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Digital Marketing Weekly Dez IV 2020

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Diese Woche stellen wir dir fünf Digital-Marketing-Tipps für den Weihnachtsmann vor. Außerdem zeigen wir dir, welche Suchanfragen im Jahr 2020 am meisten gestellt wurden und welche Prognosen Online-Marketing-Experten für das kommende Jahr aufstellen. Zum Schluss haben wir noch einen etwas anderen Tool-Tipp für dich.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Online Marketing: 5 praktische Tipps für den Weihnachtsmann
  • Google Ads: In 10 Schritten zum perfekten Audit
  • So setzt du dir die richtigen Ziele
  • Diese Suchanfragen haben das Jahr 2020 bestimmt
  • SEO: Diese 7 Fehler solltest du 2021 vermeiden
  • Google Analytics: Unterschätzte Features, die deine Performance verbessern
  • Das wird 2021 im Online-Marketing wichtig
  • 2020: Auch für Online-Marketing-Experten ein etwas anderes Jahr
  • Tool-Tipp: Santa Tracker von Google

Online Marketing: 5 praktische Tipps für den Weihnachtsmann

Der Weihnachtsmann ist seit Jahren unser liebster Geschenke-Lieferant. Auf die pünktliche Lieferung und seine passenden Ideen ist einfach Verlass. Doch Amazon und andere E-Commerce-Konkurrenten rücken die Weihnachtsmann & Co. KG zunehmend in den Hintergrund. Damit der Weihnachtsmann sein Geschäftsmodell auch zukünftig profitabel gestalten und seine Elfen, Rentiere und andere Helfer beschäftigen kann, ist es höchste Zeit für ihn, auf digitales Marketing umzusteigen. Contentmanager.de liefert in diesem Artikel fünf praktische Tipps.

  1. Erstellung eines Marketing Kalenders: Nicht in jedem Land werden die Geschenke bereits am 24. Dezember ausgepackt. In den USA liegen sie erst am 25. morgens unterm Baum und in einigen afrikanischen Ländern wird sogar erst am 7. Januar gefeiert. Kein Wunder, dass man da mal durcheinander kommt. Der Weihnachtsmann sollte sich daher unbedingt einen Marketing Kalender zulegen. Ergänzend zum Adventskalender sollten darin die genauen Liefertermine sowie länderspezifische Informationen enthalten sein, damit der Weihnachtsmann seine Kommunikation an die jeweilige Kultur anpassen kann.
  2. Aufbau einer Social Media Präsenz: Auch die Jüngeren sind zunehmend auf den sozialen Medien unterwegs. Um seine Zielgruppe von sich zu überzeugen, sollte der Weihnachtsmann also nicht mehr nur in Adventsgedichten und Weihnachtsliedern auftauchen, sondern sich ebenfalls auf den sozialen Netzwerken zeigen. Neben eigenen Kanälen gibt es bestimmt viele Interessenten, die als Influencer für den Weihnachtsmann tätig werden möchten. Außerdem bietet sich User Generated Content ganz besonders gut an, teilen doch viele Menschen von sich aus ihre liebsten Weihnachtsgeschenke in Bildern oder Stories mit ihren Followern. Wird zusätzlich der Weihnachtsmann in dem Beitrag verlinkt, kann er ihn ganz einfach teilen und reposten.
  3. Entwicklung von E-Mail-Automatisierungen: Was war das früher schön, als man dem Weihnachtsmann seine Wünsche noch per handgeschriebenem Wunschzettel geschickt hat. Leider kann das am Nordpol für ganz schönes Chaos sorgen. Schließlich müssen die richtigen Geschenke den richtigen Wünschen und Familien zugeordnet werden. Einfacher wäre es da, würde der Weihnachtsmann sich ein CRM-Tool zulegen und darin die wichtigsten Informationen speichern. Ganz automatisch würde er so die Wünsche, die im Laufe des Jahres geäußert werden, dokumentieren und zu Weihnachten erfüllen können. Durch automatisierte E-Mails könnte er außerdem das ganze Jahr über mit seinen Kunden in Kontakt bleiben und sie regelmäßig reaktivieren.
  4. Storytelling auf der eigenen Website: Zugegeben, die meisten kennen die Geschichte vom Weihnachtsmann. Trotzdem würde es nicht schaden, dass er sich eine eigene Website zulegt und seine Online-Präsenz aufbaut. Dank emotionalem Storytelling kann so eine noch engere Verbindung mit der Zielgruppe eingegangen werden, sodass sich beim nächsten Mal gar nicht mehr die Frage gestellt wird: „Bestelle ich beim Weihnachtsmann oder doch bei Amazon?“
  5. Mit Online-Shop Gewinne erzielen: Wer zahlt eigentlich die Geschenke, die der Weihnachtsmann liefert? Jedes Jahr landen die bunt verpackten Päckchen unterm Baum und der Weihnachtsmann hat noch nie eine Rechnung gestellt. Auf Dauer kann das Geschäftsmodell ja nur scheitern. Ein eigener Online-Shop könnte da Abhilfe verschaffen. Indem die Geschenke online verkauft werden, würde der Weihnachtsmann Umsätze generieren und könnte diese in sein Business und dessen weiteren Ausbau investieren.

 

Advanced

Google Ads: In 10 Schritten zum perfekten Audit

Hast du schon gute Vorsätze fürs nächste Jahr gemacht? Wie wäre es, wenn du dir 2021 mal mehr Zeit für Analysen in Google Ads nimmst und die Performance deiner Anzeigen noch bewusster optimierst. Am besten verschaffst du dir erstmal einen genauen Überblick über den Status Quo und führst dafür einen Audit deines eigenen Accounts durch. Welche zehn Kategorien du dabei unbedingt untersuchen solltest und was zum perfekten Audit alles dazugehört, erfährst du diese Woche bei Seer Interactive.

  1. Account Struktur: Die Struktur deines Google-Ads-Kontos sollte sich am besten an der Struktur deiner Website orientieren. Lehne die Kampagnen an die unterschiedlichen Produkte oder Services an, die du deinen Kunden anbietest. Dadurch kannst du nämlich auf Produktebene Analysen durchführen. Wenn du deinen Account genauer unter die Lupe nimmst, überprüfe, ob es eventuell Produkte gibt, die noch in keiner Kampagne abgebildet werden. Außerdem solltest du sicherstellen, dass alle Kampagnen einheitlich benannt sind (Naming Convention).
  2. Targeting Optionen: Deine Anzeigen sollen natürlich nur dort ausgespielt werden, wo sich deine Zielgruppe befindet. Denn ansonsten gibst du Geld für Klicks von Usern aus, für die dein Angebot nicht relevant ist. Überprüfe daher deine Impressions und überlege dir ebenfalls, ob du nur Personen ansprechen möchtest, die sich in den Zielregionen aufhalten oder auch die, die sich für die Region interessieren.
  3. KPIs, Ziele und Tracking: Den Erfolg deiner Kampagnen kannst du nur dann bewerten, wenn du zuvor konkrete Ziele definiert hast und sicherstellst, deren Erreichung zu tracken. Wenn du zum Beispiel mehr Newsletter-Abonnenten generieren möchtest, dann musst du zunächst die Anmeldung zum Newsletter als Conversion hinterlegen und ihr einen Wert zuordnen. Nur so kannst du beurteilen, ob deine Kampagnen zufriedenstellend performen und du für deine Werbeausgaben ausreichend Umsatz realisierst (ROI). Im Idealfall hinterlegst du die Ziele nicht nur in Google Ads, sondern auch in Google Analytics. Denn mit dem Analyse-Tool kannst du noch weitreichendere Untersuchungen durchführen und zum Beispiel auch das Verhalten der Nutzer auf deiner Website nachvollziehen. Dadurch bekommst du einen besseren Überblick über das Engagement jener Nutzer, die über eine Google Werbeanzeige auf deine Seite gekommen sind.
  4. Gebote und Budgets: Auch deine Werbebudgets und Gebotsstrategien solltest du regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Google setzt viel daran, die automatisierten Bidding-Strategien durchzusetzen. Doch die machen nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen Sinn. Denn damit der Algorithmus ordentlich lernt und die Gebote automatisch optimal anpassen kann, benötigt er eine Vielzahl an Daten. Gerade bei höherpreisigen Produkten oder Angeboten mit einem langen Kaufentscheidungszyklus kann es vorkommen, dass im Monat nur wenige Conversions verzeichnet werden. Dann kann der Algorithmus unter Umständen die manuellen Gebote nicht übertreffen und du solltest deine Einstellungen besser selbst vornehmen. Um zu überprüfen, ob das automatische Bidding für dich Sinn macht, stell es doch in einer Kampagne einfach mal ein und beobachte, wie sich deren Leistung verändert.
  5. Keywords: Indem du Keywords hinterlegst, sorgst du dafür, dass deine Anzeigen bei relevanten Suchanfragen erscheinen. Je nachdem, welchen Match Type du benutzt, können auch Synonyme oder ähnliche Suchanfragen zur Anzeigenausspielung führen. Schau dir den Suchbegriffe-Bericht an, um zu analysieren, bei welchen tatsächlichen Suchen Nutzer auf deine Anzeige geklickt haben. Tauchen dort für dein Unternehmen irrelevante Begriffe auf, kannst du mit negativen Keywords gegensteuern. Gleichzeitig solltest du sicherstellen, dass die Nutzer mit einer bestimmten Suchanfrage auf der richtigen Landingpage landen. Der Grundsatz gilt: Sorge für einen roten Faden von der Suchanfrage, über das Keyword und den Anzeigentext bis hin zur Landingpage.
  6. Anzeigentext: Der Text deiner Anzeigen muss so gut sein, dass Nutzer bereit sind, darauf zu klicken und so relevant, dass ihre Erwartungen auf deiner Website dann auch erfüllt werden. Die Ads, die du dir im Rahmen des Audits als erstes anschauen solltest, sind die mit einer geringen Click-Through-Rate oder einer geringen Anzeigenrelevanz. Achte darauf, folgende Best Practices für Werbeanzeigen zu erfüllen: Bei der perfekten Anzeige kommt das Keyword mindestens einmal im Anzeigentext vor, sie passt sprachlich zur Zielgruppe und enthält einen klaren CTA.
  7. Anzeigenerweiterungen: Erweiterungen sind eine tolle Möglichkeit, um deiner Anzeige noch zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Dadurch kannst du dem Nutzer nicht nur weitere Infos mitteilen, sondern gleichzeitig nimmt deine Ad mehr Platz ein. So kannst du dich besser gegen deine Konkurrenz durchsetzen. Erweiterungen kannst du auf Konto-, Kampagnen- und Anzeigengruppenebene einstellen. Achte darauf, alle Erweiterungen, die für dein Unternehmen Sinn machen, auch zu nutzen. Besonders Site-Link Erweiterungen sorgen dafür, dass deine Anzeige mehr Platz einnimmt und du kannst Nutzer gezielt auf für sie relevante Unterseiten schicken.
  8. Landingpages: Nutzer klicken auf deine Anzeige, weil du in deinem Text eine bestimmte Erwartung weckst. Wird diese Erwartung auf deiner Landingpage nicht erfüllt, haben die Nutzer eine schlechte User Experience. Nimm deine Landingpages unter die Lupe und untersuche, ob sie den Best Practices entsprechen: Befindet sich das Keyword in der H1? Gibt es einen klaren CTA auf der Seite? Behandelt die Seite tatsächlich das Thema, das in der Ad angekündigt wurde? Werden diese Ansprüche nicht erfüllt, solltest du deine Landingpages dringend überarbeiten.
  9. Retargeting: Google Ads eignen sich nicht nur dafür, Nutzer anzusprechen, die gerade nach deinem Angebot suchen. Auch zu Remarketing-Zwecken können sie eingesetzt werden. Eine besonders interessante Zielgruppe sind zum Beispiel Nutzer, die kurz vor der Conversion standen, den Kaufprozess dann aber abgebrochen haben. Sie solltest du per Retargeting erneut ansprechen und zurück auf deine Website leiten.
  10. Content und Display: Klassische Textanzeigen und Display Ads unterscheiden sich in Sachen Klickrate, Klickpreis usw. Daher sollten beide Anzeigentypen unbedingt in unterschiedlichen Anzeigengruppen oder Kampagnen angelegt werden. Dadurch kannst du deine Gebote besser anpassen und dein Werbebudget gezielter optimieren.

Weitere Tipps und Insights zum Thema Google Ads Audit erhältst du hier bei Seer Interactive.

 

Beginner

So setzt du dir die richtigen Ziele

Die meisten Menschen nutzen den Dezember, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Doch das findet nicht nur im Privaten statt. Auch Unternehmen reflektieren über die letzten 12 Monate, überprüfen, was erfolgreich erreicht wurde und nehmen sich für das neue Jahr Großes vor. Was du unbedingt dabei beachten solltest, wenn du Ziele für dich, deine Abteilung und dein Unternehmen setzt, erklärt dir Thomas Besmer von Hutter Consult in einer neuen Podcast-Folge.

Eine bessere Markenbekanntheit, eine höhere Reichweite – das möchten vermutlich die meisten erreichen. Doch gehst du auch einen Schritt weiter? Denn um dieses Ziel zu erreichen, musst du zunächst wissen, wie hoch deine Markenbekanntheit im Moment ist, wie sie gemessen wird und auch um wie viel Prozent sie erhöht werden soll. Ohne diese zusätzlichen Informationen ist das Ziel nicht konkret genug und du wirst dich bei der Analyse der Zielerreichung schwertun.

Generell solltest du zwischen zwei Arten von Zielen unterscheiden: Den strategischen Zielen, wie zum Beispiel Markenbekanntheit, Markenbildung, Thought Leadership, Reichweite und den betriebswirtschaftlichen Unternehmenszielen, wie zum Beispiel die Generierung von Neukunden, Umsatzsteigerung oder die Conversionrate. Natürlich musst du daraus nicht eins aussuchen, sondern du kannst gleichzeitig mehrere Ziele verfolgen. Wichtig dabei ist, dass du dir vorher ganz genau überlegst, worauf du den Fokus legen möchtest und was du konkret erreichen möchtest. Dafür gibt es zwei verschiedene Ansätze:

Die SMART-Methode

  • S wie specific: Was genau möchtest du erreichen? Wie gehst du dafür vor?
  • M wie measurable: Anstatt dir vorzunehmen, „mehr Umsatz zu machen“, definiere eine genaue Zahl, zum Beispiel 10% oder 300.000 Euro mehr Umsatz als dieses Jahr. So kannst du hinterher nachvollziehen, ob dein Ziel erreicht wurde.
  • A wie achievable: Setze dir nur Ziele, die auch realistisch sind und im gesetzten Zeitraum erreicht werden können.
  • R wie relevant: Formuliere Ziele, die direkt im Zusammenhang mit den übergeordneten Zielen stehen und die relevant für den langfristigen Unternehmenserfolg sind.
  • T wie timed: In welchem Zeitraum soll das Ziel erreicht werden? Ohne die zeitliche Komponente kannst du eigentlich keine Aussage über deine Performance treffen.

Die TEAM-Methode

  • T wie terminiert: Welcher Zeitraum steht dir zur Verfügung, um das definierte Ziel zu erreichen?
  • E wie ehrgeizig: Oben hast du schon gelesen, dass dein Ziel realistisch sein sollte. Gleichzeitig sollte es aber auch ehrgeizig gesetzt sein, damit du dazu angehalten bist, deine Komfortzone zu verlassen und noch mehr zu erreichen, als du es dir vielleicht selbst zugetraut hättest.
  • A wie akkurat: Auch bei der TEAM-Methode geht es darum, dass dein Ziel so konkret und detailliert wie möglich definiert wird, um anschließend den Zielerreichungsgrad bewerten zu können.
  • M wie messbar: Wie wird das Ziel gemessen? Welche Kennzahl nutzt du? Welches Analysetool setzt du ein?

Noch mehr praktische Tipps zum Thema der Zieldefinition bekommst du in der neuen Episode des Digital Marketing Upgrade Podcasts.

 

Diese Suchanfragen haben das Jahr 2020 bestimmt

2020 war ohne Zweifel ein außergewöhnliches Jahr und hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt. Noch nie haben wir so viel aus dem Home Office gearbeitet, so viele Video-Calls gemacht, so viel online bestellt und so viel Zeit Zuhause verbracht. Kaum verwunderlich, dass bei so vielen neuen Situationen auch viele neue Suchanfragen gemacht wurden. Google stellt pünktlich zum Dezember einen Jahresrückblick 2020 zur Verfügung. Dort kannst du dich über die meist gesuchten Begriffe in Deutschland und der Welt erkundigen und noch einmal Revue passieren lassen, was uns alle in diesem Jahr am meisten beschäftigt hat.

 

Beginner

SEO: Diese 7 Fehler solltest du 2021 vermeiden

Wenn ein neues Jahr beginnt fassen sich die meisten Leute gute Vorsätze. Das muss nicht unbedingt immer der Plan sein, mehr Sport zu machen oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Wie wäre es mit dem Vorsatz, eine neue SEO-Strategie zu entwickeln und damit mehr organische Reichweite zu erzielen? Auf dem Blog von Supermetrics findest du einen Artikel mit 7 Fehlern, die du auf keinen Fall machen solltest, wenn du 2021 deine Website optimieren möchtest.

  • Fehler 1: Keine klaren Ziele setzen
    Damit deine SEO-Maßnahmen wirklich Früchte tragen, musst du dir darüber klar sein, was du erreichen willst. Das können beispielsweise mehr organische Leads sein oder aber mehr tatsächliche Verkäufe. Ohne vernünftige Ziele wirst du lediglich Variablen und Metriken erhalten, die aber nichts aussagen können.
  • Fehler 2: Nutzerintentionen ignorieren
    Die Nutzerintention ist gewissermaßen ein versteckter Rankingfaktor. Google gibt Seiten, deren Inhalt das Bedürfnis des Nutzers trifft, ein besseres Ranking. Nutzerintentionen sind die Motivation, die ein Nutzer hat, wenn er im Internet nach etwas sucht. Will er z.B. etwas kaufen oder etwas lernen? Finde heraus, was Nutzer brauchen, wenn sie nach deinem Keyword suchen und versuche, deine Seite darauf zu optimieren.
  • Fehler 3: Mobilen Traffic übersehen
    Heutzutage kommen mehr als 50% aller Nutzer über mobile Endgeräte auf deine Website. Außerdem tendiert Google dazu, Seiten, die auf mobile optimiert sind, besser zu ranken. Konkret heißt das, dass du darauf achten solltest, dass die Seite in unter 3 Sekunden lädt; denn braucht die Seite zu lange zum Laden, ist der Nutzer schnell wieder weg.
  • Fehler 4: Nicht mit der Zeit gehen
    Google entwickelt sich ständig weiter, weswegen auch SEO sich ständig verändert. Es ist also wirklich keine gute Idee, alte SEO-Best Practices anzuwenden. Was vor 10 Jahren einwandfrei funktioniert hat, wird dir heute ziemlich sicher keine guten Ergebnisse mehr liefern oder dein Ranking sogar verschlechtern. Dazu zählen zum Beispiel Dinge wie Keyword Stuffing oder private Blog-Netzwerke. Versuche, SEO-technisch immer auf dem neusten Stand zu sein, um das Beste aus deiner Optimierung herauszuholen.
  • Fehler 5: Backlinks kaufen
    Backlinks sind ein extrem wichtiger Faktor für dein Ranking, aber nur, wenn sie natürlich entstanden sind. Gekaufte, also unnatürlich entstandene Links, erkennt Google sehr schnell. Solltest du Backlinks kaufen erhältst du im schlimmsten Fall eine Strafe und deine Seite bekommt gar nicht erst die Chance, gut zu ranken. Auch wenn du in der Vergangenheit Links gekauft hast, solltest du zusehen, diese wieder zu entfernen. Google verhängt auch Strafen für Links, die bereits vor vielen Jahren gekauft wurden.
  • Fehler 6: Seiten ausschließlich mit Text füllen
    Für 2021 kannst du dir merken, dass Content nicht immer ein Text sein muss. Auch andere Formate wie Videos, Grafiken, Podcasts oder Bilder können bei Google gut ranken und dir viel organische Reichweite bringen. Viele Nutzer schauen sowieso lieber Videos an, als sich einen Text durchzulesen.
  • Fehler 7: Branded SEO und EAT ignorieren
    Bei SEO geht es nicht nur um ein gutes Ranking bei Google, sondern auch darum, eine Marke aufzubauen, der die Nutzer vertrauen. Wenn du dem E-A-T Prinzip (zu Deutsch: Expertise, Autorität, Vertrauen) folgst, wird Google deine Seite vermutlich besser ranken.

 

Advanced

Google Analytics: Unterschätze Features, die deine Performance verbessern

Mit Google Analytics kannst du deine Website-Performance tracken und analysieren. Es gibt aber auch einige weniger bekannte Features, die dir helfen können, deine Performance sogar zu verbessern.

  • Custom Alert
    Dieses Feature kannst du in deinem Report unter dem Reiter „benutzerdefiniert“ einstellen. Wenn du diese Funktion einrichtest, bekommst du immer eine E-Mail zugesendet, wenn sich das Traffic-Verhalten auf deiner Website verändert. So erkennst du sowohl positive als auch negative Veränderungen schnell und kannst entsprechend reagieren.
  • Channel-Gruppen
    Channel-Gruppen dienen dazu, deine Daten besser und übersichtlicher darzustellen. Die Daten selber werden dabei nicht verändert. Ein Standard-Modus dieser Funktion ist bereits in deinen Berichten eingerichtet. So kannst du z.B. bei einer Social-Media-Kampagne die verschiedenen Kanäle einzeln analysieren und vergleichen. Du kannst allerdings auch eigene, individuelle Channel-Gruppen erstellen und diese auf deine Berichte anwenden.
  • Verhaltensfluss
    Nutzer auf deiner Website gehen von einer Seite zur nächsten, um an die Information zu gelangen, die sie suchen. Der Verhaltensfluss ist eine visuelle Darstellung des Weges, den sich der Nutzer durch deine Website bahnt. Du kannst damit einfacher feststellen, welche Inhalte zum Weiterklicken animieren und wo du eine hohe Absprungrate hast.
  • E-Commerce-Tracking
    Bei Google Analytics gibt es ein Feature, das speziell für das Tracking von E-Commerce-Daten entwickelt wurde. Mit dem E-Commerce-Tracking bekommst du eindeutige Informationen drüber, wo deine Kunden herkommen, welche Produkte sie mögen und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
  • Demographie
    Demographische Merkmale wie Alter, Geschlecht und auch Interessen deiner Nutzer solltest du definitiv beachten. Sie geben dir Aufschluss darüber, ob dein Targeting funktioniert oder nicht und wo du die Performance deiner Website noch verbessern kannst. Wenn du also z.B. ein Online-Shop für Frauenbekleidung hast, 80% deiner Nutzer aber männlich und zwischen 18 und 24 Jahre alt sind, solltest du dir definitiv Gedanken über dein Targeting machen.
  • Site-Speed-Report
    Die Ladegeschwindigkeit deiner Seite ist ein essenzieller Rankingfaktor für Google und auch für die Nutzer spielt sie eine wichtige Rolle. Braucht deine Seite zu lange zum Laden, springen Nutzer schnell wieder weg, womit deine Absprungrate steigt. Deswegen solltest du deinen Site-Speed-Bericht immer gut im Auge behalten.
  • UTM Parameter
    UTM steht für Urchin Tracking Modules und bezeichnet kleine Code-Schnipsel, die du an deine URL anhängen kannst. Wenn du sie richtig setzt, helfen sie dir bei Werbekampagnen festzustellen, über welche Anzeige der Nutzer auf deine Seite gekommen ist. Du kannst folglich identifizieren, auf welcher Plattform die Kampagne besser läuft und sie so das nächste Mal optimieren.

Den kompletten Artikel zum Thema findest du auf dem Blog von Search Engine Watch.

Das wird 2021 im Online-Marketing wichtig

Corona hat uns dieses Jahr alle auf Trab gehalten – oder besser gesagt in unseren Wohnungen. Aber auch in der Digital-Marketing-Szene konnten wir Veränderungen durch das Virus wahrnehmen. Dennoch ist diese Branche eine der Branchen, die von Lockdown und Ausgangssperre eher profitiert hat. Alle saßen zu Hause und waren öfter und länger online als sonst. Doch wie geht es weiter? Was hält 2021 für uns bereit? Die Plattform onlinemarketing.de hat zu diesem Thema einige Experten interviewt. Die konkrete Frage: Was ist deine Digital-Marketing-Prognose für 2021?

Kolja Brosche (LiveRamp), Head of Strategic Growth: Es wird zunehmend um einen Privacy-First-Ansatz gehen. Durch das Abschaffen von Third-Party-Cookies müssen Marken es schaffen, mit ihrem First-Party-Tracking User zu identifizieren – und das alles aber datenschutzkonform.

Peter-Pavel Kraljic (Takumi), Head of Germany: Influencer nutzen ihre Social-Media-Kanäle zunehmend dafür, um ihre Community für gesellschaftliche Themen zu mobilisieren. Bei der Wahl ihrer Kooperationen achten sie immer mehr darauf, dass die Werbepartner mit ihren eigenen moralischen Standpunkten übereinstimmen. Marken müssen folglich bei der Auswahl von passenden Influencern genauer vorgehen.

Florian Hübner (Uberall), Gründer und CEO: Früher oder später wird der Offline-Handel zurückkommen. Davon profitieren vor allem Einzelhändler, die bei ihrer Online-Marketing-Strategie den Fokus auf lokale Kommunikation setzen. Sie können so besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen.

Tina Schäfer (Vogel Corporate Media), COO und Mitglied der Geschäftsleitung: Face2Face-Kommunikation wird weiterhin eingeschränkt sein. Ein gut durchdachter Sales-Funnel, vor allem im B2B-Marketing-Bereich, wird immer wichtiger werden. Das gilt besonders für Themen wie Social Selling oder den Ausbau von simplen Websites zu ganzen Plattformen für Wissensvermittlung und Vernetzung.

Evgeni Sereda (SEMrush), Senior Marketing Manager DACH: Für viele Firmen, die bis dato noch keinen Berührungspunkt mit Digital-Marketing gehabt hatten, gab es 2020 nur eine Möglichkeit: online aktiv zu werden. Die generelle Affinität zum Online Marketing wird in 2021 weiter ansteigen, vor allem auf den klassischen Kanälen wie SEO und PPC. Sie sind bekannt und leichter messbar als andere. Viele werden auch auf Social Media setzen.

Das sind nur einige Prognosen dazu, was in Sachen Digital-Marketing 2021 auf uns zukommen wird. Wenn du noch weitere Expertenmeinungen zu dem Thema lesen willst, kannst du bei onlinemarketing.de vorbei schauen.

2020: Auch Online-Marketing-Experten ein etwas anderes Jahr

Die Coronakrise hat das Jahr 2020 geprägt. Es verging kein Tag, an dem wir nicht mit Nachrichten zu dem neuartigen Virus konfrontiert wurden. Es hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt und wir mussten uns alle anpassen. Auch Online-Marketing-Experten sind davon nicht ausgeschlossen. Besonders im Dezember wird viel Content erwartet, wie z.B. besondere Weihnachtskampagnen oder -aktionen. Aber die gängigen Formate und Inhalte haben dieses Jahr nicht unbedingt immer funktioniert. Wir brauchten neue Ideen. Auch Marketing musste sich auf Grund der Pandemie verändern.
Zum Abschluss dieses Jahres hat Hootsuite ein YouTube-Video veröffentlicht, in dem auf sehr süße Art und Weise die Hürden dargestellt werden, die wir dieses Jahr im Online-Marketing meistern mussten. Von Brainstorming-Video-Calls über verworfenen Pitches bis hin zu dem Versuch, einen anderen Slogan als „Gemeinsam schaffen wir es durch die Krise“ zu finden. Das Fazit des Videos: Mach eine Pause, verbringe Zeit mit deinen Liebsten und versuch es nächstes Jahr einfach nochmal. Wir finden, dieses Video trifft den Nagel auf den Kopf und zaubert nicht nur uns sondern hoffentlich auch dir ein kleines Lächeln ins Gesicht.

Tool-Tipp der Woche

So kurz vor Weihnachten haben wir anstelle des üblichen Tool-Tipps eine andere Empfehlung für dich: Den Santa Tracker von Google. Auf der Website kannst du den Weihnachtsmann während seiner Vorbereitungen begleiten und dich spielend über Weihnachtstraditionen weltweit informieren. Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

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