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Digital Marketing Weekly Aug III 2020

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Die 121STUNDEN sollen für Online Marketer mit unterschiedlichem Vorwissen spannende Inhalte bereit halten. Damit du auf einen Blick siehst, welche Themen für dich relevant sind, haben wir nun die beiden Kategorien „Beginner“ und „Advanced“ eingeführt. Du findest die Klassifizierung über jedem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Social Media: So geht Social Selling
  • SEO: Was genau hat es mit „nofollow“ auf sich?
  • Webanalyse: Google Analytics 360 oder Adobe Analytics?
  • Social Media: So analysierst du deine Instagram Stories
  • Online Marketing: Das passiert während einer Minute im Internet
  • Google Tag Manager: Server-side Tagging ist nun möglich
  • Tool-Tipp: Quiz-Tool

 

Beginner

Social Media: So geht Social Selling

Social Selling – schon mal gehört? Viele denken dabei direkt an aufdringliche LinkedIn-Kontaktanfragen, die einem plump etwas verkaufen wollen. Doch das ist damit nicht gemeint. Vielmehr stammt der Begriff eigentlich aus dem Vertrieb und steht für den Aufbau von relevanten Beziehungen zu potenziellen Kunden. Durch neue soziale Medien kann die Vertriebstaktik noch wesentlich effizienter und vor allem weiter oben im Funnel eingesetzt werden. PR-Blogger hat einen ausführlichen Artikel zu den vielversprechenden Möglichkeiten und der Umsetzung des Social Sellings geschrieben.

Wie genau funktioniert Social Selling?

Es geht darum, dass der Vertrieb auf sozialen Plattformen aktiv wird und dort mit potenziellen Kunden in Kontakt tritt. Damit fällt das Social Selling eigentlich nicht in den Bereich des Social-Media-Marketings. Es geht nicht darum, Unternehmensbotschaften an eine große Menge von Nutzern zu kommunizieren, sondern um den direkten Kontakt mit den einzelnen Individuen durch Kommentare oder Nachrichten. Wichtig ist dabei, dass das Ganze unaufdringlich und auf Augenhöhe stattfindet. Es soll Vertrauen geschaffen, eine Beziehung aufgebaut und Hilfestellung gegeben werden. Der Verkauf von Produkten steht dabei noch nicht im Vordergrund. Im Gegenteil, Social Selling sitzt als Maßnahme weit oben im Funnel. Ziel ist es Leads zu generieren, die dann durch weitere Maßnahmen zu Kunden konvertiert werden können.

Was muss ich bei einem erfolgreichen Social Selling beachten?

  • Branding – Um überhaupt Anfragen von Interessenten zu erhalten oder als potenzieller Ratgeber wahrgenommen zu werden, musst du dich mit deiner Marke zunächst als Experte positionieren.
  • Geeignete Kanäle – Wichtig ist es außerdem, genau diejenigen Kanäle ausfindig zu machen, auf denen sich deine potenziellen Kunden bewegen. Scanne die sozialen Netzwerke nach Interessenten für dein Produkt oder geeigneten Zielgruppen, die du als Leads gewinnen könntest.
  • Customer Relationship Management ist das A & O – Für eine langfristige vertrauensvolle Beziehung ist es mit einem kleinen Kommentar, einer kurzen Nachricht oder einer Konversion allein natürlich nicht getan. Du musst dich stattdessen auch darüber hinaus um deine Kunden kümmern. Reagiere auf ihr Feedback zu deinem Produkt, beantworte und teile den User Generated Content, der in Bezug auf dein Unternehmen erstellt wurde. Achte auf die Bedürfnisse deiner Kunden und stelle den Verkauf an zweite Stelle.

Die Vorteile der sozialen Medien für Social Selling

Durch Netzwerke wie Facebook, LinkedIn & Co. können Vertriebler potenzielle Kunden viel einfacher ausfindig machen. Durch ein effektives Social-Media-Monitoring werden die Plattformen zunächst nach relevanten Themen, Diskussionen etc. gescannt, aber auch eigene Inhalte zu diesen zielgruppenrelevanten Themen sollten erstellt werden. Überall hier können die Vertriebsmitarbeiter dann als hilfsbereite Experten in Kommentaren und Nachrichten aktiv werden und mit den Nutzern in Kontakt treten. Aber auch die Nutzer selbst haben durch Social Media nun einen neuen Weg, um unkompliziert und direkt mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Viele Interessenten nutzen diese Möglichkeit, um Hilfe und Informationen zu erhalten, die ihre Kaufentscheidung beeinflussen.

Weitere Tipps für Social Selling und Expertenmeinungen zum Thema findest du im Beitrag von PR-Blogger.

 

Beginner

SEO: Was genau hat es mit „nofollow“ auf sich?

Vom Linkattribut „nofollow“ hast du sicherlich schon gehört. Aber was genau hatte es damit eigentlich auf sich? Seokratie gibt dir in diesem Beitrag einen Überblick und wir fassen kurz für dich zusammen, was du unbedingt wissen solltest:

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen internen und externen Links. Während du mithilfe von internen Verlinkungen verschiedene Unterseiten einer Website miteinander verknüpfst, fungieren externe Verlinkungen als eine Empfehlung für die Nutzer. Auch Google wertet externe Verlinkungen als Empfehlung und lässt diese als wichtigen Faktor in sein Ranking mit einfließen.
  • Es gibt Verlinkungen, die von Google nicht beachtet oder gewertet werden sollen, da sie keinen redaktionellen Hintergrund haben. Zu solchen Links zählen zum Beispiel bezahlte Links, Werbe-Links oder Links in Kommentaren, welche Spam darstellen. Um Google mitzuteilen, dass ein Link nicht in die Bewertung einer Website einfließen soll, gibt es das Link-Attribut „nofollow“.
  • Um herauszufinden, ob ein Link mit dem „nofollow“-Attribut gekennzeichnet ist, kannst du ihn per Rechtsklick in Chrome oder Firefox „untersuchen“. In einem Fenster wird dir dann der HTML-Code angezeigt. Dort im <a>-Tag des Links wird das Attribut mit der Bezeichnung „rel=“nowfollow“ ausgewiesen.
  • Du kannst das Attribut entweder händisch in deinen HTML-Code einfügen oder aber den nofollow-Tag (in deinem Content-Management-System) für alle Links einer URL setzen. Außerdem ist es möglich, Links eines bestimmten Bereichs automatisiert auf „nofollow“ zu setzen – zum Beispiel alle Links in Kommentaren. Damit wird verhindert, dass Webspamer, sich selbst einen Vorteil beschaffen können, indem sie ihre URL in Kommentaren zahlreicher Blogs posten.
  • Neben „nowfollow“ gibt es seit Kurzem zwei weitere Linkattribute, um die Einschätzung der Links für Google zu vereinfachen. Danach soll User Generated Content nun mit rel=“ugc“ und bezahlte Werbung mit rel=“sponsored“ gekennzeichnet werden.

Den ausführlichen Artikel zum Thema findest du auf dem Blog der Seokratie.

Tipps für erfolgreiches Link-Building findest du übrigens hier.

 

Advanced

Webanalyse: Google Analytics 360 oder Adobe Analytics?

Dein Unternehmen umfasst ein komplexes Analytics-/Marketing-/Sales-Ökosystem, sodass dir ein kostenfreies Tool zur Webanalyse nicht mehr ausreicht? Dann stehst du höchstwahrscheinlich vor der Entscheidung, welches der beiden sehr verbreiteten und umfangreichen Tools das Richtige für dich ist: Google Analytics 360 oder doch eher Adobe Analytics? Seer hat eine Gegenüberstellung gemacht und Unterschiede aufgelistet.

  • Pfadanalysen: Wenn es um die Möglichkeiten geht, die Wege zu untersuchen, welche Kunden auf deiner Website zurückgelegt haben, dann liegt Adobe Analytics hier auf jeden Fall vor Google. Hier stehen dir deutlich detailliertere Fluss- und Fallout-Analysen zur Verfügung, sodass du deine Kundenwege betrachten, Hindernisse erkennen und Verbesserungen in der Customer Experience vornehmen kannst. Du siehst genau, wo und warum Kunden aus deiner Seite aussteigen und wohin sie im Anschluss gehen.
  • Benutzerfreundlichkeit: Diesen Punkt gewinnt Google Analytics 360 und auch das kostenfreie Google Analytics eindeutig. Gerade für Einsteiger oder wenn es darum geht, dass sehr viele Mitarbeiter mit unterschiedlichem Vorwissen deiner Firma das Analyse-Tool nutzen sollen, ist Google Analytics 360 deutlich einfacher in der Bedienung. Die Bezeichnungen sind hier oft so selbsterklärend, dass der Nutzer auch durch reines Herumklicken zu hilfreichen Ergebnissen kommt. Bei Adobe Analytics muss dagegen eine intensive Einarbeitung erfolgen. Das Layout des Tools ist schwierig und mit den Bezeichnungen ist ohne Vorwissen wenig anzufangen.
  • Closed-Loop Marketing: Solltest du mit Salesforce als Customer-Relationship-Management-System arbeiten und einen Closed-Loop-Marketing-Ansatz anstreben, solltest du dich auch für Google Analytics 360 entscheiden. Beim Closed-Loop geht es um Marketing in einem geschlossenen Kreislauf: Im operativen CRM-System werden von den Mitarbeitern aus dem Kundenservice, Vertrieb, Marketing etc. zahlreiche Kundendaten gesammelt. Dann folgt die Analyse dieser Daten und damit die Anpassung des Marketings, der Produkte etc. Mit Google Analytics 360 ist die Datenanalyse durch eine einfachere Integration schneller und besser möglich. Du kannst dann also Dinge wie den tatsächlichen ROI deines Contents und deiner Marketingmaßnahmen einsehen.

Natürlich gibt es auch einige Punkte, in denen sich die beiden Tools überschneiden. Welche das sind, erfährst du hier.

 

Beginner

Social Media: So analysierst du deine Instagram Stories

Funktionieren deine Instagram Stories? Social Media Examiner hat in einem Beitrag einige hilfreiche Metriken, die du dir aus den Instagram Story Insights berechnen kannst.

  • Completion Rate: Um herauszufinden, ob deine Stories die richtige Länge haben, ist es wichtig, dass du dir ansiehst, wieviele Nutzer deine Story bis zum Ende ansehen. Doch diese Zahl allein ist noch nicht besonders aussagekräftig. Teile daher die Zahl der Viewer deiner letzten Slide durch die Zahl der Viewer deiner ersten Slide. So erhältst du die Completion Rate, also erfährst, wieviel Prozent deiner Viewer die Story bis zum Schluss gesehen haben. Ein Tipp hier: Lade deine Story als Ganzes hoch und nicht die einzelnen Slides über den Tag verteilt. So kannst du die Completion Rate besser berechnen und aussagekräftiger analysieren. Teste außerdem, wie sich die Completion Rate verändert, je nach Anzahl der Slides.
  • Drop-Off Rate after first Slide: Die Wichtigste deiner Slides ist die Erste. Sie entscheidet darüber, ob die Nutzer deine Story ansehen wollen oder nicht. Gerade hier musst du also überzeugen und neugierig machen. Um herauszufinden, wie gut du dies bisher schaffst, solltest du dir die Drop-Off Rate nach der ersten Slide berechnen. Dazu ziehst du die Views der zweiten Slide von den Views der ersten Slide ab und dividierst diese Zahl dann durch die Views der ersten Slide.
  • Exit Rate: Wenn Nutzer innerhalb deiner Story die Storyline verlassen, zeigt dies, dass sie sich aktiv gegen deine Story entscheiden. Die Handlung findet bewusster und weniger automatisiert statt als zum Beispiel das Swipen zur nächsten Story. Du solltest dir daher die Exit Rate gut ansehen und analysieren, welche deiner Stories und welche deiner Slides eine höhere Exit-Rate hatte. Zur Berechnung teilst du die Zahl der Exits einer Slide durch die Anzahl ihrer Impressionen.
  • Engagement Rate: Dein Ziel auf Instagram ist es nicht nur, dass sich die Nutzer deine Stories ansehen, sondern du willst natürlich am Liebsten, dass sie damit interagieren. Shares, Profilbesuche, Website Clicks etc. All das zeigt, dass sich die Nutzer wirklich für dich interessieren. Gerade durch Umfragen und Call-to-Actions kannst du das Engagement der Nutzer steigern. Berechnen kannst du deine Engagement Rate, indem du die Zahl aller verschiedenen Interaktionen durch die Impressionen teilst.
  • Tap Back/Forward Rate: In den Instagram Stories können die Nutzer innerhalb deiner Story zwischen den Slides vor- und zurückspringen. Während ein Tap Back zeigt, dass etwas Interessantes auf deiner Slide zu sehen war und für Sticky Quality Content spricht, zeigt ein Tap Forward, dass die Slide nicht interessant genug war. Du solltest dir daher auch deine Tap Back Rate und Tap Forward Rate ansehen. Teile dafür die Zahl der Taps Back (oder Taps Forward) durch die Gesamtzahl der Impressionen.

 

Beginner

Online Marketing: Das passiert während einer Minute im Internet

Was ist 2020 im Netz eigentlich los? Diese Grafik gibt einen sehr interessanten und teilweise wirklich unglaublichen Einblick in das Ausmaß unseres digitalen Lebens. Sie zeigt dir, was innerhalb einer Minute im Internet passiert: 4,1 Millionen Google-Suchen, 59 Millionen Nachrichten per WhatsApp oder Facebook Messenger, 190 Millionen Mails, … Der Mensch verbringt seine Zeit in großem Umfang auf vielen digitalen Kanälen. Das macht auf jeden Fall noch einmal deutlich, warum sich Online Marketing für nahezu jedes Unternehmen lohnt. Doch es macht ebenso klar, dass man in diesem Meer an Inhalten mit seinem Digital Marketing auf kreative und durchdachte Weise herausstechen muss, um Erfolg zu haben.

Quelle: Lori Lewis auf Twitter

 

Advanced

Google Tag Manager: Server-side Tagging ist nun möglich

Google hat vor kurzem das Server-side Tagging für den Google Tag Manager als Beta-Version veröffentlicht, berichtet Simo Ahava. Dadurch wird ermöglicht, dass wir unsere GTM-Container in einer serverseitigen Umgebung ausführen lassen können. Das Server-side Tagging hat dadurch einen enormen Vorteil: Du kannst Analyse- sowie Marketing-Tools ohne Code von Drittanbietern im Browser oder auf dem Gerät des Nutzers platzieren. Somit wird es uns ermöglicht, die Trackingmaßnahmen im Detail abzuwandeln, wodurch zum Beispiel Datenschutzlücken geschlossen werden können und 3rd-party JavaScript verhindert werden kann. Dieses Update ermöglicht uns eine erweiterte Anzahl an Einstellungen
  • Der GTM Container ist nun ein neuer „Servertyp”
  • Trigger-Ereignisse werden durch eingehende HTTP-Anforderungen ausgetauscht und initialisiert
  • Diese Anforderungen werden von einem neuen Typ im GTM verarbeitet: Und zwar dem sogenannten Client.
  • Was macht der Client? Dieser analysiert die Anforderung, erstellt ein neues Objekt für die Ereignisdaten und speichert diese als virtuellen Container ab.
Mit dem Server-side Tagging haben wir nun eine Möglichkeit, z. B. das Google Anayltics Setup neu zu strukturieren und dies auf Serverseite aufzubauen. Achtung: Dadurch wird nicht die Stichprobenerhebung in Google Analytics beeinflusst. Simo Ahava hat in seinem Blog einen umfassenden Beitrag zu diesem Thema verfasst und seine detaillierte Ausführung findest du hier.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Quizze können dir im Marketingumfeld dabei helfen, Menschen dazu zu animieren, sich spielerisch mit deiner Marke auseinanderzusetzen, deine Interaktionsrate auf Social Media zu steigern oder hilfreiches Feedback und Leads zu generieren. Mit Brandquiz kannst du dein Online-Quiz oder deine Umfrage ganz einfach erstellen und individuell gestalten. Durch die Anbindung an dein CRM-/CMS-System oder E-Mail-Marketing-Tool, kannst du die gesammelten Daten sogar ohne großen Aufwand weiter nutzen.

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