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Digital Marketing Weekly Aug IV 2019

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In dieser Woche haben wir eine KI für dich, die ganze Texte schreiben kann und zeigen dir, wie du deine Benutzer dazu bringst, länger auf deiner Website zu verweilen. Außerdem gibt’s SEO-Tipps für Pinterest und Inspirationen für dein E-Mail-Marketing. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: So bekommst du deine Besucher dazu, länger auf deiner Website zu verweilen
  • Pinterest: Mit diesen 10 SEO-Tipps verbesserst du dein organisches Ranking
  • Inspiration: Kreative Designs für dein E-Mail-Marketing
  • Content Qualität: So heben sich deine Inhalte von der Masse ab
  • Google Ads: Einführung der Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ in Google-Ads-Suchkampagnen
  • Semantische Suche: So versteht Google seine Nutzer
  • SEO: Die sichtbarsten Websites seit 2009
  • Tool-Tipp: Diese KI kann ganze Texte schreiben

 

SEO: So bekommst du deine Besucher dazu, länger auf deiner Website zu verweilen

Eine hohe CTR deiner Suchergebnisse ist ein positives SEO-Signal, d.h. wenn viele Nutzer auf dein Suchergebnis klicken, kann das dein Ranking verbessern und für mehr Sichtbarkeit sorgen. Aber neben der CTR gibt es noch eine andere Kennzahl, die sogar weitaus wichtiger für dein SEO ist: Die Verweildauer der Besucher auf deiner Website. Warum die Verweildauer so wichtig ist und wie du sie für deine Website optimieren kannst, erfährst du im neuen Blogbeitrag von Jeff Bullas.

Darum ist die Verweildauer so wichtig

Stell dir einmal vor, ganz viele Nutzer klicken auf dein Suchergebnis, weil es sich zunächst interessant anhört, aber sobald sie auf deine Website kommen, merken sie, dass du gar nicht das hältst, was du versprochen hast. Sofort wird der Nutzer deine Seite wieder verlassen, schließlich hat er nicht das gefunden, was er gesucht hat. Dann hättest du zwar eine hohe CTR, aber deine Website würde trotzdem nicht für Zufriedenheit beim Nutzer sorgen. Meinst du, Google, Bing oder eine andere Suchmaschine wäre daran interessant, den Nutzern Ergebnisse anzuzeigen, die nicht nützlich sind? Bestimmt nicht. Und deshalb wird eben auch die Verweildauer gemessen. Die Annahme dahinter lautet: Je länger ein Nutzer auf einer Seite verweilt, desto besser wurde die Suchanfrage beantwortet und desto mehr relevante Informationen sind auf der Website enthalten.

Hier sind vier von sieben Tipps, mit denen du die Verweildauer verlängern kannst:

  1. Erzähl eine Geschichte: Anstatt auf deiner Website einfach nur sachliche Informationen zur Verfügung zu stellen, solltest du diese Infos lieber in einer Geschichte verpackt erzählen. Denn Geschichten berühren Menschen auf eine emotionale Art und Weise. Eine gut erzählte Geschichte fängt die Aufmerksamkeit und das Interesse des Lesers innerhalb der ersten Zeilen ein und sorgt dadurch für eine längere Verweildauer.
  2. Stelle Fragen: Das Stellen von Fragen hilft dir dabei, das Interesse deiner Leser aufrecht zu erhalten und sie an verschiedenen Stellen im Text direkt anzusprechen. Entweder kennt der Nutzer die Antwort und fühlt sich bestätigt. Oder er kennt sie nicht und wird neugierig. In beiden Situationen sorgen Fragen für mehr Aufmerksamkeit, wodurch der Leser wahrscheinlich länger auf deiner Website verweilt.
  3. Sprich die Emotionen deiner Leser an: Dadurch kannst du deine Websitebesucher auf einer anderen, persönlicheren Ebene ansprechen und sie besser an dich binden. Indem du ihre Emotionen ansprichst, fühlen sich Leser verstanden und springen nicht so schnell wieder ab.
  4. Bau Zahlen mit ein: Indem du deine Inhalte auf aussagekräftige Zahlen stützt, sorgst du für mehr Klarheit beim Leser. Sie machen deine Inhalte zugänglicher und wecken das Interesse. Außerdem können Zahlen dafür sorgen, dass deine Inhalte als noch professioneller wahrgenommen werden, weil sie auf eine gute Recherchetätigkeit hindeuten.

Damit deine Besucher lange auf deiner Website verweilen, reichen gute Inhalte oft nicht aus. Vielmehr sollten diese Inhalte in einer bestimmten, ansprechenden Form präsentiert werden, damit sie beim Leser nachhaltig für Aufmerksamkeit sorgen und bis zum Ende gelesen werden.

Noch mehr Tipps, wie du deine Websitebesucher länger bei dir halten kannst, erhältst du im neuen Blogartikel von Jeff Bullas.

 

Pinterest: Mit diesen 10 SEO-Tipps verbesserst du dein organisches Ranking

Die Plattform Pinterest ist mit seinen Millionen von Nutzern mehr als nur eine Social-Media-Plattform. Vielmehr ist Pinterest eine Bilder-Suchmaschine, auf der Nutzer Inspiration und neue Ideen suchen. Und da es sich eben um eine Suchmaschine handelt, solltest du, wenn du als Unternehmen auf der Plattform unterwegs bist, auch Zeit in deine Suchmaschinenoptimierung (SEO) investieren. Der neue Blogartikel von t3n beschäftigt sich mit diesem Thema und hält 10 SEO-Tipps bereit, mit denen du deine organische Reichweite auf Pinterest erhöhen kannst.

  1. Erstelle einen Unternehmens-Account: Wenn du über ein Unternehmenskonto pinnst, hast du besondere Vorteile, wie z.B. den Zugang zu Pinterest Analytics oder die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten. Vergiss nicht, deine Website zu verifizieren. Das bedeutet, dass du Pinterest zeigst, dass die Website, von der du pinnst, dir gehört. Durch diese zusätzliche Vertrauenswürdigkeit steigt deine Sichtbarkeit.
  2. Setze Rich Pins ein: Bei Rich Pins handelt es sich um Pins mit interessanten Zusatzinformationen. Dabei musst du die Anreicherung aber nicht selbst übernehmen, sondern die Informationen basieren auf den Metadaten von deiner Website und werden automatisch hinzugefügt. Die zusätzlichen Inhalte sorgen für einen größeren Pinn und das kann die CTR erhöhen.
  3. Kenne das Suchverhalten der Nutzer: Dabei hilft dir eine Keyword-Recherche. Indem du untersuchst, was deine Nutzer tatsächlich auf Pinterest suchen, kannst du deine Pins im Anschluss so optimieren, dass sie bei der passenden Suchanfrage auch wirklich ausgespielt werden. Um deine Recherche zu starten, gib ein generelles Keyword, wie z.B. „Deko Ideen“ in die Suchleiste ein. Deine Anfrage wird automatisch vervollständigt und du erfährst, was andere Nutzer oft im Zusammenhang mit dem Thema Deko suchen.

  1. Sei regelmäßig aktiv: Um dir eine treue Followerschaft auf Pinterest aufzubauen, solltest du regelmäßig aktiv sein. Das kennst du auch schon von anderen Sozialen Medien. Pinne also lieber einmal täglich und zwar sieben Tage die Woche, anstatt an einem Tag ganz viele Pins zu erstellen.
  2. Stich aus der Masse heraus: Um zwischen den unzähligen Bildern aufzufallen, solltest du deine Pins bzgl. ihrer Größe und ihres Designs optimieren. Setze z.B. auf auffällige Farben oder bau einen klaren Call-to-Action in deine Bilder ein. Dadurch bleibt der Nutzer hängen und klickt eher auf deinen Pin.

Das sind nur 5 von 10 spannenden Tipps für dein Pinterest-SEO. Wenn du wissen möchtest, welche weiteren Tipps t3n noch für dich hat, geht es hier zum ausführlichen Blogartikel.

 

Inspiration: Kreative Designs für dein E-Mail-Marketing

Meist geht es im E-Mail-Marketing darum, möglichst schnell und klar wichtige Informationen zu kommunizieren. Ein unaufgeregtes E-Mail-Design kann dafür natürlich sehr wirkungsvoll sein. Doch manchmal möchte man seine Newsletter auch einfach etwas kreativer gestalten, seine Abonnenten überraschen, ihre Aufmerksamkeit durch außergewöhnliche Designs erregen. Auch das kann nämlich sehr effektiv sein. Hubspot hat in einem Artikel einige Beispiele gelungener E-Mails gesammelt. Lass dich inspirieren:

Starbucks arbeitet mit verschiedenen ansprechenden Bildern, die durch weiße Linien von einander getrennt werden. Dem Nutzer werden damit verschiedene Inspirationen geboten, er wird zum Stöbern animiert. Verschiedene Calls to Action („Shop now“, „Browse more recipes“, „See more inspiring photography“) fordern den Nutzer zum nächsten Schritt auf. Optisch sieht diese E-Mail sehr ansprechend aus. Schwierig ist hier allerdings, dass dem Nutzer sehr viele unterschiedliche Handlungsaufforderungen vorgeschlagen werden. Die vielen unterschiedlichen Themen könnten somit also auch Verwirrung stiften. Was soll ich zuerst tun? Einfacher wäre es hier, wenn die verschiedenen Bilder im Gesamten auf einen CTA einzahlen würden. (Bildquelle: Beans N‘ Rice)

Ebenfalls optisch interessant gestaltet ist die Mail von Collaborative Fund. Die kontrastreichen und knalligen Signalfarben ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Doch auch hier fehlt ein wenig die einheitliche Message des Mailings. (Bildquelle: Beautiful Email Newsletters)

Wirklich sehr gut gelungen ist die Mail von Apple. Diese ist sowohl optisch ansprechend und ausgefallen gestaltet: ein einheitliches Farbschema und Muster zieht sich durch die gesamte E-Mail. Zudem ist hier aber auch die Message eindeutig: „Shop now“. Dieser immer gleiche CTA taucht an unterschiedlichen Stellen erneut auf. (Bildquelle: HTML Email Gallery)

Acht weitere inspirierende Beispiele findest du im Artikel von Hubspot.

 

Content Qualität: So heben sich deine Inhalte von der Masse ab

Das Internet wurde in den letzten Jahren von einer Content-Flut überrollt. Die Qualität der Inhalte wird damit mehr denn je ein wichtiger Rankingfaktor. Diese fünf Merkmale sollten deine Inhalte, laut contentmanger.de, daher in gleichem Maß erfüllen:

  • Relevant für deine Kunden: Qualitativ hochwertiger Content zeichnet sich durch Empathie aus, heißt es im Artikel. Und das stimmt – deine Inhalte müssen sich in deine Zielgruppe einfühlen können, sie müssen deren Bedürfnisse kennen, verstehen und dazu passende Lösungen bieten. Nur so sind sie relevant für deine Zielgruppe. Wichtig ist dabei auch, dass deine Inhalte gut recherchiert sind und sich auf seriöse Quellen berufen, denn du möchtest bei deiner Zielgruppe schließlich vertrauensvoll und kompetent wirken.
  • Relevant für dein Unternehmen: Als Unternehmen schreiben wir Inhalte meist nicht einfach so, sondern wir verfolgen mit unserem Content Marketing bestimmte Ziele, zum Beispiel Brand Awareness oder mehr Traffic. Definiere diese Ziele und auch die entsprechende Zielgruppe, denn sie sind wichtig für die Qualität deiner Inhalte. Was und wen möchtest du mit deinem Content erreichen? Eine solche Zielsetzung wird deinen Inhalten den notwendigen Fokus geben.
  • Auffindbarkeit: Texte, die niemand findet, helfen wenig. Daher ist es natürlich ebenso wichtig, deine Texte für Suchmaschinen zu optimieren. Kümmere dich um Keywords, Meta-Description, eine einfache Navigationsstruktur, sinnvolle Überschriften, saubere Verlinkungen, kurze Ladezeiten etc.
  • Anschlussfähigkeit: Eines der Ziele von Content Marketing ist es, Leads für dein Unternehmen zu generieren und eine Kundenbeziehung aufzubauen. Es ist daher wichtig, dass deine Inhalte zu Handlungen auffordern und Interaktionen fördern. Biete deinen Nutzern zum Beispiel Feedbackmöglichkeiten oder biete weiterführende Inhalte zum Download an.
  • Sprache: Neben all diesen Punkten meint Contentqualität natürlich auch saubere Inhalte. Achte auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik und lass deine Texte dringend durch einen Kollegen korrigieren. Denn auch die sprachliche Richtigkeit hat natürlich Einfluss darauf, wie seriös und kompetent dein Unternehmen wirkt. Führen wir uns außerdem noch einmal die Wichtigkeit von Empathie vor Augen, so bedeutet diese im Hinblick auf die Sprache auch eine zur Zielgruppe passende Tonalität.

 

Google Ads: Einführung der Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ in Google-Ads-Suchkampagnen

Bereits im Mai wurde sie angekündigt: Die neue automatische Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ für deine Google-Ads-Suchkampagnen. Wie Bloofusion berichtet, wurde die Option mittlerweile in Google-Ads-Konten freigeschaltet.

Wie auch die anderen Smart-Bidding-Strategien stützt sich die Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ gleichzeitig auf historische Kampagnendaten und auf aktuelle Nutzersignale. Das Ziel ist es, das CPC-Gebot so zu optimieren, dass der Wert pro Conversion maximiert wird.

Damit die Strategie auch funktioniert, müssen in deinem Konto natürlich nicht nur Conversions angelegt sein, sondern zusätzlich musst du der Conversion einen Wert zuordnen.

Was du übrigens wissen solltest: Der Algorithmus von Google ist so programmiert, dass beim Einsatz der Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ versucht wird, das gesamte Tagesbudget auszuschöpfen. Achte also darauf, dass du hier ein Budget eingestellt hast, das du auch wirklich jeden Tag zu zahlen bereit bist. Denn sollte dein derzeitiges Tagesbudget nicht voll ausgeschöpft werden, könnte die Umstellung auf die neue Gebotsstrategie einen teils erheblichen Anstieg deiner Werbekosten bedeuten.

Du möchtest genauer erfahren, wie die Smart-Bidding-Strategie „Conversion-Wert maximieren“ funktioniert? Dann geht es hier direkt zum Blogartikel von Bloofusion.

 

Semantische Suche: So versteht Google seine Nutzer

Eine der zentralen Aufgaben Googles ist es, die Bedeutung und Intention der Suchanfragen zu erkennen. Google muss genau verstehen, was der Nutzer sucht, um ihm dann relevante Suchergebnisse zu liefern. Durch immer komplexere Suchanfragen (Voice Search) wird diese Aufgabe zunehmend schwieriger. Zur Interpretation von Suchanfragen spielen Entitäten eine zentrale Rolle. In seinem Blogartikel beschäftigt sich Olaf Kopp von Aufgesang im Detail mit entitäten-basierten Suchsystemen und zeigt in diesem Zusammenhang einige Google Patente, die für die Interpretation von Suchanfragen eine Rolle spielen können.

Doch was genau meint denn eine entitäten-basierte Suchmaschine? An einem kurzen Beispiel wird dies recht schnell deutlich. Nimmt man die Suchanfragen „red stoplight“ und „stoplight red“, so würde eine term-basierte Suchmaschine zwischen diesen beiden Anfragen keinen Unterschied erkennen, da dieselben Begriffe verwendet werden. Eine entitäten-basierte Suchmaschine erkennt jedoch dahinter zwei verschiedene Suchintentionen. „stoplight red“ ist dabei deine eigene Entität, während „red stoplight“ eine Kombination aus dem Attribut „red“ und der Entität „stoplight“ darstellt.

Bildquelle: Mobilemoxie

Du möchtest im Detail verstehen, wie Google Suchanfragen interpretiert? Dann sieh dir diesen umfangreichen Artikel von Aufgesang an.

 

SEO: Die sichtbarsten Websites seit 2009

In diesem Video siehst du die Entwicklung der sichtbarsten Webseiten in Deutschland der letzten 10 Jahre. Die Searchmetrics Research Cloud erfasst die wöchentliche SEO Visibility aller Websites im deutschen Google-Index seit der 31. Kalenderwoche 2009. An diesen Seiten kannst du dir also ein Beispiel nehmen:

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Dieses Problem kennt eigentlich jeder: Plötzlich tritt eine Schreibblockade auf und du kommst einfach nicht weiter. Wie soll dieser Text nur jemals fertig werden, fragst du dich vielleicht. Die gemeinnützige Organisation OpenAI hat eine Lösung parat, denn sie hat eine KI entwickelt, die in der Lage ist, ganze Texte selber zu schreiben, solange du sie mit einem kurzen Textabschnitt oder einem Satz „fütterst“. Auf der Seite „Talk to Transformer“ kannst du das Ganze selbst ausprobieren. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die KI in Sekundenschnelle mehrere Textblöcke erstellen kann, die thematisch zur Vorgabe passen, aber dennoch manuell überarbeitet werden sollten. Trotzdem ist das Ganze sehr faszinierend. Viel Spaß beim Ausprobieren. 🙂

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