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Digital Marketing Weekly Feb I 2019

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Hier erhältst du eine neue Ausgabe unserer 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Amazon Advertising: 5 Fehler beim Werben auf Amazon
  • Was E-Mail-Marketing von Dating-Apps lernen kann
  • Funktioniert Content Marketing im B2B-Bereich?
  • SEO: Wie du Keyword-Kannibalismus vermeidest
  • Inspiration: Diese 10 Startups können Social Media
  • Social Media: Änderungen im Facebook Business Manager
  • Tool-Tipp: Social-Media-Planung

 

Amazon Advertising: 5 Fehler beim Werben auf Amazon

Werbung auf Amazon wird immer wichtiger und kann sehr effektiv sein. Umso ärgerlicher ist es, wenn man hier durch begangene Fehler Geld verschwendet, ohne dass der maximale Erfolg erzielt wird. Onlinemarketing.de hat hier deshalb fünf häufige Fehler, die du vermeiden solltest.

  1. Keine Strategie: Eine Kampagnen-Strategie ist natürlich auch im Umfeld von Amazon von großer Bedeutung und in diesem Zusammenhang spielt insbesondere das Setzen eines geeigneten Ziels eine Rolle. Auch wenn der Umsatz natürlich das übergeordnete Ziel einer jeden Kampagne darstellt, gibt es noch einige weitere sinnvolle Kampagnenziele, wie zum Beispiel die Reichweite, Wettbewerberverdrängung oder der Schutz der eigenen Marke. Für jede Station im Conversion-Funnel gibt es auf Amazon speziell geeignete Anzeigenformate. Eine Übersicht hierzu enthält der Artikel auf Onlinemarketing.de.
  2. Keine Pflege: Wer Kampagnen nicht regelmäßig pflegt und verbessert, verschenkt ihr Potenzial. Nach dem Aufsetzen einer Kampagne sollten deshalb Daten gesammelt und diese analysiert werden. Mithilfe dieser Analysen können dann Keywords, das Budget oder die Bidding-Strategie optimiert werden.
  3. Missachtung des Relevancy Score: Der Amazon Relevancy Score ähnelt dem Qualitätsfaktor von Google Ads. Er soll die Übereinstimmung von Suchanfrage und Anzeige sicherstellen. Welche Faktoren diesen Score beeinflussen, zeigt dir der Artikel auf Onlinemarketing.de.
  4. Das falsche Maß an automatischen Kampagnen: Automatische Kampagnen bringen grundsätzlich das Problem von Streuverlusten mit sich, da die Amazon-Automatismen noch nicht optimal funktionieren. Dennoch bringen automatische Kampagnen den Vorteil, darüber die bestlaufensten Keywords zu ermitteln. Da es bisher noch kein geeignetes Keyword-Tool für Amazon-Produkte gibt, lohnt es sich, eine Auto-Kampagne mit geringem Budget pro Produktkategorie anzulegen. Die daraus generierten Keywords, kannst du dann in den manuellen Kampagnen nutzen.
  5. Keine Brand Protection Kampagnen: Marken haben auf Amazon ohnehin schon eine geringere Relevanz als auf anderen Marktplätzen. Umso wichtiger ist es, einen der seltenen Nutzer, die auf Amazon nach einem Markennamen suchen, mit einer Brand-Anzeige abzuholen. Dies verhindert zudem, dass ein Wettbewerber die eigene Marke durch eine Anzeige bei einer Markensuche verdrängt.

 

Was E-Mail-Marketing von Dating-Apps lernen kann

Durchschnittlich 11 Sekunden Zeit schenken Nutzer heutzutage einer E-Mail. Die Aufmerksamkeitsspanne der Rezipienten ist kurz – sie wollen das Wesentliche auf einen Blick erkennen, sich am Besten auf eine einzige Sache fokussieren. Und genau das bieten Dating-Apps. Sie haben sich auf das moderne Nutzerverhalten spezialisiert, während E-Mails den Nutzer weiterhin überhäufen mit Informationen, Bildern und verschiedensten Handlungsaufforderungen. Ein Artikel aus dem Salesforce-Blog stellt drei wesentliche Punkte dar, die wir uns für unser E-Mail-Marketing von den Dating-Apps abschauen sollten.

Kurz und knackig

In Dating-Apps werden die Nutzer zu einer Zeit mit lediglich einer Option konfrontiert und erhalten hierzu einen eindeutigen Call-to-Action: „Ja oder nein?“ Dies sollten wir uns auch für unsere E-Mails angewöhnen. Eine kurze Nachricht. Ein Ziel. Ein Call-to-Action. Denn die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer ist schließlich kurz.

Personalisiert

Dating-Apps leben davon dir potenzielle Partner vorzuschlagen. Und zwar möglichst ausschließlich. Also Menschen, die zu dir und deinen Interessen passen. Zu dem, wonach du gerade suchst. Wäre es es nicht extrem hilfreich auch in E-Mails nur mit solchen Produkten konfrontiert zu werden, die zu dir und deinen momentanen Bedürfnissen passen?

Nutzerperspektive

Dating-Apps haben sich darauf spezialisiert, zum richtigen Zeitpunkt genau das zu bieten, was für den Nutzer wichtig ist. E-Mails werden dagegen häufig aus Unternehmenssicht geschrieben – sie enthalten meist die Produkte, welche die Firma pushen will. Das sind aber vielleicht nicht die Produkte, für die sich ein Nutzer bereits interessiert hat, bei denen er bereits nahe an einer Kaufentscheidung steht und wo nur noch ein paar mehr Informationen benötigt werden. Sich Gedanken über den Nutzer und dessen Customer Journey zu machen, ist auch für das E-Mail-Marketing von großer Bedeutung.

 

Funktioniert Content Marketing im B2B-Bereich?

„Content Marketing im B2B-Bereich funktioniert nicht. Meine Branche ist viel zu speziell, da gibt es keine Inhalte, über die ich schreiben kann“. Die Ausrede gilt nach diesem Video der Seokratie nicht mehr.

 

 

SEO: Wie du Keyword-Kannibalismus vermeidest

Wenn zwei deiner URLs für dasselbe Keyword optimiert wurden, werden sie untereinander zu Konkurrenten und Google steht vor einem Relevanzproblem. Hubspot hat in einem Artikel das Problem erklärt und einige Tipps aufgelistet, wie du Keyword-Kannibalismus vermeidest.

Zunächst einmal geht es um die Frage, wie du überhaupt erkennst, dass sich zwei der URLs um dasselbe Keyword streiten. Dies kannst du mithilfe eines SEO-Tools herausfinden. Dabei deuten folgende Indikatoren auf einen Keyword-Kannibalismus hin:

  • mehrere verschiedene Rankings für dasselbe Keyword (insbesondere auf den Seiten eins bis drei)
  • dauerhaft starke Schwankungen im Ranking
  • allgemeine Rankings mit unterschiedlichen URLs

Hast du einen solchen Keyword-Kannibalismus entdeckt, solltest du dir zunächst die Frage stellen, ob es überhaupt Sinn macht beide Seiten zu erhalten oder ob es nicht vielleicht sogar sinnvoller wäre, die Inhalte auf einer URL zusammenzuführen, weil sie sich überschneiden. Oder aber gibt es vielleicht für eine der beiden Seiten ein viel passenderes Keyword? Entscheidest du dich dafür, dass beide Seiten für dasselbe Keyword bestehen bleiben sollen, steht nun die nächste Entscheidung an: Nämlich welcher der beiden Seiten der Vorzug gegeben werden soll. (Meist der älteren.) Ist auch das geklärt, hast du in einem nächsten Schritt nun die folgenden Möglichkeiten:

  1. Vom zweiten auf den ersten Artikel verlinken mit dem Keyword im Ankertext.
  2. Eine Weiterleitung per 301 Redirect von der zweiten auf die erste URL oder ein Canonical Tag.
  3. Eine übergeordnete Kategorienseite / Landingpage, die auf beide Seiten verlinkt.
  4. Die Indexierung der schlechteren Seite entfernen per „noindex, follow“.

Eine ausführliche Erklärung und Abwägung der einzelnen Methoden findest du im Blogartikel von Hubspot.

 

Inspiration: Diese 10 Startups können Social Media

Dieses Ranking der Gründerszene listet zehn deutsche Startups auf, die 2018 besonders viele Nutzer auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube erreichten. Die Unternehmen müssen wohl etwas richtig machen – ein Blick auf ihre Social-Media-Auftritte lohnt sich also zur Inspiration für das eigene Social-Media-Marketing. Hier geht’s zum Ranking.

 

Social Media: Änderungen im Facebook Business Manager

Berechtigungen im Facebook Business Manager können nun individuell für einzelne Tätigkeiten gegeben werden – Facebook ermöglicht so eine bessere Kontrolle über die eigenen Daten, heißt es auf dem Blog von Hutter Consult. Bisher wurden Berechtigungen basierend auf Rollen (z.B. Moderatorenrolle) vergeben. Dieses System wurde nun durch tätigkeitsbasierte Berechtigungen ersetzt. Ein Community Manager kann nun also beispielsweise die Rechte erhalten, Kommentare zu moderieren und Nachrichten im Namen der Seite zu versenden, aber im Gegensatz zum bisherigen System, kann man ihm die Rechte die Insights zu sehen und Werbeanzeigen zu schalten vorenthalten. Im Zuge der Umstellung werden bestehende rollenbasierte Berechtigungen automatisch in für die Rolle passende Tätigkeits-Berechtigungen umgeändert. Die zugeteilten Berechtigungen können jedoch jederzeit eingesehen und bearbeitet werden.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Für eine übersichtliche Planung der Social-Media-Posts eignet sich das Tool ContentCal. Eingefügte Bilder, eine Kalenderübersicht und Farbkodierungen lassen dich auf einen Blick erkennen, wann du was posten willst und welche Themen du wie häufig abdeckst.

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