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Digital Marketing Weekly Apr I 2019

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Heute erreicht dich eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Digital Marketing Weekly der 121WATT. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • Content Marketing: Diese Taktiken erhöhen deine Conversions
  • Social Media: 10 Metriken für eine erfolgreiche Analyse deines Social-Media-Marketings
  • Social Media: So funktioniert Influencer Marketing im B2B
  • Facebook Ads: Wie du „long-form sponsored posts“ richtig einsetzt
  • SEA für Online-Shops: Zwei Expertinnen stehen Rede und Antwort
  • Instagram: Wie lang sollte die perfekte Story sein?
  • Urheberrechtsreform: Artikel 13 beschlossen – was heißt das für uns?
  • Tool-Tipp: Schmierpapier-Tool

 

Content Marketing: Diese Taktiken erhöhen deine Conversions

Bei der Erstellung von Content-Stücken wie Blogbeiträgen oder Videos gibt es zwei große Fehler. Welche das sind und wie du die Conversionrate deiner Inhalte steigern kannst, zeigt dir der Blogbeitrag von Jeff Bullas. Wir haben seine Erkenntnisse für dich zusammengefasst.

Inhalte werden häufig nur um ihrer selbst Willen produziert und verbreitet, ohne dabei ein höheres Ziel zu verfolgen. Und darin besteht auch schon der erste große Fehler: Es wird vergessen, welche wichtige Rolle Inhalte dabei spielen, Nutzer im Conversion Funnel abwärts zu leiten. Es fehlen Angebote, die den Nutzer auch nach dem Lesen des Beitrags bei dir halten. Der zweite Fehler zeigt sich genau im Gegenteil: Content-Marketing-Stücke fokussieren sich derart auf die zu erzielenden Conversions, dass sie sich lesen wie ein Pitch für das eigene Produkt, nicht wie ein informierender oder unterhaltender Blogartikel. Wie wahrscheinlich zu erwarten liegt das ideale Content-Stück zwischen diesen beiden Extremen. Hier sind einige Tipps wie du das Potenzial von Blogbeiträgen ausschöpfst, ohne sie zu Produkttexten zu machen:

  • Erst informieren und unterhalten… dann verkaufen. Ein Blogbeitrag ist kein Produkttext und sollte auch nicht so wirken, denn sonst schreckt er die Leser ab. Das oberste Ziel deines Beitrags sollte es sein zu informieren oder zu unterhalten. Einen Produkthinweis kannst du am Ende des Beitrags geben – dieser sollte dort jedoch offensichtlich stehen und nicht den Anschein machen, du willst dem Leser etwas unterjubeln.
  • Sei niemals langweilig! Dieser Tipp ist enorm wichtig für alle deine Inhalte. Mit einem langweiligen Content wirst du deine Nutzer weder zu Interaktionen anregen, noch zum weiteren folgen oder zum Aufbau einer Beziehung. Versuche deinen Text mit einem Aufhänger zu beginnen und eine Geschichte in natürlicher, einfacher Sprache zu erzählen. Integriere außerdem zahlreiche Medien wie Bilder, Videos oder Podcasts.
  • Tauche tief in dein Thema ein. Versuche deinen Nutzern mit dem Beitrag einen echten Mehrwert zu bieten, indem du dein Thema ausführlich beleuchtest. Eine Studie zeigte zudem, dass lange Blogbeiträge mit 1000 bis 2000 Wörtern am meisten geteilt werden.
  • Halte deine besten Inhalte nicht zurück. Scheue dich nicht davor, richtig guten Content kostenfrei anzubieten. Wenn deine kostenlosen Inhalte bereits TOP sind, werden die Nutzer das auch in deine kostenpflichtigen Produkte hinein interpretieren. Nur mit richtig guten Inhalten kannst du Menschen von dir überzeugen und sie auch langfristig an dich binden, sodass sie langsam den Funnel nach unten wandern und schließlich dein Produkt kaufen.
  • Liefere immer den nächsten Schritt mit. Deine Inhalte sollten niemals eine Sackgasse sein, sondern stattdessen immer den nächstmöglichen Schritt enthalten. Dieser könnte bei einem Blogbeitrag beispielsweise der Download eines Lead-Magneten (Guide, Report, eBook, Webinar, Checkliste, Free Trial Software,…), eine Newsletteranmeldung, der Beitritt in eine Online-Community oder ein kostenfreies oder niedrigpreisiges Produkt sein.

Eine ausführlichere Erklärung und Beispiele zu den einzelnen Tipps, gibt es im Blogbeitrag von Jeff Bullas.

Eine weitere Möglichkeit zur Conversion-Steigerung liegt in der Nutzung von dynamischem personalisiertem Content, wie dies beispielsweise bei Netflix oder Amazon der Fall ist. Hier kannst du dir ein Whitepaper zu diesem Thema downloaden.

 

Social Media: 10 Metriken für eine erfolgreiche Analyse deines Social-Media-Marketings

Die sozialen Medien bieten viele Möglichkeiten, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten und passende Inhalte mit deinen (potenziellen) Kunden zu teilen. Aber um Facebook, Instagram und Co. wirklich erfolgreich zu nutzen, reicht es nicht, einfach nur regelmäßig neue Posts zu veröffentlichen. Mindestens genauso wichtig ist es, deine Tätigkeiten auf den Social-Media-Plattformen zu analysieren. Daher haben wir heute 10 Metriken für die Analyse deines Social-Media-Marketings aus dem Blogartikel auf Social Media Examiner für dich zusammengefasst.

  1. Content: Hier kannst du dir z.B. anschauen, wie viel Prozent deines Contents Bilder- oder Video-Inhalte darstellen. Hast du auf deinem Profil nur eigene Inhalte oder teilst du manchmal auch Inhalte, die andere, z.B. Influencer, für dich erstellt haben? So bekommst du schnell einen Überblick über die Gesamtstruktur deiner Inhalte und kannst bei Interesse Veränderungen vornehmen.
  2. Timing: Nicht nur die Inhalte selbst, sondern auch der Zeitpunkt, zu dem du diese veröffentlichst, können sich darauf auswirken, wie viele Nutzer mit deinen Posts interagieren. Zu welcher Tageszeit bekommst du die meisten Kommentare und Likes? Wann ist deine Zielgruppe am aktivsten? Wenn du die Daten gesammelt und ausgewertet hast, kannst du das Timing deiner Social-Media-Inhalte mit Sicherheit noch optimieren.
  3. Zielgruppe: Stimmen deine Follower auf Facebook und Instagram mit deiner Kern-Zielgruppe überein? Wer folgt dir eigentlich auf den sozialen Medien und sorgen diese Follower auch wirklich für Umsatz? Es ist wichtig, deine Zielgruppe auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen zu kennen und regelmäßig zu überprüfen, wer genau dir eigentlich folgt.
  4. Listening: Einerseits spielen natürlich Likes und Kommentare unter deinen Posts eine wichtige Rolle. Aber wie sprechen User außerhalb deiner eigenen Inhalte über deine Brand oder dein Unternehmen? Indem du die Äußerungen deiner Kunden analysierst, bekommst du einen Überblick über die Kundenzufriedenheit und kannst bei Bedarf schnell reagieren.
  5. Wettbewerb: Manchmal lohnt es sich, einfach einen Blick auf die Social-Media-Aktivitäten deiner Wettbewerber zu werfen, um Anregungen für neue Inhalte oder Strategien zu bekommen.
  6. Engagement: Bei dieser Metrik geht es darum, wie intensiv deine Follower mit deinen Posts interagieren. Besonders einfach ist die Auswertung der Engagement-Zahlen, wenn du dafür ein spezielles Tools benutzt.
  7. Social Traffic: Sorgen deine Social-Media-Profile für viel Traffic auf deiner Website? Und passen die jeweiligen Inhalte zusammen, sodass Nutzer bei Facebook und auf der Website ein einheitliches Bild von deiner Brand bekommen? Du solltest regelmäßig analysieren, was Besucher, die über Social Media gekommen sind, auf deiner Website machen.
  8. Branding: Nicht nur bei Social Media, sondern auch bei den anderen Marketing-Kanälen spielt Branding eine wichtige Rolle. Damit Nutzer stets den gleichen Eindruck von deiner Marke erhalten, könntest du z.B. eine Design-Guideline erstellen und dann regelmäßig überprüfen, ob alle Posts bei Facebook, Instagram usw. diesen Richtlinien entsprechen.
  9. Social Media Management: Diese Metrik wird schnell mal vergessen, dabei ist sie so wichtig. Du solltest unbedingt überprüfen, wer für welche Social-Media-Plattform verantwortlich ist, wie viele Leute welchen Kanal betreuen und wie oft ihr gemeinsam im Team die Social-Media-Performance analysiert.
  10. Ziele: Für langfristigen Social-Media-Erfolg ist es außerdem wichtig, die erzielten Ergebnisse regelmäßig mit euren Zielen zu vergleichen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

Für noch mehr Infos und konkrete Beispiele von Kennzahlen, die du unbedingt tracken solltest, geht es hier zum ausführlichen Blogartikel auf Social Media Examiner.

 

Social Media: So funktioniert Influencer Marketing im B2B

Influencer Marketing bietet großes Potenzial zur Steigerung der Markenbekanntheit. Gerade durch das enorme Vertrauen, dass die Fans und Follower einem Influencer entgegenbringen, eignet sich deren Einsatz zum Beispiel sehr gut bei der Einführung von neuen Produkten. Doch funktioniert Influencer Marketing auch im B2B-Kontext, wenn es nicht um selbsterklärende Produkte wie T-Shirts oder Sneakers geht? Ein ausführlicher Artikel der Seokratie hält Antworten bereit:

Grundsätzlich ist Influencer Marketing auch im B2B-Bereich möglich, doch verfolgt es hier ein anderes Ziel: Es geht nicht um die reine Präsentation des Produkts, sondern vielmehr darum, Informationen zu bieten, welche die Zielgruppe bei der Kaufentscheidung unterstützen. B2B-Influencer sind also Experten, die sich durch ihr spezifisches Fachwissen ein großes Vertrauen bei ihrer Zielgruppe erarbeitet haben. Wenn ein solcher Fachexperte nun in einem seiner Beiträge dein Produkt bewertet und erklärt, steigt auch das Vertrauen in dein Produkt und Unternehmen.

Genaue Informationen dazu, wie du einen geeigneten B2B-Influencer findest, wie du den Erfolg deiner Influencer-Marketing-Kampagnen misst sowie Beispiele gelungener B2B-Influencer-Marketing-Kampagnen findest du im Blogartikel der Seokratie.

Außerdem beantwortet die Autorin häufige Fragen zum Thema Influencer Marketing im B2B-Bereich in einem Video:

 

Facebook Ads: Wie du „long-form sponsored posts” richtig einsetzt

In der Regel sind besonders die Werbeanzeigen erfolgreich, die sich von der Masse abheben und somit für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Das gilt nicht nur für „traditionelle“ Werbekanäle, sondern auch für Social Media, wie z.B. Facebook. Auf dem Blog Social Media Examiner gibt es diese Woche einen interessanten Artikel über den Einsatz von sogenannten „long-form sponsored posts“. Dabei handelt es sich um Werbeanzeigen auf Facebook, die den Nutzer nicht auf die eigentliche Website des Werbetreibenden weiterleiten. Stattdessen besteht der Werbepost aus einem Blogbeitrag oder einer Landingpage innerhalb von Facebook, sodass der Nutzer den Inhalt direkt auf der Social-Media-Plattform lesen kann.

Die Meinung, dass kürzere Anzeigen automatisch die besseren seien, ist noch weit verbreitet, aber das trifft nicht (immer) zu. Ob eine Anzeige auf Facebook erfolgreich ist oder nicht, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab.

Der Blogartikel enthält zwei Beispiele für den erfolgreichen Einsatz der speziellen Werbeanzeigen und erklärt euch exemplarisch, welche Inhalte bei dem Anzeigenformat besonders gut funktionieren.

Beim ersten Beispiel hat das Unternehmen ein Problem seiner Nutzer direkt angesprochen und eine Lösung zu dem Problem präsentiert. Dies ist ein starkes Tool, um Nutzer vom eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung zu überzeugen. Das zweite Beispiel zeigt, wie Storytelling auch bei Facebook Werbeanzeigen eingesetzt werden kann. Der Verfasser des Werbeposts hat seine eigene Geschichte erzählt und seine Follower somit direkt angesprochen.

Wenn du die Beispiele in aller Ausführlichkeit nachlesen möchtest und außerdem an Best Practices für dieses Werbeformat interessiert bist, geht es hier zum detaillierten Blogbeitrag bei Social Media Examiner.

 

SEA für Online-Shops: Zwei Expertinnen stehen dir Rede und Antwort

Wenn du in einem Unternehmen mit eigenem Online-Shop arbeitest und noch mehr über effektive Werbung über Google und/oder Bing Ads lernen möchtest, bietet sich dir dazu bald die perfekte Möglichkeit. Am Donnerstag, den 4. April 2019, um 15 Uhr veranstaltet die Bloofusion ihre nächste #BlooLive-Session und geht für 20 Minuten auf Facebook live. In der Zeit hast du Gelegenheit, viele Tipps von den zwei Expertinnen Marlen Voelkner und Ricarda Overbeck zu erhalten und jegliche Fragen zum Thema Ads zu stellen. Also: Falls du dich fragst, welche die beste Gebotsstrategie für Google Ads ist oder wie du die Conversion-Rate deiner Anzeigen verbessern kannst, darfst du die Live-Session der Bloofusion auf keinen Fall verpassen.

 

Instagram: Wie lang sollte die perfekte Story sein?

Instagram Stories sind weit verbreitet und werden auch von Unternehmen immer stärker zu Marketingzwecken genutzt. Eine Studie von Fanpage Karma hat jetzt untersucht, welchen Einfluss die Länge und Art einer Story auf die Verweildauer und die Absprungrate hat. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die ersten Sekunden entscheiden darüber, ob ein User die Story weiterschaut – während die Absprungrate im ersten Frame noch bei 8 % liegt, sinkt sie bereits im zweiten Frame auf 3 % und fällt auch im weiteren Verlauf ab.
  • Längere Stories erreichen mehr Follower als Kürzere.
  • Am Ende einer Story mit 20 Frames sind immerhin noch 56 % der Nutzer dabei.
  • Videos eignen sich für kurze Stories und sollten vor allem für den Einstieg verwendet werden.
  • Bilder eignen sich für längere Stories, im späteren Verlauf.
  • Der wichtigste, lustigste, stärkste Frame sollte am Anfang stehen.

Hier gibt es alle ausführlichen Ergebnisse der Studie von Fanpage Karma.

 

Urheberrechtsreform: Artikel 13 beschlossen – was heißt das für uns?

Am 26.03.2019 hat das Europäische Parlament mit einer knappen Mehrheit eine Neufassung des europäischen Urheberrechts beschlossen, jedoch steht die Zustimmung des EU-Rats noch aus. Da es sich um eine EU-Richtlinie handelt, muss diese in nationales Gesetzt der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Für uns heißt es konkret, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt NOCH keine Anpassungen vornehmen müssen.

Zu dieser Urheberrechtsreform gehört der vielfach umstrittene Artikel 13, der die Nutzung von Uploadfiltern vorschreibt. In Artikel 13 ist geregelt, dass Plattformen für den hochgeladenen Content der Nutzer im Falle von Urheberrechtsverletzungen durch die Nutzer haftbar gemacht werden können. Deshalb müssen Plattformen Maßnahmen ergreifen, um Lizenzen der Rechteinhaber zu erhalten. Ist dies nicht möglich, müssen die Plattformen dafür sorgen, dass nicht lizensierte Werke durch ihre Nutzer nicht hochgeladen bzw. entfernt werden. Diese Maßnahme wird durch die sogenannten Uploadfilter umgesetzt. Einen solchen zentralen Uploadfilter technisch umsetzen könnte jedoch eigentlich nur Google, wodurch sich für das Unternehmen eine gesetzlich gestützte Monopolstellung ergeben würde. Die ausführliche Argumentation dazu, weshalb Artikel 13 eine neue Machtposition schaffen würde und weshalb lediglich Google in der Lage wäre einen zentralen Uploadfilter umzusetzen, findest du in diesem Blogbeitrag von Rechtsanwalt Christian Solmecke.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Vielleicht nicht gerade revolutionär, aber dennoch hilfreich ist dieses Schmierpapier-Tool. Ein weißes Blatt Papier, auf dem man einen Gedanken notieren, etwas zwischenspeichern oder die Formatierung eines Textstücks entfernen kann.

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Ein Kommentar zu “Digital Marketing Weekly Apr I 2019”

  1. Fred

    02.04.2019 um 20:34 Uhr

    Ihr seit einfach gut!
    Als Neuling auf dem Gebiet des Content-Marketing und Instagram bin ich total begeistert über den
    Input den ich bei euch bekomme.
    Darum habt sehr herzlichen Dank

    Fred

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