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Digital Marketing Weekly Aug III 2019

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Heute gibt es in unseren 121STUNDEN viel Wissen rund um Google Analytics & SEO: So zeigt dir unter anderem unser Alexander Holl in einem neuen Blogartikel, welche benutzerdefinierten Benachrichtigungen ein guter Web-Analyst braucht. Und wir berichten über Google und seine erstmals mehr als 50 % Zero-Click-Searches. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google Analytics: 22 Inspirationen für benutzerdefinierte Benachrichtigungen
  • Google Analytics: So erhältst du Custom Alerts in Slack
  • SEO: Erstmals steigt der Anteil der Zero-Click-Searches auf mehr als 50 %
  • SEO: Übernimmt sich Google als Quality Rater?
  • SEO: Klassifikation von Keywords nach Suchintentionen
  • Social Media: Tipps für eine starke Kundenbeziehung
  • So nutzt du Forschungsdaten für dein Marketing
  • Tool-Tipp: Social-Media-Tool

 

Google Analytics: 22 Inspirationen für benutzerdefinierte Benachrichtigungen

Du bist kein guter Web-Analyst, wenn du nicht wenigstens 5 benutzerdefinierte Benachrichtigungen (custom alerts) in Google Analytics erstellt hast. Diesen Satz hat mal der Altmeister der Web-Anaylse Avinash Kaushik gesagt. Was benutzerdefinierte Benachrichtigungen sind, warum diese so wichtig sind und wie du benutzerdefinierte Benachrichtigungen anlegst, möchte dir Alexander Holl hier in diesem Artikel beschreiben.

 

Google Analytics: So erhältst du Custom Alerts in Slack

Unser zentrales Kommunikationstool ist inzwischen Slack. In Slack haben wir Channels zur Kommunikation und zu besonderen Themen, wie zum Beispiel zu interessantem Content. In diesem Video zeigt dir Alexander Holl, wie du deine benutzerdefinierten Benachrichtigungen von Google Analytics in Slack über einen ZAP integrierst.

 

 

SEO: Erstmals steigt der Anteil der Zero-Click-Searches auf mehr als 50 %

Laut einer aktuellen Studie führen weniger als die Hälfte der getätigten Suchanfragen auf Google zu einem Klick auf eine externe Website, berichtet t3n. Immer mehr Suchanfragen werden bereits auf der Suchergebnisseite durch Informationssegmente beantwortet. Google entwickelt sich damit immer mehr von der Suchmaschine zum Content-Anbieter. Die Suchmaschine liefert dem Nutzer zu vielen Suchanfragen kurz & knapp genau die Informationen, die er haben wollte. Er hat dann meist kein Bedürfnis nach weiteren Details.

Statt die Nutzer auf externe Quellen zu verteilen, bleiben sie so bei Google selbst. Und das vor allem im mobilen Bereich. Hier nehmen die Zero-Click-Searches konstant zu, während die organische CTR immer weiter abnimmt. Am Desktop ist diese Entwicklung weniger zu beobachten.

Was bedeutet das für Unternehmen?

SEO ist deshalb noch lange nicht unwichtig. Doch diese Entwicklung macht uns dennoch einmal mehr bewusst, dass wir uns nicht ausschließlich auf externe Plattformen verlassen sollten. Bisher schaufelten Google, Facebook & Co. haufenweise Nutzer auf unsere Websites, doch sie können jederzeit den Hahn zudrehen. Und dann stehen wir ziemlich blöd da, denn die Nutzer von Google, Facebook & Co. gehören nicht uns. Wir können sie nur über einen Drittanbieter ansprechen, solange uns dies gewährt wird. Versuche dir also stets vor Augen zu halten, dass es immer wichtiger wird, deine eigenen Kanäle zu stärken: Dein E-Mail-Marketing zum Beispiel.

 

SEO: Übernimmt sich Google als Quality Rater?

Im Internet kursieren die unterschiedlichsten Inhalte – manche davon sind offensichtlich falsch, andere fragwürdig, wieder andere liefern gut recherchierte Informationen. Google hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Durcheinander an Inhalten nach seiner Qualität zu bewerten und dem Nutzer nur qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren. Ein Fallbeispiel im Blog von Sistrix zeigt, dass dieser Vorsatz nahezu unmöglich ist und sogar Schaden anrichten kann.

Denn wie genau will Google es schaffen, guten von schlechtem Content zu unterscheiden? Anhand von Nutzersignalen? Das wäre riskant, denn viel Engagement bedeutet nicht zwingenderweise auch guter Content. Gerade bei sensiblen Themen aus dem Bereich „Your Money, Your Life“ spielt die Richtigkeit der Informationen natürlich eine große Rolle. Die letzten Updates zeigen, dass Google hart daran arbeitet, Seiten aus dem Gesundheitsbereich einzuschätzen und das Ranking neu zu verteilen. Doch scheint es hier eben nicht nur „schlechte“ Seiten mit einem Sichtbarkeitsverlust zu treffen. Die Seite Examine.com liefert Ernährungswissen auf Basis von wissenschaftlichen Studien, die Quellen werden genannt und verlinkt, die Beiträge von Experten verfasst und doch ist die Seite nun fast unsichtbar. Dieser Fall stößt eine Diskussion an, die Johannes Beus von Sistrix in seinem Beitrag aufzeigt.

 

SEO: Klassifikation von Keywords nach Suchintentionen

Die wohl wichtigste Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung ist die Auswahl geeigneter Keywords, für welche die eigenen Inhalte optimiert werden sollen. Doch je nach Suchbegriff erwartetet der Nutzer ganz unterschiedliche Inhalte. Sowohl als SEO wie auch als Suchmaschine, ist es also wichtig, sich Gedanken zu den Bedürfnissen des Nutzers zu machen und diese Bedürfnisse aus der eingegebenen Suchanfrage herauszulesen. In seinem Blogartikel auf Search One zeigt unser Referent Kai Spriestersbach verwendete Taxonomien, anhand derer Suchanfragen sehr differenziert klassifiziert werden können und gibt interessante Einblicke zur Forschungsarbeit in diesem Themengebiet.

Zum groben Verständnis geht es dabei um die Unterscheidung von

  • Navigationsorientierten Suchanfragen (z.B. 121watt)
  • Informationsorientierten Suchanfragen (z.B. Vegetarische Ernährung)
  • Transaktionsorientierten Suchanfragen (z.B. Sommerkleid kaufen)

Doch diese Dreiteilung lässt nur eine sehr unspezifische Klassifikation von Suchbegriffen zu. In seinem Blogbeitrag zeigt Kai Spriestersbach die gesamte Taxonomie der Benutzerabsicht, denn je besser wir unseren Nutzer verstehen, umso optimaler können wir unsere Inhalte auf ihn zuschneiden und umso positiver ist auch seine Nutzererfahrung.

 

Social Media: Tipps für eine starke Kundenbeziehung

Ein authentisches Community-Management auf Facebook & Co. bietet eine tolle Möglichkeit, um die Kundenbeziehung zu stärken. Hier sind daher zehn Tipps von Hubspot für ein erfolgreiches Community-Management:

  1. Monitoring: Nutze Monitoring-Tools, um den Überblick zu behalten, wer, wo, wann über dein Unternehmen spricht.
  2. Schnelle Reaktionszeit: Social-Media-Nutzer erwarten kurze Antwortzeiten. Versuche daher auf Anfragen innerhalb von zwei bzw. sogar innerhalb von einer Stunde zu antworten.
  3. Einheitliche Formulierungen & Positionen: Ein internes Briefing über die Wortwahl, die Verwendung von Hashtags, etc. hilft dabei, sich als Unternehmen einheitlich zu präsentieren.
  4. Nutzung von Community-Management Tools: Behalte mit Hilfe von Community-Management-Tools den Überblick über alle Interaktionen.
  5. Klare Regeln: Schaffe einen positiven Rahmen für deine Community, indem du gegen Beschimpfungen, Diskriminierung und Trolle vorgehst.
  6. Klare Verantwortlichkeiten: Definiere innerhalb des Teams, wer auf Kommentare antwortet etc. So weiß jeder, wer wofür verantwortlich ist.
  7. Gesicht zeigen: Mache dich transparent, indem du als Personenaccount auf Kommentare antwortest oder deinen Namen im Kommentar erwähnst.
  8. FAQs sammeln: Bereite einen Fragenkatalog vor, sodass du schnell und unkompliziert auf häufige Fragen antworten kannst. Bereite deine Antworten dann aber immer noch durch eine individuelle Ansprache auf, um den Copy-Paste-Effekt zu vermeiden.
  9. Interaktion mit der Community: Reagiere nicht nur auf Fragen, sondern tritt mit deiner Community soviel wie möglich in Kontakt, indem du z.B. Umfragen oder Abstimmungen nutzt.
  10. Empathie zeigen: Zuhören ist eine der wichtigsten Aufgaben im Community-Management. Zeige Empathie und Verständnis und nimm Kritik ernst.

Ausführliche Infos zu den einzelnen Tipps gibt es im Blogartikel von Hubspot.

 

So nutzt du Forschungsdaten für dein Marketing

Viele Unternehmen führen Umfragen durch und wollen diese Daten auch für ihr Marketing nutzen. Doch dies führt nicht immer zum gewünschten Erfolg. Hier sind daher einige Tipps vom Content Marketing Institute, die du beachten solltest, um Forschungsdaten erfolgreich für dein Marketing einzusetzen.

  • Fokussiere dich auf dein Ziel: Überlege dir zunächst, wofür genau du deine Daten nutzen möchtest. Möchtest du damit Content für Social Media generieren? Dann brauchst du hierfür vielleicht andere Daten, als für das Ziel, Backlinks zu generieren. Zumindest solltest du deinen Content hinterher unterschiedlich aufbereiten. Während du in den sozialen Medien zum Beispiel mit überraschenden Ergebnissen einen Mythos aufdecken könntest, würdest du zur Generierung von Backlinks eher versuchen, eine seriöse Quelle für Daten darzustellen, die ansonsten keiner in deiner Branche bisher liefern konnte.
  • Passe deine Umfrage an die Geschichte an, die du erzählen willst: Überlege dir noch vor deiner Forschungsarbeit, welche Geschichte du erzählen willst. Inwiefern soll deine Zielgruppe anders denken, nachdem sie deine Umfrageergebnisse gesehen hat? Welche Fragen musst du stellen, um die für deine Geschichte wichtigen Daten zu erhalten? Zäume also das Pferd von hinten auf. Das ist leichter, als zunächst willkürliche Daten zu erheben und hinterher zu überlegen, welche Daten nun für deine Zielgruppe relevant sein könnten, welche Geschichten du damit erzählen könntest.
  • Nutze Filterfragen: Mithilfe von Filterfragen, kannst du deine Umfrageergebnisse verbessern und schärfen. Stelle also zu Beginn eine Frage, die klärt, ob der Teilnehmer überhaupt zu deiner Zielgruppe gehört. Möchtest du also zum Beispiel einige Fragen an Führungspersonen stellen, so solltest du zu Beginn fragen, ob der Proband eine Führungsperson ist. Beantwortet er die Frage mit „ja“, erhält er die weiteren Fragen.
  • Stelle demographische Fragen: Durch das Abfragen demographischer Merkmale hast du hinterher die Möglichkeit verschiedene Geschichten zu erzählen: Du kannst so die Ergebnisse von Frauen und Männern vergleichen, verschiedene Altersgruppen oder auch Regionen gegenüberstellen.
  • Verbreite deine Ergebnisse: Um deine Umfrageergebnisse bestmöglich zu verbreiten, solltest du mit anderen zusammenarbeiten. Bitte andere, deine Ergebnisse zu teilen oder darüber zu schreiben und biete Experten deine Ergebnisse zum Zitieren an.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

In dieser Woche möchten wir dir gerne das Tool SumAll vorstellen, das der Automatisierung deiner Social-Media-Aktivitäten dient. Du kannst dank SumAll ganz einfach zu einem zuvor eingestellten Zeitpunkt Posts auf Facebook, Twitter & Co. veröffentlichen, auch wenn du gerade busy oder gar nicht im Büro bist. Wir wünschen dir viel Spaß beim Automatisieren.

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