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Digital Marketing Weekly Aug II 2019

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Heute haben wir unter anderem spannende Erkenntnisse aus dem Neuromarketing für dich. Außerdem zeigen wir dir, welche Facebook-Neuerung dazu führen kann, dass deine Ads in Zukunft nicht mehr ausgespielt werden. Und: Wir erklären dir, was du im Zuge des Datenschutzes ab sofort dringend beachten musst! Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Neuromarketing: So kommunizieren erfolgreiche Marken mit ihren Kunden
  • Facebook Ads: Wie Kundenfeedback dafür sorgen kann, dass deine Ads nicht mehr laufen
  • Datenschutz: EuGH beschließt Opt-In-Pflicht bei Cookies
  • SEO: Wie relevant wird Voice Search in der Zukunft?
  • SEM: Social Trends sorgen für Search Trends
  • 7 Online-Marketing-Weisheiten, die nicht nur Startup-Gründern helfen
  • Google-Suche: Podcasts werden in Suchergebnisse integriert
  • Tool-Tipp: Instagram Insights

 

Neuromarketing: So kommunizieren erfolgreiche Marken mit ihren Kunden

Erfolgreiche Marken haben einen festen Platz im menschlichen Emotions- und Werteraum. Sie kommunizieren genau so, dass sie ihre Zielgruppe auf emotionaler Ebene ansprechen. Das ist wichtig, da Entscheidungen immer auch durch Emotionen getroffen werden. In diesem herausragenden Blockartikel von Konversionskraft zeigt dir Robert Weller ein Konzept, mit dem auch du die Persönlichkeiten, Werte und Emotionen deiner Zielgruppe kennenlernst und zielgerichtet ansprichst. Es handelt sich dabei um die sogenannte Limbic® Map und die Limbic® Types. Die Limbic® Map stellt den Emotionsraum des Menschen dar und gliedert sich in drei große Bereiche:

  • Balance: Streben nach Sicherheit, Stabilität, Ordnung und Geborgenheit; Vermeidung von Angst und Unsicherheit
  • Dominanz: Streben nach Macht, Status, Durchsetzung und Autonomie; Vermeidung von Fremdbestimmung und Unterdrückung
  • Stimulanz: Streben nach Abenteuer, Abwechslung und Belohnung; Vermeidung von Langeweile und Reizarmut

Je nach emotionalem Streben ergeben sich unterschiedliche Persönlichkeiten, die sogenannten Limbic® Types. So ordnet sich der Performer zum Beispiel in der Ecke „Dominanz“ an. Er ist enorm ehrgeizig und hat eine Affinität zu Statussymbolen und neuster Technik. Die Traditionalisten gehören mit ihrer konservativen Einstellung und ihrer Vorsicht eher in den Bereich „Balance“. Zur „Stimulanz“ zählen dagegen die Hedonisten. Sie sind ständig auf der Suche nach Unbekanntem und lieben einzigartige Produkte.

Natürlich lassen sich noch zahlreiche weitere Typen herauskristallisieren. Doch das Prinzip wird nun deutlich, denn diese Typen bieten großes Potenzial für das Marketing: Menschen denken und fühlen sehr unterschiedlich und je nach ihrer Persönlichkeit sprechen sie auf ganz verschiedene Reize und Argumente an. Um als Unternehmen erfolgreich zu sein, ist es daher wichtig, die eigene Marke auf der Limbic® Map zu positionieren und diese Position durch deinen gesamten Markenauftritt, deine Texte, Farben, Bildsprache etc. deutlich zu machen. So kommunizierst du genau die Werte und Emotionen, auf die deine Zielgruppe anspringt.

Zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Markenpositionierungen sowie Tipps, wie du Farben, Bilder und Texte anhand der Limbic® Map einsetzt, erhältst du in diesem umfangreichen Artikel der Konversionskraft.

 

Facebook Ads: Wie Kundenfeedback dafür sorgen kann, dass deine Ads nicht mehr laufen

Letztes Jahr im Juni hat Facebook ein neues Tool eingeführt, um Nutzer, die über Facebook Ads online eingekauft haben, sofort im Anschluss an den Kauf zu befragen, wie zufrieden sie mit ihrer Kundenerfahrung und dem Service waren. Unmittelbar nach der Ankündigung haben nicht viele E-Commerce-Unternehmen darauf reagiert, doch mittlerweile hat der Roll-Out der Funktion begonnen und die ersten Unternehmen spüren den Effekt, den das Kundenfeedback haben kann, so Thomas Hutter. Tatsächlich kann negatives Feedback dafür sorgen, dass Unternehmen „abgestraft“ werden und dadurch an bezahlter Sichtbarkeit verlieren. Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst.

Fast alle E-Commerce-Anbieter sind daran gewöhnt, dass Kunden ihnen Feedback geben, wie z.B. über trustpilot.com oder über Google Bewertungen. Doch haben diese Bewertungen keinen Einfluss auf die Werbemöglichkeiten, die sich Anbietern online bieten. Bei dem neuen Kundenfeedback-Tool von Facebook ist das anders. Denn hier kann negatives Feedback dazu führen, dass du abgestraft wirst und deine Ads nicht mehr ausgespielt werden.

Wenn ein Nutzer auf eine Facebook Ad eines E-Commerce-Anbieters klickt und daraufhin einen Kauf abschließt, erhält er sofort im Anschluss einen Fragebogen, über welchen Facebook Feedback zum Einkaufserlebnis einholen möchte. Wenn du selbst im E-Commerce unterwegs bist und Werbeanzeigen auf Facebook schaltest, gibt dir die Plattform die Möglichkeit, eine durchschnittliche Bewertung sowie positives und negatives Feedback einzusehen. Dadurch kannst du besser einschätzen, ob du einer Abstrafung durch Facebook nahe bist.

Das Feedback bzw. die Bewertung funktionieren über eine Skala mit Werten von 1 bis 5. Je näher der Wert an der 5 liegt, desto besser ist das Kundenfeedback. Was du gegen negative Bewertungen unternehmen kannst? Direkt bei Facebook erst einmal gar nichts. Die einzige Möglichkeit besteht darin, die Kundenzufriedenheit zu steigern, was wiederum positiveres Feedback zur Folge hätte. Dadurch können stark eingeschränkte oder deaktivierte Ads auch wieder sichtbarer werden. Denn die Abstrafung von Facebook dauert nur so lange an, bis das durchschnittliche Kundenfeedback für deine Seite wieder über den Schwellenwert von 2 ansteigt.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Details zu den Bewertungskriterien und den Feedback-Werten sowie Tipps für mehr Kundenzufriedenheit erhältst du in dem ausführlichen Blogbeitrag von Hutter Consult.

Weitere Neuerung: Der neue Werbeanzeigenmanager wird nun für immer mehr Nutzer ausgerollt. Abgesehen von einem aufgeräumteren Design und einer schnelleren Navigation hat sich hier aber nicht viel geändert. Eine kurze Bewertung des neuen Werbeanzeigenmanagers findest du hier.

 

Datenschutz: EuGH beschließt Opt-In-Pflicht bei Cookies

Der EuGH hat am 29.07.2019 eine Entscheidung bezüglich der „Gefällt mir“-Schaltfläche innerhalb von Facebook getroffen und begründet, dass der Websitebetreiber neben Facebook mitverantwortlich ist. Im Zuge dieser Entscheidung hat sich der EuGH ebenfalls mit dem Einsatz von Cookies beschäftigt. Er kam zum Schluss, dass für Cookies, wie zum Beispiel von Plugins, Tracking-(z. B. Google Analytics) und Online-Marketing-Tools, die Einwilligung der Nutzer eingeholt werden muss, bevor die Daten erhoben werden dürfen. Dieser Blogbeitrag unseres Datenschutzbeauftragen Marius Hüpel befasst sich mit der Einwilligungspflicht in Form eines Opt-Ins für die Tracking-Tools und welche Folgen diese Entscheidung für uns Online Marketer haben wird.

 

SEO: Wie relevant wird Voice Search in der Zukunft?

Das Thema Voice Search ist zurzeit in aller Munde – aber wie relevant ist diese Art der Suche wirklich für dein Unternehmen? Sucht deine Zielgruppe über Voice Search nach deinem oder einem ähnlichen Angebot?

SEO-Experte Julian Dziki von der Seokratie erzählt in diesem interessanten Video, in welchen Situationen Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home typischerweise genutzt werden und wie er den zukünftigen Einfluss der Sprachsteuerung auf SEO einschätzt.

Mehr zum Thema SEO findet Ihr hier in unserem ausführlichen Beitrag zu Was ist SEO?

 

SEM: Social Trends sorgen für Search Trends

Suchmaschinenmarketing sollte nicht länger als alleinstehende Disziplin im Marketing behandelt werden. Vielmehr hängt das Suchverhalten der Nutzer stark mit Trends in sozialen Medien zusammen, heißt es in diesem Beitrag auf Search Engine Land. Jeder Marketingkanal hat seine eigene wichtige Rolle, doch sie hängen alle zusammen, begleiten die Reise des Nutzers. Der Nutzer entdeckt einen interessanten Beitrag in den sozialen Medien, sucht anschließend bei Google nach weiteren Informationen und kauft das Produkt dann vielleicht bei Amazon. Mark Irvine betont daher, dass es wenig Sinn macht über Amazon eine neue Marke aufzubauen oder über Instagram Produkte zu verkaufen. Dazu sind diese Kanäle nicht geeignet. Vielmehr sollten Marketer mehr über die verschiedenen Kanäle und deren Zusammenspiel lernen. Denn dieses Zusammenspiel konnte er mit Zahlen belegen: Nachdem ein Thema eine Stunde lang auf Twitter zum Trend wird, verdoppelt sich sein Suchvolumen auf Google. Nach sechs Stunden verfünffachen sich die Suchanfragen sogar. Social Trends sorgen demnach für Search Trends. Suchmaschinenmarketer und Social Media Manager sollten demnach enger zusammenarbeiten.

 

7 Online-Marketing-Weisheiten, die nicht nur Startup-Gründern helfen

Mit Online Marketing Unternehmenserfolg zu erlangen ist nicht so einfach, wie vielleicht anfangs gedacht. In diesem Blogbeitrag listet Julian Dziki von Seokratie daher sieben ausführliche Ratschläge auf, die ihm als Startup-Gründer vor zwölf Jahren sehr geholfen hätten. Doch die Tipps sind nicht nur für Gründer hilfreich 😉 Wir fassen sie kurz für dich zusammen:

  1. Grundwissen: Egal ob du das Online Marketing später selbst umsetzt oder eine Agentur damit beauftragst, du benötigst ein Grundverständnis, um die richtigen Prioritäten zu setzen.
  2. Ziele: Arbeite mit bezifferbaren Zielen, um deine Entscheidungen begründen und deinen Erfolg analysieren zu können.
  3. Kanäle: Entscheide dich anhand deiner Ziele für eine kleine Auswahl passender Kanäle.
  4. Erfolgsmessung: Analysiere anhand von Kennzahlen, ob du deine Ziele erreichen konntest und optimiere dahingehend deine Kampagnen.
  5. Kundenfokus: Mach dir viele Gedanken zu deinen Kunden, sprich mit ihnen und finde so deine USPs.
  6. Anpassung: Scheue nicht davor, deine Strategie (zu Marketing und Produkten) neu zu denken, sie an den Markt anzupassen und dich ständig neu zu erfinden.
  7. Mach dein Ding: Sieh dir ruhig an, wie erfolgreiche Firmen ihr Marketing umsetzen, doch mache am Ende das, wovon du selbst überzeugt bist.

Noch mehr Tipps und persönliche Einblicke zu den einzelnen Ratschlägen, erhältst du im Blogbeitrag von Julian Dziki.

 

Google-Suche: Podcasts werden in Suchergebnisse integriert

Ähnlich wie für „Schlagzeilen“ und „Videos“ soll es auch für „Podcasts“ in Zukunft einen gesonderten Bereich in den Google-Suchergebnissen geben. Dort sollen die Podcasts dann auch direkt abgespielt werden können, so t3n. In den USA wurde die neue Funktion nun bereits ausgerollt. Zu Beginn müssen die Nutzer jedoch den Begriff „Podcast“ direkt mit ins Suchfeld eingeben. Angezeigt werden in den Suchergebnissen Podcasts, die über RSS-Feeds veröffentlicht werden. Das Ranking orientiert sich an Faktoren wie der bisherigen Klickzahl und der Relevanz des Publishers. Auch der Google Assistant soll noch in diesem Jahr eine Suchfunktion für Podcasts erhalten.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Kein Tool im klassischen Sinne, aber vielleicht für den ein oder anderen dennoch neu: die Instagram Insights. Solltest du ein Instagram-Business-Konto haben, steht dir diese Funktion zur Verfügung. Mit ihr kannst du mehr über deine Abonnenten, deine Reichweite und das Engagement erfahren. In diesem Video werden dir die Anaylsemöglichkeiten nochmal erklärt.

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