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Digital Marketing Weekly Dec I

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Eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT erreicht dich heute. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen dir helfen, dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

 

DSGVO: Erstes Bußgeld wurde verhängt – unsere Empfehlung für dein Unternehmen

Seit Inkrafttreten der vielfach diskutierten Datenschutz-Grundverordnung wurde das erste Bußgeld in Höhe von 20.000€ wegen eines DS-GVO Verstoßes verhängt. Die Chatplattform knuddels.de hatte personenbezogene Daten von seinen Nutzern, welche zum Teil in Klartext vorlagen, auf einer Filesharing-Website gespeichert, berichtet Christian Erxleben von Basicthinking. In Folge dessen konnten Hacker personenbezogene Daten von ca. 330.000 Nutzern, darunter Passwörter und E-Mail-Adressen, abfangen und verwenden. Daraufhin hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg gegen den Betreiber der Chatplattform knuddels.de ein Bußgeld in Höhe von 20.000€ verhängt. In diesem Fall verstößt die wissentliche Speicherung von Passwörtern im Klartext gegen Art. 32 Abs. 1 lit. a DS-GVO.

Die Geldbuße hätte jedoch auch viel höher ausfallen können. Nach Art. 83 Abs. 4 lit. a DS-GVO beträgt die Geldbuße für den Verstoß gegen die Speicherung von Passwörtern im Klartext bis zu 10 Millionen € oder bis zu 2% des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Die relativ geringe Geldbuße ist ein gutes Zeichen für Unternehmen, da die Aufsichtsbehörden die Kooperation und die Einhaltung der Meldepflicht berücksichtigen. Deshalb empfiehlt unser Datenschutzbeauftragter Marius Hüpel bei einer Datenschutzpanne ein transparentes Vorgehen, eine ausgiebige Verbesserung der technischen Infrastruktur und die Bereitschaft, die Vorgaben und Empfehlungen des Landesdatenschutzbeauftragten umzusetzen. Außerdem findet er das Signal der Aufsichtsbehörden sehr beruhigend: Denn in erster Linie geht es um das hohe Niveau des Datenschutzes, welches u.a. durch die Kooperation der Unternehmen mit den Behörden erzielt werden kann.

 

SEO: Optimierung von SEO-Prozessen mit dem Screaming Frog

So optimierst du die Titles und Descriptions, auf die es wirklich ankommt, mit dem Screaming Frog und Google Analytics. Unser 121WATT-Referent Alexander Holl erklärt dir in 9 Schritten, wie Du mit dem Screaming Frog und Google Analytics noch effektivere SEO-Analysen machst.

 

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Noch mehr Online-Marketing-Tipps zu SEO, Google Analytics, Social Media, Content Marketing… gibt es ab sofort auf unserem brandneuen 121WATT-YouTube-Kanal! Schnell abonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben!

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Content: So entwickelst du eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie

Content Marketing soll deine Zielgruppe mit informierenden oder unterhaltenden Inhalten ansprechen, um sie von deinem Unternehmen zu überzeugen und schließlich als Kunden zu gewinnen – so die Theorie. Hier findest du einen Leitfaden von Hubspot zur Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie.

Grundsätzlich durchläufst du bei der Strategieentwicklung vier Phasen.

Phase 1: Zunächst ist es wichtig, dass du die Entscheider in deinem Unternehmen von deiner Content-Marketing-Vision überzeugst. Nur so erhältst du die notwendigen Ressourcen zur Verwirklichung deiner Strategie. Auch das Gespräch mit anderen Abteilungen kann dir sehr helfen, um zum Beispiel deine Zielgruppe genauer zu definieren. Verkaufe deine Ideen, indem du über zentrale Herausforderungen sprichst, die du meistern möchtest und natürlich, indem du deinen erwarteten Umsatz in Relation zu den Kosten benennst.

Phase 2: Sind alle Weichen gestellt, geht es an die Entwicklung der Strategie. Dabei solltest du unbedingt deine Buyer-Personas beachten, sodass du zielgerichtete Inhalte publizierst, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Zudem wichtig ist das Identifizieren von Content-Lücken in deinem Sales Funnel. Schließlich solltest du beides zusammenbringen und mit deinen Inhalten also die Bedürfnisse abdecken, welche die unterschiedlichen Personas in den verschiedenen Stufen des Funnels haben. Beginne nun also mit dem Brainstorming für Inhalte!

Phase 3: Erstelle nun einen Redaktionskalender. Überlege dabei auch, wie du die Inhalte auf unterschiedlichen Kanälen wiederverwenden kannst.

Phase 4: Nach der Erstellung der Inhalte folgt dann ein ebenso wichtiger Schritt – das Verbreiten. Auch hierzu solltest du einen genauen Plan aufstellen und die Anzahl deiner Vertriebskanäle (Blogs, E-Mail, soziale Medien) ständig vergrößern.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Phasen findest du im Blogbeitrag von Hubspot.

 

Wie du A/B-Tests zu deinen Landing Pages durchführst

Viele Unternehmen nutzen spezielle Landing Pages, um Leads und damit neue potenzielle Kunden zu generieren. Gerade mithilfe sozialer Medien kann eine breite Masse an Menschen erreicht werden – umso wichtiger ist es daher, sicher zu sein, dass die dort eingesetzten Landing Pages auch funktionieren, um kein Potenzial zu verschenken. Hier sind einige Tipps für A/B-Tests von jeffbullas.com.

Schritt 1: Identifiziere dein Problem

Bevor du durch einen A/B-Test hilfreiche Antworten generieren kannst, ist es wichtig das Problem zu identifizieren. Stelle hierzu also wichtige Fragen wie:

Schritt 2: Formuliere eine Hypothese

Nun ist es wichtig eine Hypothese aufzustellen, die durch den Test belegt oder abgelehnt werden kann. Beispielsweise könntest du eine Hypothese dazu aufstellen, dass ein Bild auf der Landing Page zu mehr Konversionen führt, als ein kurzes Video.

Schritt 3: Bestimme deine Stichprobengröße

Die richtige Größe deiner Stichprobe hat Auswirkungen auf die statistische Signifikanz deiner Ergebnisse. Helfen können dir hier Sample Size Calculators wie der von SurveyMonkey.

Schritt 4: Erstelle deine Kontroll- und Test-Landing-Page

Nun musst du also zwei Landing Pages bauen, die sich nur in diesem einen Merkmal unterscheiden, für welches du in der Hypothese Veränderungen der abhängigen Variable (z.B. Konversionen) erwartet hast.

Schritt 5: Starte dein Experiment und analysiere die Ergebnisse

Nun geht es also um die Verbreitung der Landing Pages in den sozialen Medien. Dort generierst du nicht nur schnell eine große Datenmenge. Du kannst zudem neben deinen quantitativen Daten auch qualitative Einschätzungen zu deiner Landing Page in Form von Kommentaren erhalten. Die Kombination aus diesen beiden Ergebnisarten können dir sehr weiterhelfen, deine Landing Pages zukünftig besser zu machen.

 

SEO: OnPage-SEO für Shops – 25 Potenziale für reichweitenstarke Shops

Einfach nur Produkte einstellen und schon kommt der Google-Traffic – so funktioniert es leider nur selten. In diesem Podcast werden daher 25 typische On-Page-Potenziale für Onlineshops vorgestellt. Zum Podcast von Bloofusion…

 

Studie: YouTube bleibt stärkste kostenlose Videoplattform

Im neuen ViewTime Report 2018 von SevenOne Media geht es unter anderem um den Konsum von Videos im Netz. Bei der kostenlosen Online-Videonutzung steht YouTube ganz vorne und setzt sich damit weiterhin klar gegen Facebook durch – 50 Prozent der Videonutzung der 14- bis 69-Jährigen entfällt hierauf. Kostenlose Mediatheken folgen mit 22 Prozent, Facebook mit 7 Prozent Videonutzung. Im Schnitt schauen die 14- bis 69-Jährigen täglich 24 Minuten kostenlose Online-Videos, betrachtet man hier lediglich die junge Zielgruppe der 14- bis 39-Jährigen so liegt die tägliche Sehdauer sogar bei 44 Minuten. YouTube liegt aber auch hier vorne und deckt sogar 55 Prozent der Videonutzung ab.

Hier findest du alle ausführlichen Ergebnisse der Studie.

 

Studie: Das optimale Instagram-Posting

Die wichtigsten Trends rund um Instagram hat der Social-Media-Dienstleister Quintly in einer neuen Studie untersucht, berichtet t3n. Analysiert wurden dabei insgesamt neun Millionen Beiträge – die Ergebnisse kannst du dir bei deinem Instagram Marketing zu Nutze machen.

So sind Interaktionen bei Videos signifikant um 20 Prozent höher als bei Bildern. Außerdem finden Interaktionen vor allem am Wochenende statt, während die meisten Postings unter der Woche verfasst werden. Jedes dritte Posting ist mehr als 300 Zeichen lang, ebenso 30 Prozent sogar zwischen 1500 und 3000 Zeichen. Bezüglich der Hashtags beinhaltet jedes dritte Posting gar keine. 36,2 Prozent der Postings verwenden ein bis drei Hashtags und ein weiteres Drittel dann vier und mehr. Bei den Emojis verwenden 55 Prozent der Beiträge gar keine Emojis.

Hier findest du alle weiteren Studienergebnisse.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Als Tipp haben wir in dieser Woche das interaktive Formulartool Leadformly für dich. Mit diesem kannst du die Zahl der generierten Leads auf deiner Seite steigern. Durch die richtigen Fragen kannst du Nutzer so frühzeitig segmentieren und die Kommunikation mit ihnen personalisieren.

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