du die definierten Benutzergruppen nicht mehr gezielt ansprechen kannst.
  3. Jegliche Reportings oder Segmente, die auf den zwei nicht mehr verfügbaren Dimensionen basieren, verlieren ab sofort ihre Aussagekraft.

Welche Auswirkungen die Veränderungen noch haben können und wie du dennoch aussagekräftige Reportings erstellst, wenn du bis dato mit den Dimensionen Service Provider und Network Domain gearbeitet hast, erfährst du hier bei Click Insight.

 

Facebook: So begleitest du deine Kunden entlang ihrer Customer Journey

Um potenzielle Kunden von deinem Unternehmen und deinem Angebot zu überzeugen, ist es wichtig, dass du ihre Bedürfnisse im Detail verstehst. Am besten kannst du das unter Beweis stellen, indem du ihnen während ihrer Customer Journey immer wieder begegnest. Was genau dahinter steckt und wie du das auf Facebook in die Tat umsetzt, erklärt dieser neue Blogartikel von Social Media Examiner.

Zunächst solltest du die drei wichtigsten Stufen der Customer Journey kennen:

  1. Bewusstsein: Dein potenzieller Kunde ist entweder bereits auf dein Angebot aufmerksam geworden oder er ist sich zunächst bewusst, dass er ein Problem hat, für das er eine Lösung finden muss.
  2. Bewertung: Dein potenzieller Kunde kennt dein Angebot und bewertet nun, ob du oder ein anderer Anbieter sein Bedürfnis am besten erfüllen kannst.
  3. Kauf: Dein potenzieller Kunde hat sich intensiv mit dem Angebot auseinandergesetzt und ist nun bereit, einen Kauf zu tätigen.

Überlege dir in einem ersten Step, wie du die typische Customer Journey deiner Zielgruppe begleiten kannst. Zum Beispiel könntest du zunächst eine hilfreiche Checkliste oder ein Whitepaper zum Download anbieten, um deine Zielgruppe auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Anschließend gehst du in einem Erklär-Video auf typische Fragestellungen ein und stellst somit deine Expertise unter Beweis. Zum Abschluss kannst du dann noch einen Rabatt-Coupon anbieten, damit dein potenzieller Kunde auch wirklich bei dir kauft.

So fällst du in der Bewusstseins-Phase positiv auf

Zu Beginn recherchiert deine Zielgruppe wahrscheinlich online nach möglichen Angeboten. Hier geht es darum, binnen Sekunden positiv aufzufallen und bei deiner Zielgruppe für Aufmerksamkeit zu sorgen. Nutzer müssen sich ohne Probleme bei dir zurechtfinden können. Deine Facebook-Seite sollte auf den ersten Blick deutlich machen, wer du bist und wofür du stehst. Verschiedene Trust-Elemente (Gütesiegel, Kundenbewertungen etc.) sorgen hier für mehr Vertrauen in dein Unternehmen.

So überzeugst du in der Bewertungs-Phase

Weiß ein Nutzer erst einmal über dich und dein Angebot Bescheid, wird er sich genauer damit auseinandersetzen, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Jetzt geht es darum, zu beweisen, dass du der beste Anbieter bist. Biete deinen Besuchern bei Facebook verschiedene Möglichkeiten an, um sich mit dir in Verbindung zu setzen. Können sich Interessenten telefonisch oder per Chat an dich wenden? Vielleicht kannst du auch in einem FAQ-Tab Fragen beantworten, die andere Nutzer bereits gestellt haben. Oder du produzierst ein interessantes Erklär-Video, in dem du genauer auf die Features deines Produkts eingehst. Zeige deiner Zielgruppe, dass du der richtige Ansprechpartner für sie bist.

So werden Interessenten zu Käufern

Um deine Zielgruppe ein bisschen weiter Richtung Kauf zu stupsen, hebe noch einmal die Vorteile deines Angebots hervor. Außerdem solltest du deinen Kaufprozess für interessierte Nutzer so einfach wie möglich gestalten. Kommen Facebook-Nutzer per One-Click direkt auf eine Landingpage, auf der sie den Kauf abschließen können? Ist dazu ein Kundenprofil benötigt oder kann man auch als „Gast“ bei dir bestellen? All das sind Faktoren, die die Conversionrate beeinflussen können.

Überlege dir, wie die typische Customer Journey deiner Zielgruppe aussieht und welche Informationen benötigt werden, damit ein Interessent auch wirklich zum Käufer wird. Mit diesem Wissen kannst du deine Facebook-Seite entsprechend gestalten und sicherstellen, dass potenzielle Kunden alle relevanten Informationen bei dir finden.

Noch mehr Details dazu, wie du deine Facebook-Präsenz an der Customer Journey deiner Zielgruppe ausrichtest, erfährst du direkt bei Social Media Examiner.

 

User Experience: Fünf häufige Fehler, die deine Nutzer abschrecken

Das UX Design sorgt dafür, dass der Nutzer eine gute Erfahrung macht, während er deine Website verwendet. Eine gute User Experience ist ansprechend, aktiviert den Nutzer und nimmt ihn mit auf eine Reise beginnend bei seiner Ankunft auf deiner Website bis hin zur fertigen Conversion. Ein schlechtes UX Design schreckt die Nutzer ab, sodass sie im schlimmsten Fall die Seite sofort wieder verlassen. Ein großes Problem ist, dass beim UX Design für viele der Fokus nur auf ihrem eigenen Verständnis für Schönheit besteht. Stattdessen sollte sich ein UX Designer mit der User Journey befassen und wichtige Touchpoints ausfindig machen. Viele vergessen den Nutzer und dessen Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen. Der Artikel des Jeff-Bullas-Blog nennt dir daher fünf häufige UX-Fehler, die du dringend vermeiden solltest.

  1. Das mentale Modell des Nutzers missachten: Jeder User hat in seinem Kopf ein mentales Modell, das seine Erwartungen bezüglich des Produkts enthält, ebenso wie frühere Erfahrungen, Bedürfnisse etc. Das mentale Modell hilft dem Nutzer bei seiner Kaufentscheidung. Ein Produkt und dessen Darstellung sollte daher diesem mentalen Modell des potenziellen Kunden entsprechen und eben nicht nur dem konzeptionellen Modell des Designers.
  2. Irrelevanter Inhalt: Call-to-Action-Elemente sind wichtig, da sie den Nutzer leiten und zu einer Handlung motivieren können. Doch schlecht eingesetzt können sie auch für Verwirrung und Ablenkung sorgen. Auf keinen Fall solltest du den Nutzer mit zu viel irrelevantem Content stören. Dies geschieht zum Beispiel durch seitenfüllende Pop-Ups, welche wichtige Navigationselemente und die Seiteninhalte verdecken.
  3. Innovation auf Kosten der Usability: Es gibt bestimmte ungeschriebene Regeln gerade für E-Commerce-Seiten, an die sich die Nutzer einfach über lange Zeit bereits gewöhnt haben – z.B. befindet sich der Warenkorb immer oben rechts. Ganz egal wie innovativ der UX-Designer gerne sein möchte, dieser übliche Aufbau sollte nicht verändert werden. Er führt sonst bei den Nutzern schnell zu starker Verunsicherung und hindert eine intuitive Bedienung.
  4. Karussells helfen niemandem: Aus irgendeinem Grund haben sich Karussells oder Slider weit verbreitet – sie zeigen lediglich große Bilder mit ein wenig Text darauf und bringen dem Nutzer keinen Mehrwert, sondern verdrängen die eigentlich relevanten Inhalte nach unten. Oftmals kann der User nicht einmal händisch zwischen den Bildern hin und her wechseln, sondern muss auf die automatische Abfolge warten. Wenn du also wirklich ein Karussell oder einen Slider einsetzen möchtest, dann zumindest mit einer Kontrolle für den Nutzer und einem klickbaren Bild.
  5. Mobile UX ignorieren: Die Anzahl mobiler Nutzer ist überragend. Es ist demnach ein riesengroßer Fehler, wenn du bei deiner Website nicht auch auf die mobile User Experience achtest. Mobil möchte der Nutzer meist noch sehr viel schneller zum Ziel gelangen. Ein einfacher Websiteaufbau mit wenigen Taps ist daher essentiell. Außerdem solltest du bei der mobilen Website dringend darauf achten, dass deine Buttons nicht zu klein sind, deine Texte nicht zu groß, die Bilder eine ausreichend gute Qualität haben und die Navigation nicht verwirrend ist.

Es gibt natürlich noch viele weitere wichtige UX-Regeln, die du dringend beachten solltest. So zum Beispiel auch eine hohe Ladegeschwindigkeit. Den ausführlichen Artikel auf dem Jeff-Bullas-Blog zu diesen fünf Tipps findest du hier.

 

Conversion Optimierung: Wie du deine Nutzer durch den Anker-Effekt leitest

Psychologische Effekte werden im Marketing sehr häufig genutzt, um Menschen unbewusst zu leiten. Gerade bei der Conversion Optimierung erzielt der Ankereffekt enorme Wirkungen. Er tritt ein, wenn Menschen mit neuen Informationen konfrontiert werden und diese unbewusst als Anker für ihre Orientierung nutzen, oder aber wenn Menschen bereits bekannte Informationen als Ankerpunkt für eine Einschätzung zu einem bisher unbekannten Thema verwenden. Hubspot erklärt in diesem Artikel, wie du den Ankereffekt für dein digitales Marketing nutzen kannst.

  1. Durchgestrichene Preise und Prozentangaben: Ein sehr wirkungsvoller Einsatz des Ankereffekts besteht in der Angabe von durchgestrichenen Ausgangspreisen unter- oder oberhalb des aktuell gültigen Preises. Der Anker wird damit auf den höheren Preis gesetzt, sodass der Aktuelle sehr viel günstiger wahrgenommen wird. Ebenfalls effektiv ist die Angabe von Rabattprozenten. Auch sie geben dem Nutzer einen Orientierungspunkt und lassen das Angebot lukrativ erscheinen.
  2. Voreingestellte Werte: Eine weitere Möglichkeit ist, dem Nutzer als Anker einen konkreten Vorschlag zu machen und ihn dadurch zu beeinflussen. Der WWF hat beispielsweise auf seiner Seite eine Preis-Achse, auf der man seinen Spendenbetrag einstellen kann. Ein voreingestellter Regler liegt bei 80 Euro und beeinflusst dadurch als Anker die Spendenbereitschaft der Nutzer. Dieser Effekt ist auch durch wissenschaftliche Experimente belegt.
  3. Dringlichkeit: Ein weiterer Einsatz eines psychologischen Effektes, der ähnlich dem Ankereffekt, eine Orientierung für den Nutzer bietet und ihn dadurch beeinflusst, ist das Framing. Beim Framing geht es um die Art und Weise, wie eine Botschaft vermittelt wird. Im E-Commerce besonders effektiv ist hier eine gewisse Dringlichkeit. Ein Live-Ticker beispielsweise, der die Dauer eines Angebots herunterzählt, ein Hinweis auf den baldigen Ausverkauf eines Produkts oder die Notiz, dass drei weitere Kunden dieses Produkt bereits in ihrem Warenkorb haben, sind mögliche Umsetzungsbeispiele.
  4. Höchster Preis zuerst: Einen effektiven Anker setzt du außerdem, indem du dein teuerstes Angebot vorne links auf der Landing Page platzierst. Gerade wenn du beispielsweise verschieden teure Abo-Varianten anbietest, macht es Sinn das Teuerste im Layout links zu platzieren, um mit ihm einen Anker zu setzen, anhand dessen die anderen Preise bewertet werden.

Eine ausführlichere Beschreibung des Ankereffekts findest du in diesem Artikel von Hubspot.

 

So funktioniert erfolgreiches B2B-Marketing in der Industrie

Zugegeben: Für schicke Lifestyle-Produkte oder coole Restaurant-Ketten fallen dir sicherlich schnell ein paar Ideen ein, wie du potenzielle Kunden für dein Angebot begeistern kannst. Doch in anderen Branchen dauert es manchmal länger, bis man kreative Ansätze entwickelt hat. Dieser neue Blogbeitrag von Content Marketing Star befasst sich mit genau diesem Thema und liefert fünf erfolgsversprechende Tipps für dein Industriemarketing.

  1. Start with your „Why“: Das gilt nicht nur fürs Industriemarketing, sondern generell für die Kundenansprache. Erkläre deiner Zielgruppe nicht nur, welche Produkte du anbietest und mit welchen besonderen Features diese kommen. Schließlich unterscheiden sich viele Produkte kaum in ihren Funktionen und ihrer Bedienung. Konzentriere dich stattdessen auf das „warum“. Warum können deine Produkte die Bedürfnisse deiner Zielgruppe noch besser erfüllen als andere? Warum sollten Kunden bei dir und nicht beim Konkurrenten einkaufen? Indem du mit deinem Content auf genau diese Fragen eingehst, schaffst du es, deine potenziellen Kunden für dich zu begeistern. Probiere es aus.
  2. Begleite deine Zielgruppe entlang ihrer Customer Journey: Bevor sich ein Entscheider der Industrie konkret mit deinen Produkten auseinandersetzt, hat er sich davor wahrscheinlich schon mit verschiedenen Angeboten beschäftigt und eine genaue Recherche betrieben, um den Anbieter ausfindig zu machen, der am meisten Expertise hat. Daher ist es wichtig, dass du nicht nur das finale Produkt anbietest, sondern deine Zielgruppe entlang ihrer Customer Journey immer wieder abholst und aufzeigst, dass du da bist und eine passende Lösung für ihr Problem parat hältst. Produziere z.B. hilfreiche Erklär-Videos oder biete Infomaterial zum kostenlosen Download an.
  3. Kenne und verstehe deine Zielgruppe: Um Kunden zu gewinnen und diese auch langfristig an dich zu binden, musst du unter Beweis stellen, dass du sie wirklich verstehst, d.h. du kennst ihre Probleme und weißt, wie du diese lösen kannst. Besonders gut funktioniert das mit einem eigenen Blog. Gehe in deinen Artikeln auf typische Problemstellungen ein und biete passende Lösungen an. Für jeden Blog gilt: Produziere nur Inhalte, die für deine Kunden wirklich relevant sind.
  4. Unterschiedliche Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse: Und genau das solltest du dir merken, wenn du deinen Content produzierst. Denn nicht für alle Zielgruppen sind die gleichen Inhalte relevant. Möchtest du über deinen Blog neue Kunden ansprechen? Dann produziere erklärende „How to“-Artikel. Um jedoch neue Mitarbeiter auf dich aufmerksam zu machen, entwickle Inhalte, die deine Industrie genauer beleuchten und bestimmte Berufsbilder im Detail vorstellen.
  5. Baue deine digitale Präsenz auf: Auch wenn viele B2B-Unternehmen damit noch Schwierigkeiten haben, ist es mittlerweile absolut notwendig, digital präsent zu sein. Denn der Großteil deiner heutigen Zielgruppe ist online unterwegs und informiert sich dort über Produktangebote. Stelle dein Unternehmen und dein Angebot auf deiner Website vor, stelle relevante Inhalte zur Verfügung und zeige deinen potenziellen Kunden auf, warum genau du der richtige Ansprechpartner für sie bist.

Diese fünf Empfehlungen gelten nicht nur für das Industriemarketing, sondern generell für die B2B-Branche. Beweise deinen Kunden, dass du ihre Probleme verstehst und die passende Lösung liefern kannst.

Noch mehr ausführliche Tipps erhältst du direkt auf dem Blog von Content Marketing Star.

 

Storytelling: Was wir von Netflix lernen können

Netflix hat die Art verändert, wie Geschichten erzählt werden. Kein anderer Streamingdienst produziert derart viele Serien auf eine so neuartige Weise. Ein Artikel von t3n erklärt, was genau sich gewandelt hat und was wir als Unternehmen daraus lernen können.

  • Charakter vs. Plot: Nicht mehr der Plot steht bei Netflix-Serien im Vordergrund, sondern die Charaktere. Oftmals lässt sich gar nicht genau beschreiben, worum es eigentlich geht, so wie beispielsweise bei „Orange is the new Black“. Die Geschichten leben von ihren Charakteren. Es geht nicht mehr darum, was passiert, sondern warum es passiert – die Motivationen, die Hintergründe. Hieraus lassen sich gleich zwei Punkte ableiten, die auch für die Markenkommunikation hilfreich sind: Zum ersten solltest du deinen Fokus auf die Motivation und die Backstory legen. Erzähle dein WARUM. Und zum zweiten hilft der Einsatz von Charakteren. Gemeint sind aber nicht wie üblich Promis als Markenbotschaftler. Erzähle die Real-Life-Stories von Everyday-Heroes.
  • Everyday-Heroes: Denn genau das hat auch Netflix getan und damit ein weiteres Element des klassischen Storytellings verändert. In seinen Serien geht es um Menschen statt Superhelden. Kein Mensch ist perfekt. Menschen entwickeln und verändern sich und genau das zeigt Netflix in seinen Serien. Es gibt keine klare Trennung mehr zwischen Gut und Böse, manchmal werden die Charaktere selbst zu dem, wogegen sie vorher angekämpft haben. Menschen haben Schwächen und Fehler. Wir brauchen in unseren Stories keine klassischen Helden mehr und auch kein Happy End. Diese Entwicklung weg von der traditionellen Heldenreise kann auch für Marken sehr interessant sein. Es geht nicht mehr darum, die Brand als Helden zu inszenieren, sondern um neuartiges Storytelling zu Leben, Glück, Erfolg etc.
  • Customer-Centric-Storytelling: Das Wichtigste bei unseren Stories ist, dass sich die Menschen darin wiederfinden können. Das schafft auch Netflix mit seinen Serien. Vor allem eben durch die sehr menschlichen Charaktere. Marken müssen es schaffen, die Stories ihrer Zielgruppe zu erzählen. Es geht darum den Menschen dabei zu helfen, ihre Welt ein kleines bisschen besser zu verstehen. Erzähle Geschichten, in denen deine Kunden im Zentrum stehen und die sie nicht nur berühren, sondern die ihnen weiterhelfen.

 

SEO: Neues Ranking-Update aktiv?

Laut einem neuen Beitrag bei Onlinemarketing.de scheint seit dem Wochenende ein neues Ranking-Update bei Google aktiv zu sein. Wie in dem Artikel beschrieben wird, haben bereits mehrere SEOs von deutlichen Ranking-Veränderungen und starken Traffic-Verlusten berichtet. Auch verschiedene Rank-Checking-Tools, wie SEMrush oder Mozcast, zeigen deutliche Schwankungen auf, die teilweise sogar stärker sind als jene nach dem letzten Update im Januar. Ob es sich nun um ein erneutes Update handelt oder Google aktuell Tests durchführt, ist derzeit noch unklar. Google hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. Um jederzeit auf dem neuesten Stand zu sein, solltest du laut Onlinemarketing.de die Twitter-Kanäle von Google im Auge behalten.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Diese Woche möchten wir dir das Tool Duden Mentor vorstellen. Das Tool überprüft deine Texte auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung und gibt dir weitere Vorschläge, wie du deine Inhalte noch besser formulieren kannst. Du kannst deine Texte nicht nur in den „Mentor“ kopieren, sondern diesen auch mit praktischem Browser-Plug-In (für Chrome und Firefox) verwenden, sodass deine Texte direkt dort überprüft werden, wo du sie schreibst.

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