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Digital Marketing Weekly Apr III 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Online Marketing: So setzt du Paid Media in Krisenzeiten ein
  • Content Marketing: Diese Fehler solltest du dringend vermeiden
  • Social Media: Mit diesen Formeln kannst du das Engagement deiner Follower berechnen
  • Warum die Arbeit im Kundenservice jeden Marketer weiterbringen würde
  • Social Media: Vorlage zum Download für ein Karussell-Bild-Posting
  • Social Media: So setzt du Influencer Marketing auch als kleines Unternehmen ein
  • LinkedIn: Das schaut sich die Plattform von Facebook ab
  • Tool-Tipp: Finde Key Influencer

 

Online Marketing: So setzt du Paid Media in Krisenzeiten ein

Vor einer Krise graut es wahrscheinlich jedem einmal, denn niemand wünscht sich, dass das eigene Unternehmen durch negative Schlagzeilen und kritische Kommentare auf den sozialen Medien in ein schlechtes Licht gerückt wird. Die Kommunikation nach außen kann in solchen Situationen besonders trickreich sein und die Krise schnell in die eine oder die andere Richtung lenken. Wie du Paid Media in Krisensituationen zu deinem Vorteil einsetzen kannst, erklärt dieser Artikel auf dem Blog der t3n.

In der Theorie sollte jedes Unternehmen auf eine Krise vorbereitet sein und wissen, wie es seine verschiedenen Kommunikationskanäle in so einer Situation einsetzen möchte, denn oft kommt es auf eine schnelle Reaktionszeit an. Besonders wenn organische Kanäle an ihre Grenzen stoßen, lohnt sich der Einsatz von Paid Content und zwar in den sozialen Medien, in Suchmaschinen und anderen Kanälen. Neben der teils großen Reichweite hat dies auch noch den Vorteil, dass du deine Kunden gezielt mit ganz bestimmten Inhalten ansprechen kannst.

Um Paid Media in Krisenzeiten richtig einzusetzen, solltest du die folgenden fünf Schritte berücksichtigen:

  1. Behalte die Krise im Blick

Wenn du ein regelmäßiges Social-Media-Monitoring aufgesetzt hast, ist es relativ einfach, zu verfolgen, wie in den sozialen Medien über dein Unternehmen, deine Marke oder deine Produkte gesprochen wird. Du kannst schnell auf negative Kommentare reagieren und so im Idealfall eine größere Krise verhindern.

  1. Entwickle eine Strategie

Um möglichst schnell und dennoch geordnet auf negative Schlagzeilen und Kommentare zu reagieren, solltest du bereits im Vorfeld eine Strategie für den Einsatz von Paid Media im Falle einer Krise entwickeln. Welche Kanäle werden eingesetzt und wie hoch ist das jeweilige Budget? Du solltest sicherstellen, dass dein Unternehmen über die verschiedenen Social-Media-Kanäle hinweg einheitlich kommuniziert und jeder seine Zuständigkeiten kennt.

  1. Überprüfe deine laufenden Kampagnen

Social-Media-Kampagnen gehören mittlerweile bei vielen Unternehmen zu den täglichen Marketingaktivitäten. Im Falle einer Krise solltest du nicht nur Anzeigen schalten, die aktiv eine Minderung der negativen Stimmen vorsehen, sondern auch darauf achten, deine laufenden Kampagnen zu überprüfen, damit sie die negativen Stimmen nicht bestärken.

  1. Sorge für Sichtbarkeit

Paid Media, wie z.B. Google Ads, bieten die Möglichkeit, ganz gezielt bestimmte Gruppen von Menschen anzusprechen. D.h. dass du deine Inhalte genau denjenigen zeigen kannst, die sich mit den krisenrelevanten Themen auseinandersetzen. Außerdem führt dies im Idealfall dazu, dass dein eigener Auftritt bei relevanten Suchanfragen ganz oben ausgespielt wird und du sichtbarer bist als andere Seiten, die sich mit der Krise beschäftigen.

  1. Führe die Kommunikation zurück zur Normalität

Auch wenn deine Paid-Media-Maßnahmen zunächst keine Wirkung zeigen sollten, gehen Krisen irgendwann wieder vorbei. Indem du die Entwicklung der Krise im Auge behältst, kannst du ausfindig machen, wann die negativen Schlagzeilen abflachen und du deine Anzeigen o.ä. zurückfahren kannst. Damit stellst du sicher, dass du die Krise nicht womöglich selbst aufrecht erhältst.

Sollte dich das ganze Thema Krisenkommunikation noch weiter interessieren, geht es hier zum ausführlichen Blogartikel auf t3n. Und wusstest du schon, dass wir bei der 121WATT jetzt auch ein Seminar zum Thema Beschwerdemanagement- und Krisenkommunikation anbieten? Dabei kannst du lernen, wie du am besten mit Kundenbewertungen in sozialen Medien und auf Bewertungsplattformen umgehst.

 

Content Marketing: Diese Fehler solltest du dringend vermeiden

Wir alle machen manchmal Fehler und das ist auch nicht schlimm – denn aus Fehlern lernen wir. Doch man muss nicht alle Fehler zwingend selbst gemacht haben, um aus ihnen lernen zu können. Ann Gynn hat deshalb in ihrem Artikel einige Content-Marketing-Fails zusammengestellt, die du vermeiden solltest:

  • Fehler 1 – ALLES AUF EINMAL sein zu wollen: Manche Blogs versuchen möglichst viele unterschiedliche Themenbereiche abzudecken, um eine große Vielfalt an Inhalten anzubieten. Doch diejenigen, die sich für Kochtipps und Küchengeräte interessieren, sind nicht zwingend auch diejenigen, die wissen wollen, wie man Wein anbaut. Zu viele verschiedene Themen können also auch dazu führen, dass man keinen wirklichen Abonnentenstamm aufbaut.
  • Fehler 2 – Nicht darauf zu hören, was die Kunden wollen: Inhalte, die nur geschrieben werden, weil du sie als Content Marketer spannend findest, bringen dich weiter. Das einzige, was zählt, ist, was deine Kunden sich wünschen. Höre auf Feedback, das du erhältst. Sieh dir die Suchvorschläge in Google an, um herauszufinden, wonach Menschen suchen und hilf ihnen mit deinen Inhalten dabei, ihre Probleme zu lösen.
  • Fehler 3 – Viralität erreichen zu wollen: Man kann Viralität nicht planen. Es passiert oder es passiert eben nicht. Daher sollte man auf keinen Fall Content produzieren, damit dieser viral geht, sondern immer nur Content, damit dieser deinen Nutzern weiterhilft.
  • Fehler 4 – Content auf das geschriebene Wort beschränken: Für manche Inhalte ist ein Text nicht zwingend das perfekte Format. Sei daher auch offen für visuelle Formate wie Videos, GIFs etc. – auch sie vermitteln Inhalte und können dem Nutzer weiterhelfen. Häufig erzeugen sie sogar deutlichen höheren Traffic.
  • Fehler 5: Auf Perfektion warten: Content Marketing ist ein Entwicklungsprozess. Warte nicht darauf bis deine Strategie perfekt ausgereift ist, sondern fange lieber an und verbessere dich und dein Content Marketing stetig.
  • Fehler 6 – Die Möglichkeiten von Emails unterschätzen: Viele Unternehmen fangen zu spät an ihre Newsletter-Abonnenten-Liste aufzubauen und diese nach geeigneten Kriterien zu segmentieren. Dies ist jedoch einer der effektivsten Wege, um bestimmte Zielgruppen mit passgenauen Inhalten zu erreichen.

Alle 24 Content-Marketing-Fehler findest du im ausführlichen Blogbeitrag vom Content Marketing Institute.

 

Social Media: Mit diesen Formeln kannst du das Engagement deiner Follower berechnen

Wer aktiv auf Social Media unterwegs ist, läuft dieser Metrik bestimmt häufiger über den Weg: Die Engagement Rate. Der Wert gibt Auskunft darüber, wie stark deine Follower auf Facebook, Instragram und Co. mit deinen Posts interagieren, also z.B. wie viele Likes und Kommentare ein Post bekommen hat. Verglichen werden diese Follower-Reaktionen dann bspw. mit der gesamten Reichweite oder anderen Kennzahlen. Und obwohl häufig über die Engagement Rate gesprochen oder geschrieben wird, gibt es keine einheitliche Formel, um sie zu berechnen. Wir möchten dir daher diesen Artikel auf Hootsuite empfehlen, in welchem sechs verschiedene Formeln zur Berechnung der Engagement Rate vorgestellt werden.

  1. Engagement rate by reach (ERR)

Bei dieser Formel vergleichst du, wie viele Leute derer, die deinen Post gesehen haben, auch mit diesem interagiert haben. Es ist die am häufigsten genutzte Formel zur Berechnung der Engagement Rate.

ERR = alle Interaktionen mit einem Post / Reichweite des Posts * 100

  1. Engagement rate by posts (ER post)

Diese Berechnung ist der ersten ähnlich, jedoch vergleichst du die Interaktionen hier nicht mit der gesamten Reichweite, sondern der gesamten Followerzahl. D.h. es wird errechnet, wie groß der Anteil der Follower ist, die mit einem bestimmten Post interagiert haben.

ER post = alle Interaktionen mit einem Post / Gesamtanzahl Follower * 100

  1. Engagement rate by impressions (ER impressions)

Hier vergleichst du die Anzahl der Interaktionen mit der Gesamtanzahl der Impressions, also damit, wie häufig dein Post ausgespielt wurde.

ER impressions = alle Interaktionen mit einem Post / Gesamtanzahl Impressions * 100

  1. Tägliche Engagement Rate (daily ER)

Mit dieser Formel kannst du berechnen, wie stark deine Follower an einem bestimmten Tag mit deinen Posts interagieren.

Daily ER = alle Interaktionen pro Tag / Gesamtanzahl Follower * 100

  1. Engagement rate by views

Wenn dein Unternehmen Video-Inhalte produziert und teilt, ist auch diese Formel interessant für dich. Du kannst damit berechnen, wie viele der Leute, die dein Video gesehen haben, auch damit interagiert haben.

ER view = alle Interaktionen mit Video / Gesamtanzahl Views * 100

  1. Gewichtete Engagement Rate

Bei dieser eher selten genutzten Berechnung der Engagement Rate werden ausgewählte Faktoren stärker oder schwächer bewertet als andere. Wenn z.B. Kommentare wichtiger erscheinen als Likes, kann dies mit in die Berechnung einfließen.

Die Formel (gewichtet nach Kommentaren) könnte dann bspw. so aussehen:

ER = (alle Kommentare x 2) + alle anderen Interaktionen / Reichweite des Posts * 100

Wenn dich zusätzlich zu den Formeln auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Berechnung interessieren, kannst du in dem detaillierten Beitrag auf Hootsuite noch einmal alles nachlesen.

 

Warum die Arbeit im Kundenservice jeden Marketer weiterbringen würde

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Marketing und Customer Service bietet enorme Vorteile – noch besser wäre es allerdings, wenn die Marketing-Mitarbeiter selbst für ein paar Monate im Kundenservice arbeiten. Doch was genau kann man als Marketer aus dem Customer Service mitnehmen? Im Gastbeitrag auf toushenne berichtet Vlad Koval von Ahrefs von seinen persönlichen Erfahrungen. Er selbst hat vor seiner Stelle im Marketing, sieben Monate im Customer Service Team des Unternehmens gearbeitet.

  • Der Dialog mit den Kunden hält dich auf dem Laufenden und ermöglicht dir ein besseres Verständnis für deine Kunden – Was beschäftigt deine Kunden? Welche Probleme treten auf?
  • Der direkte Kundenkontakt zwingt dich dazu, die Sprache deiner Kunden zu sprechen, also möglichst auf Fachbegriffe zu verzichten und die Dinge stattdessen einfach und anhand von Beispielen zu erklären. Das sollten sich auch Marketer zu Herzen nehmen.
  • Jeder Kundenfall ist einzigartig, weshalb man für jeden individuell überdenken sollte, welche Lösung die Richtige ist. Dieses Vorgehen kann man auch für seine Arbeit als Marketer nutzen – anstelle also blind auf irgendwelche Guides zu vertrauen, sollte man sich individuell überlegen, welche Marketinglösung für die eigene Unternehmenssituation die Passende ist.
  • Eine weitere Eigenschaft, die einen der Kundenkontakt lehrt, ist eine gute Strukturierung – nur anhand eines klaren Weges kann man seine Kunden leiten. Eine gute Struktur ist aber genauso für kommunizierte Marketinginhalte und das Erledigen von Marketingaufgaben essenziell.

Alle ausführlichen Erfahrungen von Vlad Koval findest du im Blogartikel auf toushenne.de.

 

Social Media: Vorlage zum Download für ein Karussell-Bild-Posting

Das Karussell-Format ist bei Facebook, Instagram und LinkedIn besonders erfolgreich. Mit dem nachfolgenden Video und der Photoshopvorlage von unserem Referenten Michael Praetorius kannst du dir ganz einfach ein eigenes Karussell-Bild-Posting erstellen.

 

 

Social Media: So setzt du Influencer Marketing auch als kleines Unternehmen ein

Vertrauen – das ist in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Zutaten von erfolgreichem Digital Marketing. Und Kunden vertrauen Menschen mit Gesicht und Persönlichkeit einfach deutlich stärker als anonymen Marken. Aus diesem Grund funktioniert Influencer Marketing so gut – die Kunden haben eine enge Beziehung zu den Influencern und vertrauen diesen. Doch reichweitenstarke Influencer sind teuer – wie genau schaffen es also kleine Unternehmen Influencer Marketing zu betreiben? Hier sind einige Tipps von Jeff Bullas:

  • Micro-Influencer: Gerade für kleine Unternehmen eignen sich sogenannte Micro-Influencer. Diese haben Abonenntenzahlen von 1000 bis 10 000 – genug also um einen gewissen Einfluss zu haben und dennoch so wenige, dass man diese Influencer relativ kostengünstig für sich gewinnen kann.
  • Influencer kostengünstig finden: Um geeignete Micro-Influencer zu finden, durchsuchst du am besten erst einmal deine eigenen Follower – vielleicht verbirgt sich unter diesen bereits ein Fan deiner Marke mit einem relativ großen Stamm an Abonnenten. Außerdem könntest du die „Search & Explore“-Funktion auf Instagram oder Tools wie BuzzSumo, Tweetdeck oder Followerwonk nutzen.
  • Kontakt aufnehmen: Zunächst solltest du dir dringend überlegen, mit welchem Ziel du Influencer für dich einsetzen willst. Sobald das klar ist, versuche mit dem geeigneten Micro-Influencer zu interagieren, indem du seine Beiträge kommentierst oder teilst und ihr euch zunächst gegenseitig kennenlernt. (Sollte der Influencer nicht auf deine Kommentare reagieren, ist er wahrscheinlich nicht der Richtige, da er dann kein besonders hohes Engagement gegenüber seinen Followern aufbringt.) Wenn du dann dein Anliegen ansprichst, achte darauf, zu geben bevor du nimmst –  erwähne ihn beispielsweise positiv in einem deiner Blogbeiträge und stelle dich so sympathisch dar.

Noch einige weitere Tipps sowie Beispiele für erfolgreiches Influencer Marketing, gibt es im Blogbeitrag von Jeff Bullas.

 

LinkedIn: Das schaut sich die Plattform von Facebook ab

Die meisten Nutzer kennen LinkedIn als B2B-Netzwerk. Aber mittlerweile führt die Plattform vermehrt Features ein, die wir auch von anderen sozialen Medien, wie z.B. Facebook oder Instagram, kennen. Hauptziel dabei ist es, dass Nutzer interaktiver und Inhalte stärker geteilt werden. Auf dem Blog von Futurebiz.de könnt ihr alles zu den Neuerungen auf LinkedIn nachlesen.

Das neueste Feature, das sich gerade im Roll-Out befindet, sind die folgenden LinkedIn Reactions:

Quelle: Pinterest

Die auffallend positiven Reactions sollen LinkedIn-Nutzer dazu animieren, häufiger mit Inhalten zu interagieren und Feedback zu geben. Ob dadurch womöglich ein Rückgang der Nutzer-Kommentare hervorgerufen wird, ist noch unklar.

Ein anderes Format, das wir bereits von Instagram kennen und das LinkedIn gerade testet, sind LinkedIn Stories. Wann diese veröffentlicht werden und wie das beliebte Format in dem B2B-Kontext ankommen wird, ist ebenfalls noch nicht klar.

Fakt ist, dass LinkedIn daran interessiert ist, sich stetig weiterzuentwickeln und für seine Nutzer attraktiver zu werden. Wenn ihr zu diesem Thema noch mehr lesen möchtet, geht es hier direkt zum Beitrag auf Futurebiz.de

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unserem Influencer-Marketing-Beitrag haben wir in dieser Woche das Tool BuzzSumo für dich. Mit diesem kannst du herausfinden, welche Inhalte in den sozialen Netzwerken das stärkste Engagement erzeugt haben und findest so die Key Influencer für dein Thema.

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